DE87570C - - Google Patents
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- DE87570C DE87570C DENDAT87570D DE87570DA DE87570C DE 87570 C DE87570 C DE 87570C DE NDAT87570 D DENDAT87570 D DE NDAT87570D DE 87570D A DE87570D A DE 87570DA DE 87570 C DE87570 C DE 87570C
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- blocks
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68G—METHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B68G3/00—Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
- B68G3/06—Curling; Twisting filling materials into ropes or cords
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand meiner Erfindung ist eine Maschine, welche zum Flechten von thierischen,
sowie von Pflanzenfasern dient.
In beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Apparates; Fig. 2 ist ein
Grundrifs, Fig. 3 eine Endansicht und Fig. 4 eine Ansicht in derselben Richtung gesehen,
nachdem die Maschine bei x-x (Fig. 1) durchschnitten worden; Fig. 5, 6 und 7 sind Einzelansichten,
welche die Einrichtung des Drehklobens zeigen.
Das Wesentliche der Erfindung besteht in der Einrichtung von zwei sich gegenüberliegenden
und in einer Flucht liegenden Drehkloben, welche beide sich in derselben Richtung und
mit gleicher Geschwindigkeit drehen, und durch die das Material, welches gekräuselt bezw. geflochten
werden soll, hindurchgeleitet wird. Der erste Drehkopf würgt die Fasern in eine Art Seil zusammen und der zweite Drehkopf,
dessen Speise- oder Förderwalzen langsamer gehen als die im ersten Drehkopf, hat zum
Zweck, die Windungen in dem geformten Seil sich ansammeln zu lassen, so dafs sich regelrechte
Holpern oder Würgel bilden, die in dem Seil oder Zopf verbleiben, nachdem derselbe
fertig ist und die Maschine verlassen hat, und welche nach dem Aufdrehen oder Zupfen
recht krause, steife und für Polsterarbeiten gut geeignete Fasern geben.
In den Zeichnungen stellt α ein Walzenpaar dar, welches die Fasern lose zusammengelegt
empfängt und sie dem Apparat zuführt. Diese Walzen werden durch einen Riemen c betrieben,
welcher von einer passenden Welle d (Fig. 1) die Kraft überträgt, e ist die hohle Welle
des ersten Drehkopfes, welche in Lagern ff ruhl und von einem Riemen g getrieben wird.
Die hohle Welle e1 des zweiten Drehkopfes
empfängt Bewegung durch Vermittelung einer Welle i und der Zahnradpaare h h1, deren Verzahnung
so gewählt ist, dafs die Geschwindigkeit und Drehrichtung beider Drehkloben dieselbe
ist. Die Speisewalzen j und j1 in den
Drehkloben erhalten ihre Umdrehung von der Welle i aus, welche zu diesem Zweck mit verschieden
grofsen Zahnrädern k und k1 versehen ist, die in entsprechende Zahnräder auf den
hohlen Achsen der Drehkloben eingreifen. Somit fördern die Speisewalzen j j im ersten Kopf
mehr von dem gedrehten Seil hindurch, als die Walzen p j1 im zweiten Kopf weiterführen.
Diese Speisewalzen sind so eingerichtet, dafs sie ihre Stellung gegen einander verändern
können, je nach der Dicke des hindurchgeführten Materials.
Die Zapfen dieser Walzen ruhen in Lagern, welche in den Schlitzen / der Seitentheile 0
der Drehkloben gleiten können. Diese Schlitze sind centrisch zu den Drehdornen ρ gekrümmt,
auf denen die Kegelräder t sich drehen. Mit den Kegelrädern t sind kleine Triebe w verbunden,
welche mit gleich grofsen Trieben auf den Enden der Speisewalzen im Eingriff stehen.
Man sieht, dafs diese Kraftübertragung auf beiden gegenüberliegenden Seiten der Kloben
getrennt von einander und unabhängig für jede einzelne Speisewalze erfolgt, was einer Einrichtung
für gekuppelte Bewegung der Speisewalzen bei Weitem vorzuziehen ist.
Die Kegelräder t stehen mit dem Kegelrad u in Eingriff, welches mit dem vom Zahnrad k
(bezw. kl) getriebenen Stirnradkranz in einem Stück gegossen ist und sich lose auf der Welle
der Drehkloben dreht.
Um die Lager der Speisewalzen j und j1 in
den gekrümmten Schlitzen verstellen zu können, setzt man einerseits gegen dieselben Schrauben
5 s in die Wangen der Kloben ein und andererseits werden die Stifte b1 dagegengestellt,
gegen welche eine konische Scheibe al wirkt, die auf einer Schraube g sitzt, welche in der
Mitte der Drehkloben und in der Längsrichtung der Maschine in deren äufseren Wangen ο ο
eingeschraubt ist. Durch Nachlassen der Schrauben s und durch Eindrehen der Schrauben
g kann man also somit die Walzen leicht aus einander stellen.
Wie vorstehend beschrieben, haben die Drehkloben gleiche Geschwindigkeit, indessen
würde ein geringer Unterschied in der Geschwindigkeit keinen schlechten Einflufs auf
ein gutes Resultat haben.
Die Seile oder Zöpfe können von dem zweiten Drehkopf nach beliebigen Behältern
übergeführt werden.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Drehen und Würgein von Rofshaaren und anderen thierischen
und Pflanzen-Fasern in Zöpfe oder. Seile, gekennzeichnet durch zwei mit gleicher
Geschwindigkeit und in gleicher Richtung sich drehende hohle Kloben (e elj, durch
welche das Material hindurchgeht, und in welchen Förderwalzen (j und J1J durch
beliebige Uebersetzung derart betrieben werden, dafs die Walzen (j) im ersten
Drehkloben schneller laufen, als die Walzen (J1J im zweiten Kloben.
2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten
Maschine, bei welcher die Lager der in den Drehkloben (e e1) gelagerten
Förderwalzen (Jj1J in Schlitzen (IJ der
Backen (o) der Drehkloben verstellt werden können, zu dem Zwecke, den Abstand der.
Walzen von einander der Stärke der zu drehenden Seile entsprechend regeln zu
können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87570C true DE87570C (de) |
Family
ID=359533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87570D Active DE87570C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87570C (de) |
-
0
- DE DENDAT87570D patent/DE87570C/de active Active
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