DE8803708U1 - Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil - Google Patents
Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein BetonteilInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
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Description
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18/12
Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Fugenabdichtschiene zum Einsetzen
in eine Schalung für ein Betonteil im Bereich eines vorgegebenen Sollrißbereiches.
Bei aus Beton gegossenen Bauwerken werden Sollrißstellen durch eine
Querschnittsverringerung vorgegeben, um zu vermeiden, daß unvermeidbare Rißbildungen an vorher nicht festlegbaren Stellen erfolgen. Zur
Querschnittsverringerung werden beispielsweise innenseitig an die Schalung Profil leisten befestigt, wodurch der Verlauf von ggf. auftretenden
Rissen vorbestimmt ist. Außerdem wird in diesem Bereich eine in gleicher Richtung wie die Profilleisten laufende Fugenabdichtschiene
in der Schalung befestigt, wodurch nicht nur der Querschnitt noch weiter vermindert wird, sondern auch eine Abdichtung gegen ein Eindringen
von Feuchtigkeit erreicht wird.
Die bisher bekannten Fugenabdichtschienen bestehen aus einem Kunststoffrohr,
welches außenseitig mit Noppen, Ankerstegen oder dergleichen versehen ist. Als nachteilig hat es sich bei einer derartigen Fu-
THetichke - 2 -
genabdichtschiene herausgestellt, daß nicht alle bei einem Riß entstehenden
Kanäle abgedichtet werden, so daß Feuchtigkeit in das Innere des Bauwerkes insbesondere dann eindringt, wenn das Bauwerk oder Teile
davon im Grundwasser stehen.
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infolge von Rißbildungen in einem Betonteil entstehenden Kanäle auch dann noch vollkommen abgedichtet werden, wenn das Bauteil einem hohen
( 10 Wasserdruck ausgesetzt ist.
Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fugenabdichtschiene
als massive Verbundschiene ausgebildet ist, die zwei parallel und im Abstand zueinander verlaufende, aus Metall gefertigte
Längsseiten-Begrenzungsschienen aufweist, die durch zwei mit öffnungen
versehene Brückenstege verbunden sind und daß in den von den Brückenstegen und den Längsseitenprofi!schienen begrenzten Raum zumindst ein
Dichtstrang aus einem durch Feuchtigkeitseinwirkung aufquellenden Material eingesetzt ist.
Da nunmehr die Fugenabdichtschiene einen durch Feuchtigkeitseinwirkung
aufquellenden Dichtstrang enthält, werden sämtliche Risse bzw. Kanäle ( voll abgedichtet, da das Material des Dichtstranges kriechfähig ist.
Der Dichtstrang enthält das unter dem Namen Bentonit bekannte Material,
welches die Eigenschaften hat, mittels Feuchtigkeit auf ein Vielfaches seines Volumens aufzuquellen. Da sie außerdem als Massivteil ausgebildet
ist, hält sie dem beim Gießen des Betons auftretenden Druck stand.
Außerdem kann kein Beton in den von der Fugenabdichtschiene ausgefüllten
Raum innerhalb der Schalung eindringen. Die Verbindung der Längsseiten-Begrenzungsschienen
durch Brückenstege ermöglicht in einfacher Weise eine Anpassung auf die Breite des Betonteiles, beispielsweise
auf die Breite einer Wand. Da die Brückenstege öffnungen aufweisen,
kann die durch die Risse eindringende Feuchtigkeit auf den Dichtstrang einwirken. Durch die Verwendung von Metall wird eine hohe Belastbarkeit
erreicht.
Da der Dichtstrang verhältnismäßig teuer ist, wird zur Kostenminderung
in weiterer Ausgestaltung der Neuerung vorgeschlagen, daß zwischen dem Dichtstrang und den Längsseitenprofi!schienen jeweils eine aus
einem Füllstoff bestehende Abstandsleiste angeordnet ist. Außerdem
wird erreicht, daß für Fugenabdichtschienen unterschiedlicher Breite jeweils Dichtstränge mit gleichen Abmessungen verwendet werden können.
Als Füllstoff koüsnt beispielsweise Styronor^ Holz oder ein ho1zerti9er
Werkstoff in Frage. Um eine besonders hohe Eigenstabiütät der Fugenabdichtschiene
zu erreichen, besteht jede Längsseiten-Profilschiene ( aus einem U-Profil, dessen parallele Schenkel den Dichtstrang oder die
Abstandsleisten teilweise übergreifen. Außerdem ist dadurch die Verbindung zwischen den Brückenstegen und Längsseitenprofil schienen besonders
einfach. Zweckmäßigerweise bestehen die Brückenstege aus einem Gitter, einem Drahtgewebe, einem Lochblech oder dgl., da derartige Produkte
handelsüblich zu beziehen sind.
Anhand der beiliegenden Figuren wird die Neuerung noch näher beschrieben.
Es zeigen:
Es zeigen:
genabdichtschiene,
( Fig. 2 die in der Fig. 1 eingegossene Fugenabdichtschiene in einer
( Fig. 2 die in der Fig. 1 eingegossene Fugenabdichtschiene in einer
Teildraufsicht und
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1.
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1.
In der Fig. 1 ist ein Teilhorizontalschnitt einer Mauer oder einer Wand
aus Beton dargestellt. Die allgemein mit 10 bezeichnete Fugenabdichtschiene steht senkrecht. Die jeweilige Lage der Fugenabdichtschiene
richtet sich nach der Art des Betonteils bzw. danach, an welcher Stelle ein Sollriß entstehen soll. Bei der Ausführung nach der Fig. 1 ist an
jeder Seite jeweils eine im Querschnitt trapezförmige Nut 11 vorgesehen, so daß ein zu erwartender Sollriß durch die Verringerung des Quer-
Schnitts von der Nut einer Seite zu der Nut der anderen Seite verlaufen
würde. In diesem Bereich liegt die noch näher erläuterte Fugenabdichtschiene
10, wobei die Längsachse zur zusätzlichen Verringerung des Querschnitts in der Richtung des Soilrisses liegt. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Fugenabdichtschiene etwa über die halbe Breite des Betonteils. Im Gegensatz zu der dargestellten
Ausführung könnte sis sich such Über zweidrittel asr Breite erstrecken.
) 10 Die in den Fig. 2 und 3 genauer dargestellte Fugenabdichtschiene 10
besteht aus zwei in einer gleichen Ebene liegenden, fm Querschnitt U-förmig
ausgebildeten Längsseiten-Begrenzungsschienen 12,13. Die freien Kanten der parallel zueinander stehenden Schenkel verlaufen parallel
und im Abstand zueinander, wie insbesondere die Fig. 3 zeigt. Die Längsseiten-Begrenzungsschienen 12,13 sind durch zwei im Abstand zueinander
angeordnete Brückenstege 14,15 verbunden. Dazu sind die freien Ränder der Brückenstege 14,15 in nicht näher erläuterter Weise an den
parallelen Schenkeln der Längsseitenbegrenzungsschienen 12,13 festgelegt. Da sowohl die Längsseiten-Begrenzungsschienen 12,13 als auch die
eine Punktschweißung in Betracht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Brückenstege 14,15 als ein aus Längsstäben 16 und Querstäben J 17 bestehendes Gitter ausgebildet, so daß relativ große öffnungen gebildet
werden. Jede Lengsseiten-Begrenzungsschiene 12,13 übergreift eine Abstandsleiste .3,19, deren einander zugewandt liegende Flächen
parallel und im Abstand zueinander verlaufen. Dieser von den freien Flächen begrenzte Raum ist mit einem Dichtstrang 20 ausgefüllt, der
durch Einwirkung von Feuchtigkeit beispielsweise auf das Zehnfache seines Volumens aufquellt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
der Dichtstrang annähernd quadratisch ausgebildet. Im vorliegenden Au«?-
führungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, daß die freie» ' -chen
der Abstandsleisten 18,19 gegenüber den freien Rändern der Längs.-seiten-Begrenzungsschienen
12,13 vorstehend, so daß die sich über die gesamte Länge erstreckenden Brückenstege 14,15 breiter sind als der
Dichtstrang 20. Die Breite des Dichtstranges entspricht etwa einem
viertel der Breite der gesamten Fugenabdichtschiene 10. Die Abstandsleisten 18,19 können beispielsweise aus Styropor oder Holz bestehen.
In ihrer Gesamtheit ist die Fugenabdichtschiene 10 ein Massivteil und durch die verwendeten, unterschiedlichen Materialien eine Verbundschiene.
Beim Gießen des Betonteils ist sichergestellt, daß kein Flüssigbeton in die Schiene eindringt. Die Fig. 3 zeigt die in der Fig. 1
eingezeichnete Fugenabdichtschiene 10 in vergrößerter Darstellung. Aus den Figuren ist zu entnehmen, wenn durch einen zwischen den Nuten 11
liegenden, nicht dargestellten Riß Feuchtigkeit eindringt, der Dichtstrang mit Feuchtigkeit beaufschlagt wird und das aufgequellte Material
in alle die Undichtigkeit hervorrufenden Kanäle kriecht. Die Dichtstrang
würde also nicht nur um ein Mehrfaches seines eigenen Volumens sondern auch noch um ein Mehrfaches des gesamten Volumens der Fugenabdichtschiene
aufquellen. Dadurch ist eine dauerhafte Abdichtung auch dann gegeben, wenn bei einem größeren Bauwerk an vorgegebenen Stellen
Risse auftreten.
Claims (7)
1. Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil
im Bereich eines vorgegebenen Sollrißbereiches, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fugenabdichtschiene als massive
( Verbundschiene (10) ausgebildet ist, die zwei parallel und im Abstand
zueinander verlaufende, aus Metall gefertigte Längsseiten-Begrenzungsschienen
(12,13) aufweist, die durch zwei mit öffnungen versehene Brückenstege (14,15) verbunden sind, und daß in den von den Brückensteger
(14,15)und den Längsseiten Begrenzungsschienen (12,13) begrenzten Raum zumindest ein Dichtstrang (20) aus einem durch Feuchtigkeitseinwirkung aufquellenden Material eingesetzt ist.
2. Fugenabdichtschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Dichtstrang (20) und den Längsseiten-Begrenzungsschienen (12,13) jeweils eine aus einem Füllstoff bestehende Abstandsleiste (18,
19) angeordnet 1st.
O 3. Fugenabdichtschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Längsseiten-Begrenzungsschiene (12,13) aus einem U-Profil gebildet
1st, dessen parallele Schenkel den Dichtstrang (20) oder die Abstandsleisten
(18,19) teilweise übergreifen.
4. Fugenabdichtschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Brückenstege (14,15) aus einem Gitter, einem Drahtgewebe oder einem
Lochblech gebildet sind.
5. Fugenabdichtschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenstege (14,15) sich über die gesamte Länge der Fugenabdichtschiene (10) erstrecken.
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Tiletschke - 2 -
6. Fügenabdichtschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtstrang (20) quadratisch oder annähernd quadratisch ausgebildet ist, und daß die Gesamtbreite
der Fugenabdientschiede (10) etwa der vierfachen Breite des Dichtstran-
f ges (20) entspricht.
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7. Fügenabdichtschiene nach einem oder mehreren der vorhergehenden An-I
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsleisten (17,78) aus
I Holz, einem holzartigen Werkstoff oder aus einem Kunststoff bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803708U DE8803708U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8803708U DE8803708U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil |
Publications (1)
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| DE8803708U1 true DE8803708U1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6822035
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE8803708U Expired DE8803708U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Fugenabdichtschiene zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803708U1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1988
- 1988-03-18 DE DE8803708U patent/DE8803708U1/de not_active Expired
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