DE880609C - UEberlastschutzeinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke - Google Patents
UEberlastschutzeinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere SchwerlasthubwerkeInfo
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- DE880609C DE880609C DEL8954A DEL0008954A DE880609C DE 880609 C DE880609 C DE 880609C DE L8954 A DEL8954 A DE L8954A DE L0008954 A DEL0008954 A DE L0008954A DE 880609 C DE880609 C DE 880609C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C15/00—Safety gear
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/084—Protection measures
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Stopping Of Electric Motors (AREA)
Description
- Überlastschutzeinrichtung für elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke Die Erfindung betrifft eine ÜberlaStSChutzeinrichtung für elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke, wie Bagger u. dgl., die mit ihrem in Leonardschaltung betriebenen Antriebsmotor über eine Rutschkupplung gekuppelt sind, welche bei Blockierung der Maschine durch ein Hindernis, z. B. vor dem Löffel eines Baggers, den Bruch des Getriebes verhindern soll.
- Die Erfindung bezweckt, beim Blockieren des Getriebes auch bei der größten vorkommenden Drehzahl den Ankerstrom im Leonardkreis beim Rutschen der Rutschkupplung schnell herabzusetzen, damit die Rutschkupplung außer der Schwungmasse des Ankers kein tIermoment des Motors abzubremsen hat. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen den beiden Kupplungsteilen der Rutschkupplung eine Kontaktvorrichtung gesteuert wird, die eine das Feld des Leonardgenerators schwächende Schaltung herstellt.
- Der Leonardgenerator i speist den Arbeitsmotor 2, dessen Feld 2a an einer festen Erregerspannung liegt. Die Steuerfeldwicklung ja des Leonardgenerators wird mittels des Steuerschalters 3 entsprechend der gewünschten Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit gesteuert. Ferner hat der Generator eine GegenkompoundwiCklUng ib, rriit der die statische Kennlinie des Generators so beeinflußt wird, daß der Ankerstrom bei Stillstand des Motors und voller Erregung des Generators begrenzt ist. Für die Schnellentregung des Generators ist die Erregerwicklung io vorgesehen, die über den Anker des Hilfsmotors 4 mit Hilfe des Schleppschalters 5 eingeschaltet wird. Der Antrieb des Schleppschalters -erfolgt von der freien Welle 13 des Planetenrades des Differentialgetriebes 6, dessen Sonnenräder über die Kettengetriebe 7 und 8 von den Wellen 9 und 1o der Rutschkupplung i i angetrieben werden. Hierbei ist dem Getriebe 8 das Umkehrvorgelege 12 - vorgeschaltet, so daß die Welle 13 in Ruhe ist, solange die Kupplung i i geschlossen ist.
- Sobald die Kupplung i i jedoch dadurch zum Rutschen kommt, daß die Welle 9 plötzlich blockiert wird, dreht die Welle 13 mit der Differenzdrehzahl der Getriebe 7 und 8, so daß der Schleppschalter 5 den Kontakt 14 berührt. Hierdurch wird das Gegenfeld ic über den noch ruhenden Anker 4 so kräftig erregt, daß trotz der schlagartig einsetzenden Überlastung des Motors :2 der Ankerstrom den zulässigen Höchststrom nicht überschreitet. Während des Bremsens des Arbeitsmotors 2 läuft der Anker des Hilfsmotors 4 an und vermindert durch seine Gegen-EMK die Übererregung des Felles 1c auf den Betrag, der durch den Parallelwiderstand 15 vorher bestimmt ist. Der Hilfsmotor 4 dreht den Kontakt 14 über das Getriebe 16 in einer solchen Richtung, daß der Stromkreis der Feldwicklung i° unterbrochen wird, sobald die Welle 13 nach erfolgter Durchkupplung der Wellen 9 und 1o zum Stillstand gekommen ist. -Das Getriebe 16 treibt ferner den beweglichen Anschlag 17 an,. mit. dem der Schleppkontakt 5 während des Auslaufs des Motors 4 in einem solchen Abstand vom Kontakt 14 gehalten wird, daß beim erneuten Rutschen der Kupplung in einem der folgenden Arbeitsgänge die Verzugszeit bis zum Einsetzen der Gegenerregung möglichst klein gehalten wird.
- Für die Anpassung der Gegenerregung an die Betriebsbedingungen kann ein einstellbarer Vorschaltwiderstand 18 vorgesehen werden. Dieser Widerstand kann außerdem noch mit Anzapfungen versehen werden, die über entsprechende Kontakte im Steuerschalter 3 je nach der Erregung des Steuerfeldes id kurzgeschlossen werden..
- An Stelle der dargestellten einfachen Leonardschaltung kann auch die Krämerschaltung, eine Metadyne- oder Amplidyne-Anordnung des Generators oder auch nur der Erregung des Generators zur Anwendung kommen, wobei es für das Prinzip der Erfindung gleichgültig - ist, an welcher Stelle die durch den Schleppschalter geschaltete Gegenerregung zur Wirkung kommt.
- Auch ist es möglich; den Schleppschalter 5 nach beiden Drehrichtungen wirken zu lassen, wobei an Stelle des dargestellten 'einfachen Kontaktes und des Anschlages eine Umschalt-Kontaktanordnung vorgesehen wird, mit der, je nachdem welcher Teil der Kupplung vorläuft (bzw. zurückbleibt), die Erregung und die Drehrichtung des Hilfsmotors immer in dem der gewünschten Wirkung entsprechenden Sinne eingeschaltet wird.
- - Außerdem kann mit Hilfe des Schleppschalters 5 auch ein Schütz geschaltet werden, mit dem während des Rutschens der Kupplung i i ein Widerstand in den Ankerkreis des Motors 2 geschaltet wird.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i.
- Überlastschutzeinrichtung für elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke, wie Bagger u. dgl., die mit ihrem in Leonardschaltung betriebenen Arbeitsmotor mittels einer Rutschkupplung betrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen den beiden' Kupplungsteilen der Rutschkupplung eine Kontaktvorrichtung gesteuert wird, die eine das Feld des Leonardgenerätors schwächende Schaltung herstellt. 2: Überlastschutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (Schleppschalter 5) der Kontaktvorrichtung über eine Schleifkupplung mit dem Planetenrad eines Planetengetriebes gekuppelt ist, dessen Sonnenräder gegenläufig von den beiden Kupplungsteiler- der Rutschkupplung (i i) zwischen Arbeitsmotor und Maschine angetrieben werden, 3.
- Überlastschutzeinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkontakt (14) der Kontaktvorrichtung mittels eines Getriebes von einem Hilfsmotor (4), der durch die Kontaktvorrichtung selbst gesteuert wird, bei dessen Einschaltung von dem beweglichen Kontaktarm wegbewegt wird. q.
- Überlastschutzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Getriebe ein Mitnehmeranschlag (17) bewegt wird, der bei der Wegbewegung des Gegenkontaktes (14) von dem Kontaktarm (Schleppschalter 5) diesen dem Gegenkontakt bis auf einen kleinen Abstand wieder nähert.
- 5. überlastschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gel"ennzeichnet, daß von der Kontaktvorrichtung der Stromkreis einer Gegenerregerwicklüng (ic). des Leönardgenerators gesteuert wird, in dem der Anker des Hilfsmotors (4) mit einem hierzu parallel geschalteten Widerstand (15) angeordnet ist.
- 6. Überlastschutzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Gegenerregung mittels eines einstellbaren Widerstandes (18) regelbar ist, der von dem das- Haupterregerfeld (1a) des Leonardgenerators einstellbaren Steuerschalter (3) mit verstellt wird. '
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL8954A DE880609C (de) | 1951-05-09 | 1951-05-09 | UEberlastschutzeinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEL8954A DE880609C (de) | 1951-05-09 | 1951-05-09 | UEberlastschutzeinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE880609C true DE880609C (de) | 1953-06-22 |
Family
ID=7257778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL8954A Expired DE880609C (de) | 1951-05-09 | 1951-05-09 | UEberlastschutzeinrichtung fuer elektromotorisch angetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere Schwerlasthubwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE880609C (de) |
-
1951
- 1951-05-09 DE DEL8954A patent/DE880609C/de not_active Expired
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