DE879961C - Schaumgiessmast fuer Brennstofflagerbehaelter - Google Patents

Schaumgiessmast fuer Brennstofflagerbehaelter

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Publication number
DE879961C
DE879961C DENDAT879961D DE879961DA DE879961C DE 879961 C DE879961 C DE 879961C DE NDAT879961 D DENDAT879961 D DE NDAT879961D DE 879961D A DE879961D A DE 879961DA DE 879961 C DE879961 C DE 879961C
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DE
Germany
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foam
mast
fuel storage
foam casting
casting
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Expired
Application number
DENDAT879961D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Sandner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JULIUS SANDNER KARLSRUHE
Original Assignee
JULIUS SANDNER KARLSRUHE
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE879961C publication Critical patent/DE879961C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C3/00Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places
    • A62C3/06Fire prevention, containment or extinguishing specially adapted for particular objects or places of highly inflammable material, e.g. light metals, petroleum products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Schaumgießmast für Brennstofflagerbehälter Die großen Lagerbehälter für brennbare Flüssigkeiten wurden bisher durch ortsfeste Schaumlöschanlagen geschützt. In. vielen Fällen haben entweder diese Schaumlöschanlagen versagt, oder die Schaumaustrittsköpfe waren durch die dem Brand vorhergegangene Explosion beschädigt, so daß kein Schaum austreten konnte. Spritzte man in diesen Fällen Schaum in den brennenden Lagerbehälter, indem man den Schaum in den Behälter hineinfallen ließ, so wurde der Schaum durch den Auftrieb der Flammen und der Hitze herausgeworfen und gelangte nicht auf die Oberfläche der brennenden Flüssigkeit. Wurde jedoch der Schaum von einer Drehleiter aus Schaumrohren in den Behälter gespritzt, so gelangten zur Löschung ausreichende Schaummengen auf die brennende Oberfläche, besonders, wenn gegen die Behälterinnenwand gespritzt werden konnte. Die Anordnung der Brennstofflagerbehälter läßt es jedoch, nur in Ausnahmefällen zu, daß eine Drehleiter derart nahe an einen brennenden Behälter gefahren werden kann. Außerdem ist eine solche Angriffsart mit besonders .großen Gefahren für Menschen und Material verbunden, abgesehen davon, daß eine Drehleiter mit genügender Auszugslänge nicht immer zur Verfügung steht.
  • Ein bereits bekanntes fahr- und aufrichtbares Schaumgießrohr, bei dem das mittels einer Drehscheibe gegenüber dem Fahrgestell drehbare Gießrohr als fernroh-rartig ausziehbares Rohr ausgebildet ist, wird nur in seltenen Fällen eingesetzt werden können, da es zu schwer ist, um es in dem unwegsamen Gelände einer größeren Behälteranlage mit ihren hohen Umwallungen einsetzen zu können.
  • Durch die Erfindung soll nun ermöglicht werden, sehr schnell eine Schaumleitung außen am Lagerbehälter hochzurichten und mit einem Schaumerzeuger Luftschaum oder chemischen Schaum unter Druck gegen die Innenwand des Lagerbehälters zu spritzen, so daß er an der Behälterwand abgleitend auf die brennende Oberfläche gelangt. Dabei kommt es besonders auf die Anwendung eines sehr leichten Gerätes an.
  • Gemäß der Erfindung besteht dieses Gerät aus einem aus mehreren Rohrteilen zusammengesetzten Schaumgießmast, dessen, oberster Rohrteil, an dem der gekrümmte Austrittskopf befestigt ist, um die Mastachse drehbar auf einem Fahrgestell gelagert ist, mittels dessen der Schaumgießmast an der Außenwand des Brennstofflagerbehälters hochgefahren werden kann. Ein solcher gemäß der Erfindung ausgebildeter Schaumgießmast wiegt bei einer nutzbaren Gesamtlänge von. io m bei Verwendung dünnwandiger, nahtloser Strahlrohre einschließlich aller Zubehörteile 22 kg.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Schaumgießmast in der Gebrauchslage Abb.2 zeigt das Hochfahren des Schaumgießmastes an "der Außenwand des Brennstofflagerbehälters, und .
  • Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt durch eine Kupplungsstelle der Rohrteile.
  • Der Schaumgießmast besteht aus beliebig vielen Rohrteilen 2, 4, 6, welche mit Kupplungen 3, 5, 7 üblicher Art zusammengekuppelt werden. Damit der Mast nicht durchbiegt oder die Kupplungen beschädigt werden, sind die Kupplungsstellen der Rohrenden durch Verstärkungsrohre ä versteift. Ein Durchknicken der Rohre oder Abbrechen der Kupplungsteile wird dadurch verhindert. -In dem obersten Rohrteil 2, an dem .der -gekrümmte Austrittskopf ii befestigt ist, ist im oberen. Teil der Schaumerzeuger i eingebaut. Der oberste Rohrteil e ist um die Mastachse drehbar auf einem Fahrgestell io gelagert, mittels dessen der Schaumgießmast an der Außenwand des Lagerbehälters hochgefahren werden kann. Die Räder des Fahrgestelles io sind mit Vollgummireifen versehen, um ein Abgleiten oder Verfahren aus der Senkrechten an der Behälterwand zu verhindern.
  • Der Luftschaumerzeuger saugt mittels einer Luftstrahlpumpe selbsttätig Luft an und erzeugt aus dem Wasser-Schaumbildner-Gemisch auf eine der bekannten Arten Luftschaum. An dem untersten Rohrteil 6 wird ein üblicher Feuerlöschschlauch g angekuppelt.
  • Der Schaumgießmast nach. der Erfindung kann auch für chemischen Schaum verwendet werden. Bisher wurde der auf bekannte Weise erzeugte chemische Schaum durch eine Leitung 9 in den Schaumgießmast geleitet und durch diesen dem Austrittskopf zugeführt. Es ist nun bekannt, daß die Beschaffenheit des chemischen Schaumes in langen Leitungen, besonders wenn diese gebogen sind, außerordentlich leidet. Daneben ist der Druckverlust oft so groß, daß der chemische Schaum nicht mit einem genügend starken Druck aus dem Austrittskopf austreten kann, um den Auftrieb der Flammen und der Hitze zu überwinden.
  • Deshalb ist vorgesehen, daß die Schaumerzeu-'gung des chemischen Schaumes ebenfalls erst im Schaumerzeuger i erfolgt. Dazu werden die beiden bei ihrer Vereinigung Schaum bildenden Flüssigkeiten in getrennten Leitungen bis in den Schaumerzeuger i geführt und dort unter Druck vereinigt. So wird der erzeugte Schaum gegen den Auftrieb der Flammen, an der inneren Behälterwand abgleitend, auf die brennende Oberfläche gebracht und kann sich dort abdeckend und löschend ausbreiten.
  • Zur Inbetriebsetzung des Schaumgießmastes wird der oberste Mastteil 2 mit dem Schaumerzeuger i, dem Austrittskopf ii und dem Fahrgestell io schräg gegen die Behälterwand 12 gestellt und hochgefahren. Dann wird der nächste Rohrteil 4 angekuppelt, und beide Rohrteile werden hochgefahren. So kann ein Rohrtei14 bzw.6 nach dem anderen angekuppelt und hochgefahren werden:. Das geringe Gewicht bedingt lediglich zwei Mann zur Bedienung. Während des Hochfahrens ist der Schaumaustrittskopf ii der Tankwand 12 abgewendet (Abb.2).
  • Sobald der Austrittskopf i i über den. oberen Rand der Behälterwand ragt, wird der Austrittskopf über die Behälterwand i2 gedreht und. der Mast etwas zurückgezogen, so daß der Austrittskopf ii auf der Behälterwand 12 hängt (Abt. i). Ein Verstärkungsblech unter dem Austrittskopf i i gewährleistet, daß er sich nicht verbiegt. Um ein Abschmelzen oder Verformen des Austrittskopfes i i zu verhindern, sobald er über den oberen Rand geschoben ist, kann schon vorher Flüssigkeit hineingeleitet werden. Das Aufrichten .eines Mastes von io m Länge erfordert eine Zeit von höchstens 2 Minuten, eine Zeit also, in welcher sich Menschen, durch zweckmäßige Kleidung und Drahtmasken gegen Hitze geschützt, am Brandherd aufhalten können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus mehreren Rohrteilen bestehender Schaumgießmast für Brennstofflagerbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der oberste Rohrteil (2), an dem der gekrümmte Austrittskopf (i i) befestigt ist, um die Mastachse drehbar auf einem Fahrgestell (io) gelagert ist, mittels dessen der Schaumgießmast an der Außenwand des Brennstofflagerbehälters hochgefahren werden kann.
  2. 2. Schaumgießmast nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Fahrgestell (i o) gelagerte oberste Rohrteil (2) den Schaumerzeuger (i) für Luftschaum oder chemischen Schaum enthält.
  3. 3. Schaumgießmast nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppittn,gsstellen der Rohrteile (a, 4., 6) durch Verstärkungsrohre (ä) gegen Biegungs- und Knickbeanspruchungen des Mastes versteift sind. Schaumgießmast nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrteile (2, 4., 6) getrennte Leitungen enthalten, durch «-elche die zur Erzeugung chemischen Schaums erforderlichen chemischen Flüssigkeiten oder Pulver in den im obersten Rohrteil (a) angeordneten Schaumerzeuger (i) geleitet werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 647 983, 669 1 i i.
DENDAT879961D Schaumgiessmast fuer Brennstofflagerbehaelter Expired DE879961C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE879961C true DE879961C (de) 1953-04-30

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ID=580601

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DENDAT879961D Expired DE879961C (de) Schaumgiessmast fuer Brennstofflagerbehaelter

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DE (1) DE879961C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647983C (de) * 1933-10-17 1937-07-17 Wilhelm Tappe Fahr- und aufrichtbares Schaumgiessrohr
DE669111C (de) * 1937-05-19 1938-12-16 Wilhelm Tappe Schaumgiessrohr

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647983C (de) * 1933-10-17 1937-07-17 Wilhelm Tappe Fahr- und aufrichtbares Schaumgiessrohr
DE669111C (de) * 1937-05-19 1938-12-16 Wilhelm Tappe Schaumgiessrohr

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