DE3000481C2 - Vorrichtung zum An- und Abhängen von Teppichen über eine Einhängevorrichtung an einem bzw. von einem Auslegerarm eines Teppichvorführgestells - Google Patents

Vorrichtung zum An- und Abhängen von Teppichen über eine Einhängevorrichtung an einem bzw. von einem Auslegerarm eines Teppichvorführgestells

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DE3000481C2 DE19803000481 DE3000481A DE3000481C2 DE 3000481 C2 DE3000481 C2 DE 3000481C2 DE 19803000481 DE19803000481 DE 19803000481 DE 3000481 A DE3000481 A DE 3000481A DE 3000481 C2 DE3000481 C2 DE 3000481C2
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Jürgen Nottrott
Horst 4790 Paderborn Wolf
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum An- und Abhängen von Teppichen über eine Einhängevorrichtung an einem bzw. von einem Auslegerarm eines Teppichvorführgestclls mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Hauptanspruches.
Es ist bekannt, Teppiche in Verkaufsräumen in Stapeln zu lagern, so daß zum Besichtigen der Teppiche diese einzeln vom Stapel abgehoben und umgeschichtet werden müssen. Dazu benötigt man wenigstens zwei Personen.
Es ist auch bekannt, Teppiche an einer über dem Boden angebrachten Stange, beispielsweise in Form eines verschwenkbaren Auslegerarmes, aufzuhängen. Der Kunde ist in der Lage, beispielsweise durch Verschwenken der Auslegerarme die an ihnen hängenden Teppiche ohne Hilfe von Varkaufspersonal zu besichtigen und eine Auswahl zu treffen. Ist ein Teppich verkauft worden oder besteht der Wunsch, ihn auf dem Boden liegend zu betrachten, muß er vom Auslegerarm
ίο abgenommen werden. Dies geschieht vielfach mittels Stangen, mit denen man die den betreffenden Teppich haltende Tragschiene erfaßt und zusammen mit dem daran hängenden Teppich vom Auslegerarm abnimmt. Dazu sind jedoch schon bei Teppichen mittlerer Größe
ι -, wiederum zwei Personen erforderlich, die auch benötigt werden, um die einzelnen Teppiche an die Auslegerarme anzuhängen. Solche Arbeiten sind aber nicht nur personalaufwendig, sondern erfordern auch verhältnismäßig große Kräfte, so daß sie im allgemeinen von Frauen nicht bewältigt werden können. Es besteht jedoch aus Kostengründen das Bedürfnis, möglichst wenig Verkaufspersonal einsetzen zu müssen, ebenso wie das Bedürfnis besteht, Teppiche auch von schwächeren Personen verkaufen zu lassen.
Zu diesem Zweck ist eine kraftsparende Vorrichtung der eingangs genannten Gattung bekannt (US-PS 10 62 416), mit der Teppiche an einer unter einer Decke abgehängten Schiene angehängt bzw. von dieser abgenommen werden können. Die an einer Art
jn Laufkatze angebrachte, verhältnismäßig kurze Stange ist am oberen Ende mit einem galgenförmigen Auslegerarm versehen, der zwei Umlenkrollen enthält, über die das Seil eines Seilzuges läuft, der von einer Handkurbel nahe dem unteren Ende der Stange zu
j-, betätigen ist. Am äußeren Ende des Seiles befinden sich ein Gewicht und ein Haken, an den eine weitere, auf der Schiene verfahrbare Laufkatze angehängt werden kann, die ihrerseits am unteren Ende mit einem Haken versehen ist, an den eine einen Teppich haltenden
w Tragschiene angehängt werden kann. Diese bekannte Vorrichtung ist verhältnismäßig instabil, weil sie lediglich über auf der Schiene verfahrbare Rollen abgestützt ist, so daß sie hin- und herpendeln kann. Zum Ein- und Abhängen ist im Bereich der Tragschiene
4~> Handarbeit erforderlich, weil man die Haken nicht durch Fernbedienung ein- und aushaken kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß für jeden Teppich neben der Tragschiene wenigstens eine Laufkatze erforderlich ist, was die Vorrichtung kostspielig macht.
-.0 Ist der Teppich an mehreren Stellen aufzuhängen, sind entsprechend viele Laufkatzen und entsprechend viele Vorrichtungen zum An- und Abhängen notwendig. Das erfordert aber wiederum entsprechend viele Bedienungspersonen. Der verringerte Kraftaufwand für das An- und Abhängen der Teppiche wird dementsprechend mit einem verhältnismäßig großen apparativen Aufwand erkauft, ohne wirklich Personal einsparen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
M) Vorrichtung zum An- und Abhängen von Teppichen über eine Einhängevorrichtung an einen bzw. von einem Auslegerarm des Teppichvorführgestells zu schaffen, die in jedem Falle von einer einzigen Person bedient werden kann, selbst wenn mit ihr schwere und breite
h'. Teppiche, die an mehreren Stellen am Auslegerarm anzuhängen sind, bewegt werden müssen, ohne daß die Bedienungsperson zum Anbringen oder Annehmen der Vorrichtung in den Bereich des Auslegerarmes greifen
müßte.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Hauptanspruches gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Ge- --, genstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird an den Auslegerarm eines Teppichvorführgestells, an den ein Teppich angehängt oder von dem ein Teppich abgehängt weiden soll, angesetzt und bleibt in dieser m Lage stehen, so daß man beim nachfolgenden Hochheben bzw. Absenken des betreffenden Teppichs mit Hilfe des Seilzuges nicht auf die Position des Auslegerarmes zu achten braucht. Die Vorrichtung kann verhältnismäßig leicht ausgebildet sein, so daß sie ·, auch dann bequem selbst von Frauen getragen und in die jeweilige Betriebsposition gebracht werden kann, wenn sie für ein Teppichvorführgestell bestimmt ist, dessen Auslegerarme hoch über dem Fußboden liegen. Die Teppiche werden mit ihrer Tragschiene unmittelbar 2<i an den Auslegerarm angehängt, an welche die zum An- und Abhängen bestimmte Vorrichtung durch Fernbedienung unmittelbar angesetzt werden kann.
Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß selbst dann die Teppiche sicher und exakt an- und abgehängt werden können, wenn sie nicht genau mittig an ihrer Tragschiene hängen, weil der an der Tragschiene anzubringende Träger der Vorrichtung wenigstens im Bereich des Kopfstückes derselben so geführt wird, daß er genau in die horizontale Lage ausgerichtet ist. j»
Durch die Erfindung wird ein für die Nutzung von Teppichvorführgestellen für die hängende Darbietung von Teppichen sehr nützliches Zusatzgerät geschaffen, das einfach und ohne besondere Geschicklichkeit zu handhaben ist, andererseits aber schwere Handarbeit r, überflüssig macht Daher ist diese Vorrichtung auch von weniger geübten Personen und auch von Frauen problemlos zu bedienen. Daher eignet sich diese Vorrichtung nicht nur für Spezialgeschäfte, sondern auch für Kaufhäuser. Da die Länge der lediglich für die Einhaltung der richtigen Position sich auf dem Fußboden abstützenden Stange einstellbar ist, kann die Vorrichtung für die verschiedensten Teppichvorführgestelle benutzt und insbesondere auch vom Benutzer auf Teppichvorführgestelle mit unterschiedlich hoch über dem Fußboden angeordneten Auslc^erarmen problemlos eingestellt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der in der Einsatzposition an einem Teppichvorführgestell angesetzten Vorrichtung, an der ein Teppich in etwa halber Höhe hängt,
Fig.2 eine vergrößerte Darstellung der Seitenan- ^ sieht des Kopfstückes der Vorrichtung,
F i g. 3 eine Ansicht des Kopfstückes der Vorrichtung von hinten und
F i g. 4 eine Teilansicht der Tragstange der Vorrichtung.
In Fig. 1 ist ein Teppiehvorführgestell 1 teilweise dargestellt, das aus senkrechten Säulen 2, einem auf diese aufgesetzten Rahmen 3 mit senkrechten Stäben 4 und horizontalen Stäben 5 und 6 und Auslegerarmen 7 besteht, welche letztere über Streben 8 und 9 jeweils an h-, einer senkrechten Stange 10 abgestützt sind, welche mit ihren Enden in den Stäben 5 und 6 drehbar gelagert ist, so daß jeder Auslegerarm 7 um den Stab 10
4-,
50 verschwenkbar ist. Ein stangenförmiger Handgriff Ii liegt in bequem zugänglicher Höhe und ermöglicht das Verschwenken des betreffenden Auslegerarmes, der selbst in einer Höhe über dem Fußboden angeordnet ist, dereinen unmittelbaren Zugriff nicht ermöglicht.
An jeden Auslegerarm 7 läßt sich auf beiden Seiten jeweils ein Teppich 12 anhängen. Zu diesem Zweck isi an der Oberkante des Teppichs 12 eine Tragschiene 13 befestigt, die im Querschnitt beispielsweise U-förmig und nanh unten offen ist und sich über den offenen Querschnitt erstreckende Nadeln 14 enthält, welche von der Rückseite in den Teppich eingesteckt werden können. Die Ausbildung und Anbringung derartiger Tragschienen 13 ist aber bekannt, so daß sich hierzu weitere Erklärungen erübrigen. Jede Tragschiene 13 ist mit zwei hochstehenden Haken 15 zum Anhängen an einen Auslegerarm 7 und mit zwei hülsenförmigen Augen 16 versehen, in weiche die weiter unten erläuterten Zapfen des zum An- und Abhängen der Teppiche bestimmten Gerätes seitlich eingeschoben werden können.
Die Ausiegerarme 7 sind in einer solchen Höhe über dem Fußboden angeordnet, daß die an sie angehängten Teppiche 12 frei hängen und dementsprechend den Boden nicht berühren.
An tizn in F i g. 1 am weitesten vorne dargestellten Auslegerarm 7 ist eine zum An- und Abhängen der Teppiche bestimmte Vorrichtung 17 angesetzt. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer auf den Boden aufzustellenden Tragstange 18 und einem Kopfstück 19, das auf die Tragstange 7, von der ein Teppich 12 abgenommen bzw. an die ein Teppich angehängt werden soll, aufgesetzt werden kann.
Die Tragstange 18 ist zweckmäßig als Hohlkörper, beispielsweise als Rohr mit kreisförmigem oder besonders bevorzugt mit vieleckigem wie quadratischem Querschnitt ausgebildet In das untere Ende der Tragstange 18 ist ein Fuß 20 teleskopartig eingestellt und mittels einer Knebelschraube 21 in einer bestimmten Stellung feststellbar, so daß sich die Länge der Tragstange 18 den jeweiligen Betriebsbedingungen entsprechend einstellen läßt, damit die Tragstange 18 eine leichte Schräglage aufweist, wenn die Vorrichtung 17 im Einsatz ist, wie Fig. 1 zeigt Wegen der Einstellbarkeit der Länge der Tragstange 18 ist die Vorrichtung 17 an die verschiedensten Teppichvorführgestelle anpaßbar, so daß die Auslagerarme 7 nicht in einheitlicher Höhe über dem Fußboden angeordnet sein müssen, um die Vorrichtung 17 verwenden zu können.
Die Tragstange 18 ist in bequem zugänglichen Positionen mit zwei Handgriffen 22 und 23 versehen, die um 90° gegeneinander versetzt sind. Außerdem befinden sich auf der Tragstange 18 eine Seilwinde 24 rnd iin in Fig.4 erkennbarer Spannhebel 25, deren Funktion noch näher beschrieben wird.
Das im einzelnen in F i g. 2 und 3 dargestellte Kopfstück 19 weist am oberen Ende der Tragstange 18 eine feststehende Lagerplatte 26 auf, an deren einer Seite ein plattenartiger Hebel 27 um einen feststehenden Bolzen mit der Achse 28 verschwenkbar zwischen den in F i g. 2 in vollen Linien und in gestrichelten Linien dargestellten Positionen verschwenkbar ist. In der in vollen Linien dargestellten Position liegt der Hebel 27 an einem Anschlag 29 an.
Auf der freiliegenden Außenseite des Hebels 27 ist eine Umlenk- oder Seilrolle 30 drehbar gelagert, die zum Teil von einem Abdeckblech 31 überdeckt ist, damit ein über die Seilrolle 30 geführtes, von der Seilwinde 24
kommendes Drahtseil 32 nicht aus der Seilrolle 30 heraiisspringen kann. Tragplatte 26 und Hebci 27 sind dabei so angeordnet, daß das Drahtseil 32 praktisch mittig zwischen den Seitenflanken 33 und 34 eines Rahmens 35 des Kopfstückes 19 lauft.
Die Seitenflanken 33 und 34 des Rahmens 35 sind über Querträger 36,37 und 38 untereinander verbunden, wobei der Rahmen 35 zweckmäßig eine Schweißkonstruktion ist. Die Querträger 36 und 37 sind mittels Schrauben 39 an der Tragstange 18 befestigt.
Die Seitenflanken 33 und 34 des Rahmens 35 haben an der Vorderseite die in Vig. 2 erkennbare Kontur von Gleitbahnen, die aus einem kurvenförmig gebogenen Abschnitt 40. einem winkelförmigen Anschlag 4t, einer Schräge 42 und einer etwa horizontal verlaufenden Anschlagfläche 43 gebildet ist. Außerdem ist an jeder .Seilenflanke 33 und 34 ein nach innen vorstehendes Winkelstück 44 befestigt, das auf einen Auslegerarm 7 aufgesetzt werden kann, der dann zwischen diesem Winkelstück 44 und einer nach unten vorstehenden Nase 45 liegt, wie F i g. 2 zeigt. Ferner können, wie Fi.g. 3 zeigt, am Rahmen 35 seitlich vorstehende Laufrollen 66 gelagert sein, um das Gerät nach dem Aufsetzen auf einen Auslegerarm 7 bequemer seitlich verfahren zu können.
Am Drahtseil 32 hängt ein sich etwa in horizontaler Richtung erstreckender Träger 46, der, wie F i g. 2 zeigt, als rechteckiges Hohlprofil ausgebildet ist. Das äußere Ende des Drahtseiles 32 ist in einer Büchse 47 befestigt, die ihrerseits, wie Fig. 2 zeigt, über einen etwa horizontal verlaufenden Steg 48 an der Rückseite des Trägers 46 in seiner Mitte angebracht ist. Nahe den äußeren Enden des Trägers 46 sind an der Rückseite desselben sich parallel zu seiner Längsachse erstreckende Zapfen 49 angebracht, von denen in F i g. 3 einer vollständig dargestellt ist. Diese Zapfen 49 haben am äußeren Ende 50 einen sich nach außen verjüngenden Widerhaken und sind über ein Kopfstück 51 und einen etwa horizontal verlaufenden Steg 52 am Träger 46 befestigt.
Außerdem sind an der Unterseite des Trägers nacn oben ragende Führungselemente, z. B. Stangen 53 und 54. mit nach innen gewinkelten oberen Enden 55 bzw. 56 befestigt, welche dazu dienen, den Träger 46 in etwa horizontaler Position zu halten, wenn er an der Kontur der Gleitbahnen 40, 41, 42 und 43 der Seitenflanken 33 und 34 des Rahmens 35 entlang gleitet, was noch näher erläutert wird. Die Stangen 53 und 54 liegen dann, wie F i g. 3 zeigt, praktisch an der Innenseite der Seitenflanken 33 und 34 des Rahmens 35 an und halten den Träger 46 auch dann in der horizontalen Position, wenn die an ihn angehängte Lasl nicht gleichmäßig verteilt, sondern einseitig ist.
Das Drahtseil 32 läuft von der Seilwinde 24 über eine größere Strecke innerhalb der Tragstange 18 und ist am oberen Ende der Tragstange 18 durch ein Röhrchen 57 geführt, das dicht unter dem Hebel 27 endet. An das der Seilrolle 30 gegenüberliegende Ende des Hebels 27 ist ein Spannseil 58 angelenkt, dessen anderes Ende an dem Spannhebel 25 angeschlossen ist, so daß der Hebel 27, wenn sich der Spannhebel 25 in der in F i g. 4 in vollen Linien dargestellten Position befindet, gegen den Anschlag 29 gedruckt wird und sich dementsprechend in der in F i g. 2 in vollen Linien gezeichneten Position befindet Wird der Spannhebel 25 jedoch in die in F i g. 4 gestricheil dargestellte Position über einen Totpunkt hinweg verschwenkt, wird der Zug im Spannseil 58 aufgehoben, so daß der Hebel in die in F i g. 2 gestrichelt dargestellte Position unter Einfluß des am Drahtseil 32 hängenden Gewichtes verschwcnki werden kann, wenn man den Zug im Drahtseil 32 lockert. Das Spannseil 58 ist dabei auch weitgehend durch das Innere der Tragstange 18 geführt und verläuft im oberen Bereich durch ein Röhrchen 59.
Der Rahmen 35 ist in Fig. I nur schematisch angedeutet und kleiner als in Wirklichkeit dargestellt.
Um einen Teppich 12 von einem der Atislegerarme 7 abzuhängen, wird die Vorrichtung 17 in der in Fig. I dargestellten Position angestellt, so daß die Winkelstükke 44 des Kopfstückes 19 auf dem betreffenden Auslegerarm 7 liegen. Der Hebel 27 befindet sich dabei in der in Fig. 2 in vollen Linien dargestellten Position, und der Träger 46 ist mittels des Drahtseiles 32 und der Seilwinde 24 gegen die Anschlagfläche 43 festgezogen, so daß er praktisch mit dem Kopfstück 19 fest verbunden ist. Die Zapfen 49 liegen dann ein Stück oberhalb der an den Auslegerarm 7 mittels der Ilaken 15 angehängten Tragschiene 13. Dann wird das Drahtseil 32 über die Seilwinde 24 gelockert, so daß der Träger 46 abgesenkt wird, bis die an ihm befestigten Kopfstücke 51 der Zapfen 49 auf der Tragschiene 13 aufliegen. Dann wird die gesamte Vorrichtung 17 nach links verschoben, bis die Zapfen 49 durch die Augen 16 hindurchragen (vergleiche F i g. 3), wobei die Stangen 53 lind 5Ί dafür sorgen, daß der Träger 46 mit dem Kopfstürk 19 nach links wandert. Die Rollen 46 können diese Vcrstellbewegung unterstützen. Sind die Zapfen 49 in die Augen eingesteckt, bis die Kopfstücke 51 gegen die Augen 16 stoßen, kann der Träger 46 zusammen mit der nun an ihm hängenden Tragschiene 13 und dem von dieser gehaltenen Teppich 12 angehoben und dadurch vom Auslegerarm 7 abgehoben werden, indem man das Drahtseil 32 mittels der Seilwinde 24 einzieht. Wenn der Träger 46 wieder gegen die Anschlagfläche 43 stößt, wird der Spannhebel 25 über seinen Totpunkt hinweg in die in Fig.4 gestrichelt dargestellte Position verschwenkt, so daß der Hebel 27 aufgrund der an ihm hängenden Last sich in die in Fig. 2 gestrichelt dargestellte Position verstellt Der Träger 46 wird dadurch von der Anschlagfläche 43 gelöst und gleichzeitig vom Auslegerarm 7 zurückgezogen, so daß die Haken 15 nicht mehr auf den Auslegerarm 7 zurückkehren, sondern von demselben freikommen. Der an der Tragschiene 13 hängende Teppich 12 kann nunmehr auf den Boden abgelassen werden, wo man ihn aus der Tragschiene 13 löst
Soll dieser oder ein anderer Teppich wieder an den Auslegerarm 7 angehängt werden, bringt man ihn an der Tragschiene 13 an, die entweder schon an den abgesenkten Träger 46 angesteckt ist oder danach an demselben angebracht wird.
Nunmehr wird das Drahtseil 32 mittels der Seilwinde eingezogen und dadurch der angehängte Teppich 12 hochgezogen. Wenn der Teppich 12 nicht genau mittig angehängt ist, sondern den Träger 46 einseitig belastet, ist dies gleichgültig, weil die Tragschiene 13 wegen der Widerhaken an den äußeren Enden 50 der Zapfen 49 nicht von den Zapfen 49 abrutschen kann. Gelangt der Träger 46 in die Nähe des Kopfstückes 19, fahren die Stäbe 53 und 54 zwischen die Seitenflanken 33 und 34 des Rahmens 35, und zwar auch wenn der Träger 46 schräg steht, da die abgewinkelten Enden 55 und 56 ein Einführen der Stäbe 53 und 54 in den Rahmen 35 skhersteüen. Da die Stäbe 53 und 54 aber mit den Innenseiten der Seitenflanken 33 und 34 in der in F i g. 3 erkennbaren Weise zusammenwirken, wird spätestens
jetzt der Träger 46 horizontal gestellt. Beim weiteren Hochziehen gleitet der Träger 46 über den kurvenförmig gebogenen Abschnitt 40 bis gegen den Anschlag 41. Nunmehr wird dei Spannhebel 25 nach unten in die Spannposition verschwenkt, so daß der Hebel 27 aus der in F i g. 2 gestrichelt dargestellten Lage in die von vollen Linien dargestellte Lage gelangt, wobei der Träger 46 über d;<- Schräge 42 gleitet und schließlich unter der Anschlagd'äche 43 liegt. Die Haken 15 der Tragschiene 13 befinden sich nunmehr über dem Auslegerarm 7, so daß beim Absenken des Trägers 46 sich dk· Haken 15 auf den Auslegerarm 7 legen. Dann wird die Vorrichtung 17 so seitlich verschoben, daß die Zapfen 49 aus den Augen 16 freikommen, so daß die Vorrichtung 17 vom Teppich 12 bzw. der an diesem befestigten Tragschiene 13 gelöst ist und zu einem anderen Einsatzort gebracht werden kann.
Es Kt erkennbar, daß die Vorrichtung 17 von einer C!rizi'*cri Perser» bedient wztuzw k^rt" iiis rjvif ΓΤΐίί **!" wenig Geschick und ohne größeren Kraftaufwand auch schwerere Teppiche von den Auslegerarmen von Teppichvorführgestellen abhängen bzw. wieder aufhängen kann. Die Vorrichtung kann aucl. von Frauen bedient werden. Daher bildet sie eine bedeutende Verkaufshilfe für Verkaufsstätten, in denen Teppiche oder ähnliche Waren an Teppichvorführgestellen hängend angeboten werden.
Das einzige für die Bedienung erforderliche (ieschick besteht darin, daß die Bedienungsperson die Vorrichtung am betreffenden Auslegerarm 7 richtig ansetzen und mit der Tragschiene 13 verbinden muß, wobei zusätzlich noch darauf geachtet werden sollte, daß die Tragstange 18 mit leichter Schräglage angesetzt wird. Da in einer Verkaufsstätte im allgemeinen aber nur gleichartige Teppichvorführgestelle benutzt werden. genügt es, wenn die Länge der Tragstange 18 einmal eingestellt wird, so daß der Fuß 20 dann zweckmäßig mittels eines nicht dargestellten Arretierstiftes an der Tragitangp in rlpr gpwiinsrhten I.age festgeleet werden
llk'i/ii I Hliiii

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum An- und Abhängen von Teppbhen über eine Einhängevorrichtung an einen bzw. von einem Auslegerarm eines Teppichvorführgestells, mit einer Tragschiene zur Befestigung eines Teppichs, einem Träger, der an der Tragschiene befestigbar ist, einer Stange, die ein Kopfstück mit einer bezüglich der Lage zum Auslegerarm verschwenkbaren Umlenkrolle aufweist, wobei das Kopfstück über ein Auflager verschiebbar auf dem Auslegerarm anlegbar ist, und einem an der Stange angeordneten Seilzug, der über die Umlenkrolle mit dem Träger verbunden ist und mit dessen Hilfe der Teppich hochhebbar bzw. absenlcbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange als Tragstange (18) ausgebildet ist, die auf dem Fußboden abstützbar ist, daß die Umlenkrolle (30) zu ihrer Verschwenkbarkeit an einem Ende eines um eine horizontale Achse (28) am Kopfstück (19) verschwenkbar angeordneten Hebels (27) gelagert ist wobei der Hebel (27) zum Auf- bzw. Abhängen des Teppichs an den bzw. vom Auslegerarm (7) in die Nähe des Auslegerarms (7) und zum Hochheben oder Senken des Teppichs vom Auslegerarm (7) weg verschwenkbar ist, und daß zur Befestigung des Trägers (46) an der Tragschiene (13) der Träger (46) im Abstand voneinander zwei in Augen (16) an der Tragschiene (13) seitlich einschiebbare Zapfen (49) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (19) einen quer zum Auslegerarm (7) sich ei streckenden Rahmen (35) mit parallel zueinander vertagenden Seitenflanken (33 und 34) hat, die an den Kanten e. je Gleitbahn (40,41, 42,43) für den anzuhebenden Träger (46) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (46) hochstehende Führungselemente (S3 und 54) aufweist, die zum Ausrichten des Trägers (46) mit den Seitenflanken (33 und 34) des Rahmens (35) zusammenwirken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Auflagers für das Kopfstück (19) am Auslegerarm (7) das Kopfstück (19) an der Unterseite eine den Auslegerarm (7) teilweise umgreifende Ausnehmung zwischen einem Winkelstück (44) und einer Nase (45) enthält.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange (18) hohl ausgebildet ist und zum Abstützen auf dem Fußboden am unteren Ende einen in ihrer Längsrichtung verstellbaren und in der eingestellten Position festzulegenden Fuß (20) aufweist.
DE19803000481 1980-01-08 1980-01-08 Vorrichtung zum An- und Abhängen von Teppichen über eine Einhängevorrichtung an einem bzw. von einem Auslegerarm eines Teppichvorführgestells Expired DE3000481C2 (de)

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DE19803007680 DE3007680A1 (de) 1980-01-08 1980-02-29 Geraet zum an- und abhaengen von teppichen an ein teppichvorfuehrgestell

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