DE8804996U1 - Vorrichtung zur Beeinflussung von an der Oberfläche von Gewässern befindlichen schwimmfähigen Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zur Beeinflussung von an der Oberfläche von Gewässern befindlichen schwimmfähigen StoffenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B15/00—Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
- E02B15/04—Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
- E02B15/08—Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material
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Description
Weitere Merkmale der Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben und nachstehend am Beispiel der in
den Zeichnungen dargestellten Vorrichtungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausbildung einer Vorrichtung in einer Draufsicht,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in einer schematischen Ansicht im Ausschnitt,
Die Erfindung betrifft eine Vöfrlähtüng zur Beeinflussung
vcrt aii dei? Oberfläche von öewässeirn befindlichen schwimmt'ähigen
Ötöffeh gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1*
Eine derartige Vorrichtung ist bereits durch die DE-PS 34
14 905 bekannt« Diese Vorrichtung ist als seefähige ölsperre einsetzbar mit dem Ziel, den ölteppich am Abtreiben
öder Ausbreiten zu hindern/ ihn zusammenzudrängen und/oder
zum Schöpfgerät hinzuschieben* Ein auf dem Wasser schwimmender
öiteppich bewegt sich mit der gleichen Geschwindig*-
keit wie die Strömung. Durch Wind kann der öiteppich ver= driftet und zerrissen werden. Der zeitliche Verlauf der
ölausbreitung auf dem Wasser ist somit ein wesentliches Kriterium für eine erfolgreiche Beseitigung von ölteppicheni
Es ist daher erforderlich, daß ölteppiche auf dem Wasser zusammengehalten werden bis Maßnahmen zum Abschöpfen
des Öls erfolgen können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sie vorbeugend
zur Sicherung vor Häfen, Bohrinseln, Tankerlöschbrücken und dergleichen in Wasser abgesenkt vorgehalten |
bei einem ölunfall durch Auftauchen schnell in Betrieb F
genommen werden kann.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. |
a &igr;··. &agr; &iacgr; it ··
■ &igr; · · · &igr; * · t ** ·*
Fig* 3 die Vorrichtung nach Fig* 1 in einejc Seitenansicht
im Schnitt,
Fig. 4 eine weitere Ausbildung einei? Vorrichtung in
einer Qüerahsidht,
Fig. 5 die Vorrichtung nach Fig. 4 in einer Seitenansicht im Schnitt,
Fig. 6 eine weitere Ausbildung sir.sr Verrichtung in einer
Queransicht,
Fig. 7 eine Kupplungseinrichtung zur Halterung der Vorrichtung nach Fig. 6 in einer schematischen Draufsicht.
Die Vorrichtung 1 zur Beeinflussung von an der Oberfläche
von Gewässern befindlichen schwimmfähigert Stoffen besteht aus einem schlauchartigen flexiblen Hohlkörper 2. Dieser
ist mittels einer koaxial zur Hohlkorperlängsachse 3 angeordneten horizontalen Trennwand 4 in zwei Kammern 5, 6
unterteilt. Die obere Kammer 5 ist zur Atmosphäre luftdicht ausgebildet und kann mittels Druckluft oder dergleichen
aufgeblasen werden* Die untere Kammer 6 ist an den Stirnseiten 7, 8 des Hohlkörpers 2 offen ausgebildet, so
daß beim Ausbringen der Vorrichtung 1 auf das Gewässer die untere Kammer 6 mit Wasser gefüllt wird (Fig. 1 und 2)* In
der Trennwand 4 sind Durchbrechungen 45 ausgebildet, so daß die Eintauchtiefe der Vorrichtung variabel istr da bei
entsprechenden Druckverhältnissen "Wasser auch in die obere
Kammer 5 eindringen Kann. Auf die Vorrichtung 1 einwirkende
Zugkräfte werden von der Trennwand 4 übertagen, so daß sich die Vorrichtung 1 Bewegungen der See gut anpassen
Xann.
&rgr; · it *
< 4
9 e o
In den Hohlkörpern 2 sind im Abstand voneinander Verstei«
füftgsringe 9 radial zur Hohlkörperlängsachse 3 aüsgerich'-tet
angeordnet. Die Versteifungsringe 9 können aus einem festen Werkstoff bestehen. Es ist auch möglich, die Ver-
<| gteifüngsringe 9 als aufblasbare mit dem Mantel 12 des
Hohlkörpers 2 verbundene Kammern auszubilden. In diesem
fall werden die Kammern beim Befüllen der oberen Kammer 5 »it Drückluft ebenfalls mit Druckluft befüllt, so daß der
Mäntel 12 der Vorrichtung 1 radial aufspannt. An den Endftbschnitten
des Hohlkörpers 2 ist im Bereich der Stirnseifesn 7, S die obere Kammer 5 dursh eine sich vpm Mantel 12
bis zur Trennwand 4 erstreckende Verschlußplane 19 abgedeckt. In einer der Verschlußplanen 19 befindet sich ein
Ventil 11 als Druckluftanschluß, über das die obere Kammer 5 mit Druckluft befüllt werden kann* Ferner ist ein Entlüftungsventil
23 vorgesehen.
Im Bereich des Scheitels 14 der unteren Kammer 6 ist eine Kette 46 als Ballastgewicht angeordnet. Ferner sind an den
Stirnseiten 7, 8 eines jeden Hohlkörpers 2 Befestigungsmittel angeordnet, die zur Verbindung des einen Hohlkörpers
2 mit einem weiteren Hohlkörper 2 dienen.
Bei der Vorrichtung 20 sind an den Stirnseiten 7, 8 der miteinander zu verbindenden Hohlkörper 2 Flanschringe 25
angeordnet, die mit dem Mantel 12 verbunden sind und im Bereich der Flanschstege 26 über deren Umfang verteilte
Durchbrechungen 27 aufweisen (Fig. 4 und 5). Die Flanschringe 25 können hierbei die Funktion der endabschnittsseitigen
Versteifungsringe übernehmen. Die Verbindung der Flanschringe 25 zweier Hohlkörper 2 erfolgt hierbei durch
übliche Schräübbölzenverbindungen. An jedem Flanschring
ist ein diesen umgebender ringförmiger Auftriebskörper 52 angeformt. Ferner weisen die Flanschringe 25 an dem oberen
Scheitel 24 Schäkelösen 50 für eine Bojenleine oder Bojentrosse und am unteren Scheitel 14 Schäkelösen 51 für Zwischenankertrossen
49 auf.
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Es iöt auch möglich, an den Stirnseiten 7, 8 dei? miteinander zu verbindenden Hohlkörper 2 ösen 34 auszubilden/ an
denen Söivä&ai 35 Vors Trossen 28 befestigt weiden können*
Zweckmäßigerweiöe Werden in diesem Fall in der1 Jtiöene der
ehdäbschriittsseitigeh Versteifüngsrihge 9 Kreuzlahmen 31
angeordnet, deren Stege 32, 33 endäbschnittsseitig die
Cseh 34 aufweisen (Fig. 6). Um ein Durchströmen von Wasser
im Bereich der Trossen 28 zu verhindern, kann zwischen den Kreuzrahmen 31 zweier miteinander zu verbindender Hohlkörper
2 eine Kupplung angeordnet werden. In Fig. 7 ist eine Kupplung 54 dargestellt, mitteis derer die Vorrichtung 21
Tiach Fig. 6 z.B. an einem Kai in Höhe des Gezeitenhubes
befestigt werden kann. Diese Kupplung 54 besteht aus vertikalen sich über die Höhe des Hohlkörpers 2 erstreckende
aneinanderliegende Platten 38, 39, 40. Die Platten 38, 39 eind zu einem Plattenpaar 37 zusammengefaßt und an einer
Montageplatte 53 befestigt. Die Montageplatte 53 kann ortsfest an Land z.B. an einem Kai angeordnet werden« Die
Platte 40 ist an dem Kreuzrahmen 31 des Flanschrings 25 befestigt und wird zum Schließen der Kupplung 54 zwischen
die Platten 38, 39 des Plattenpaares 37 geführt. Um die Abdichtwirkung zu erhöhen, sind an den freien Endabschnitten
41, 42 der Platten 38, 39, 40 Dichtung^profile 43, 44 angeordnet, die bei Einführen der Platte 40 in das Plattenpaar
37 eine Abdichtung der Platten 38, 39, 40 gegeneinander bewirken. Randseitig an der Montageplatte 53 ist
jeweils eine vertikal angeordnete Schäkelschiene 47 vorgesehen, auf der mittels eines Schäkels 35 eine Trosse 28
höhenverschieb^'.rh. gelagert ist. Jede Trosse 28 ist mit
ihrem anderen Endabschnitt ebenfalls mittels eines Schäkels 35 an einer der ösen 34 des Kreuzrahmens 31 befestigt.
Die beschriebenen Vorrichtungen 1, 20, 21 eignen sich hervorragend als Objektschutz, da sie an gefährde!.~r: zellen
im Wasser abgesenkt vorgehalten werden kann. Wasserfahrzeuge können daher im Normalfall die Vorrichtung ungehindert
passieren. Aus diesem Grunde sind die Vorrichtun-
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gen 1, 20, 21 besonders geeignet zur vorbeugenden Sieherung
vor Häfen, Bohrinseln und Tankerlöschbrücken. Es ist , aber auch möglich, die Vorrichtungen 1, 20, 21 als schwimmende
Wellenbrecher zu verwenden, um gefährdete Bohrinsein, Küsten und Hafenanlagen vor Wellenschlag zu
schützen. Je nach Rauhigkeit der See kann die Eintauchtiefe der Vorrichtungen durch angepaßte Wasser/Druckluftfüllung
in der oberen Kammer 5 eingestellt werden, so daß die Wellen beim überrollen der Vorrichtung stürzen und ihre
gefährliche Energie dadurch verlieren, daß sie in sich brechen.
Claims (4)
- SCHUTZANSPRÜCHEVorrichtung zur Beeinflussung von an der Oberfläche &Lgr;'&ogr;&eegr; Gewässern befindlichen schwimmfähigen Stoffen, bestehend & is einem schlauchartigen flexiblen mit Druckluft aufblasbaren Schwimmkörper, an dessen Unterseite eine Einrichtung zur Balastierung angeordnet ist, wobei der Schwimmkörper mittels einer an der Hohlkörperlängsachse angeordneten flexiblen Trennwand in zwei Kammern unterteilt ist, von denen die obere Kammer luftdicht und die untere Kammer als Wassertunnel an den Stirnseiten des Hohlkörpers offen ausgebildet ist und in dem Hohlkörper im Abstand voneinander radial zur Hohlkörperlängsachse Versteifungsringe angeordnet sind, die starr oder als aufblasbare mit dem Mantel des Hohlkörpers verbundene Kammern ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennwand (4) Durchbrechungen (45) ausgebildet sind, daß im Bereich des unteren Scheitels (14) eine sich über die Länge der Vorrichtung (1) erstreckende Kette (46) oder dergleichen als Ballastgewicht angeordnet ist und daß an den Flanschringen (25) an den Stirnseiten (7, 8) jeweils eine die obere Kammer (S) Verschließende Versöhlußplane (19) vorgesehen ist, wobei in mindestens einer verschlußplane (19) ein Ventil (11) als Druck-m &bgr; fl ■ · · Iluftanschluß und ein Entlüftungsventil (23) ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Flanschring (25) ein diesen umgebender ringförmiger Auftriebskörper (52) angeformt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Flanschring (25) am oberen Scheitel (24) Schäkelösen (50) für eine Bojenleine oder Bojentrosse und am unteren Scheitel (14) Schäkelösen (51) für Zwischenankertrossen angeformt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, bei der an den Stirnseiten jeweils eine Kupplung vorgesehen ist, bei der eine am Flanschring befestigte Platte zwischen die Platten eines weiteren Plattenpaares eingeschoben ist und wobei am Flanschring Ösen zum Anschlag von Trossen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenpaar (37) an einer Montageplatte (53) befestigt ist, die als Halter ausgebildet ist und randseitig je eine vertikal angeordnete Schäkelschiene (47) aufweist, auf der jeweils eine Trosse (28) mittels eines Schäkels (35) höhenverschieblich gelagert ist.if 4 4 4 4 4 4« «4I 4 4 4 '<< « it I &Lgr; »44 41 4*444 4*4 4444ammuamanmam»
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