DE8806481U1 - Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen, wie Übergardinen, Stores u.a., an vorhandenen Vorhangschienen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen, wie Übergardinen, Stores u.a., an vorhandenen Vorhangschienen

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H15/00Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods
    • A47H2015/005Devices for inserting or removing runners or gliders from curtain rails

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Description

Titel: Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen, wie Obergardinen, Stores u. a., an vorhandenen Vorhangschienen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen, wie Obergardinen, Stores u. a., an vorhandenen Vorhangschienen, wobei die Vorhänge an ihrer, deren Aufhängung zugewandten Seite mit Traggliedern in Form von Gleit- oder Rollenhaken ausgerüstet sind, und die Vorhangschienen selbst mindestens eine schwalbenschwanzförmige Nut für diese Tragglieder aufweisen, auf deren zueinander zeigenden Laufflächen die Gleithaken oder Rollenhaken bewegbar sind.
Es ist allgemein bekannt, Obergardinen, Stores u. a., an vorhandene Vorhangschienen aufzuhängen und hierfür Vorhangschienen mit Laufflächen zu verwenden, in die Gleiter oder Rollen von die Gardine tragenden Bügeln eingefädelt und auf der Lauffläche hin und her verschoben werden können. Zwar haben sich diverse Verbesserungen auf dem Gebiet dffr Gleiterhaken oder Rollenhaken in den letzten
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Jahren herauskristallisiert, indessen müssen diese den Vorhang tragenden Tragglieder sehr mühselig an den Saum des Vorhanges angebracht und in die Lauffläche der Vorhangschiene eingefädelt werden.
Um diesen, mühseligen Aufhängungsvorgang zu erleichtern, ist eine Vorrichtung bekannt geworden, die von einem Profilrohrstück mit an einer Seite vorgesehenem Schlitz und einem auf diesem Rohrstück auf und ab bewegbaren Schlitten für das Fassen und Einschieben der Tragglieder in die Lauffläche besteht. Das Profilrohrstück das eine gewisse Länge aufweist, kann, um die an der Decke hängende Vorhangschiene zu erreichen, mittels mehrerer, teleskopartig ineinander einschiebbarer Rohre bis zum Boden verlängert und dort auf dem Fußboden abgestützt werden. Das andere, dem Fußboden abgewandte Ende dieses Profilrohrstückes weist einen keilförmigen Ansatz auf, mit dem sich dieses Ende in die Nut der Lauffläche der Vorhangschiene eindrückt bzw. sich dort verrastet.
Der Schlitten selbst, der auf dem Profilrohrstück auf- und abbewegbar ist, weist an seinem der Vorhangschiene zugewandten Ende ein Schnappelement auf, welches eine segmentförmige Aufnahme trägt, mit deren auskragenden Kante dieses Schnappelement in den jeweils darunterliegenden Gleit- oder Rollenhaken eingreift und diesen in die Lauffläche der Vorhangschiene preßt. Die einzelnen Profilrohrstücke, die teleskopartig verlängerbar sind, können mittels Feststellern aufeinander festgestellt werden, so daß diese Vorrichtung eine steife Abstützung zwischen Vorhangschiene und Fußboden bildet. Die einzelnen Gleit- oder Rollenhaken müssen in einen Schlitz des jeweiligen Profilrohrstückcjs eingefädelt und nach und nach bis zum Schlitten bzw. dessen Schnappelement hinaufgeschoben werden, um von dart in die Lauffläche der Vor-
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hangschiene eingedrückt zu werden. Das Auf- und Abbewegen des Schlittens erfolgt dabei über eine Schubstange, die in eine öse des Schlittens eingreift und mit der manuell der Schlitten auf dem Profilrohrstück auf- und abbewegt werden kann. Zwar läßt sich mit einer solchen Vorrichtung der Auf hänge Vorgang und insb. >ias Halten der oft schweren Vorhänge während des Einfädelvorganges erleichtern, indessen ist es nicht einfach, die waagrecht im Schlitz laufenden Rollen- oder Gleithaken von deren senkrechten Führung in die waagrechte Führung der Lauffläche der Vorhangschiene überzuleiten. Auch wird bei dieser Vorrichtung es als nachteilig angesehen, daß die einzelnen Gleit- oder Rollenhaken einzeln in das Sohrprofilstück eingefädelt werden müssen, was einen erheblichen Aufwand bedeutet (vgl. DE-GM 87 03 001).
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Autnängen von Vorhängen dahingehend weiterzubilden, daß der Einfädelungsvorgang der einzelnen Gleit- oder Rollenhaken sehr vereinfacht wird, urd ein Einfädeln dieser Tragglieder für den Vorhang weitgehend rationell an der Vorrichtung selbst vorgenommen werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Vorrichtung von einem Schild und einem sich daran anschließenden Stumpf gebildet wird, von denen der Schild mit einer spreizbaren Mechanik und der Stumpf mit einer Kalibrierung ausgestattet sind, daß der Schild mittels dessen spreizbaren Mechanik in besonderen Verankerungen der Vorhangschiene kraftschlüssig an dieser aufhängbar ist, wie auch deren Stumpf mittels mindestens einer rohrförmigen Verlängerung nach unten verlängerbar ist, und diese Verlängerung, wie auch der Stumpf, mit einer Füh-
rung für ein die Tragglieder, mindestens einer Spannweite des Vorhanges, aufnehmendes Magazin ausgestattet ist, daß das Magazin an der Kalibrierung anlegbar und über diese Kalibrierung mit der Lauffläche der Vorhangschiene verbindbar ist, und daß die Tragglieder aus dem Magazin über die Kalibrierung in die Lauffläche einfädelbar sind.
Durch diese Maßnahmen wird nicht nur die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe vorteilhaft gelöst, sorj<2rn es wird der Einfädelung*vorgang außerordentlich erleichtert, zumal die einzelnen Tragglieder selbst während des Waschvorganges des Vorhanges in derer- Magazinen eingefädelt bleiben. Durch die, sich an die Lage der Lauffläche der Vorhangschiene anpassende Kalibrierung werden auch die einzelnen Tragglieder in einem sanften Bogen in die Lauffläche eingeführt. Auch wird durch diese Maßnahmen die jeweilige Vorhangschiene so präpariert, daß auch der Ausfädelvorgang wesentlich erleichtert wird und bei beiden Vorgängen die oft schweren Vorhänge von der jeweiligen Person nicht gehalten zu werden brauchen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Kalibrierung als ein, der Lauffläche der Vorhangschiene angepaßter Führungskanal ausgeführt ist, und daß dieser Führungskanal laufgünstig für die Tragflieder in die Lauffläche für diese Glieder einmündet.
Durch diese Maßnahme werden die Tragglieder, auf einem Radius gleitend, in die Vorhangschiene eingeführt, ohne daß diese Glieder von einer vertikalen in eine horizontale Lauffläche abrupt umgelenkt werden müssen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung zeichnet sich ferner dadurch aus, daß die spreizbare Mechanik von mindestens zwei gegenläufig bewegbaren Winkelhebeln und einer im
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Stumpf axial bewegbaren und federbelasteten Halterung besteht, und daß die Winkelhebel im Bereich deren Anwinkelung, in Achsen schwenkbar gelagert, mit ihrem einen Ende in der besonderen Ausnehmung der Vorhangschiene kraftschlüssig verankerbar, mit ihrem anderen Ende hingegen an der Halterung abgestützt sind, und daß diese Halterung in einer sackförmigen Führung im Stumpf eingesetzt und mit oder entgegen der Kraft einer Feder in dieser Führung axial bewegbar ist.
Durch diese besondere,, spreizbare Mechanik wird der Schild sehr fest an der Vorhangschiene arretiert, so daß selbst ohne Abstützung desselben auf dem Boden mittels weiterer Verlängerungsteile der Einfädelungsvorgang vorgenommen werden kann.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung können insb. den verbleibenden UnteransDrüchen entnommen werden.
In den Zeichnungen ist die Vorrichtung anhand einiger Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf die Vorrichtung mit dem an der Vorhangschiene kraftschlüssig aufgehängten Schild und einiger an dessen Stumpf bei Bedarf anschließbarer Verlängerungsteile,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schild gem. Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht auf ein Verlängerungsstück mit einer in diesem eingesetzten Muffe und zwei für weitere Verbindungen von Verlängerungsstücken vorgesehenen Muffen,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Schild in der Ebene IV - IV in Fig. 1, wobei nur die Raststelle des Verlängerungsstückes am Stumpf im wesentlichen
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dargestellt ist,
Fig. 5 ein Verbindungsstück für zwei Verlängerungsstücke, welches aus einem elastischen Werkstoff, z. B. Gummi, hergestellt ist,
Fig. 6 ein Verlängerungsstück mit an diesem auf- und
ab bewegbaren Schlitten und den Stumpf des
Schildes im Bereich der Verbindungsstelle der beiden Teiie,
Fig. 7 ein Schnitt durch das Verlängerungsstück und den Schlitten in der Ebene VII - VII in Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt durch das Verlängerungsstück in der Ebene VIII - VIII in Fig. 6,
Fig. 9 eine Ansicht auf ein nur teilweise dargestelltes Verlängerungsstück mit einem an ihm geführten Magazin für die Tragglieder und einem angedeuteten Schlitten in einer tieferen Position,
Fig. 10 eine Ansicht auf ein am Fußboden abgestutztes Verlängerungsstück mit einem an diesem angelegten Magazin, wie auch einer am Verlängerungsstück festgestellten Halterung für dieses Magazin,
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung auf ein Magazin das als viereckiges Schlauchprofil ausgeführt ist,
Fig. 12 detaillierte Darste1lungen der Halte- und Kiemmittel des Magazins gem. Fig. 11,
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht auf ein Endstück des Magazins gem. Fig. 11,
Fig. 14 einen Längsschnitt durch die Vorhangschiene mit den bereits ausgefrästen Ausnehmungen für die Weiche und die spreizbare Mechanik,
Fig. 15 eine Weiche, wie sie in die Ausnehmung der Vor-· hangschiene eingesetzt werden könnte,
Fig. 16 eine Ansicht auf die Vorhangschiene mit einem an deren Ende angebrachten Stopper,
Fig. 17 eine Ansicht auf eine Stange für das Betätigen des Stoppers vom Boden aus,
Fig. 18 eine Wandhalterung mit einigen Magazinen .._J/&mdash;J_&mdash; U..1 »&ldquor;&ldquor;&eegr;^.,&eegr;&pgr;&ogr;4.,"&igr;^&iacgr;&agr;&eegr; \rr\f &Agr;&eegr;&tgr;&ogr;&eegr; &Dgr;&igr;&igr;&iacgr;&Kgr;&EEgr;&eegr; &mdash; UIlU/ uuc L r &sgr; &igr; xaiigu &igr; uiijo mmv.. »&Ogr;» uw»w·· ..&ldquor;^... &mdash;.1 gung an diese,
Fig. 19 eine Draufsicht auf eine Schablone für das Ausfräsen der Ausnehmungen in die Vorhangschiene,
Fig. 20 die Schablone gem. Fig. 19 in Seitenansicht,
Fig. 21 bis 32 div. Darstellungen von Schablonen und in sie eingreifende Fräswerkzeuge.
Die Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung wird im wesentlichen von einem an eine Vorhangschiene 2 kraftschlüssig aufhängbaren Schild 3 nebst nach unten verlängertem Stumpf 4 und einer, das Einfädeln der einzelnen Tragglieder 5 erleichternden Kalibrierung 6 nebst daran anschließbarem Magazin 7 für die Tragglieder gebildet. Der Schild 3, der plattenförmig ausgeführt sein kann, ist an seinem der Vorhangschiene 2 zugewandten Ende mit einer spreizbaren Mechanik 8 versehen, die im wesentlichen von mindestens zwei Hebelarmen 9, 10 und einem die Hebelarme spreizenden und zurückbringbaren Druckkörper 11 gebildet wird. Der Druckkörper 11, der in einer besonderen Führung im Stumpf 4 des Schildes 3 eingelegt ist, wird im wesentlichen von einer, von einer Feder 12 gepreßten Platte 13 und einem die Hebelarme 9, 10 haltenden Ringkörper 14 gebildet, wobei die Spannkraft der Feder mittels eines am Stumpf angelenkten Hebels 15 betätigt werden kann. Die Hebelarme 9, 10 selbst sind im Bereich der Oberkante des Schildes 3 in Achsen 16, 17 gelagert und können vorzugsweise symmetrisch zur Längsmittelachse X des Schiides
nach au Si? &ngr;; oder .innen bewegt werden. An diesem Schild 3· schließt sich mit einem weichen Radius die Kalibrierung 6 an, die nach unten parallel zum Stumpf 4 verlängert ist und die Rastmittel 13 für die Aufnahme von Magazinen 7, welche die Tragglieder 5 des Vorhanges aufnehmen, aufweist. Die Kalibrierung 6, die vorzugsweise als Vierkantrohr ausgeführt ist, ist an ihrer dem Stumpf 4 abgewandten Seite mit einem Schlitz 19 versehen, aus dem die Büpel 20 der Gleit- oder Rollenbüoel herausraopn lcfinnen. Analog dieser Schlitzführung für die Tragglieder 5 an der Kalibrierung 6 sind auch die an dieser sich anschließenden Verlängerungen und insb. die Magazine 7 mit einer gleichen Schlitzführung 21 versehen, so daß die in den Magazinen eingefädelten Tragglieder 5 stoßfrei von ihrer Führung im Magazin in die Führung der Kalibrierung und von hier in die Lauffläche 22 der Vorhangschiene 2 einlaufen können.
Um das Einfädeln der einzelnen Tragglieder 5 in die Vorhangschiene 2 zu erleichtern, können an dem Schild 3 soviele Verlängerungsteile 23 angeschlossen werden, bis die Vorrichtung 1 von der Vorhangschiene bis zum Fußboden 24 reicht. Um diese Vorrichtung 1 zwischen Vorhangschiene 2 und Fußboden 24 fest zu fixieren, kann mindestens eine-j der Verlängerungsstücke 23, vorzugsweise das bodenseitige, mit einer Stützfeder 25 versehen sein, so daß sich dieses Verlängerungsstück über die Stützfeder sich auf den Fußboden abstützt. Die einzelne^ Rohrstücke der Verlängerungsteile 23 und der Stumpf 4 des Schildes 3, die vorzugjweise eine rechteckige Querschnittsform aufweisen können, weisen an ihren zueinander gerichteten Seiten die Rastmittel 18 auf, damit sie miteinander verbunden werden können. In Fällen, in denen die einzelnen Verlange ^?
teile 23 auch eine Biegefähigkeit aufweisen sollen, ist es möglich, zwischen den einzelnen Teilen Guinmimuffen 26 vorzusehen, die die entsprechende Elastizität gewährleis ten.
Der Stuupf 4, wie auch die einzelnen Verlängerungsteile 23 weisen an ihrer der Kalibrierung 6 zugewandten Seite Führungsbahnen auf, auf denen ein die einzelnen Magazine 7 nach oben fördernder Schlitten 27 bewegt werden kann. Der Schlitten 27, der U-förmig ausgeführt ist, greift mit dessen Schenkeln 28, 29 um das jeweilige Magazin 7 und drückt mit einem zwischen den Schenkeln vorgesehenen Laufkörper 30, z. B. einer Rolle, die Tragglieder 5 in die Lauffläche 2Z der Vorhangschiene. An den freien Enden der Schenkel 28, 29 des Schlittens 27 sind Rollen 31 angebracht, die vorzugsweise konisch ausgeführt sind und in konische Laufschienen 32, 33 des Verlängerungsteiles 23 eingreifen. Durch die Konizität der Rollen 31 wird der Schlitten 27 am Verlängerungsteil 23 genau geführt und dadurch auch die Magazine 7 ausgerichtet. Die Magazine 7, die ebenfalls wie ein Vierkantrohr ausgeführt sind weisen an ihrer einen Seite den Schlitz 21 für den Durchtritt der einzelnen Bügel 20 der Tragglieder 5 auf und sie sind entlang ihres Mantels mit diesem Schlitz versehen, um sich leichter der Krümmung der Kalibrierung 6 anpassen zu können. Diese rohrförmigen Magazine 7 sind vorzugsweise auch aus Kunststoff gefertigt und können mit den beim Ausfädeln in sie gelangten Tragmitteln und dem Vorhang selbst gereinigt, z. B. gewaschen werden. Um bei Anwendung mehrer Magazine 7 diese miteinander verbinden zu können, sind auch diese mit entsprechenden Verbindungsgliedern, z. B. Schnappverschlüssen 34, versehen, wobei diese der Einfachheit halber als Lappen 35 ausgeführt sein können. Für diese Lappen 35 sind am jeweiligen Endstück des Magazins 7 Ausnehmungen 36 vorgesehen, in die die Lappen eingeführt werden und dort einschnappen können. Bei Anwendung der Vorrichtung 1 vom Fußboden 24 aus wird der Schlitten 27 mittels eines Seilzugs 37 nach oben gezogen, wobei als Seilwinde 38 eine manuell betätigbare oder elektrisch (Akku) betagtigbare verwendet werden kann.
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Analog der Förderung des Schlittens 27 mittels des Seil-' zuges 37 kann auch die Spreizmechanik 8 am Schild 3 mit einem Hebel 39 vom Fußboden 24 aus betätigt werden. Einen solchen Hebel 39 empfiehlt sich jedoch dort vorzusehen, wo die einzelnen Verlängerungsteile 23, nach Einfädeln der einzelnen Tragglieder 5, an der Vorhangschiene 2 bleiben, d. h. die Vorrichtung 1 zu einem festen Bestandteil der jeweiligen Vorhangschiene wird.
Um die spreizbare Mechanik 8 an die jeweilige Vorhangschiene 2 festzustellen, ist es erforderlich, für die Hebelarme 9, 10 und einen Rastpin 40 des Schildes 3 entsprechende Ausnehmungen 41, 42 in die Vorhangschiene einzufrasen. Zu diesem Zweck kann eine Montageplatte 43 verwendet werden, die nach vorherigem Anklemmen an die Vorhangschiene 2 die Führung eines die Vorhangschiene bearbeitenden Fräsers 44 übernimmt. Die Montageplatte 43 selbst kann dabei für das Ausfräsen der Ausnehmungen 41, 42 an einer Lauffläche 22 oder mehreren Laufflächen mit Führungen für den Fräser 44 ausgestattet sein, wobei bei mehrfacher Ausbildung der Führungen die Montageplatte parallele Führungen aufweist, durch die der Fräser geführt werden kann. Wie aus der Figur 14 ersichtlich, bedarf es einer größeren Ausnehmung 41 für die Einführung der Weiche 45 und jeweils zweier symmetrisch zu dieser vorgesehenen, kleineren Ausnehmungen 42 für das Einrasten der Hebelarme 9, 10. Die größere Ausnehmung 41, die in der Längsachse der Vorhangschiene 2 liegt, ist so vorgesehen, daß die aus der Kalibrierung 6 austretenden Tragglieder S über die Kurvenbahn der Kalibrierung.in die Lauffläche 22 einfahren. Die Kurvenbahn der Kalibrierung 6 ist vorzugsweise der Beweglichkeit der Tragglieder angepaßt, wobei bei Anwendung gekoppelter Tragglieder 5 für sehr schwere Vorhänge diese auch einen anderen Krümmungsradius aufweisen könnte. Die entsprechenden Ausnehmungen 41, 42 für
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die Weiche 45 und die Spreizmechanik 8 werden normalerweise im Bereich des einen Endes der Vorhangschiene 2 vorgesehen und sie können, mittels der Weiche, die nach Art eines Füllstückes mit Laufflächen ausgeführt ist nach Entfernen des Schildes 3 abgedeckt werden. Diese Weiche 45, die an der Vorhangschiene 2 verbleibt, ist so ausgeführt, daß sie den Schlitz der Lauffläche 22 freihält, so daß die entsprechenden Bügel aus diesem Schlitz nach unten i<igen können. Um ein unbeabsichtigtes Ausfädeln der einzelnen Tragglieder 5 aus der Lauffläche 22 zu vermeiden, ist es üblich an mindestens einem Ende der Vorhangschiene 2 einen Stopper 46 vorzusehen. Der Stopper 46 gemäß der Erfindung ist hier als ein sogenannter Druckknopf ausgeführt, der eine pilzförmige Form aufweist und mit seinem einen Ende in einer Halterung 47 gelagert und mit seinem anderen Ende in der Lauffläche 22 eindrückbar ist. Der Stopper 45 selbst vorzugsweise federbelastet, so daß er sich von seiner Halterung 47 in den Schlitz der Lauffläche eindrückt. Durch seine Eindrückbarkeit kann dieser Stopper bzw. Druckknopf, auch mittels einer Stange 48 von unten aus gelöst werden. Im ausgelösten Zustand des Druckknopfes gibt dieser die hinter ihm liegenden Tragglieder 5 frei, damit der Vorhang von der Vorhangschiene 2 abgenommen werden kann.
Der Ordnung halber sei hier darauf hingewiesen, daß für das Vorsehen der Ausnehmungen 41, 42 für die Kalibrierung 6 und die Spreizmechanik 8 des Schildes 3 oder sonstiger notwendiger Ausnehmungen an der Vorhangschiene 2 diverse Schablonen 49 an der Montageplatter 43 vorgesehen sein können, an denen die Fräser 44 geführt und eingerichtet werden können. Selbstverständlich ist es auch möglich, die entsprechenden Ausnehmungen 41, 42 ohne die Montageplatte 43 vorzunehmen und in diesem Fall diese Ausnehmungen mit anderen Schneidwerkzeugen in die Vorhangschie-
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ne 2 vorzusehen. Aus diesem Grund erübrigt es sich hier auch,die verschiedenen Schablonen 49 für das Fräsen der Ausnehmungen 41, 42 ausführlich zu erläutern.
In besonders gelagerten Fällen, in denen auf den Kompfort der Handhabung der Vorrichtung 1 Wert gelegt wird, können für das Heben des Schlittens 27 und Einführen der Tragglieder in die Kalibrierung 6 neben den mechanischen Antrieben 38 auch elektrische Antriebe vorgesehen werden, wie es auch möglich ist, statt der vierkanntförmigen Ausführung der Magazine 7 ebenso andere Querschnitte für diese vorzusehen.
Es hat sich auch bei diversen Anwendungen herausgestellt, daß bei Anwendung des Schlittens 27 und mehrerer, hintereinander gereihter Magazine 7 diese bis zu deren Entleerung an den Verlängerungsteilen 23 und an der Kalibrierung 6 verbleiben können, da durch den Schlitten die einzelnen Tragglieder 5 von unten nach oben durch die einzelnen Magazine und die Kalibrierung in die Lauffläche 22 gefördert werden. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da die bereits entleerten Magazine 7 nicht kontinuierlich von den Verlängerungsstücken entfernt werden müssen.
Um die einzelnen Teile nach deren Verwendung aufbewahren zu können, empfhiehlt es sich, Wandhalterung 50 zu verwenden und an diese die Verlängerungsteile 23 u. a. leile d?r Vorrichtung 1 aufzuhängen. Da die Teile für deren Verbindung untereinander ohnehin Löcher 51 haben, könnte eine Stange 52 durch diese geführt werden, die dann diese Teile an der Wandhalterung SO hält.
BEZUGSZEICHEN-LISTS
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UNSER ZEICHEN
38.4-34-5
AMTL. AKTENZEICHEN PATENTANMELDUNG GEBRAUCHSMUSTER Längsmittelachse
1 Vorrichtung 27 Schlitten
2 Vorhangschiene 28 Schenkel
3 Schild 25
4 Stumpf 30 Laufkörper
5 Tragglieder 31 Rollen
6 Kalibrierung 32 Laufbahn
7 Magazin 33 Il
8 Mechanik 34 Schnappverschluß
9 Hebelarm 35 Lappen
10 36 Ausnehmung
1 1 Druckkörper 37 Seilzug
12 Feder 38 Seilwinde
13 Platte 39 Hebel
14 Ringkörper 40 Rastpin
15 Hebel 41 Ausnehmung
16 Achsen 42 It
17 43 Montageplatte
18 Rastmittel 44 Fräser
19 Schlitz 45 Weiche
20 Bügel 46 Stopper
21 Schlitzführung 47 ■Halterung
22 Lauffläche 48 Stange
23 Verlängerungsteile ;.49 ·/.
24 Fußboden fsb Wandhaiterung
25 Stützfeder 51 Löcher
26 Gummimuffe 52 Stange

Claims (13)

  1. Vorrichtung 7\an Aufhängen von Vorhängen, wie Obergardinen, Stores u. a., an vorhandenen Vorhangschienen, wobei die Vorhänge an ihrer deren Aufhängung zugewandten Seite mit Traggliedern in Form von Gleit- oder Rollenhaken ausgerüstet sind, und die Vorhangschienen selbst mindestens eine schwalbenschwanzförmige Nut für diese Tragglieder aufweisen, auf deren zueinander zeigenden Laufflächen die Gleithaken oder Rollenhaken bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) von einem Schild (3) und einem sich daran anschließenden Stumpf (4) gebildet wird, von denen der Schild mit einer spreizbaren Mechanik (8) und der Stumpf mit einer Kalibrierung (<&phgr; ausgestattet sind, daß der Schild mittels dessen spreizbaren Mechanik in besonderen Verankerungen (41, 42) der Vorhangschiene (2) kraftschlüssig an dieser aufhängbar ist, wie auch deren Stumpf mittels mindestens einer rohrförmigen Verlängerung (23) nach unten verlängerbar ist, und
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    diese Verlängerung, wie auch der Stumpf, mit einer Führung (21) für ein die Tragglieder (5), mindestens einer Spannweite des Vorhanges, aufnehmendes Magazin (7) ausgestattet ist, daß das Magazin an der Kalibrierung anschließbar und über diese Kalibrierung mit der Lauffläche der Vorhangschiene verbindbar ist, und daß die Tragglieder aus dem Magazin über die Kalibrierung in die Lauffläche einfädelbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t daß die Kalibrierung (6) als ein der Lauffläche (22) der Vorhangschiene (2) angepaßter Führungskanal ausgeführt ist, und daß dieser Führungskanal laufgünstig für die Tragglieder (5) in die Lauffläche für diese Glieder einmündet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spreizbare Mechanik (8) von mindestens zwei gegenläufig bewegbaren Hebelarmen (9, 10) und einer im Stumpf (4) axial bewegbaren und federbelasteten Ringkörper (14) besteht, und daß die Hebelarme im Bereich deren Anwinkelung in Achsen (16, 17) schwenkbar gelagert und mit ihrem einen Ende in der besonderen Ausnehmung (42) der Vorhangschiene kraftschlüssig verankerbar, mit ihrem anderen Ende hingegen an dem Ringkörper abgestützt sind, und daß dieser Ringkörper in einer sackförmigen Führung im Stumpf eingesetzt und mit oder entgegen der Kraft einer Feder (12) in dieser Führung axial bewegbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Ringkörpers (14) entgegen der Kraft der Feder (12) ein Seilzug (37) zwischen dem Ringkörper und einem Spannmittel vorgesehen ist, und daß das Spannmittel als Hebel (39) ausgeführt und am
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    - 3 -Stumpf (4) befestigt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug (37) mit seinem einen Ende am Hebel (39) angelenkt und mit seinem anderen Ende über ein Spannschloß air Stumpf (4) selbst oder einer Verlängerung desselben eingehängt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Magazin (7) für die Tragglieder (5) von einem formstabilen, flexiblen Schlauch gebildet wird, der an seiner Mantelfläche einen Schlitz (21) für den Austritt der Bügel (20) der Tragglieder und im Bereich dieses Schlitzes Laufflächen für die Gleiter bzw. Rollen dieser Tragglieder aufweist, und daß dieses Magazin eine Kupplung an mindestens einem seiner Enden für dessen Anschluß an der Kalibrierung (6) und/oder einem weiteren Magazin aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verlängern des Stumpfes (4) mindestens ein Verlängerungsteil an diesen und weitere untereinander ankuppelbar sind, und daß analog dieser Verlängerung des Stumpfes auch die Magazine (7) durch Ankuppeln aneinander und unter sich verlängerbar sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungen der Verlängerungsteile (23) als Schnappkupplungen (34) ausgeführt sind, und daß diese beim Einstecken der Endstücke der Verlängerungsteile untereinander, ineinander einschnappbar sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verlängerung des Stumpfes (4) und/oder des Magazins (7) Seilzüge (37) für das Vorspannen des
    Schildes (3) an der Vorhangschiene (2) bzw. Hochfördern der Tragglieder (5) an dem Stumpf und den Verlängerungsteilen des Stumpfes und/oder Magazins angebracht sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stumpf (4) mittels mehrerer Verlängerungstei-Ie (23) bis zum Fußboden (24) des Raumes verlängerbar ist, und daß das letzte Verlängerungsteil über eine Stützfeder (25) gegen den Fußboden abgestützt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschließen des Schildes (3) an die Vorhangschiene (2) eine längli-.he, in Schienenachse verlaufende Ausnehmung (41) in der Vorhangschiene vorgesehen ist, welche von einer zentralen Ausfräsung und je zweier symmetrisch zu dieser angeordneter Einstiche (42) besteht, von denen die zentrale Ausfräsung dem Einführen einer Weiche (45) und die seitlichen Ein-Stiche dem Einkrallen der freien Enden der Hebelarme (9, 10) der spreizbaren Mechanik (8) dienen.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (41) und die Einstiche (42) nach Aufhängen des Vorhanges an die Vorhangschiene (2) mittels der Weiche (45). bis auf den Schlitz für den Durchtritt der Bügel der Gleit-" bzw. Rollenhaken * abdeckbar sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausfräsen der zentralen Ausnehmung (41) und der Einstiche (42) eine Montageplatte (43) verwendbar ist, die an die Vorhangschiene (2) anklemmbar ist, sowie Führungen für in die Vorhangschiene sich einarbeitende Fräser (44) aufweist.
    j\ \2(.. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräser (44) für das Ausfräsen der Ausnehmungen (41, 42} für die Kalibrierung (6) und die Mechanik (8) des Schildes (31 an einer Montageplatte (43) geführt sind, und daß diese Montageplatte in Achsrichtung der Laufflächen (22) Rastmittel für deren Befestigung an der Vorhangschiene (2) aufweist.
    Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ende der Vorhangschiene (2) ein Stopper (46) zum Begrenzen des Ziehweges des Vorhanges in der Lauffläche (22) desselben vorgesehen ist, und daß dieser als federbelasteter Druckknopf ausgeführt, wie auch an einer Halterung (47) drückbar gelagert und von oben oder unten in die Lauffläche einklinkbar ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopper (46) hanteiförmig ausgeführt ist und mit seinem einen Ende in der Halterung (47) gehalten und mit seinem anderen Ende in die Lauffläche (22) einkliiikbar ist.
    Vorrichtung nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (47) für den Stopper (46) an der Vorhangschiene (2) befestigbar ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungssteile (23) dämpfend miteinander verbunden sind.
    Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungssteile (23) mittels Gummiprofilen (Gummimuffe 26) dämpfend miteinander verbunden
    6 -
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (7) an dessen Enden Verschlüsse (34) iufweist, die ein Austreten der Tragglieder (5) wähtend der Reinigung des Vorhanges ausschließen.
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