DE880236C - Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre - Google Patents

Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre

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DE880236C
DE880236C DEG6573A DEG0006573A DE880236C DE 880236 C DE880236 C DE 880236C DE G6573 A DEG6573 A DE G6573A DE G0006573 A DEG0006573 A DE G0006573A DE 880236 C DE880236 C DE 880236C
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DE
Germany
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ground
pipe
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clearing
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DEG6573A
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English (en)
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Heinrich Griesel
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/003Drilling with mechanical conveying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausräumen in das Erdreich eingetriebener Rohre
    Beim Rohrl.Eeitungsbau,. insbesondere z. B. beim
    Verlegen von Rohrleitungen durch Bahndämme oder
    ähnliche -Hindernisse, ohne daß Verkehrsunter-
    brechungen bzw. -umleitungen vorgenommen wer-
    den können, werden bekanntlich die einzelnen Rohre
    mit Hilfe von hydraulischen Pressen durch das Erd-
    reich gedrückt, nachdem sie mit- und nacheinander
    an Ort und, Stelle in der Baugrube zusammen-
    geschweißt worden sind.
    In der Praxis wird das Rohr je nach Länge und
    Durchmesser und je nach der Beschaffenheit des
    Erdreichs etwa i m in i Stunde nach vorn ge-
    drückt. Nach. i Drückstunde muß der Preßvorgang
    unterbrochen werden, weil entsprechend der Länge
    des ins Rohrinnere eingepreßten Erdpropfens die
    erforderliche Atüzahl unter Umständen, nicht weiter
    gesteigert werden kann. Um das Erdreich also
    entfernen zu können, muß nach je etwa I m,
    um den das Rohr vorgetrieben worden ist, der
    Preßvorgang unterbrochen werden.
    Bei Rohren mit Abmessungen, die das gebückte
    Gehen noch eben, möglich machen, geschieht das
    <Susxäumeri des Erdbodens mittels kleiner Einrad-
    karren, die logischerweise immer nur jeweils einzeln
    ein- und ausfahren können. Bei Rohren, in denen
    selbst die kriechende Bewegung eines Mannes nicht
    mehr möglich ist, geschieht das Ausräumen mühsam
    mit Hilfe langer Stangen od. dgl., die an einem
    Ende mit löffelartigen Greifern versehen sind.
    In allen Fällen. jedoch ist das bisherige Räum-
    verfahren zeitraubend, umständlich und somit kost-
    spielig, insbesondere wenn dabei berücksichtigt
    wird, daß etwa I Drückstunde 4 Räumstunden entsprechen, ganz abgesehen von den körperlichen Anstrengungen der Transportarbeiter. Zeitraubend und umständlich ist auch die Unterbrechung des Preßvorganges selbst und insbesondere das jedesmalige Einstellen und Justieren der Presse, der Druckstangen und der Drücktraverse, die allein das Vorhandensein eines Portalkranes voraussetzt.
  • Die nachstehend beschriebene Erfindung beseitigt nicht nur diese Nachteile, sondern ermöglicht darüber hinaus das Ausräumen während des Preßvorganges. Diese Tatsache ist das Entscheidende der neuen Vorrichtung, denn sie bedeutet eine wesentliche Zeitersparung. Sie erspart ferner Arbeitskräfte und schafft bessere Arbeitsbedingungen.
  • Gemäß den Abb. I und 3 werden je nach Länge des Rohres I zwei bis drei Kreuzhohltraversen 2 in das Rohrinnere eingebaut und mit Hilfe der angeschweißten Zapfen 3 arretiert. Die Kreuzhohltraversen 2 sind mit Hilfe der Gewindezwischenstücke 4 für jeweils mehrere Rohrdurchmesser horizontal und vertikal verstellbar. Sie werden im Innern des Rohres I als Führungstraversen eingesetzt und sind mit ihrem unteren Teil in einer in einem Lager drehbaren Buchse 6 eingelassen, die eine Vorrichtung zur Führung der Transportkette 9 besitzt. Die Kreuztraverse 2 in der vorderen Öffnung des Rohres I ist die sogenannte Antriebstraverse. Sie unterscheidet sich von den Führungstraversen dadurch, daß an ihrer Buchse 6 zusätzlich ein Zahnrad 7 vorgesehen ist, mit dem die Buchse 6 fest verbunden ist.
  • Die Transportkette 9 ist in Abb. 2 näher erläutert. Sie besteht aus kurzen Gliedern Io, die leicht zusammensetz- und montierbar eingerichtet sind. Die Verbindung der einzelnen Glieder untereinander erfolgt durch mit Anschlagköpfen versehene Einsteckbolzen i i. Jedes Kettenglied trägt eine Vierkantöse I2, in die der vierkantige Mitnehmerbolzen 22 gemäß Abb. 4 der Schleifschaufel I3 eingeführt wird.
  • In den Abb. 3, 4 und. 5 ist die Konstruktion der Schleifschaufeln I3 näher erläutert. Abb. 3 zeigt die Seitenansicht, Abb. 4 die Aufsicht, während Abb. 5 die Schleifschaufel I3 im Augenblick des Auswerfens zeigt. Sie ist jeweils dem Profil des Rohrinnern entsprechend gearbeitet, damit sie das Räumgut vor sich her schieben kann. Um das Anhaken bei evtl. Hindernissen oder nach dem Auswerfen beim Wiedereintritt in das Rohr zu vermeiden, ist ihre untere vordere Kante I4 abgerundet. Das Räumgut fällt aus der Rohröffnung direkt auf ein mit dem Rohr gekoppeltes Förderband üblicher Konstruktion, das sich mit dem Rohr I fortbewegt.
  • Abb. 5 veranschaulicht ferner den Motorantrieb. Nachdem der Kolben 15 der hydraulischen Presse 16 die sogenannte Haubentraverse 17 gegen den Rohrrand gepreßt hat, wird der Transport- und Justierwagen 18, der auf dem Schienenpaar des Rohrschlittens läuft, auf die richtige Distanz gebracht und mit Hilfe der Stützen 21, die gegen den unteren Randdes Rohres i zu liegen kommen, fixiert. Der im Innern des Justierwagens 18 befindliche Antriebsmotor i9 trägt auf dem oberen Wellenende das Zahnrad 24, das mit dem Zahnrad- 7 mittels .einer Zahnradkette verbunden wird.
  • Kurz bevor ein Rohr in seiner Fabrikationslänge völlig in das Erdreich eingetrieben worden ist, wird das nächstfolgende Rohr durch Schweißnaht mit dem ersteren verbunden. Die Antriebstraverse 2 wird aus dem erste Rohr entfernt und durch eine Führungstraverse ersetzt, während. die Antriebstraverse wieder in die vordere Öffnung des zweiten. Rohres usw. eingesetzt wird. Dieser Montage entsprechend wird die Transportkette durch Einsetzen zusätzlicher Glieder io verlängert und die erforderliche Anzahl der Schleifschaufeln eingehängt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausräumen in das Erdreich eÄngetriebener Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß eine endlose Transportkette (9), die durch entsprechende Gliederzahl in ihrer Länge leicht verändert werden kann und in deren Glieder (io) in bestimmte Vorrichtungen (12) eine jeweils gewünschte Anzahl von, Schleifschaufeln (13) eingehängt werden kann, das Erdreich oder anderes Material von einem zum anderen Ende der Rohrleitung befördert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifschaufeln (13) sich dem inneren Rohrprofil anpassen.
  3. 3, Vorrichtung nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Hand- oder Motorkraft über ein Zahnrad (7) angetriebene Transportkette, die über Kettenführungen läuft, mittels Kreuztraversen (2) in den verschiedensten Längen der Rohrleitungen leicht und schnell zu montieren ist.
DEG6573A 1951-07-18 1951-07-18 Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre Expired DE880236C (de)

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DE880236C true DE880236C (de) 1953-06-18

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