DE8763C - Cigarettenwickel-Taschenapparat - Google Patents

Cigarettenwickel-Taschenapparat

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Publication number
DE8763C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigarette
cloth
roller
cigarette wrapper
pocket
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Active
Application number
DENDAT8763D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. LUCKHARDT in Berlin, S. Ritterstrafse 22
Publication of DE8763C publication Critical patent/DE8763C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/40—Hand-driven apparatus for making cigarettes
    • A24C5/44—Pocket cigarette-rollers

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description

1879.
Klasse 79.
J. LUCKHARDT in BERLIN. Cigarettenwickel-Taschenapparat.
■ Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1879 ab.
Bei der vorliegenden Cigarettenmaschine ist der Wickelmechanismus am Rücken der Dose 'angebracht, die Cigarette bleibt beim Wickeln an ihrem Platze und wird nur gedreht, aufserdem liegt das Tuch während der Ruhe ganz im Apparat.
Bei der ersten Construction1, Fig. 1 und 2, ist das Wickeltuch zwischen vier Stäbchen a, b, c und d hindurchgeführt und an seinen beiden Enden mit einem kleinen metallnen Griff versehen, an dem es zwischen zwei Fingerspitzen leicht gefafst und durch die Stäbchen gezogen werden kann. Damit dies gut von statten geht, sind die Säume des Tuches bei den Griffen durch eine Drahteinlage oder durch eine Metallumklammerung der Breite nach versteift. Die Stäbchen α und b sind mit ihren Enden an der Wandung der hohen Kanten der Dose festgemacht , die Stäbchen c und d dagegen an zwei Blechstücken, die mit den Enden des gebogenen Rückens verlöthet sind und sich mit diesen im Scharnier e von der Dose abklappen lassen, Fig. 2.
Der eigentliche Tabakraum hat einen zweiten Deckel, der um das Scharnier/ drehbar ist. Auf seiner äufseren Seite ist mit einem Gummiband vorräthiges Cigarettenpapier befestigt.
Auf das Stück des Wickeltuches, das zwischen den beiden Stäbchenpaaren sich befindet, wird, wenn das Tuch ganz nach der einen Seite durchgezogen und der Rücken abgeklappt ist, Fig. 2, in geeigneter Weise Papier und darauf Tabak gelegt. Dann wird der Rücken gegen die Dose angedrückt, und das Tuch an dem kleinen Griff bis zum Anstofsen seines anderen Endsaumes an die Stäbchen durchgezogen. Beim Oeffnen des Rückenraumes findet . sich dann die Cigarette fertig vor, wenn man zuvor den einen Papierrand zum Festkleben etwas angefeuchtet hatte.
Diese einfache Cigarettenwickeldose kann nun dahin verändert werden, dafs man in ihr ein Band ohne Ende anwendet. An Stelle der Stäbchenpaare treten dann die beiden Rollenwalzen nm, Fig. 3 bis 5. Durch ein wiederholtes Hinführen der angedrückten Daumenspitze über die gröfsere Walze nach einer Richtung wird das zuerst aus . dem zugeklappten Rücken etwas herausstehende Cigarettenpapier r allmälig hineingerollt, und es findet sich die fertiggestellte Cigarette dann beim Abklappen des Rückens zwischen den Walzen, Fig. 4.
Um nicht direct mit den Fingern das Zeug berühren zu müssen, kann auch eine mit Gummi überzogene oder auf andere Weise elastisch und rauh gemachte FrictionsroUe neben die Walze m gelegt werden, die mit einem aufsen an der Dose vorstehenden Knopf oder einer kleinen Kurbel verbunden ist, Fig. 6.
Durch Umdrehen des Knopfes mit den Fingerspitzen wird das Rollen der Cigaretcen besorgt.
Damit das endlose Tuch bequem gegen ein anderes ausgewechselt werden kann, sind die kleinen Walzen aus Messingröhren gebildet, Fig. 7. Beide Enden sind mit emgelötheten Böden versehen. Als Axe geht der Länge nach ein Draht durch die Böden hindurch, und sitzt auf diesem ein kleiner Kolben / fest, gegen den: eine in das Rohr eingeschlossene Schraubenspiralfeder andrückt. Die Enden des Drahtes bilden die Zapfen der Walze. Durch einen kleinen Einschnitt in der letzteren kann man den Kolben / gegen den Federdruck zurückdrücken. Damit verschiebt sich der Draht, der eine Zapfen verläfst seine Lagerung, und die ganze Walze kann dadurch aus der Verbindung mit der Dose gebracht werden. Ebenso leicht kann dann auch jede Walze wieder eingesetzt werden.
Das Durchziehen des Wickeltuches von seinem einen Ende zum andern kann auch in der Weise, welche die Fig. 8 bis 11 verdeutlichen, direct durch die Bewegung des Deckels bewerkstelligt werden. Das eine Tuchende ist in diesem Fall an dem Rahmen h befestigt, der bei ti am Deckel festsitzt, aber daselbst drehbar ist. Dieser Rahmen besteht zur Hälfte aus einem an beiden Enden umgebogenen Röhrchen und zur anderen Hälfte aus einem ebenso gebogenen Draht. Die verdickten Enden desselben verschieben sich wie Kolben in den Endschenkeln des Röhrchens, können aber diese nicht verlassen, weil letztere an den äufsersten Enden eingekniffen sind. Statt dessen kann auch eine andere geeignete Art und Weise der Verengung und Erweiterung der schmalen Seite des Rahmens angeordnet werden.
Diese Ausdehnuhgsmöglichkeit ist nöthig, um den Dosenrücken zum Einlegen von Papier und
Tabak überhaupt abklappen zu können, Fig. ii. Drückt man nach gehöriger Füllung des Wickelraumes den Rücken wieder "an und klappt den Deckel der Dose zn, so schiebt sich die freie Rahmenseite auf dem Deckel des Tabakraumes entlang und nimmt dabei das an ihr befestigte Tuchende mit. Das andere Tuchende ist bei ο am Deckel befestigt und über die von einem Gummiband p angespannte Rolle k gezogen. In Fig. ίο beginnt das Tuch bei o, geht hinauf bis k, geht unter ο zurück, zwischen c und d und dann zwischen α und b hindurch nach dem Rahmen bei m. Bewegt sich das Ende m nach links beim Einrollen der Cigarette, so bewegt sich die Rolle k nach ο hin; dies geschieht beim, Zuklappen des Deckels. Beim; Oeffnen des Deckels geht das Ende m nach rechts und die - Rolle k wird durch das angespannte Gummiband in ihre alte Lage zurückgezogen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Combination einer Rauchtabakdose mit einem Cigarettenwickel-Apparat im Rücken der taschenbuchartig geformten Dose in allen Modificationen, die in der Zeichnung und der Beschreibung vorgesehen sind.
2. Die Art der Einziehung der Zapfen in die Wickeltuch-Führungswalzen zum Zweck der Auswechselung eines endlosen Wickeltuches mit einem anderen, wie hier gezeichnet und beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT8763D Cigarettenwickel-Taschenapparat Active DE8763C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8763C true DE8763C (de)

Family

ID=286202

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT8763D Active DE8763C (de) Cigarettenwickel-Taschenapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8763C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087370B (de) * 1957-09-07 1960-08-18 Leitz Ernst Gmbh Projektor mit Vergroesserungswechsel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1087370B (de) * 1957-09-07 1960-08-18 Leitz Ernst Gmbh Projektor mit Vergroesserungswechsel

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