DE8804633U1 - Sicherungseinrichtung für öffenbare Fenster od. dgl. - Google Patents

Sicherungseinrichtung für öffenbare Fenster od. dgl.

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DE8804633U1 DE8804633U DE8804633U DE8804633U1 DE 8804633 U1 DE8804633 U1 DE 8804633U1 DE 8804633 U DE8804633 U DE 8804633U DE 8804633 U DE8804633 U DE 8804633U DE 8804633 U1 DE8804633 U1 DE 8804633U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0004Additional locks added to existing lock arrangements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0017Locks with sliding bolt without provision for latching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung für* offenbare Fenster od4 dgl, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Sicherungseinrichtungen für offenbare Fenster, d, h. für schwenkbare, drehbare, klappbare und schiebbare Fenster, aber auch für Türen, Hebe·'/ Schiebetüren, Oberlichter usw. sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen aus der Praxis bekannt. Die Lehre der Erfindung befaßt sich da·' her ganz generell mit einer solchen Sicherungseinrichtung für offenbare Fenster, offenbare Türen, Höbe-/Schiebetüren, Oberlichter usw., wobei wesentlich ist, daß die Fensterflügel bzw. Türflügel von einem umlaufenden Rahmen umgeben sind. Lediglich zur Vereinfachung der Erläuterung wird die Lehre der Erfindung nachfolgend ausschließlich in Verbindung mit einem offenbaren Fenster erläutert. Im übrigen wird nachfolgend lediglich der Einfachheit halber von einem rt&ch außen kipp- bzw. schwenkbaren Fenster, beispielsweise von einem Dachfenster, ausgegangen, wobei klar ist, daß die Lehre der Erfindung in entsprechend angepaßter Weise auch bei einem nach innen offenbaren Fenster od. dgl. angewandt werden kann. Schließlich ist es ebenfalls nicht als einschränkend zu verstehen, daß die Lehre der Erfindung nachfolgend anhand des beispielhaft genannten Dachfensters mit einem gegenüber einem umlaufenden Fensterrahmen schwenkbaren bzw. klappbaren Flügelrahmen erläutert wird. In entsprechend angepaßter Weise wäre die Lehre der Erfindung bei entsprechender Ausgestaltung auch bei einem gegenüber einem umlaufenden Fensterrahmen schiebbaren Flügelrahmen anwendbar.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß offenbare Fenster, insbesondere Dachfenster, auch im geschlossenen Zustand Einbruchsversuchen nicht standhalten. Zur zusätzlichen Absicherung offenbarer Fenster od. dgl. gibt es bereits seit langem zahlreiche nachträglich an die Fenster anbringbare Sicherungseinrichtungen (vgl. beispielsweise die Fenstersicherung ABUS 3030). Eine solche bekannte Sicherungseinrichtung läßt sich sowohl an Fenstern mit an den Flügelrahmen anschließendem Fensterrahmen, als auch an Fenstern mit um-
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laufendem Fensterrahmen anbringen* Die in Rede stehende Sicherüngseinrich- p tung Weist ein Riegelteil auf, das normalerweise am Fensterrahmen festge- | schraubt ist und an dem sich ein Schlößzylunder zur Betätigung eines Riegels befindet* Der Riegel kann zur Blockierung einer Öffnungsbewegung des Flügelrahmens mit einem normalerweise am Flügelrahmen festgeschraubten Halteteil in Eingriff gebracht werden. Dazu ist der Schloßzylinder als Drehzylinder ausgebildet, über den durch Drehen mittels eines Schlüssels der Riegel aus- oder eingefahren wird.
Es sind auch Sicherungseinrichtungen der zuvor genannten Art bekannt (vgl. die Türsicherungen ABUS 4010 und ABUS 4030), bei denen der drehbare Schloßzylinder mittels eines ortsfesten Drehknopfes anstelle eines äbziehbaren Schlüssels betätigt wird.
Schließlich ist eine besonders zur Absicherung von Dachfenstern geeignete Sicherungseinrichtung bekannt (vgl. die Fenstersicherung ABUS FK 79), bei der das Halteten eine Kette mit einem Formschlußelement aufweist. Dieses Formschlußelement ist mit dem Riegelteil in Eingriff bringbar und dort über einen Drehzylinder festlegbar. Auch hier ist sowohl zum Verriegeln als auch zum Entriegeln der Sicherungseinrichtung ein Schlüssel erforderlich.
Die zuvor erläuterten Sicherungseinrichtungen für offenbare Fenster od. dg stellen bzgl. der Sicherheit und des Bedienungskomforts einen Kompromiß dar. (j Diese Sicherungseinrichtungen lassen sich entweder mittels eines Schlüssels
oder mittels eines Drehknopfes sowohl verriegeln als auch entriegeln. Im FaI-Ie der Betätigung mittels eines Schlüssels schützt das Abziehen des Schlüssels im verriegelten Zustand vor unbefugter Betätigung. Im entriegelten Zustand läßt sich eine solche Sicherungseinrichtung jedoch ohne Schlüssel nicht verriegeln, so daß der beispielsweise zur Verhinderung eines Mißbrauchs von Kinderhand abgezogene Schlüssel zur Betätigung stets griffbereit sein bzw. gesucht werden muß. Im Falle der Betätigung mittels eines Drehknopfes läßt sich die in Rede stehende Sicherungseinrichtung zwar stets mühelos ver- und entriegeln, ein Schutz vor dem Zugriff Unbefugter- - insbesondere im verriegel-
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ten Zustand - ist jedoch durch den ortsfesten Drehknopf nicht gegeben* Bei solchen Sicherungseinrichtungen besteht stets die Gefahr» daß beispielsweise Spielende Kinder entriegeln*
Der Erfindung Hegt die Aufgäbe zugrunde» eine Sicherungseinrichtung für offenbare Fenster od. dgl. anzugeben, mit der diese einfach verriegelbar» je-^ doch durch Unbefugte auch bei direktem Zugriff nicht wieder entriegelbar sind. Dabei soll die Sicherungseinrichtung universell, insbesondere aber für Fenster od. dgl. mit umlaufendem Fensterrahmen verwendbar und einfach, schnell und preiswert herstellbar und montierbar sein.
Die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung löst die zuvor aufgezeigte Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Diese Sicherungseinrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, dem Riegelteil und dem Halteteil. Wenn es sich um ein nach innen offenbares Fenster mit umlaufendem Fensterrahmen handelt, wird das Riegelteil an der Innenseite des Flügelrahmens und das Halteteil am umlaufenden Fensterrahmen angebracht. Die gleiche Anordnung gilt bei schwenk- bzw. kippbaren Dachfenstern. Bei Schiebefenstern kann das Riegelteil auch am vertikalen Teil des umlaufenden Fensterrahmens und das Halteteil entsprechend an der Innenseite des Flügelrahmens angebracht sein. Wesentlich bei der Anordnung von Riegelteil Und Halteteil ist jedenfalls, daß der Schließbolzen stets Quer zur Öffnungsrichtung des Fensters verschiebbar angeordnet sein muß. Wesentlich ist fer-/ \ ner, daß der Schloßzylinder als Druckzylinder ausgeführt ist, so daß die Verriegelung der Sicherungseinrichtung lediglich durch Eindrücken des Druckzylinders - ohne jegliche zusätzlichen Hilfsmittel - erfolgt. Die Entriegelung der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung kann jedoch in erster Linie nur mittels eines Schlüssels erfolgen. Weiter ist für die Lehre der Erfindung wesentlich, daß das Riegelteil im wesentlichen aus dem Befestigungsflansch und dem den Schließbolzen betätigenden Schloßzylinder besteht. Das zum Riegelteil korrespondierende Gegenstück - das Halteteil - muß lediglich die Schließbolzenaufnahme aufweisen. Damit läßt sich die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung konstruktiv sehr einfach gestalten, außerordentlich
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leicht und zuverlässig sichsfhd anbringen und bei praktisch allen Fenstern, Türen, Oberlichtern usw., insbesondere bei offenbaren fenstern mit umlaufendem Fensterrahmen, ohne weiteres nächrüsten. An dieser Stelle sei erwähnt, daß die Schließbolzenaufnähme auch direkt in den umlaufenden Fensterrahmen gebohrt werden könnte, wodurch der Fensterrahmen dann selbst die Funktion des Halteteils übernimmt. Insbesondere bei hölzernen Fensterrahmen empfiehlt sich die Verstärkung der in den Fensterrahmen eingebohrten Schiießbolzönaufnähme beispielsweise durch eine in die Bohrung eingesetzte und den Schließbolzen aufnehmende Metallhülse,
Mit besonderem Vorteil ist die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung an Dachfenstern einsetzbar. Im übrigen kann die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung an einem Fenster auch mehrfach vorhanden sein. Bei großen Fenstern ist das sicherlich besonders zweckmäßig.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung sind Gegenstand der dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche und werden im übrigen auch noch nachfolgend in Verbindung mit der Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung an einem kippbaren Dachfenster bei geöffnetem Flügelrahmen und
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung das Riegelteil und das Halteteil der Sicherunqseinrichtung aus Fig. 1.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung ist für offenbare Fenster, Türen, Hebe-/Schiebetüren, Oberlichter, Klappen od. dgl. bestimmt und geeignet und wird nachfolgend durchgehend der Einfachheit halber anhand des in Fig. 1 dargestellten, durch Schwenken bzw. Kippen eines Flügelrahmens innerhalb eir^s '^]- 7enden Fensterrahmens offenbaren Dachfensters erläutert.
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Das in Fig. 1 teilweise dargestellte kippbare Dachfenster weist einen umlaufenden Fensterrahmen 1 und einen Flügelrahmen 2 auf. Bei geschlossenem Flügelrahmen 2 ragt der Fensterrahmen 1 nach innen über den Flügelrahmen 2, d. h. über die Innenseite 3 des Flügelrahmens 2 hinaus. Fig. 1 zeigt weiter noch eine in den Flügelrahmen 2 eingesetzte Glasscheibe 4, der Flügelrahmen 2 kann aber auch geschlossen sein, beispielsweise bei einer Tür ein geschlossenes Türblatt darstellen.
Die Sicherungseinrichtung weist, wie die Fig. 1 und 2 gemeinsam zeigen, ein an der Innenseite 3 des Flügelrahmens 2 fest anbringbares, hier mittels Befestigungsschrauben 5 anschraubhares Riegelteil 6 auf. An dem Riegelteil 6 ist ein Schloßzylinder 7 vorgesehen. Des weiteren gehört zu der Sicherungseinrichtung ein am Fensterrahmen 1 fest anbringbares, hier mittels Befestigungsschrauben 8 anschraubbares Halteteil 9. Bei geschlossenem Flügelrahmen ist das Riegelteil 6 bzw. der Schloßzylinder 7 mit dem Halteteil 9 über Form-Schlußelemente in Eingriff bringbar.
Die zuvor erläuterte Anordnung des Riegelteils 6 an der Innenseite 3 des Flügelrahmens 2 und des Halteteils 9 am umlaufenden Fensterrahmen 1 ist beim Einsatz der Sicherungseinrichtung an einem kippbaren Dachfenster, aber auch generell bei den meisten sonstwie offenbaren Fenstern mit umlaufendem Fensterrahmen notwendig. Bei anderen Fenstern, z. B. bei Schiebefenstern, Schiebetüren od. dgl., bei denen die Öffnungsbewegung in der Ebene des Flügelrahmens erfolgt, kann das Riegelteil am Fensterrahmen und das Halteteil an der Innenseite des Flügelrahmens fest angebracht sein. Dabei muß das Formschlußelement des Riegelteils bzw. des Schloßzylinders derart mit dem Formschlußelement des Halteteils in Eingriff bringbar sein, daß das Formschlußelement des Riegelteils im wesentlichen orthogonal zum Flügelrahmen verläuft, daß also eine Öffnungsbewegung des Flügelrahmens blockiert ist.
Die Fig. 1 und 2 lassen deutlich erkennen, daß das Riegelteil 6 einen Befestigungsflansch 10 zur Befestigung an der Innenseite 3 des Flügelrahmens 2 aufweist. Im Falle der Anordnung des Riegelteils am Fensterrahmen dient der
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Befestigungsflansch selbstverständlich zur Befestigung am umlaufenden Fensterrahmen, erfindungsgemäß ist der Schloßzylinder 7 als Druckzylinder ausgeführt und weist als Formschlußelement einen Schließbolzen 11 auf. Dabei ist der Schließbolzen 11 in einer Ebene parallel zu dem Befestigungsflansch 10 verschiebbar. Das Halteteil 9 weist als Formschlußelement mindestens eine Schließbolzenaufnahme 12 auf. Fig. 1 zeigt deutlich, daß das Riegelteil 6 derart an der Innenseite 3 des Flügelrahmens 2 und das Halteteil 9 derart am Fensterrahmen 1 angeordnet sind, daß bei geschlossenem Flügelrahmen 2 der Schließbolzen 11 orthogonal zum Fensterrahmen 1 in die Schließbolzenaufnahme 12 einschiebbar ist. Dadurch ist eine Öffnungsbewegung des Flügelrahmens 2 blockiert. Bei umgekehrter Anordnung von Riegelteil und Halteteil im Falle des Einsatzes bei Schiebefenstern - das Riegelteil ist dann am umlaufenden Fensterrahmen und das Halteteil an der Innenseite des Flügelrahmens angebracht - wird der Schließbolzen orthogonal zur Innenseite des Flügelrahmens in die Schließbolzenaufnahme eingeschoben. Auch hier verläuft der Schließbolzen quer zur Bewegungsrichtung des Flügelrahmens, blockiert also eine Öffnungsbewegung des Flügelrahmens.
Bezüglich der Befestigung des Schloßzylinders 7 am Riegelteil 6 zeigen die Fig. 1 und 2 deutlich, daß am Befestigungsflansch 10 ein Zylindergehäuse vorgesehen ist. Der als Druckzylinder ausgebildete Schloßzylinder 7 ist in das Zylindergehäuse 13 beispielsweise eingepreßt oder das Zylindergehäuse 13 ist auf den als Druckzylinder ausgebildeten Schloßzylinder 7 aufgeschrumpft. Selbstverständlich kann der Schloßzylinder auch beispielsweise in das Zylindergehäuse eingeschraubt sein.
Fig. 1 läßt des weiteren erkennen, daß das Riegelteil 6 einen rechtwinklig vorn Siefestigungsflansch 10 abragenden, bei geschlossenem Flügelrahmen 2 parallel zum Fensterrahmen 1 verlaufenden Abdeckflansch 14 aufweist und daß der .Schließbolzen 11 orthogonal zum Abdeckflansch 14 durch den Abdeckflansch 14 hindurch verschiebbar ist. Selbstverständlich verläuft der Abdeckflansch bei umgekehrter Anordnung von Riegelteil und Halteteil - im Falle eines Schiebefensters - parallel zur Innenseite des Flügelrahmens.
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Der im hier dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel vorgesehene Abdeckflansch 14 erfüllt mehrere Funktionen. Einerseits deckt er im geschlossenen Zustand des Flügelrahmens 2 bei entsprechender Dimensionierung das Halteteil 9 zumindest teilweise ab. Diese Funktion wird später noch genauer erläutert werden. Andererseits erleichtert der Abdeckflansch 14 die Befestigung des Schloßzylinders 7 und gestattet bei der Fertigung des Riegelteils die Verwendung handelsüblicher Winkeleisen bzw. Winkelstähle. Eine Verbindung des Zylindergehäuses 13 sowohl mit dem Befestigungsflansch 10 als auch mit dem Abdeckflansch 14 sichert die Position des Schloßzylinders 7 bzw. des Scöließbolzens 11 gegen Wegbiegen.
Bezüglich der Ausgestaltung des Abdeckflansches 14 ist es besonders vorteilhaft, wenn bei geschlossenem Flügelrahmen 2 der Abdeckflansch 14 die Befestigungsschrauben 8 des Halteteils 9 unzugänglich überdeckt. Durch diese Vorkehrung können bei geschlossenem Flügelrahmen 2 die Befestigungsschrauben 8 des Halteteils 9 nicht entfernt werden. Hinzu kommt noch, daß beim Einsatz der erfiiidungsgemäßen Sicherungseinrichtung das Halteteil 9 und die eingeschraubten Befestigungsschrauben 8 stets im Blickfeld eines zum Dachfenster Schauenden liegen. Di^ überdeckung der Befestigungsschrauben 8 durch den Abdeckflansch 14 verbessert also auch das äußere Erscheinungsbild der montierten Sicherungseinrichtung. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Abdeckflansch 14 etwa das gesamte Halteteil 9 überdeckt.
Damit die Sicherungseinrichtung - beispielsweise durch die aufgebrochene Glasscheibe 4 hindurch - nicht ohne weiteres aufgehebelt werden kann, ist es besonders zweckmäßig, wenn bei geschlossenem Flügelrahmen 2 der lichte Abstand zwischen dem Halteteil 9 und dem Abdeckflansih 14 so gering wie möglich ist, daß also bei geöffneter Sicherungseinrichtung ein öffnen bzw. Schließen des Flügelrahmens 2 gerade noch ungehindert möglich ist. Bei schwenkbaren, kippbaren oder klappbaren Fenstern ist prinzipiell zu beachten, daß sich aer Abdeckflansch und das Halteteil bei der Öffnungsbewegung nicht gegenseitig behindern. Im Falle eines Einsatzes der Sicherungseinrichtung bei Schiebefenstern kann das Riegelteil bzw. die Abdeckplatte des Riegelteils am Halteteil zur Anlage kommen.
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Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung weist das Halteteil 9 lediglich eine einzige Schließbolzenaufnahme 12 auf. Das Halteteil kann jedoch ebenso eine in Öffnungsrichtung des Fensters hinter der ersten Schließbolzenaufnahme vorgesehene zweite Schließbolzenaufnahme aufweisen. Dabei muß sichergestellt sein, daß der Schließbolzen wahlweise auch in die zweite Schließbolzenaufnahme eingreifen kann und dabei den Flügelrahmen in leicht geöffneter Stellung bzgl. einer weiteren Öffnungsbewegung blockiert. Durch diese Maßnahme könnte z. B. die Lüftung eines Raumes über einen geringen Spalt zwischen Flügelrahmen und Fensterrahmen bei gegen öffnen gesirhertem Fenster sichergestellt werden. Je räch der Öffnungsbewegung des gesicherten Fensters
- Schwenken, Drehen, Kippen oder Schieben - sind die Schließbolzenaufnahmen entweder in unterschiedlichen Abständen zum geschlossenen Flügelrahmen oder parallel zum Flügelrahmen in dem Halteteil auszubilden.
Das in Fig. 2 dargestellte Halteteil 9 ist als Stahlplatte ausgeführt. Die Schließbolzenaufnahme 12 ist dabei eine Durchgangsbohrung in der Stahlplatte. Diese einfache Konstruktion des Halteteils 9 hat den Vorteil, daß sie wenig Raum beansprucht, also insbesondere an umlaufenden Fensterrahmen ohne die Gefahr einer Behinderung der Öffnungsbewegung des Flügelrahrnens anzubringen ist. Darüber hinaus zeigt Fig. 2, daß das Halteteil 9 Bohrungen 15 zum Durchstecken der Befestigungsschrauben 8 aufweist. Sinnvollerweise sind die Bohrungen 15 jeweils mit einer Senkung 16 versehen, damit die Befestigungsschrauben 8 völlig im Halteteil 9 versenkt werden können.
Damit das Halteteil am umlaufenden Fensterrahmen überhaupt nicht stört, könnte es in vorteilhafter Weise in den Fensterrahmen eingelassen werden=
Bezüglich der Betätigung der Sicherungseinrichtung ist wesentlich, daß der Schloßzylinder 7 als Druckzylinder aufgeführt ist. Durch Eindrücken des Schloßzylinders 7 wird der Schließbolzen 11 in seine Schließposition gebracht und rastet dort ein. Lediglich zur Entriegelung dieser Sicherungseinrichtung muß der Schloßzylinder 7 gedreht wertfjn. Dies erfolgt in bevor-
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zugter Heise mittels eines äbziehbären Schlüssels 17* Die effiridüngsgeniäße Sicherungseinriihtung läßt sieh also jederzeit einfach verriegeln, jedöSh ausschließlich mittels des Schlüssels 17 wieder entriegeln*

Claims (7)

-m · 'GdSthuysfeVi & Von Rohr'" Schutzansprüche:
1. Sicherungseinrichtung für offenbare Fenster od. dgl. mit einem Fensterrahmen (1) und einem Flügelrahmen (2), wobei bei geschlossenem Flügelrahmen (2) der Fensterrahmen (1) nach innen über den Flügelrahmen (2) hinausragt, mit einem an der Innenseite (3) ties Flügelrahmens (2) oder am Fensterrahmen (1) fest anbringbaren Riegelteil (6), mit einem an dem Riegelteil (6) vorgesehenen Schloßzylinder (7) und mit einem an dem Fensterrahmen (1) oder an der Linenseite (3) des Flügelrahmens (2) fest anbringbaren Halteteil (9), wobei bei geschlossenem Flügelrahmen (2) das Riegelteil (6) bzw. der Schloßzylinder (7) mit dem Halteteil (9) über Formschlußelemente in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelteil (6) einen Befestigungsflansch (10) zur Befestigung an der Innenseite (3) des Flügelrahmens (2) oder am Fensterrahmen (1) aufweist, daß der Schloßzylinder (7) als Druckzylinder ausgeführt ist und als Foraschlußelement einen Schließbolzen (11) aufweist, daß der Schließbolzen (11) in einer Ebene parallel zu dem Befestigungsflansch (10) verschiebbar ist, daß das Halteteil (9) als Formschlußelement mindestens eine Schließbolzenaufnahme (12) aufweist und daß bei geschlossenem Flügelrahmen (2) der Schließbolzen (11) orthogonal zum Fensterrahmen (1) oder zur Innenseite (3) des Fltoelrahmens (2) in die Schließbolzenaufnahme (12) einschiebbar ist.
( ) 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Befestigungsflansch (10) ein Zylindergehäuse (13) vorgesehen und der als Druckzylinder ausgebildete Schloßzylinder (7) in das Zylindergehäuse (13) eingepreßt bzw. das Zylindergehäuse (13) auf den Schloßzylinder (7) aufgeschrumpft ist.
3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelteil (6) einen rechtwinklig vom Befestigungsflansch (10) abragenden, hei geschlossenem Flügelrahmen (2) parallel zum Fensterrahmen (1) oder zur Innenseite (3) des Flügelrahmens (2) verlaufenden Abdeckflansch (14) aufweist und daß der Schließbolzen (11) orthogonal zum Abdeckflansch (14) durch den Abdeckflansch (14) hindurch verschiebbar ist*
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GestttUyfeeö &I/0A Rohr' :
4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Flügelrahmen (2) der Abdeckflansch (14) die Befestigungsschrauben (8) des Halteteils (9) unzugänglich überdeckt.
5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckflansch (14) etwa das gesamte Halteteil (9) überdeckt.
6. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil eine zweite Schließbolzenaufnahme aufweist und daß durch Eingriff des Schließbolzens in die zweite Sch Iießb^zenauf nähme der Flügelrahmen in einer leicht geöffneten Stellung bzgl. einer weiteren offnungsbewegung blockiert ist.
7. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (9) als Stahlplatte ausgeführt ist und daß als Schließbolzenaufnahme (12) bzw. als Schließbolzenaufnahmen eine Bohrung bzw. Bohrungen, vorzugsweise eine Durchgangsbohrung bzw. Durchgangsbohrungen, in der Stahlplatte vorgesehen ist bzw. sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3921492A1 (de) * 1989-06-30 1991-01-10 Melchert Beschlaege Verriegelungsvorrichtung
DE4026113C1 (de) * 1990-08-17 1991-12-19 Saelzer Sicherheitstechnik Gmbh, 3550 Marburg, De
DE19702706C2 (de) * 1997-01-07 2002-01-03 Gaieter Liou Schloß mit einer Sicherung gegen zufälliges Schließen
EP3366873A1 (de) * 2017-02-28 2018-08-29 ABUS August Bremicker Söhne KG Fenster-/türsicherung

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