DE8780C - Neuerungen im Verfahren zur Herstellung gufsstählerner Heu- und Düngergabeln mittels Maschinen - Google Patents

Neuerungen im Verfahren zur Herstellung gufsstählerner Heu- und Düngergabeln mittels Maschinen

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DE8780C
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Germany
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DENDAT8780D
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English (en)
Original Assignee
W. HASSEL in Hagen
Publication of DE8780C publication Critical patent/DE8780C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/08Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons forks; rakes spoons

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
lasse 49.
W. HASSEL in HAGEN.
Neuerungen im Verfahren zur Herstellung gursstählerner Heu- und Düngergabeln mittelst
Maschinen.
Zusatz-Patent zu No. 8243 vom 18. April 1879.
Pntentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 1879 ab. Längste Dauer: 17. April 1894.
In der Patentschrift No. 8243 war eine Vorrichtung, eine mehrfache Warmsäge, zur Entfernung des Grates bei der Herstellung von Heu- bezw. Düngergabeln beschrieben. Es läfst sich jedoch der Grat auch durch Anwendung zweier Walzen entfernen.
Fig. ι ist der Querschnitt der gewalzten Gabel, abcd sind die Zinken, fghik ist der Grat. Fig. 2 stellt die beiden Walzen, dar. Die Vertiefungen bei der einen Walze sind geringer, als bei der anderen, so dafs die eine Walze 2 bis 3 mm über die Mitte der Zinken greift und somit den Grat abdrückt. Der schraffirte Theil stellt Zinken und Grat dar. Es können mit denselben Vorrichtungen auch fünf-, sechs- und mehrzinkige Gabeln hergestellt werden.
Statt rotirender Walzen können auch oscillirende in Anwendung gebracht werden.
Eine wesentliche Verbesserung ist die, das zu verwendende Stück Stahl zuerst konisch auszuwalzen nach Fig. 3, und dann, wie früher, in die Caliber II bis VII zu bringen. Bevor die letzten drei Caliber zurückgelegt werden, wird die mehrfache Warmsäge in Anwendung gebracht. Der Vortheil dieser -Umänderung liegt darin, dafs der Grat beim Walzen auf ein Minimum gebracht wird, ja sogar ganz wegfällt, wenn mit Vorsicht gearbeitet wird.
Die Caliber der Walzen brauchen nicht eingravirt zu sein, sondern sie können eingedreht werden, wenn man auf folgende Art verfährt: An beiden Enden der Walzen, Fig. 4, sind konische Löcher gebohrt, in welche Stahlbolzen genau eingepafst werden. Diese Bolzen sind das eine mal mit centrischen Bohrungen für die Drehbankkörner zum Runddrehen der Walzen und Eindrehen der geraden Caliber, das andere mal mit excentrischen Bohrungen zum Eindrehen der konischen Caliber versehen. Die Excentricität ist um so gmfser, je gröfser der Unterschied zwischen den Zinkenhöhen ist. Sollen die _ Zinken hinten 14 mm hoch und vorn 8 mm hoch sein, so beträgt die Excentricität 1,5 mm.
Die dargestellten Werkzeuge ermöglichen eine Herstellung der Dullen mittelst Maschinen und zwar ist der Gang folgender: Nachdem das Stück unter einem Hammer vorgearbeitet ist, wird dasselbe mit Hülfe der Walze, Fig. 10, auf den Querschnitt q, Fig. 9, ausgewalzt. Das gewalzte Stück wird mit Hülfe des Schnittes Fig. 6 unter einer Presse ausgedrückt und zwar in der Form ab c d e. Das Durchdrücken erfolgt mittelst Stempel, welcher die Form ab c de hat und in die Stahlunterlage genau schliefst. Diese abgewickelte Dülle wird zuerst mittelst des Stempels I, Fig. 7, durchgebogen und gleichzeitig gelocht. Der Stempel II, Fig. 8, rollt die Dülle zusammen. In der Unterlage des Stempels II ist ein konischer Dorn d befestigt, damit die Dülle genau rund wird. Die beiden übergreifenden Lappen (siehe Gabel mit Federdülle Fig. 5) werden schweifswarm gemacht und, mit der Nuth nach oben gerichtet, auf dem Dorne nochmals gestempelt.
Die Anwendung . sämmtlicher Werkzeuge ist zur Herstellung der Dullen neu. Der Schnitt und die beiden Stempel werden unter einen Prefskönig gebracht. Das erzielte Fabrikat ist bedeutend billiger und exacter, als unter der Hand gearbeitetes. Die DüUen sind alle gleich grofs, so dafs das Anstielen leichter geschehen kann, weil auf Dimension bestellte Stiele passen, ohne nachgearbeitet zu werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die vorbeschriebenen Neuerungen im Verfahren zur Herstellung gufsstählerner Heu- und Düngergabeln, bestehend:
    ι. In der Anwendung der Walzen Fig. 1 und 2 zum Abgraten.
  2. 2. Im konischen Auswalzen des Stabes Fig. 3.
  3. 3. Im Auswalzen, Ausschneiden, Lochen und Rollen der Dullen in der durch Fig. 5 bis 10 veranschaulichten Weise und mit den daselbst abgebildeten Werkzeugen.
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