DE88058C - - Google Patents

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DE88058C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTAt
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine. Vorrichtung für Schraubenmutterpressen,. die gegenüber den bis jetzt bekannten derartigen Vorrichtungen die fertigen Muttern nicht nur durch Abstofsen von der Matrize entfernt, sondern auch bei vorkommendem Festsitzen der Mutter durch den entgegengesetzten Widerstand derselben das Abwerfen der Materialstange veranlafst, so dafs einem weiteren Verarbeiten derselben dadurch vorgebeugt wird.
In der Zeichnung ist diese Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe an einer Schraubenmutterpresse mit horizontal arbeitendem Stempel,
Fig. 2 den Abwerfer,
Fig. 3 und 4 einen theilweisen Schnitt und eine Ansicht,
Fig. 5 und 6 Einzeltheile derselben.
Die Vorrichtung besteht aus einer Spindel a, auf welcher eine Büchse b befestigt ist, die eine fest angeordnete Kappe c besitzt. Auf Büchse b sitzt eine andere Büchse d verschiebbar, welche durch den Bund b1 der Büchse b und die Muttern e begrenzt wird. Die Büchse wird in einem Lager f geführt, welches die Spindel der Matrize zuführt, damit diese bei entsprechender Bewegung ein Abstofsen der fertigen, an der Matrize festsitzenden Mutter bewirken kann.
Die Bewegung erhält die Spindel α von den Hebeln g h, die von den Knaggen i k eines auf der Welle I festgekeilten Ringes m bewegt werden und auf den Anschlag dl der Büchse d drücken, so dafs bei Bethätigung von Hebel g die Mutter abgestofsen, bei Anschlagen des Knaggens k auf Hebel h die Spindel jedoch wieder in die Anfangsstellung zurückgebracht wird.
Die Materialstange beim Festsitzen einer Mutter wird dadurch abgeworfen, dafs die festsitzende Mutter der Abstofsspindel α einen Widerstand entgegensetzt und diese nicht weiter bewegt werden kann. Statt der Spindel wird von dem Hebel g die auf Büchse b gleitende Büchse d niedergezogen. Die am oberen Ende sich erweiternde Büchse d bildet um Büchse b einen Hohlraum, der eine Bufferfeder η enthält, die an den Bund b1 der Büchse b und der auf Büchse d angeordneten Kappe c2 Anschlag erhält. Zwischen der Kappe c2 und dem Bunde a?2 der Büchse d ist eine Scheibe 0 drehbar angeordnet, die jedoch von den einen theilweisen Gewindegang darstellenden Ansätzen c1 der auf Büchse b befestigten Kappe c dadurch vor Drehung gehalten wird, dafs diese in correspondirende Schlitze o1 der Scheibe eingreifen. Die abwärtsgleitende Bewegung der Büchse d (Fig. 4) bewirkt eine gleiche Bewegung der Scheibe o, die zugleich auf den Ansätzen c1 der Kappe c hinbewegt eine theilweise Drehung ausführt,' wobei ein Schlitz ρ der Scheibe 0 versetzt wird, in welchem der Ansatz ^1 eines Ausrückhebels q bei gewöhnlicher Function der Vorrichtung gleitet. Beim Herunterziehen der Büchse tritt der Ansatz ql aus dem Schlitz ρ heraus, der sich nunmehr, in seiner Rückbewegung durch das Drehen der Scheibe behindert, an diese anlegt. Die vom Hebel h mittelst des Knaggens k bewirkte Rückwärtsbewegung der Büchse d veranlafst eine gleiche Bewegung der Ausrückstange q, welche den
federnden Bolzen r auslöst. Der Abwerfer s wird dadurch ebenfalls ausgelöst und von seiner Feder s1 gegen die Materialstange geprefst, die dadurch von der Unterlage t geschoben wird.
Ein zweites Stück Eisen auf die sitzen gebliebene Mutter zu pressen, ist somit unmöglich. Die festsitzende Mutter wird nach Ausrücken der Presse von der Matrize entfernt und der Auslösungsmechanismus wieder eingestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Schraubenmutterpressen, welche beim etwaigen Festsitzen einer fertiggeprefsten Mutter in der Matrize die weitere Verarbeitung der Materialstange verhindert, dadurch gekennzeichnet, dafs durch den Widerstand der festsitzenden Mutter mittelst des vom Knaggen (i) bewegten Hebels (g) eine federnd auf der Abstofsspindel α angeordnete Büchse (d) bewegt und eine auf dieser befindliche Scheibe (o) von einer mit Ansätzen (c1) versehenen Kappe (c) gedreht wird, so dafs die Scheibe bei rückwärtsgehender Bewegung durch Ausrücken eines Hebels (q) einen Abwerfer (s) auslöst, der, von der Feder (s1) angedrückt, die Materialstange von der Auflage t entfernt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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