DE8807900U1 - Schleuderstreuer - Google Patents

Schleuderstreuer

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DE8807900U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schleuderstreuer, insbesondere für gekörnte oder pulverförmige Düngemittel, mit einem Vorratsbehälter mit einem oder zwei trichterförmigen Behälterteil(en), einer Dosiereinrichtung in jedem Behälterteil, einer antreibbaren Schleuderscheibe unter jeder Dosiereinrichtung und einer verstellbaren Führungseinrichtung zwischen dem Ausgang jeder Dosiereinrichtung und der ihr zugeordneten Schleuderscheibe.
Aus der DE-OS 35 11 240 ist ein derartiger Schleuderstreuer mit zwei trichterförmigen Behälterteilen bekannt, bei dem die Doeiereinrichtung(en) als Walzen ausgebildet sind. Diese Dosierwalzen erlauben keine Verlagerung der DUngemittelabgabe aus den Behälterteilen in Querrichtung nach außen. Außerdem werfen die Dosierwalzen das Material in einer Breite entsprechend der Walzenlänge ab. Daher muß das von der Walze abgegebene Material durch ein trichterförmiges Leitelement zusammengeführt werden, wenn das Material an genau definierter Stelle auf die Schleuderscheibe auftreffen soll.
Aus der DE-OS 31 22 331 ist ein Düngerstreuer bekannt, bei dem die beiden Streuteller weit nach außen verlagert sind und die Materialzuführung zu den Streutellern durch Förderschnecken erfolgt. Diese Schnecken haben keine Dosierfunktion. Die Dosierung erfolgt hier durch Klappen an einer Öffnung, durch die das die Förderschnecken beschickende Transportband läuft. Als weitere Dosierungsmöglichkeit sind Vorratsbehälter mit veränderbarer Auslaßöffnung über den Streutellern genannt. Beide Dosierungsuiöglichkeiten erlauben keine Ferneinstellung beispielsweise vom Sitz des Schlepperfahrers aus.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugruhde, einen Schleuderstreuer, insbeondere für gekörnte oder pulverförmige Düngemittel zu schaffen, bei dem eine genaue Dosierung der gestreuten Menge möglich ist. Insbesondere soll die Dosierung vom Sitz des
Schlepperfahrers aus möglich sein. Darüber hinaus soll der genau dosierte DUngemittelstrom konzentriert vorbestimmten Stellen der Schleuderscheibe zugeführt werden, so daß sich das gewünschte Streubild ergibt. Ferner soll bei einem Zwei-Scheiben-Streuer die eine oder andere Dosiereinrichtung abgeschaltet werden können. Schließlich soll das Düngemittel bei Stellung der Dosierung auf null nicht zermahlen werden und der einmal eingestellte Dosieretrom soll im wesentlichen konstant sein. Weitere Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Die Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Schleuderstreuer neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dosiereinrichtung(en) als quer zur Fahrtrichtung fördernde Schnecken ausgebildet sind. <An Jedem trichterförmigen Behälterteil ist unten ein quer zur Fahrtrichtung verlaufender Trog angesetzt, in dem die Dosierschnecke untergebracht ist. Durch die neuerungsgemäß eingesetzten Schnecken 1st eine sehr genaue volumenmäßige Dosierung des Düngemittels möglich, wobei das abgegebene Volumen durch die Schneckendrehzahl bestimmt wird. Gegenüber einer Dosierung mit Drehfinger durch eine öffnung mit Dosierschieber werden das Zermahlen bei der Nullstellung der Dosierung und die zeitlichen Schwankungen des dosierten Düngemittelstroms vermieden.
Mach der bevorzugten Ausführungsform des neuerungsgemäßen Schleuderstreuers mit zwei trichterförmigen Behälterteilen sind die Förderrichtungen der beiden quer zur Fahrtrichtung angeordneten Dosierschnecken entgegengesetzt nach außen gerichtet. Die beiden Austragstellen aus dem Vorratsbehälter haben damit maximalen Abstand, so daß auch die beiden Streuteller einen größtmöglichen Abstand voneinander haben. Da zudem der Vorratsbehälter sehr breit und relativ flach gebaut ist, ergibt sich trotz der niedrigen Bauhöhe ein breiter Streubereich.
Nach der bevorzugten Ausführungsform sind die Dosierschnecken einzeln oder gemeinsam an einen Hydromotor kuppelbar, dessen Drehzahl durch ein Stromregelventil stufenlos steuerbar ist. Das !Stromregelventil kann vom Fahrersitz aus bedient werden, so daß der Land&mdash;
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wirt während der Fahrt auf dem Feld die Streumenge pro Flächeneinheit verändern kanr:. Er kann bei einem Zwei-Scheiben-Streuer auch die eine oder andere Dosierschnecke abstellen, wenn er z.B. am Feldrand eine einseitige Streuung wjinscht. Die Kupplung der Schnecke mit der Motorwelle kann hydraulisch, mit Bowdenzug, elektrisch oder liechanisch erfolgen.
Vorzugsweise ist der Schneckentrog im Bereich seines Abgabetndes durch ein lösbar angebrachtes, geneigtes Blech von dem trichterförmigen Behälterteil getrennt. Durch das Trennblech wird verliieden, daß Düngemittel aus dem trichterförmigen Behälterteil zur Trogöffnung rutscht und durch die Öffnung rieselt, obwohl die Dosierschnecke nicht in Betrieb ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform tiit außenliegenden Öffnungen der Tröge liegt der Einzug der Dosierschnecke etwa auf der inneren Hälfte ihrer Gesamtlänge. Das Trennblech ist lösbar angebracht, damit eine gute Sauberhaltung des Troges und der Schnecke möglich ist. Die Neigung des Bleches soll so gewählt sein, daß das Düngemittel von normaler Beschaffenheit unter den üblichen Streubedingungen von selbst zum Einzugsbereich der Dosierschnecke rutscht.
Vorzugsweise ist jede Dosierschnecke auf einem Rohrausgebildett ist ferner eine Welle durch die Rohre der Dosierschnecken geführt Und sind die Rohre drehantriebsmäßig mit der Welle kuppelbar. Durch «in Stellglied können das Rohr der einen Schnecke oder das R^hr der linderen Schnecke oder beide Rohre an die Welle angeschlossen werden. Das Stellglied kann hydraulisch, durch Bowdenzug, mechanisch od. elektrisch VCt Fahrersitz aus betätigt werden. Zweckmäßigerweise ist bei lieser Ausführungsform ein Drehzahl^sser an die Welle angeschlossen, lurch den die ausgebrachte Menge kontrolliert werden kann.
Nach der bevorzugten Ausführungsform des neuerungsgemäßen Schleuderstreuers hat die Dosierschnecke von der ihr zugeordnet«*.· Schleuderscheibe einen für den Einschub eines Sammelbc\.sfi"*· ? ausreichenden Abstand. 2a selbst gleichartige Düngemittel sich in ihren Austragseigenschaften unterscheiden, muß ein neues Düngemittel iur Feststellung seiner Austragbarkeit probeweise gestreut oder
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"abgedreht" werden. Während bei Scheibenstreuern mit hydraulisch angetriebener Streuscheibe ein Wegklappen der Scheibe(n) möglich 1st, so daß ein Auffangbehälter zur Messung des ausgetragenen Materials unter die Trichter gesetzt werden kann, ist dies bei den üblichen Scheibenstreuern mit mechanischem Antrieb der Scheiben nicht
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möglich, so daß die Schleuderteller zum Abdrehen eines neuen Düngemittels abgebaut werden mußten oder ein Auffangbehälter um die Streu-Scheiben gehängt werden mußte. Bei dem neuerungsgemäßen Schleuderstreuer ist dies nicht mehr erforderlich, da der Abstand zwischen &iacgr; Trog und Schleuderscheibe für den Einschub eines Sammelbehälters | ausreicht, in dem die bei einem Probelauf in einer bestimmten Zeit f ausgetragene Streumenge aufgefangen und dann gewogen wird. Wenn j die Antriebswelle der hydraulisch angetriebenen Dosierschnecke nut | einem Drehzahlmesser ausgestattet ist, läßt sich so der Zusammen- I hang zwischen Drehzahl der Welle und pro Zeiteinheit ausgetragener \ Menge des betreffenden Düngemittels ermitteln. Zum Einschub des \ Sammelbehälters ist es lediglich erforderlich, die eingangs genannte Führungseinrichtung für den Düngemittelstrom zur Schleuderscheibe zur Seite zu klappen, so daß dor Einschub des Sammelbehälters nicht mehr behindert wird.
Bei der bevorzugten AusfUhrungsforra der Neuerung ist auf der Abgabeöffnung des Schneckentroges eine Verschlußplatte angebracht, | die durch Federn in der Schließstellung gehalten ist und unter dem | Förderdruck des Düngemittels öffnet. Durch die federbelastete Ver- 1 schlußklappe wird vermieden, daß nach dem Abschalten der Schnecke \ noch Düngemittel aus dem letzten Schneckengang durch die Abgabe- \ Öffnung aus dem Trog rieselt und zu DUngemittelverlusten führt. Die Verschlußplatte besteht vorzugsweise aus Gummi oder ähnlichem flexiblem Material und kann leicht ausgewechselt werden. Bei einer AusfUhrungsform dieses Streuers 1st die Verschlußplatte schwenkbar angelenkt und sind die Federn Bllgelfedern, die mit einem Ende an dem Schneckentrog oder dem trichterförmigen Behälterteil fest angebracht sind und mit dem anderen Ende die Verschlußplatte in die Schließstellung drücken» Dabei ist die Verschlußplatte zweckmäßig am oberen Rand engelenkt, so daß sie sich ani unteren Rand unter dem Fürderdruck von der Öffnung abhebt und den Austrag freigibt.
Bei einer anderen Ausführungsforra ist die Verschlußplatte durch Bolzen parallel geführt und sind die Federn 'Sqhraubenzugfedern, die mit ihrem einen Ende außenseitig am Schneckentrog und mit ihrem anderen Ende an der Verschlußplatte fest angebracht sind. Bei dieser Anbringung hebt sich die Verschlußplatte unter dem Förderdruck insgesamt von der Trogöffnung ab, so daß der Austrag freigegeben wird.
Zweckmäßigerweise sind in den trichterförmigen Behälterteilen hochklappbare oder herausnehmbare Siebe angeordnet. Da die Dosierschnecke keine Zerkleinerungsfunktion ausübt, andererseits das Düngemittel durch Feuchtigkeit oder Druck des öfteren stückig wird, dienen die Siebe dazu, diese Stücke an Eintritt in die Dosierschnecke zu hindern. Die auf dem Sieb angesammelten Stücke können von Zeit zu Zeit zerkleinert werden. Die Siebe sind zweckmäßig hochklappbar oder herausnehmbar, um eine Reinigung des trichterförmigen Behälterteils bzw, des Troges mit der Schnecke zu ermöglichen.
Nach der bevorzugten Ausführungsform der Neuerung 1st die Führungseinrichtung ein Leitblech, durch das die Aufgabestelle des Düngemittels auf der Schleuderscheibe veränderbar ist. Das Leitblech ist vorzugsweise schwenkbar, so daß die Auftreffstelle auf der Scheibe sowohl radial als auch in Umfangsrichtung verstellt werden kann. Auf diese Weise kann die Streubreite und/oder die Streusymmetrie verändert werden. Bei einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung besteht die Führungseinrichtung aus zwei Leitblechen für die DUngemittelaufgabe an zwei Stellen der Schleuderscheibe. Durch die Aufgabe en zwei Stellet, der Scheibe kann nach beiden Seiten gestreut werden, d.h. man kann einen Zwei-Scheiben-Streuer als Ein-Scheiben-Streuer fahren. Durch die Zwei-Punkt-Aufgabe auf die Streuscheibe ist es auch möglich, das Streubild zu variieren, z.B. eine geringere oder größere Überlappung der Streubilder beider Scheiben zu bewirken.
Eine Ausfilhrungsform der Neuerung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine Ansicht eines Zwei-Scheiben-Streuers von vorne in schematischer Darstellung, wobei nicht zur Erfindung gehörende Teile weggelassen sind;
Figur 2 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform der Verschlußplatte des Schneckentro&s;
Figur 3 einen Längsschnitt der Einrichtung gemäß Figur 2;
Figur 4 eine Ansicht einer zweiten Ausfiihrungsform der Verschlußplatte des Schneckentrogs; und
Figur 5 einen Längsschnitt der Einrichtung nach Figur 4.
Der Zwei-Scheiben-Streuer nach Figur 1 hat einen Vorratsbehälter 1 mit zv«?i trichterförmigen Behälterunterteilen 2, an die sich unten je ein quer zur Fahrtrichtung verlaufender Schneckentrog 3 anschließt. Die Schneckentröge 3 haben ihre Abgabeöffnungen 3a außenseitig, d.h. im Maximalabstand zueinander. In den Trögen 3 sind auf einem Rohr 5 angebrachte Dosierschnecken 4 drehbar angeordnet. Durch beide Rohre 5 ragt eine Welle 6, die an einem Ende an einen Hydromotor 9 angeuchlossen ist. Mit Hilfe des Stellgliedes 7 können wahlweise die rechte Schnecke 4, die linke Schnecke oder beide Schnecken mit der Welle 6 antriebsmäßig gekuppelt werden. Der Hydromotor wird von einer Pumpe (nicht dargestellt) mit Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt, wobei der Flüssigkeitsdurchsatz und damit die Drehzahl der Welle 6 durch ein Stromregelventil 10 einstellbar ist. Das Stromregelventil 10 ist zweckmäßig im Schlepper untergebracht, so daß der Fahrer die Wellendrehzahl während der Fahrt variieren kann. An die Welle 6 ist an dem dem Hydromotor entgegengesetzten Ende ein Drehzahlmesser 11 angeschlossen, der die Kontrolle der Drehzahl und damit der pro Flächeneinheit ausgebrachten DUngemittelmenge erlaubt. Die Tröge 3 sind auf den den Abgabeöffnungen 3 benachbarten Seite durch Trennbleche 14 von den trich-
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- 10 -
terfönnigen Behälterteilen 2 getrennt. Die Bleche 14 reichen etwa über die halbe Troglänge und sind zur offenen TrogMlfte hin geneigt und zum Zwecke der Reinigung von Trog und Schnecke abnehmbar. Durch die Abdeckung des öffnungsnahen Bereichs der Schnecke 4 wird vermieden, daß Düngemittel unkontrolliert längs der äußersten Schneckenwindung durch die Öffnung 3 nach außen rieselt. Ferner sind in die trichterförmigen Behälterteile 2 horizontale, herausnehmbare Siebe 15 eingelegt, die stückiges Düngemittelmaterial Eurückhalten, das die genaue Dosierung durch die Sch&mdash;rcken 4 beeinträchtigen und evtl. auch zu Störungen des Schneckenbötriebs führen könnte.
Unterhalb der beiden Schnecken 4 etwas nach äußert versetzt ist je eine Streuscheibe 12 um vertikale Achsen drehbar gelagert. Die Streuscheiben 12 werden über ein mechanisches Gestänge 13 von der Zapfwelle des Schleppers aus angetrieben. Der Abstand der Streuscheiben 12 von der Unterkante der Schneckentröge 3 ist so gewählt, daß ohne Demontage der Scheiben 12 ein Sammelbehälter zwischen die Scheibe und den Trog 3 gesetzt werden kann, so daß die Austragseigenschaften eines neuen Düngemittels ohne dessen tatsächliche Ausbringung auf ein Feld geprüft werden kann, gegenüber und unterhalb der Trogabgabeöffnung 3° ist ein Leitblech 8 um einen Drehpunkt 8a schwenkbar gelagert. Mit Hilfe des Leitbleches 8 kann der bus der Öffnung 3a austretende DUngemittelstrom auf unterschiedliche Stellen der Streuscheiben 12 gelenkt werden. Dabei kann die Auftreffstelle in radialer und Umfangsrichtung der Scheibe 12 variiert werden. Auch eine unterschiedliche Einstellung der beiden Leitbleche 8 ist möglich. Durch <He Verschiebung der Aufgabestellen auf der Scheibe 12 kann das Streubild und/oder die Streuweite auf der betreffenden Seite verändert werden.
Bei der AusfUhrungsfoim nach den Figuren 2 und 3 ist an dem Abgabeende 3a des Schneckentrogs 3 eine Verschlußplatte 16 mitte Gelenk 17 schwenkbar angebracht. An dem Trog 3 sind ferner zwei
Stege 22 angeschweißt, an denen je eine BUgelfeder 19 an einem Ende lösbar befestigt ist. Das andere Ende beider Büjjelfedern drückt im Uhrzeigersinn auf die Verschluf3platte 16 (Fig. 3) und hält diese in der Schließstellung. Beim Betrieb der Schnecke A wird die Platte 16 gegen den Schließdruck der Federn 19 aufgedrückt und von der Öffnung 3a gehoben, so daß das Düngemittel auetreten kann. Die Platte 16 hat ein Langloch 18a für die Welle 6, damit dl« Schwenkbewegung der Platte 16 nicht durch die Welle behindert wird. Hört die Drehung der Dosierschnecke A und damit der Förderdruck auf, legt sich die Verschlußplatte 16 sofort auf die Öffnung 3a, wodurch der Austritt von weiterem Düngemittel unterbunden wird.
Bei der AusfUhrungsform nach den Figuren A und 5 ist die Verschlußplatte 16 durch Bolzen 20 parallel geführt. Die Platte wird durch vier Schraubenzugfedern 21 in Schließstellung gehalten, wobei die Federn mit einem Ende an Laschen befestigt sind, die außenseitig am Trog 3 angeschweißt sind, Die anderen Enden der Schraubenfedern 21 sind innenseitig an der Verschlußplatte 16 angebracht. Beim Betrieb der Dosierschnecke A wird die Platte 16 durch den Förderdruck parallel zu sich selbst in eine Öffnungsstellung (strichpunktiert dargestellt) verschoben, so daß das Düngemittel austreten kann. Bei Stillstand der Schnecke A wird die Platte 16 durch die Federn 21 automatisch in die in Figur 5 mit ausgezogener Linie dargestellte Schließstellung gezogen, so daß auch aus dem letzten Schneckengang kein Material mehr austretk.ii kann.

Claims (15)

PATENTANWALT Im Bröltal 78 5202 Hennef 1 Telefon (02242) 5478 Ursula Kuxmann 4800 Bielefeld 1 Schi&mdash;iderstreuer Schutzansprüche
1. Schleuderstreuer, insbesondere für gekörnte oder pulverförmige Düngemittel, mit einem Vorratsbehälter mit einem oder zwei trichterförmigen Behälterteil(en), einer Dosiereinrichtung in jedem Behälterteil, einer antreibbaren Schleuderscheibe unterhalb jeder Dosiereinrichtung und einer verstellbaren Führungseinrichtung zwischen dem Ausgang jeder Dosiereinrichtung und der ihr zugeordneten Schleuderscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrir\tung(en) als quer zur Fahrtrichtung fördernde Schnekke(n) (4) ausgebildet sind.
2. Schleuderstreuer nach Anspruch 1 mit zwei trichterförmigen Behälterteilen (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrichtungen der beiden quer zur Fahrtrichtung angeordneten Dosierschnecken (4) entgegengesetzt nach außen gerichtet sind.
3. Schleuderstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierschnecke(n) (4) einzeln oder gemeinsam an einen Hydromotor (9) kuppelbar sind, dessen Drehzahl durch ein Stromregelventil (10) stufenlos steuerbar ist.
4. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckentrog (3) im Bereich seines Abgabeendes (3a) durch ein lösbar angebrachtes, geneigtes Blech (14) von dem trichterförmigen Behälterteil (2) getrennt ist.
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5. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Dosierschnecke (4) auf einem Rohr (5) ausgebildet ist, eine Welle (6) durch die Rohre (5) der Dosierschnekken (4) geführt ist und die Rohre (5) drehantriebsmäßig mit der Welle (6) kuppelbar sind.
6. Schleuderstreuer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die Welle (6) ein Drehzahlmesser (11) angeschlossen ist.
7. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bi3 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierschnecke (4) von der ihr zugeordneten Schleuderscheibe (12) einen für den Einschub eines Sammelbehälters ausreichenden Abstand hat.
8. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Abgabeöffnung (3 ) des Schneckentrogs (3) eine Verschlußplatte (16) angebracht ist, die durch Federn in der Schließstellung gehalten ist und unter dem Förderdruck des Düngemittels in dem Trog (3) öffnet.
9. Schleuderstreuer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (16) aus Gummi oder einem, anderen flexiblen Material besteht.
10. Schleuderstreuer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (16) schwenkbar angelenkt ist und die Federn Bügelfedern (19) sind, die mit einem Ehde an dem Trog (3) oder dem Behälterteil (2) fest engebracht sind und mit dem anderen Ende die Verschlubplatte (16) in die Schließstellung drücken.
11. Schleuderetreuer nach Anspruch 8 oder 9· dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (16) durch Bolzen (20) parallel geführt ist und die Federn Schraubenzugfedern (21) sind, die mit
dem einen Ende außenseitig am Schneckentrog (3) und mit dem anderen Ende an der Verschlußplatte (16) fest angebracht sind.
12. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den trichterförmigen Behälterteilen (2) hochklappbare oder herausnehmbare Siebe (15) angeordnet sind.
13. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung ein Leitblech (8) ist, durch das die Aufgabestelle des Düngemittels auf der Schleuderscheibe (12) veränderbar ist.
IA. Schleuderstreuer nach einam der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung aus zwei Leitblechen (8) für die DUngemittelaufgabe an zwei Stellen der Schleuderscheibe (12) besteht.
15. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderscheibe(n) mechanisch und die Dosierschnecke(n) hydraulisch angetrieben sind.
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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8810027U1 (de) * 1988-08-05 1988-09-22 Haver & Boecker, 4740 Oelde Vorrichtung zum Füllen von offenen Behältern
EP0379103A1 (de) * 1989-01-20 1990-07-25 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG Schleuderdüngerstreuer
DE3906757A1 (de) * 1989-03-03 1990-09-06 Rauch Landmaschfab Gmbh Schleuderstreuer fuer duenger
EP0394198A1 (de) * 1989-04-21 1990-10-24 Arthur Krebs Dung- und Komposträumeinrichtung
EP1088475A1 (de) * 1999-09-30 2001-04-04 Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH &amp; Co. KG Düngerstreuer
DE102005012886A1 (de) * 2005-03-19 2006-09-28 Schmidt Holding Gmbh Streufahrzeug für den Winterdienst
DE102008020020A1 (de) 2008-04-22 2009-10-29 Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg Zentrifugalstreuer

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