DE880239C - Schlauchanschluss-Verfahren bei Dampfkraft- und Druckluftwerkzeugen - Google Patents

Schlauchanschluss-Verfahren bei Dampfkraft- und Druckluftwerkzeugen

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DE880239C
DE880239C DEU807D DEU0000807D DE880239C DE 880239 C DE880239 C DE 880239C DE U807 D DEU807 D DE U807D DE U0000807 D DEU0000807 D DE U0000807D DE 880239 C DE880239 C DE 880239C
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DE
Germany
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hose
union nut
check valve
hose nozzle
far
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Expired
Application number
DEU807D
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English (en)
Inventor
Jakob Usinger
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L29/00Joints with fluid cut-off means
    • F16L29/002Joints with fluid cut-off means joints with taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

  • Schlauchanschluß-Verfahren bei Dampfkraft- und Drückluftwerkzeugen Bei Dampfkraft- und Druckluftwerkzeugen löst sich durch die beim Arbeiten auftretenden Erschütte= rangen sehr oft ungewollt die Verbindung, meistens eine Überwurfmutter oder ähnliche Kupplung, mittels welches der Schlauch am Werkzeug angeschlossen ist. Hierdurch wird der Schlauch mit dem Anschlußstück infolge des plötzlich frei ausströmenden Druckmittels sehr stark hin und her geschleudert und der Bedienungsmann nebst Umgebung äußerst gefährdet. Man hat, um derartige Gefahren und Unfälle zu verhüten, verschiedene mehr oder weniger wirksame Sicherungen geschaffen, welche ein selbsttätiges Lösen der Schlauchverbindung bzw. der Überwurfmutter verhüten sollen. Sehr -oft werden derartige, meist empfindliche Sicherungen infolge der unvermeidlichen muhen Betriebsbehandlung dieser weikzeuge, rasch schadhaft und dadurch unwirksam, so daß sie nach der dann eintretenden ungewollten selbsttätigen Lgsung der Schlauchverbindung keinen Schutz mehr gegen das frei ausströmende -Druckmittel und die hierdurch hervorgerufenen Gefahren bieten. Das gleiche ist der Fall, wenn die Schlauchverbindung gelöst werden soll und vorher das Druckmittel am Kessel oder am Verteiler nicht abgesperrt wird, da ja die Sicherung zur Verhütung einer Lösung vorher unwirksam gemacht werden maß. Bei der Verwendung von Gummischläuchen kann der Bedienungsmann diese im Notfall zusammenknicken, um das Ausströmen des Druckmittels in das Freie und die dadurch bedingten Gefahren wenigstens zum Teil mindern, während bei Metallschläuchen dieser Notbehelf jedoch nicht anwendbar ist. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, nun nicht noch eine weitere ähnliche Vorrichtung zur Verhütung des ungewollten Lösens der Schlauchverbindung zu schaffen, sondern das Gründübel, welches die alleinige Ursache für die Gefährdung des Bedienungsmannes,. nämlich das ungehinderte Ausströmen des Druckmittels in das Freie zu beseitigen. Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß erfindungsgemäß die Austrittsöffnung der Schlauchtülle durch ein Rückschlagventil verschlossen wird, welches sich beim Anschließen des Schlauches nur durch Aufschrauben einer Überwurfmutter od. dgl. öffnen kann, und zwar erst dann, wenn die Schlauchtülle bereits so weit in das Werkzeuganschlußstück eingeführt und gleichzeitig die Überwurfmutter auf letzteres ebenfalls bereits so weit aufgeschraubt ist, däß das Ausströmen des Druckmittels in das Freie wirksam verhindert wird; während das Lösen des Schlauchanschlusses vom Werkzeug, ob gewollt oder nicht gewollt, wiederum nur durch Abschrauben der Überwurfmutter erfolgen kann und ebenfalls auch erst dann, wenn die Schlauchtülle beim Schließen des Rückschlagventils noch so weit im Werkzeuganschlußstück steckt und die Überwurfmutter noch so weit auf letzterem aufgeschraubt ist, daß auch hierbei das Druckmittel nicht in das Freie ausströmen kann. Ferner .erhält die Schlauchtülle erfindungsgemäß' zwei Ansätze, zwischen welchen sich der Innenring der Überwurfmütter mit geringem axialen Spiel führt, um dieselbe in ihrer Stellung festzuhalten und der Gewindezapfen des Werkzeuganschlußstückes sowie die Überynirfmutter, welche über die Schlauchtülle greift, ebenfalls eine solche Länge, daß das Ein- und Ausführen der Schlauchtülle in das Werkzeuganschlußstück nicht anders als nur durch Auf- und Abschrauben der Überwurfmutter erfolgen kann, wobei sich der Innenring derselben jeweils auf den vorderen oder hinteren Ansatz der Tülle auflegt.
  • Nach der Erfindung wird weiterhin das Werkzeuganschlußstück für die Schlauchtülle gleichzeitig als Winkelabsperrorgan ausgebildet und das als Hohlzylinder ausgebildete Hahnküken mit einer Abdichtungsfläche und einem Anstützstift für das Rückschlagventil versehen, so daß das Hahnküken sowohl durch die Rückschlagventilfeder als auch durch das Druckmittel sowie durch die federnde Feststellvorrichtung gegen seine Abdichtungsfläche gedrückt wird. , Die Erfindung bringt den weiteren Vorteil, daß beim Abnehmen und Anschließen des Schlauches es nicht mehr erforderlich ist, vorher das am Kessel oder Verteiler in ziemlicher Entfernung vom Werkzeug befindliehe Absperrventil zu schließen und dann nach erfolgtem Anschluß des Schlauches wieder zu öffnen, was in den meisten Fällen umständlich und zeitraubend ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zeigt Abb. = die Betriebsstellung bei geöffnetem Rückschlagventil und vollständig eingeführter Schlauchtülle nebst ganz aufgeschraubter Überwurfmutter, während Abb, 2 die Stellung beim Abnehmen bzw. Lösen des Schlauchanschlusses bei bereits geschlossenem Rückschlagventil und teilweise herausgezogener Schlauchtülle zeigt, wobei die Uberwurfmutter ebenfalls erst zum Teil abgeschraubt ist.
  • a ist das Werkzeug, in welches das als Absperrorgan ausgebildete Anschlußstüek b eingeschraubt und durch eine Gegenmutter c gesichert ist. Das als Hohlzylinder ausgeführte Hahnküken d wird mit der Feststellvorrichtung e in seiner jeweiligen Lage gehalten und dichtet reit seiner Dichtfläche f nach außen hin ab, während sich an dem im Hahnküken d befestigten Abstützstift g das Rückschlagventil 1a der Schlauchtülle i beim Öffnen abstützt. Die Ausströmöffnung k der Schlauchtülle i wird durch das Rückschlagventil h verschlossen und dasselbe durch die Feder l sowie durch das Druckmittel gegen seinen Sitz gepreßt. Die Schlauchtülle i mit dem Abdichtungskegel m ist mit einem Ansatz n und das Tüllenzwischenstück o mit einem Ansatz P versehen, zwischen welchen sich der Innenring q der Überwurfmutter y mit geringem Längsspiel bewegt. An dem Tüllenzwischenstück o wird bei s der Schlauch befestigt, durch welchen das Druckmittel zuströmt. Beim Anschließen des Schlauches, während welchem er im Gegensatz zu den früheren Ausführungen bereits unter Druck stehen kann, wird die Überwurfmutter y auf den Gewindezapfen t aufgeschraubt, wobei sich gleichzeitig die Schlauchtülle i in das Werkzeuganschlußstück b einführt. Ist dieses in genügender Länge zur Verhinderung des Druckmittelaustrittes geschehen, stützt sich das Rückschlagventil h gegen den Abstützstift g ab und öffnet, während beim weiteren Aufschrauben der Überwurfmutter g der Kegel m zur endgültigen Abdichtung zum Anliegen kommt. Zwecks Abnahme des Schlauches vom Werkzeug wird die Überwurfmutter y zurückgedreht, wobei sie sich mit ihrem Innenring q auf dem Ansatz P des Tüllenzwischenstückes o aufsetzt. Beim weiteren Zurückdrehen der Überwurfmutter y wird auch die Schlauchtülle i weiter zurückgezogen, so daß das Rückschlagventil h die Tüllenöffnung k verschließt und nach gänzlichem Zurückschrauben der Überwurfmutter r der Schlauchanschluß ohne jede Gefährdung abgenommen werden kann. Während des Zurückdrehens der Überwuifmutter r bis zum Schließen des Rückschlagventils h hat dieselbe stets noch so viel Gewindeüberdeckung und ist die Schlauchtülle i. ebenfalls noch immer so weit im Werkzeuganschlußstück b, daß ein Druckmittelaustritt nicht möglich ist.
  • Beim ungewollten Lösen der Schlauchverbindung durch selbsttätiges Zurückschrauben der Überwurfmutter y infolge der während des Betriebes auftretenden Erschütterungen, spielt sich der Vorgang in gleicher Weise ab, und sobald das Rückschlagventil k geschlossen hat, kommt auch das Werkzeug ganz von selbst zum Stillstand.
  • Die gleiche Ausführung kann auch für die Verbindung zweier Druckmittelleitungen oder zum Anschluß an den Dampf- oder Druckluftverteiler benutzt werden, da hierbei dieselben vorteilhaften Wirkungen entsprechend der Erfindung auftreten. An der Erfindung ändert sich nichts, wenn die Überwurfmutter statt Innen- Außengewinde erhält, oder wenn an Stelle derselben eine ähnlich wirkende Kupplungsvorrichtung verwendet wird, auch kann der Gegenstand der Erfindung außer bei Dampf- und Druckluft auch bei anderen ähnlichen Druckmitteln zur Anwendung kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlauchanschluß-Verfahren bei Dampfkraft-und Druckluftwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmöffnung der Schlauchtülle durch ein Rückschlagventil verschlossen wird, welches sich beim Anschließen des Schlauches nur durch Aufschrauben einer Überwurfmutter od. dgl. öffnen kann, und zwar erst dann, wenn die Schlauchtülle bereits so weit in das Werkzeuganschlußstück eingeführt und gleichzeitig die Überwurfmutter auf letzteres ebenfalls bereits so weit aufgeschraubt ist, daß das Ausströmen des Druckmittels in das Freie wirksam verhindert wird, während das Lösen des Schlauchanschlusses vom Werkzeug, ob gewollt oder nicht gewollt, wiederum nur durch Abschrauben der Überwurfmutter erfolgen kann und ebenfalls auch erst dann, wenn die Schlauchtülle beim Schließen des Rückschlagventils noch so weit im Werkzeuganschlußstück sitzt und die Überwurfmutter noch so weit aufgeschraubt ist, daß auch hierbei das Druckmittel nicht in das Freie ausströmen kann.
  2. 2. Ausführungsform des Schlauchanschlusses zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeuganschlußstück (b) ein Abstützstift (g) angeordnet ist, gegen welchen sich das Rückschlagventil (h) der Schlauchtülle (i) zum Öffnen abstützt und die Überwurfmutter (y) mit ihrem Gewinde so weit über die Schlauchtülle (i) greift und stets in dieser Stellung mit geringem Längsspiel zwischen zwei Ansätzen (yt und p) festgehalten wird, so daß die Schlauchtülle (i) zum Öffnen und Schließen des Rückschlagventils (h) nur durch Auf- und Abschrauben der Überwurfmutter (v) in das Werkzeuganschlußstück (b) ein- oder ausgeführt werden kann, wobei das Rückschlagventil (h) erst dann öffnet oder schließt, wenn die Schlauchtülle (i) mit einer bestimmten Länge in der zugehörigen Öffnung des Werkzeuganschlußstückes (b) sitzt und gleichzeitig die Überwurfmutter (r) mit entsprechender Gewindelänge aufgeschraubt ist.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeuganschlußstück (b) gleichzeitig als Absperrorgan ausgebildet und der Abstützstift (g) am Hahnküken (d) befestigt ist, vermittels welchem dasselbe bei geöffnetem Rückschlagventil (h) gegen seine Abdichtungsfläche (f) gedrückt und dieser Andruck sowohl durch das Druckmittel als auch durch die Feststellvorrichtung (e) verstärkt wird.
DEU807D 1944-11-07 1944-11-07 Schlauchanschluss-Verfahren bei Dampfkraft- und Druckluftwerkzeugen Expired DE880239C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078826B (de) * 1953-02-18 1960-03-31 Otto Bilz Ventilkupplung fuer Schlauchleitungen
US3126697A (en) * 1964-03-31 Apparatus for continuous spinning of fibrous textile materials
DE19802993A1 (de) * 1998-01-28 1999-08-05 Messer Griesheim Gmbh Armatur
GB2586057A (en) * 2019-08-01 2021-02-03 B E S Ltd Connector for a hose

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