DE877428C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Dachziegels - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Dachziegels

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DE877428C
DE877428C DEB10836D DEB0010836D DE877428C DE 877428 C DE877428 C DE 877428C DE B10836 D DEB10836 D DE B10836D DE B0010836 D DEB0010836 D DE B0010836D DE 877428 C DE877428 C DE 877428C
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DE
Germany
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brick
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Expired
Application number
DEB10836D
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English (en)
Inventor
Carl Beckenbauer
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/02Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for attaching appendages, e.g. handles, spouts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Dachziegels Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Dachziegel, der im Gießverfahren aus Zementverbindungen hergestellt wird. Bekannt ist es, Dachziegel aus Tonmassen herzustellen bzw. Dachziegel .durch Pressen zu formen. Das Neue des Erfindungsgegenstandes besteht darin, den Dachziegel imGießverfahren herzustellen. Der Vorteilbesteht darin, daß durch die Bildung des Dachziegels im Gießverfahren keine Verdichtungseinrichtungen notwendig sind, also kein Stampfen und Pressen des Dachziegels erforderlich wird, .der Ziegel eine vollkommen glatte und geschlossene Außenhaut erhält, wobei seine Wasserundurchlässigkeit durch Beigabe von Federweiß noch erhöht werden kann. Um das'Gießen eines derartigen Dachziegels auszuführen, muß eine Form verwendet werden, die geschlossen oder aus einzelnen Teilen zusammengesetzt sein kann, um verschiedensten Ziegelabmessungen Rechnung zu tragen. Wichtig ist, daß als Grundfläche .der Form eine Platte verwendet wird, die vollkommen geglättet ist, wobei vorzugsweise eine verchromte Metallfläche zur Anwendung kommt. Es können jedoch auch andere Platten verwendet werden; Bedingung ist nur, das die Fläche, die zur Aufnahme des Zementbreies dient, vollkommen glatt ist. Nachdem in die Form der Zementbrei eingegossen worden ist, muß auf die Form ein Querriegel aufgesetzt werden, .in dem entsprechend der Ziegelnase eine zweite Form vorgesehen ist. Dieses Aufsetzen des Querriegels geschieht eine kurze Zeit nach dem Füllen der Form. Hierbei kann die Masse für die Ausfüllung der Nasenform im Querriegel gleich oder etwas zäher sein, jedoch so, daß sie mit dem noch nicht abgebundenen Zementgemisch der Unterlage eine gute Verbindung eingeht. Ist der Dachziegel ab.-gebunden, so kann er aus der Form entfernt werden, indem der Querriegel abgenommen und die Form umgestülpt oder die Form in die einzelnen Teile auseinandergenommen wird. Es zeigt sich, daß beim Einfüllen des Betons in die Form sich auf der glatten Ziegelfläche eine besonders verdichtete Haut bildet, die in besonderer Weise für .die Wasserundurchlässigkeit :von .Vorteil ist, .da sie keine Poren aufweist. Die so hergestellten Dachziegel können noch Schutzanstriche erhalten, wobei in vielen Fällen diese Schutzmässen gleich in das Zementgemisch vor _ dem. Eingießen in die Form beigefügt werden.
  • Eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, und es stellt dar Fig. i eine Aufsicht auf die Form, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Form, Fig. 3 eine Seitenansicht der Form.
  • Die Form bestecht aus einer völlig glatten Grundfläche z, die auf zwei Seiten mit Leisten,2 versehen ist. Die Grundplatte i kann in Nuten der Seitenteile eingesetzt oder die Seitenteile können auf der Grundplatte i aufgesetzt werden. Die Oberseite der Ziegelform wird durch ein Querstück 3 abgeschlossen, das mittels seiner Zapfen 6 in entsprechende Löcher 5 der Seitenleisten,-:2 eingesetzt wird, wodurch die Ziegelhöhe veränderlich gemacht werden kann. Die untere Stirnseite wird von einem Querriegel 4 abgeschlossen. 'In die Löcher 5 kann der Zapfen 6 eines Querriegels 7 eingesetzt werden, wobei sich der Querriegel 7 auf den Leisten :2 abstützt. Im Querriegel 7 ist eine Aussparung 8 vorgesehen, die der Form der am Dachziegel anzusetzenden Nase entspricht. Die Lage der Nase wird durch das Einsetzen des Querriegels 7 mittels seiner Zapfen .6 in die Löcher 5 festgelegt.
  • Beim Vorlieben bestimmter Zementmischungen kann dieses Verfahren noch insofern vereinfacht werden, als die Nasen in ihren Formen völlig für sich angefertigt und kurz erhärtet werden, worauf dann die ihre Form bewahrenden Nasen auf den noch weichen Dachziegel aufgesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen eines Dachziegels, dadurch gekennzeichnet, daß in eine trogartige, nach oben offene Form die Zementmasse eingebracht und abgestrichen wird, wobei nach leichtem Abbinden der Masse auf die Form ein Querriegel aufgebracht wird, in welchem entsprechend der Ziegelnase eine Form zu deren Aufnahme vorgesehen ist, wdbei sich die Nase beim Aufsetzen auf die Ziegelform mit der Zementmasse verbindet. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse der Ziegelnase eine andere Konsistenz des Zementgemisches aufweist als die Gußmasse der Form. 3. Verfahren nach Ansprüchen -i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Form im Querriegel vor dem Aufsetzen auf den Ziegel ausgefüllt wird. 4. Verfahren nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziegelnase für sich hergestellt und auf die bildsame Gußmasse der Form aufgesetzt wird. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer. Grundplatte (i), deren Oberfläche vollkommen geglättet ist, durch Leisten (2, 3, 4.) die Ziegelform gebildet wird, wobei in den Längsseiten (2) Bohrungen (5) vorgesehen sind, die das Einstecken eines die Form der Ziegelnase tragenden Querriegels gestatten. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ziegelform bildenden Leisten einzeln von der Grundplatte (i) abnehmbar sind. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen,i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnleiste (3) die Seitenleisten (2) übergreift und ,durch Einstecken von Zapfen (6) in entsprechende Bo#hrungen (5) der Seitenleiste (2) die Höhe der Ziegel veränderlich ist.
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