DE880236C - Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre - Google Patents
Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener RohreInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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Description
- Vorrichtung zum Ausräumen in das Erdreich eingetriebener Rohre
Beim Rohrl.Eeitungsbau,. insbesondere z. B. beim Verlegen von Rohrleitungen durch Bahndämme oder ähnliche -Hindernisse, ohne daß Verkehrsunter- brechungen bzw. -umleitungen vorgenommen wer- den können, werden bekanntlich die einzelnen Rohre mit Hilfe von hydraulischen Pressen durch das Erd- reich gedrückt, nachdem sie mit- und nacheinander an Ort und, Stelle in der Baugrube zusammen- geschweißt worden sind. In der Praxis wird das Rohr je nach Länge und Durchmesser und je nach der Beschaffenheit des Erdreichs etwa i m in i Stunde nach vorn ge- drückt. Nach. i Drückstunde muß der Preßvorgang unterbrochen werden, weil entsprechend der Länge des ins Rohrinnere eingepreßten Erdpropfens die erforderliche Atüzahl unter Umständen, nicht weiter wird, daß etwa I Drückstunde 4 Räumstunden entsprechen, ganz abgesehen von den körperlichen Anstrengungen der Transportarbeiter. Zeitraubend und umständlich ist auch die Unterbrechung des Preßvorganges selbst und insbesondere das jedesmalige Einstellen und Justieren der Presse, der Druckstangen und der Drücktraverse, die allein das Vorhandensein eines Portalkranes voraussetzt.gesteigert werden kann. Um das Erdreich also entfernen zu können, muß nach je etwa I m, um den das Rohr vorgetrieben worden ist, der Preßvorgang unterbrochen werden. Bei Rohren mit Abmessungen, die das gebückte Gehen noch eben, möglich machen, geschieht das <Susxäumeri des Erdbodens mittels kleiner Einrad- karren, die logischerweise immer nur jeweils einzeln ein- und ausfahren können. Bei Rohren, in denen selbst die kriechende Bewegung eines Mannes nicht mehr möglich ist, geschieht das Ausräumen mühsam mit Hilfe langer Stangen od. dgl., die an einem Ende mit löffelartigen Greifern versehen sind. In allen Fällen. jedoch ist das bisherige Räum- verfahren zeitraubend, umständlich und somit kost- spielig, insbesondere wenn dabei berücksichtigt - Die nachstehend beschriebene Erfindung beseitigt nicht nur diese Nachteile, sondern ermöglicht darüber hinaus das Ausräumen während des Preßvorganges. Diese Tatsache ist das Entscheidende der neuen Vorrichtung, denn sie bedeutet eine wesentliche Zeitersparung. Sie erspart ferner Arbeitskräfte und schafft bessere Arbeitsbedingungen.
- Gemäß den Abb. I und 3 werden je nach Länge des Rohres I zwei bis drei Kreuzhohltraversen 2 in das Rohrinnere eingebaut und mit Hilfe der angeschweißten Zapfen 3 arretiert. Die Kreuzhohltraversen 2 sind mit Hilfe der Gewindezwischenstücke 4 für jeweils mehrere Rohrdurchmesser horizontal und vertikal verstellbar. Sie werden im Innern des Rohres I als Führungstraversen eingesetzt und sind mit ihrem unteren Teil in einer in einem Lager drehbaren Buchse 6 eingelassen, die eine Vorrichtung zur Führung der Transportkette 9 besitzt. Die Kreuztraverse 2 in der vorderen Öffnung des Rohres I ist die sogenannte Antriebstraverse. Sie unterscheidet sich von den Führungstraversen dadurch, daß an ihrer Buchse 6 zusätzlich ein Zahnrad 7 vorgesehen ist, mit dem die Buchse 6 fest verbunden ist.
- Die Transportkette 9 ist in Abb. 2 näher erläutert. Sie besteht aus kurzen Gliedern Io, die leicht zusammensetz- und montierbar eingerichtet sind. Die Verbindung der einzelnen Glieder untereinander erfolgt durch mit Anschlagköpfen versehene Einsteckbolzen i i. Jedes Kettenglied trägt eine Vierkantöse I2, in die der vierkantige Mitnehmerbolzen 22 gemäß Abb. 4 der Schleifschaufel I3 eingeführt wird.
- In den Abb. 3, 4 und. 5 ist die Konstruktion der Schleifschaufeln I3 näher erläutert. Abb. 3 zeigt die Seitenansicht, Abb. 4 die Aufsicht, während Abb. 5 die Schleifschaufel I3 im Augenblick des Auswerfens zeigt. Sie ist jeweils dem Profil des Rohrinnern entsprechend gearbeitet, damit sie das Räumgut vor sich her schieben kann. Um das Anhaken bei evtl. Hindernissen oder nach dem Auswerfen beim Wiedereintritt in das Rohr zu vermeiden, ist ihre untere vordere Kante I4 abgerundet. Das Räumgut fällt aus der Rohröffnung direkt auf ein mit dem Rohr gekoppeltes Förderband üblicher Konstruktion, das sich mit dem Rohr I fortbewegt.
- Abb. 5 veranschaulicht ferner den Motorantrieb. Nachdem der Kolben 15 der hydraulischen Presse 16 die sogenannte Haubentraverse 17 gegen den Rohrrand gepreßt hat, wird der Transport- und Justierwagen 18, der auf dem Schienenpaar des Rohrschlittens läuft, auf die richtige Distanz gebracht und mit Hilfe der Stützen 21, die gegen den unteren Randdes Rohres i zu liegen kommen, fixiert. Der im Innern des Justierwagens 18 befindliche Antriebsmotor i9 trägt auf dem oberen Wellenende das Zahnrad 24, das mit dem Zahnrad- 7 mittels .einer Zahnradkette verbunden wird.
- Kurz bevor ein Rohr in seiner Fabrikationslänge völlig in das Erdreich eingetrieben worden ist, wird das nächstfolgende Rohr durch Schweißnaht mit dem ersteren verbunden. Die Antriebstraverse 2 wird aus dem erste Rohr entfernt und durch eine Führungstraverse ersetzt, während. die Antriebstraverse wieder in die vordere Öffnung des zweiten. Rohres usw. eingesetzt wird. Dieser Montage entsprechend wird die Transportkette durch Einsetzen zusätzlicher Glieder io verlängert und die erforderliche Anzahl der Schleifschaufeln eingehängt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausräumen in das Erdreich eÄngetriebener Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß eine endlose Transportkette (9), die durch entsprechende Gliederzahl in ihrer Länge leicht verändert werden kann und in deren Glieder (io) in bestimmte Vorrichtungen (12) eine jeweils gewünschte Anzahl von, Schleifschaufeln (13) eingehängt werden kann, das Erdreich oder anderes Material von einem zum anderen Ende der Rohrleitung befördert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifschaufeln (13) sich dem inneren Rohrprofil anpassen.
- 3, Vorrichtung nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Hand- oder Motorkraft über ein Zahnrad (7) angetriebene Transportkette, die über Kettenführungen läuft, mittels Kreuztraversen (2) in den verschiedensten Längen der Rohrleitungen leicht und schnell zu montieren ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6573A DE880236C (de) | 1951-07-18 | 1951-07-18 | Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEG6573A DE880236C (de) | 1951-07-18 | 1951-07-18 | Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE880236C true DE880236C (de) | 1953-06-18 |
Family
ID=7118178
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG6573A Expired DE880236C (de) | 1951-07-18 | 1951-07-18 | Vorrichtung zum Ausraeumen in das Erdreich eingetriebener Rohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE880236C (de) |
-
1951
- 1951-07-18 DE DEG6573A patent/DE880236C/de not_active Expired
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