DE877253C - Pneumatischer Abfuellheber - Google Patents

Pneumatischer Abfuellheber

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DE877253C
DE877253C DEG6451A DEG0006451A DE877253C DE 877253 C DE877253 C DE 877253C DE G6451 A DEG6451 A DE G6451A DE G0006451 A DEG0006451 A DE G0006451A DE 877253 C DE877253 C DE 877253C
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DE
Germany
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hose
pneumatic filling
siphon
lifter
liquid
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Expired
Application number
DEG6451A
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English (en)
Inventor
Felix Gaertner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/007Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes using siphoning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Pneumatischer Abfüllheber Die bisher bekannten mechanischen Heber zum Abfüllen von Wein, Spiritousen, Laugen usw. weisen mehr oder weniger starke Mängel auf, die darin bestehen, daß die allgemein gebräuchlichen Gummischläucheentweder zu starken Beanspruchungen ausgesetzt sind, z. B. bei Rollenhebern, oder aber, daß die einwandfreie Sauberhaltung des Schlauchinnern infolge Querschnittsänderungen oder durch hineinragende Konstruktionsteile erschwert wird. Weiterhin ist die Handhabung dieser Heber zur Überwindung größerer Steighöhen recht umständlich. Es sind dieses wohl die Hauptgründe dafür, daß vielfach die Verwendung mechanischer Heber abgelehnt wird und zum Anheben der Flüssigkeiten das einfachere, aber aus hvgienischen und ästhetischen Gründen verwerfliche Ansaugen mit dem :Munde erfolgt.
  • Durch die Erfindung werden die erwähnten Mängel restlos behoben und Verbesserungen erreicht, die sich im praktischen Gebrauch günstig auswirken. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, einen Abfüllheber so auszubilden, daß ein bis an sein in die Flüssigkeit reichendes Ende ummantelter, elastischer Heberschlauch mit auf seiner ganzen Länge konstantem Durchflußquerschnitt durch Verdichten der Luft zwischen Heberschlauch und Ummantelung mittels eines Gummiballes oder einer anderen Druckquelle derart zusammendrückbar ist und nach Beseitigung der Luftverdichtung wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht, daß dabei im Schlauchinnern ein die Flüssigkeit ansaugender Unterdruck entsteht.
  • Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes werden aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles ersichtlich (Fig, i bis 6).
  • Fig. i der Zeichnung zeigt die Ausbildung des pneumatischen Abfüllhebers gemäß der Erfindung, bei dem ein einmaliges Zusammendrücken eines Hohlkörpers d ausreicht, die Tätigkeit des Hebers einzuleiten. Der pneumatische Abfüllheber besteht im wesentlichen aus einem Heberschlauch a, den Mantelteilen b und c, einem Hohlkörper d und einem Auslaufstück e. Die Wirkungsweise beruht darauf, daß die in dem allseitig geschlossenen Raum f enthaltene Luft durch Zusammendrücken des Hohlkörpers so weit verdichtet wird, bis, je nach .der vorhandenen Steighöhe, eine mehr oder weniger starke Verflachung des Heberschlauches, etwa nach Fig. 3, eintritt. Wird nun der Heberschlauch unmittelbar über dem Ausl1aufstück e durch Fingerdruck geschlossen und danach der Druck auf den Hohlkörper aufgehoben, so nimmt der Heberschlauch a infolge seiner Elastizität wieder die in Fig. 2 dargestellte Form an, und es entsteht dabei im Innern dieses Schlauches ein Unterdruck, der das Ansteigen der Flüssigkeit im Eintauchende des Hebers zur Folge hat. Nach Lösen,des Verschlusses am Auslaufende beginnt nun das Ausströmen der Flüssigkeit.
  • Die Unterbrechung der Abfülltätigkeit erfolgt durch Zusammendrücken des Hohlkörpers d. Hierbei wird die im Heberschlauch a befindliche Flüssigkeit beseitigt. Löst man nun den Druck auf den Hohlkörper, so ist ein weiteres Ansteigen der Flüssigkeit nicht möglich, weil das Innere des Heberschlauches mit der Außenluft in Verbindung steht.
  • Dadurch, daß der Mantel b bis zum Eintauchende reicht, vergrößert sich der außenhalb der Flüssigkeit im Vorratsbehälter befindliche Teil des wirksamen Verdichtungsvolumens mit fallendem Flüssigkeitsspiegel, was sich für ein erneutes Anheben nach unterbrochener Abfülltätigkeit günstig auswirkt.
  • Der obere Mantel b wird zweckmäßig mit größerer Wandstärke und in etwas härterer Qualität als der untere Mantel c ausgeführt, damit- ein Einknicken des Hebers im oberen Bogenstück vermieden wird.
  • Das am unteren Ende des Hebers vorgesehene Auslaufstück e verläuft nach dem Ende zu mit geringerem Durchmesser. Diese Form hat den Zweck, daß der Heber im Hals des Füllgefäßes (Flaschen u. dgl.) einen festen Sitz hat. Die nach Fig. 4 in dem Auslaufstück e ringförmig angeordneten Längskanäle g lassen die im Füllgefäß verdichtete Luft entweichen, außerdem verhindern sie ein wirksames Ansaugen des Hebers mit dem Munde, weil bei diesem Vorhaben die Mundhöhle durch die Längskanäle mit der Außenluft in Verbindung stehen würde. Die Wirkungsweise des für größere Leistungen bestimmten Hebers nach Fig. 5 ändert sich gegen die Ausführung nach Fig. r dadurch, daß der hier vorgesehene Hohlkörper li für mehrmaliges Zusammendrücken eingerichtet ist. Bei diesem Heber ist auch der innerhalb des Hohlkörpers h. befindliche Teil des Heberschlauches mit einem besonderen Zwischenmantel r versehen, der zwei Ventilkörper in und q miteinander verbindet. Die verdichtete Luft tritt zunächst durch Ventilöffnungen i in eine Ventilkammer k und von dort aus unmittelbar in den oberen Teil des Raumes zwischen Mantel und Heberschlauch. In den unteren Teil des ummantelten Raumes gelangt die verdichtete Luft von der Ventilkammer k über den Rand L des Ventilgehäuses m. Nach Aufheben des Druckes auf den Hohlkörper schließt sich die Ventilöffnung i, und Frischluft gelangt durch ein Einlaßventil n in den Hohlkörper. Dieser Vorgang kann erforderlichenfalls wiederholt werden. Hierauf wird das Auslaufende des Heberschlauches in der gleichen Weise wie bei dem Heber nach Fig. i geschlossen und erst wieder freigegeben, wenn die verdichtete Luft durch im Verhältnis zu den Öffnungen i sehr kleine Bohrungen o und p aus dem Raum zwischen Mantel und Heberschlauch ausgetreten ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatischer Abfüllheber, dadurch gekennzeichnet, daß ein bis an sein in die Flüssigkeit reichendes Ende ummantelter, elastischer Heberschlauch (a) mit auf seiner ganzen Länge konstantem Durchflußquerschnitt durch Verdichten der Luft zwischen Heberschlauch (a) und Ummantelung (b) mittels eines Gummiballes (d) oder einer anderen Druckquelle derart zusammendrückbar ist und nach Beseitigung der Luftverdichtung wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht, daß dabei im Schlauchinnern ein Unterdruck entsteht.
  2. 2-. Pneumatischer Abfüllheber nach Amspruch i, gekennzeichnet durch ein Auslaufstück (e) mit ringförmig um den Heberschlauch angeordneten Längskanälen (g), die ein wirksames Ansaugen der Flüssigkeit mit dem Munde verhindern.
  3. 3. Pneumatischer Abfüllheber nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des Hohlkörpers (d) mit der Längsachse des Heberschlauches (a) zusammenfällt.
DEG6451A 1951-07-03 1951-07-03 Pneumatischer Abfuellheber Expired DE877253C (de)

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