DE880277C - Abschneidevorrichtung fuer plastischen Ton - Google Patents

Abschneidevorrichtung fuer plastischen Ton

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DE880277C
DE880277C DEF7311A DEF0007311A DE880277C DE 880277 C DE880277 C DE 880277C DE F7311 A DEF7311 A DE F7311A DE F0007311 A DEF0007311 A DE F0007311A DE 880277 C DE880277 C DE 880277C
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DE
Germany
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cutting
cutting device
punch
carriage
wires
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Expired
Application number
DEF7311A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Funk
Eduard Krumpe
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ZIEGELWARENFABRIK AALEN
Original Assignee
ZIEGELWARENFABRIK AALEN
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Publication date
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Publication of DE880277C publication Critical patent/DE880277C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Abschneidevorrichtung für plastischen Ton Die Erfindung bezieht sich auf eine Abschneidevorrichtung für plastischen Ton, insbesondere zum Abschneiden endloser Stränge, wie sie aus Strangpressen austreten, und hat den Zweck, Z-förmige Steine mit unterbrochener Stoßfuge abzuschneiden, die beim Zusammenfügen im Mauerwerk durchgehende Fugen vermeiden.
  • Es sind Abschneidevorrichtungen für Strangpressen zum Trennen des endlosen Stranges auf bestimmte Längen bekannt, bei denen ein in einen Rahmen eingespannter Draht den Strang in einer Ebene durchschneidet. Auch zum winkligen Abschneiden der Steine sind Vorrichtungen entwickelt worden, die der Schnittfläche eine gebrochene Gestalt mit mehreren im Winkel zueinander stehenden Teilebenen geben. Der Zweck dieser bekannten Schneidevorrichtungen ist der, daß die Stoßfugen der damit hergestellten Steine im Mauerverband ineinandergreifen. Nun haben sich aber solche Steine mit gebrochenen und im Winkel zueinander stehenden Schnittflächen in der Praxis nicht bewährt, da die Stoßflächen gegenüber dem in einer Ebene liegenden Schnitt vergrößert sind, mehr Mörtel brauchen und schwieriger zu vermauern sind.
  • Auch die bekannten Abschneidevorrichtungen für Steine mit abgewinkelten Stoßkanten haben verschiedene Nachteile. Der an den beiden Enden eingespannte Schneidedraht wird durch dünne, messerförmig gestaltete Stangen, die außerhalb der Ebene der Endbefestigungen des Drahtes liegen, abgewinkelt. Schon beim Spannen des Schneidedrahtes besteht die Gefahr, daß sich die dünnen Stangen in Richtung des Drahtzuges abbiegen. Wohl ist eine am Rahmen befestigte Führung für die Stangen vorgesehen, aber beim Abwärtsbewegen des Schlittens zum Schneidevorgang entfernt sich das Stangenende mit dem daran befestigten Draht immer mehr von der festen Führung, und der Drahtzug wird dann doch noch die Stange abbiegen. Auf keinen Fall ist diese bekannte Abschneidevorrichtung dem rauhen Betrieb gewachsen, wie er in Ziegelwarenfabriken und in Ziegeleien üblich ist. Bei Handbetrieb, für den diese Schneidevorrichtungen vorgesehen sind, muß durch den Bedienungsmann die richtige Spannung des Schneidedrahtes immer überprüft und notfalls nachgestellt werden, damit einerseits der Draht zum einwandfreien Schneiden stramm genug ist und damit andererseits die Verforxnung der dünnen, messerförmig gestalteten Stangen durch zu strammes Anziehen kein unzulässiges Maß annimmt. Ein selbsttätiger Dauerbetrieb ist aber damit nicht durchzuführen. Diesen bekannten Ausführungen gegenüber weist die Erfindung ganz wesentliche Vorteile.auf, und zwar sowohl hinsichtlich der Gestaltung des vom Strang abgeschnittenen Steins als auch vor allem in bezug auf die Abschneidevörrichtung, die außerordentlich einfach und so stabil ist, wie dies für den selbsttätigen Dauerbetrieb unbedingt erforderlich ist. Die Z-Form des Steins mit unterbrochener Stoßfuge und parallel zueinander liegenden Teilebenen gewährleistet ein leichtes, zeit- und mörtelsparendes Zusammenfügen zum Mauerverband.
  • Im einzelnen ist die Abschneidevorrichtung so ausgebildet, daß die Schnittebene durch einen Stempel unterbrochen und um das Breitenmaß des Stempels parallel versetzt ist. Als Schneidewerkzeuge werden in an sich bekannter Weise Drähte benutzt, die am Stempelende an dessen Vörder- und Rückseite befestigt und nach rechts und links in gleicher Ebene parallel zueinander gespannt sind. Dabei sind der Stempel und die Enden der Drähte an einem senkrecht auf und ab beweglichen Schlitten befestigt. Der Schlitten selbst läuft auf Rollen, die in den Schienen eines festen Rahmens geführt sind.
  • Die Bewegung des Schlittens erfolgt über eine schwingende Welle und über ein mit dieser Welle verbundenes Parallelogrammgestänge. Dabei kann der Antrieb der schwingenden Welle über einen Kurbeltrieb oder über eine Kurvensteuerung von der Strangpresse abgenommen sein. An dem großen doppelarmigen Parallelogrammhebel ist ein Gleitstein drehbar gelagert, der in eine Führung des Schlittens eingreift.
  • Der Stempel, von dem aus die Schneidedrähte nach rechts und links gespännt sind, ist als Verdrängerstempel ausgebildet; er preßt ein seinem Querschnitt entsprechendes kleines Stück des Stranges nach unten heraus. Die Abschneidevorrichtung kann als Zusatzgerät an einem bekannten Abschneideautomaten angebaut werden, so daß der Betrieb vollkommen selbsttätig ohne jede Unterbrechung weiterlaufen kann, In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Vorderansicht der Abschneidevorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie A-B, Abb. 3 eine Draufsicht auf den vorlaufenden Strang mit den Schnittformen.
  • Der feste Teil der Abschneidevorrichtung besteht aus den beiden senkrechten Führungsschienen a, die oben durch die Querverbindung b, unten durch die Querverbindung c zusammengehalten werden. In den senkrechten Führungsschienen a bewegt sich der Schlitten d über die Führungsrollen e. An dem Schlitten d ist der Stempel f befestigt, von dessen unterem freiem Ende aus an der Vorder- und Rückseite die Schneidedrähte g und h nach dem Schlitten d gespannt sind.
  • Der Schlitten d trägt in seinem oberen Teil eine Führung d', in welcher ein Gleitstein i hin und her gleitet. Dieser Gleitstein i ist an dem Hebel k drehbar gelagert, der seinerseits um einen Drehpunkt am Arm b' der Querverbindung b schwingt. Die pendelnde bzw. schwingende Welle n bewegt den Schlitten d über das Parallelogrammgestänge m; 1, k und den in der Führung d' laufenden Gleitstein i auf und ab.
  • Die Wirkungsweise der Abschneidevorrichtung ist derart, däß, wie in Abb. 3 dargestellt ist, der aus der Presse austretende Strang durch Niedergehen des Schlittens d von den gespannten Drähten g und h nach den Schnittlinien g' und h' angeschnitten wird, während der Stempel f entsprechend seinem Querschnitt ein Rechteck f' ausstanzt. Die Bewegung des Schlittens d erfolgt dabei durch eine Teildrehung der Welle n und wird von hier über das Parallelogrammgestänge m,1, h übertragen. Nach dem Durchschneiden des Stranges wird durch eine entgegengesetzte Teildrehung der Welle n der Schlitten d wieder nach oben gezogen.
  • Gemäß der Erfindung kann die gesamte Vorrichtung an einem bekannten Abschneideautomaten angebaut werden und führt dann die für die Schneidedrähte des Automaten vorgesehenen Bewegungen aus. So werden die Steine aus dem Strang fortlaufend abgeschnitten, ohne daß außer dem Anschnitt bei Beginn des Arbeitsvorganges und den Stempelabschnitten ein Abfall an Strangteilen entsteht.
  • Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann z. B. der Stempel f anstatt rechteckig auch rund oder oval ausgebildet sein. Es kann der Stempel f auch unsymmetrisch, d. h. rechts oder links außerhalb des Mittels der Steinbreite angeordnet sein. Es entsteht dann eine Steinform, die ähnlich wie Nut und Feder ineinandergreift.
  • Die Schneidedrähte g und h können durch in der Zeichnung nicht dargestellte Spannvorrichtungen nachstellbar sein. Schließlich kann die Schneidevorrichtung in der Draufsicht auf den Strang auch in einem anderen als einem rechten Winkel zur Strangvorlaufrichtung angesetzt werden.

Claims (7)

  1. PATE NTANSPPi1CHE: z. Abschneidevorrichtung für plastischen Ton, insbesondere zum Abschneiden endloser Stränge in gleiche Stücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittebene durch einen Stempel (f) unterbrochen und um das Breitenmaß des Stempels (f parallel versetzt ist.
  2. 2. Abschneidevorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidewerkzeuge aus an sich bekannten Drähten (g, h) bestehen, die an der Vorder- und Rückseite des Stempelendes (f) befestigt und nach rechts und links in gleicher Ebene parallel zueinander gespannt sind.
  3. 3. Abschneidevorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (f) und die Enden der Drähte (g, h) an einem senkrecht auf und ab beweglichen Schlitten (d) befestigt sind. q..
  4. Abschneidevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (d) auf Rollen (e) in einem festen Rahmen mit den Schienen (a) geführt ist.
  5. 5. Abschneidevorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daB der Schlitten (d) über eine schwingende Welle (n) und über das mit dieser Welle verbundene Parallelogrammgestänge (k, 1, m) senkrecht auf und ab bewegt werden kann.
  6. 6. Abschneidevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB an dem Parallelogrammhebel (k) ein Gleitstein (i) drehbar gelagert ist, der in eine Führung (d') des Schlittens (d) eingreift.
  7. 7. Abschneidevorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB die gesamte Vorrichtung als Zusatzgerät mit einem bekannten Abschneideautomaten verbunden werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 639 02q..
DEF7311A 1951-10-11 1951-10-11 Abschneidevorrichtung fuer plastischen Ton Expired DE880277C (de)

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DE880277C true DE880277C (de) 1953-06-18

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE639024C (de) * 1935-03-07 1936-11-27 Martini Jun Fa H Abschneidevorrichtung fuer Hohlblocksteine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE639024C (de) * 1935-03-07 1936-11-27 Martini Jun Fa H Abschneidevorrichtung fuer Hohlblocksteine

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