DE87538C - - Google Patents

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DE87538C
DE87538C DENDAT87538D DE87538DA DE87538C DE 87538 C DE87538 C DE 87538C DE NDAT87538 D DENDAT87538 D DE NDAT87538D DE 87538D A DE87538D A DE 87538DA DE 87538 C DE87538 C DE 87538C
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Germany
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chain
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DENDAT87538D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
    • B62M1/28Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by the use of flexible drive members, e.g. chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
KLASSE 63JZV1SaTTLEREi und Wagenbau.
Ketten oder Seile getrieben werden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ia. Juni 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine besondere Anordnung der Seilscheiben bei Fuhrwerken, welche mittels schwingender Hebel durch auf unrunden Scheiben laufende Seile oder Ketten angetrieben werden. Die genannten Scheiben' haben bisher die Form eines Cylinders oder einer Spirale gehabt. Im ersteren Falle bleibt das Drehungsmoment der Kette auf die Achse constant, im letzteren Falle nimmt es während des ganzen Kettenhubes, d.h. also während ein Punkt auf der Kette sich von der einen äufseren Lage in die andere bewegt, zu. Die vorliegende Erfindung bezieht sich dagegen auf eine solche Form der genannten Scheiben, dafs das Drehungsmoment nach den beiden Enden des Kettenhubes hin abnimmt und folglich am gröfsten ist, wenn der Tritthebel oder der Hebel eine Zwischenlage einnimmt. Näher den äufseren Lagen des Tritthebels oder Hebelarmes, wo die Geschwindigkeit des letzteren abnimmt, nimmt folglich auch die Aufwickelungsgeschwindigkeit und Abwickelungsgeschwindigkeit der Kette auf der Scheibe ab, wodurch die Bewegung gleichmäfsiger wird. Wenn der Kettenhub nicht mehr als einen Umlauf der Scheibe aufnimmt, so kann diese die Form eines Excenters haben, welches derart auf der Achse oder der Nabe befestigt ist, dafs der längste Radius desselben winkelrecht zur Kette steht, wenn der Tritthebel oder Hebelarm die Zwischenlage einnimmt oder sich nahe dieser befindet. Nimmt der Kettenhub mehr als einen Umlauf auf, so kann die Kette in einer schraubenlinienförmigen Bahn gewickelt werden, welche sich der Achse sowohl am Anfang als am Schlüsse ihrer Länge nähert.
Fig. ι und 2 auf der beiliegenden Zeichnung zeigen eine Scheibe der ersteren Art von der Kante und von der Seite gesehen, und Fig. 3 und 4 eine Scheibe der letzteren Art. Fig. 5 zeigt den Trethebel, die Ketten und die Scheibe, den erstgenannten in der einen und anderen äufseren Lage mittels punktirter Linien und in Zwischenlage mittels ausgezogener Linien.
Die Form des Trethebels oder des Hebelarmes kann eine beliebige sein. Der Zeichnung gemäfs besteht derselbe aus einem Winkelhebel, dessen einer Arm α mit der Treibkette c verbunden ist, während der andere Arm b den Tritt d trägt. Die Kette bethätigt die Scheibe f, welche die Form eines Excenters hat. Dieses ist derart auf der Treibradachse oder der Radnabe befestigt, dafs das Drehungsmoment der Kette auf die Achse bei irgend einer Zwischenlage des Trethebels am gröfsten ist, Fig. 2 und 4, aber nach den beiden Enden des .Kettenhubes hin abnimmt. Die Kette h, welche um die Drehscheibe i läuft, dient nur dazu, den niedergedrückten Hebel zurückzuziehen, und kann um eine auf ähnliche Weise wie die Scheibe f oder auf andere Weise geformte Scheibe k gehen. Fig. 3 und 4 zeigen eine Scheibe, deren Kettenbahn spiralig verläuft, in einer ganz kurzen Entfernung von der Achse anfängt und, sich all-
mä'lig von dieser entfernend, schliefslich wieder gegen die Achse herangeht. Die beiden nächst der Achse liegenden Enden der Bahn entsprechen den äufseren Lagen des Trethebels und der von der Achse am weitesten entfernte Theil der Bahn entspricht einer Zwischenlage des Trethebels. Selbstverständlich brauchen die genannten Enden der Bahn nicht in genau derselben Entfernung von der Achse zu liegen; ebenso braucht auch nicht der Uebergang von dem steigenden Theil der Curve zu dem abnehmenden auf einen einzigen Punkt eingeschränkt zu werden, sondern die Bahn kann zu einem gröfseren oder kleineren Theil ihrer Länge, welcher beliebig zwischen den Enden liegt, concentrisch mit der Achse verlaufen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An Fuhrwerken aller Art, die mittels schwingender Hebel durch auf unrunden Scheiben laufende Ketten oder Seile getrieben werden, die Anordnung, dafs die Scheibe mit ihrem gröfseren Halbmesser winkelrecht zur Kette steht, wenn die Trethebel sich in der Mittellage befinden, so dafs das Drehungsmoment der Kette auf die Achse nach den beiden Enden des Kettenhubes abnimmt.
2. Bei der durch Anspruch ι gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung, dafs die Ketten- oder Seilbahn eine Schraubenlinie mit nach beiden Enden abnehmenden Halbmessern bildet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT87538D Active DE87538C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947858C (de) * 1951-09-05 1956-08-23 Hermann Hene Pendelhebel-Antrieb fuer Fahrzeuge, insbesondere Fahrraeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947858C (de) * 1951-09-05 1956-08-23 Hermann Hene Pendelhebel-Antrieb fuer Fahrzeuge, insbesondere Fahrraeder

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