DE8806813U1 - Barriere zur ortsunabhängigen Eindämmung und/oder Aufnahme von Flüssigkeiten - Google Patents
Barriere zur ortsunabhängigen Eindämmung und/oder Aufnahme von FlüssigkeitenInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02B15/00—Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
- E02B15/04—Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
- E02B15/08—Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material
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Description
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7908
TESIMAX-Altinger GmbH, Kölderlinstraße 39, 7530 Pforzheim
"Barriere zur ortsunabhängigen Eindämmung ur>d/oder Aufnahme von
Flüssigkeiten"
Im Bereich des Umweltschutzes, bei Katastropheneinsätzen oder ähnlichem
stellt sich immer wieder die Aufgabe, außer Kontrolle geratene Flüssigkeiten, insbesondere solche mit giftigen oder umweltbelastendsn Bestandteilen
A»f einen bestimmten Raum einzugrenzen, um Schäden und Zerstörungen
verschiedenster Art zu verhindern oder wenigstens auf ein Minimum zu reduzieren.
Je nach Art des zu bekämpfenden Unglücks oder Schadenfalls werden hierfür
Barrieren verschiedenster Art eingesetzt, beispielsweise Barrieren als Sandsäcke oder massive Wandelemente zur Eindämmung von Überschwemmungen.
Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung einer solchen Barriere, die einfach
transportier- und lagerbar ist sowie einfach aufgebaut.
Die erfindungsgemäße Barriere zur ortsunabhängigen Eindämmung oder Aufnahme
von Flüssigkeiten bestellt demnach aus Schlauchfclementen, die über
Kupplungselemente miteinander verbindbar sind. Hierbei können die Kupplungselemente
rohrförmig ausgebildet sein und die Innenräume der Schlauchelemente miteinander verbinden, dies ist jedoch nicht zwingend notwendig.
Von besonderer Bedeutung bei solchen Schlauchelementen, die sehr flexibel
sind, und sich folglich an jede gewünschte Form anpassen lassen, ist die Schaffung einer einwandfreien Abdich'cung aneinand'jrstoßender Schlauchelemente.
Hierzu sieht die Erfindung vor, daß die Kupplungsteile je zwei ringförmige
oder kreisförmige Flansche beinhalten, deren Außendurchmesser geringer ist
als der Durchmesser des flUssigkeitsgefüllten Schlauchelementes. Als solche
Kupplungsteile können die handelsüblichen Feuerwehrkupplungen vorwendet
werden, wie sie im Feueiv/ehreinsatz zur Verbindung von Löschschiäuchen
verwendet werden. Die Enden eines Schlauchelementes sind hierbei zwischen den Flanschen des zugehörigen Kupplungselementes eingespannt, ferner ist
insbesondere ein Zuschnitt einerseits ebenfalls zwischen den Flanschen des Kupplungselementes eingespannt, andererseits aber auch mit dei· Innenwandung
des Schlauchelementes fest verbunden, so daß das Kupplungselement beim flüssigkeitsgefUllten Schlauchelement hinter einem ringförmigen Wulst
des Schlauchelementes zu liegen kommt.
Es ist hierbei von entscheidender Bedeutung, daß zwischen dem vorderen
Ende des Kupplungselementes einerseits und der Stimwandung des Wulstes andererseits ein nicht zu geringer Abstand verbleibt. Dieser Abstand
führt nämlich dazuk daß beim Verschrauben bzw. sonstigen Verbinden der
beiden Kupplungsteile die benachbarten Wulste der Schlauchelemente an einandergedrückt werden und eine im wesentlichen ringförmige Dichtfläche
bilden. Es hat sich gezeigt, daß solche Dichtflächen derart fest und stabil sind, daß sie auch bei der Verwendung von Schlauchelementen von
etwa 50 cm Durchmesser dem entsprechenden Wasserdruck standhalten können und nur minimale Flüssigkeitsverluste auftreten, die gut mit anderen
Mitteln beherrschbar sind.
Der Zuschnitt, mit dem die Kupplungsteile relativ zur Stirnseite der
Schlauchenden "zurückgezogen" werden können, kann grundsätzlich eine beliebige Form haben; wesentlich hierbei ist jedoch eine kräftemäßige
Verbindung zwischen dem Flansch einerseits und der Innenwandung des Schlauchelementes andererseits.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der beiliegenden Figuren 1 und 2
noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 zwei benachbarte, gefüllte Schlauchelemente
und
Fig. 2 die Schlauchelemente der Fig. 1 bei verbunde
nen Kupplungsteilen.
Die Figuren zeigen zwei benachbarte Schlauchelemente 10 und 20, die mit
Wasser gefüllt sind. In diesem mit Wasser gefüllten Zustand dienen sie als Barriere zur Eindämmung von Flüssigkeiten verschiedenster Art; gleichzeitig
sind sie auch Aufnahmebehälter für die Lagerung oder Zwischenlagerung
von Flüssigkeiten, insbesondere solchen, die umweltgefährdend sein
könnten.
Um diese Funktionen erfüllen zu können, ist das Ende jedes Schlauchelementes
10, 20 rrdt einem Kupplungsteil 11 bzw. 21 abgeschlossen* derart-,
daß durch eine Verbindung der beiden Kupplungsteile 11, 21 auch eine kraftschlüssige
Verbindung der beiden benachbarten Schlauchelemente 10 und 20 bewirkt wird. Jedes Kupplungselement 11, 21 besteht iir. wesentlichen aus
zwei miteinander verschraubbaren Flanschen ILA, HB bzw. 12A, 12B, wobei
diese Flansche ringförmig sein können, wenn eine Verbindung zwischen den Volumina der benachbarten Schlauchelemente 10, 20 im zusammengekuppelten
Zustand gewünscht sein soll oder auch kreis- oder scheibenförmig, wenn das Volumen jedes Schlauchelementes vom benachbarten Volumen separiert
bleiben soll.
Der nach außen zeigende Flansch HB, 12B ist in üblicher Weise mit einem
Stutzen HC, 12C versehen, die an ihrer Stirnseite in bekannter Weise miteinander
korrespondierende Bajonett-Verschlußteile haben,wie dies auch bei Kupplungen von Feuerwehrschläuchen der Fall ist (Kupplungssystem
"Storz").
Hierbei ist wesentlich, daß der Außendurchmesser Y der Flansche HA, HB,
12A, 12B geringer ist als der Durchmesser Z des Schlauchelementes 10 bzw. Zum dichtenden Abschluß sind die Enden des Schlauchelementes 10 bzw. 20
zwischen die beiden Flansche HA, HB bzw. 12A, 12B eingespannt. Hierbei
können in bekannter Weise noch Dichtungselemente wie Dichtringe oder ähnliches vorgesehen sein. Außer den Enden des Schlauchelementes nehmen die
beiden miteinander verschraubbaren Dichtungsringe HA, HB bzw. 12A, 12B
auch noch einen Zuschnitt 12, 22 auf, dessen Funktion darin besteht, das Kupplungselement 11, 21 so zu positionieren, wie dies in Fig. 1 bei flüssigkeitsgefülltem
Schlauchelement 10 bzw. 20 dargestellt ist, nämlich derart, daß zwischen der Stirnseite des Kupplungselementes 11, 21 und der
Stirnseite des Schlauchelementes 10 bzw. 20 ein Abstand X gebildet wird,
• · ■
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mit anderen Worten derart, daß das Kupplungselement 10, 11 von einem
ringförmigen Wulst 1OA, 2OA umgeben wird, der das Kupplungselement nach außen Überragt. Um dies zu erreichen, kann der Zuschnitt 12, 22 beispielsweise
aus einem zentralen Abschnitt gebildet sein, der zwischen den Flanschen 11A, HB bzw. 12A, 12B eingespannt wird und vier flügel-Oder
lappenähnliche Fortsätze aufweist, deren Enden in dem rückwärtig ium Kupplungsteil gelegenen Schlauchteil befestigt sind, nämlich an den
Innenwandungen. Hierbei ist die Länge dieser Lamellen oder Lappen und deren Anbringungsort auf der Innenwandunß des Schlauchelementes 10 bzw.
20 so zu wählen, daß bei gefülltem Schlauchelement der besagte Abstand X gewährleistet wird, daß also das Kupplungselement 11 bzw. 21 weit genug
"nach hinten zurückgezogen" wird, um die Bildung des Wulstes 1OA bzw. 2OA Eu gewährleisten.
Der Effekt dieser konstruktiven Maßnahmen ist in Fig. 2 dargestellt,wo
die beiden Schlauchelemente 10, 20 mit Hilfe der Kupplungsteile 11, 21 miteinander verschraubt sind:
Mach dem Verschrauben der Kupplungselemente bildet sich beim Befüllen der
ßchlauchelemente langsam der Wulst 1OA und 2OA ausmit der Folge, daß die
benachbarten Wulste aneinanderstoßen und eine im wesentlichen ringförmige Dichtfläche 30 zwischen den benachbarten Schlauchelementen 10 und 20 erzeugen.
Auf diese einfache Weise sind beliebig biele Schlauchelemente miteinander verbindbar, können gemeinsam gefüllt oder auch über (in der
Zeichnung nicht dargestellte) bekannte Einlaß- oder Auslaßstutzen an den Schlauchelementen entleert und/oder belüftet werden.
Die Einsatzbereiche dieser beschriebenen Barriere sind sehr vielfältig:
Beispielsweise kann sie als Danm bei Überschwemmungen verwendet werden,
wobei ganz einfach ihr Innenraum mit Wasser gefüllt wird. Die Schlaucheiemente
können aber auch einzeln oder in Verbindung miteinander zur Aufnahme von unerwünschten Efiissigkeiten, beispielsweise bei Leckagen oder
Freisetzung von Flüssigkeiten in chemischen Betrieben eingesetzt werden, wo sie sozusagen zur Zwischenlagerung dieser unerwünschten Flüssigkeiten
dienen, bis diese darm ordnungsgemäß beseitigt bzw. entsorgt werden können.
111 III
Von besonderen Vor1"- '·"· hierbei ist, daß die Schlauchelemente als rolchfe
nur einen minimalen Lager- und Transportraum beanspruchen, so daß sie
ähnlich und mit vergleichbaren Geräten wie Feuerwehrlösch-Schlauche aufbewahrt
und zum jeweiligen Eisatzort transportiert werden können. Ihre
"Kompatibilität" hinsichtlich der Anschlüsse (Kupplungselemente) mit den üblichen Feuerwehrlösch-Schläuchen gewährleistet auch eine schnelle Befüllung
bzw. ein schnelles Abpumpen des Inhaltes, je nach Einsatz- und Verwendungszweck.
Claims (7)
1. Barriere zur ortsunabhängigen Eindämmund und/oder Aufnahme von
Flüssigkeiten,
gekennzeichnet durch Schlauchelemente (10, 20), die über Kupplungselemente
(11, 21) miteinander verbindbar sind.
2. Barriere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente (11, 21) rohrförmig ausgebildet sind und die Innenräune der
Schlauchelemente (10, 20) miteinander verbindbar sind.
3. Barriere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente
(11, 21) je zwei ringförmige oder kreisförmige Flansche (11/L 11B; 12A, 12B) beinhalten, deren Außendurchmesser (Y) geringer
ist als der Ijrchmesser (Z) des flüssigkeitsgefüllten Schlauchelements
(10, 20).
4. Barriere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
eines Schlauchelements (10, 20) zwischen den Flanschen (1OA. ..11B) des zugehörigen Kupplungselementes 11,21) eingespannt sind«
5. Barriere nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Zuschnitt (12, 22) einerseits zwischen den Flanschen (1OA... HB)
des Kupplungselementes (H, 21) eingespannt ist, und andererseits mit der Innenwandung des Schlauchelementes (10, 20) derart fest verbunden
ist, daß das Kupplungselement (11, 21) beim flüssigkeitsgefüllten Schlauchelement 10, 20) hinter einem ringförmigen Wulst
(1OA, 20A) des Schlauchelementes (10, 20 zu liegen kommt.
6. Barriere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt
(12, 22) aus einem zentralen Abschnitt mit seitlichen Lappen besteht.
7. Barriere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente (11, 21) je einen Stutzen (HC, 12C) aufweisen, mit dean sie
an ein benachbartes Kupplungselement einschließbar sind.
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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