DE875295C - Runde, zweiteilige Fadenspulenbuechse - Google Patents
Runde, zweiteilige FadenspulenbuechseInfo
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- DE875295C DE875295C DED9599A DED0009599A DE875295C DE 875295 C DE875295 C DE 875295C DE D9599 A DED9599 A DE D9599A DE D0009599 A DED0009599 A DE D0009599A DE 875295 C DE875295 C DE 875295C
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- 239000012780 transparent material Substances 0.000 claims description 2
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 2
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 description 1
- 229920002994 synthetic fiber Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B91/00—Tools, implements, or accessories for hand sewing
- D05B91/14—Thread-spool pins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
Description
- Die Erfindung -betrifft eine- -runde, zweiteilige, Fadenspulenbüehse,deren beide Teile @drehbar ineinanderstecken und in der überdeckten Zone vom Rand nach innen verlaufende Schlitze aufweisen, so daß bei entsprechender Einstellung ein Durchgang für denFaden freiliegt, abgedreht jedoch das- Fadenstück zwischen den beiden Schlitzen zwischen- Oberteil und Unterteil eingeklemmt und .dadurch festgehalten wird.
- Es sind Fadenspulenbüchsendieser Art bekannt, bei denen Oberteil und Unterteil aus Röhrchen gleichen Durchmessers bestehen und die vorhandenen Schlitze dazu benutzt werden, um das Oberteil aufzuweiten und das Unterteil zusammenzudrücken, so,daß beide ineinanderäesteckt werden können. Fadenspulenbüchsendieser Art sind praktisch unbrauchbar, da die so entstehenden kegeligen Flächen unter dem Einfloß der Spannung die Tendenz zum Abrutschen haben, so daß weder die Büchse zuverlässig verschlossen noch das Fadenende sicher eingeklemmt ist.
- Die Erfindung löst dieses Problem dadurch, daß Oberteil undUnterteil zylindrisch'ineinanderstecken und die überdeckte Zone durch einen Anschlag begfenzt wird. Infolge der zylindrischen Formgebung haften Oberteil und Unterteil unter dem Einfloß der Reibung aneinander. Der Anschlag aber regelt genau das Übereinandergreifen der bei@denTeile und .die Bewegung beim Abdrehen und Einklemmendes Fadens. .Es garantiert den richtigen Verschluß :der Büchse und die Einfachheit beider Handhabung.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt Fig. i Oberteil und Unterteil von der Seite, Fig. 2 eine Ansicht des Oberteiles in Richtung ,der Hauptachse, Fig. 3 die geschlossene Büchse mit freiem Durchgang für das Fadenende und Fig. 4 dasselbe, jedoch abgedreht und mit zwischen den Schlitzen eingeklemmtem Fadenende. Die Fadenspule a wird in das Unterteil b gesteckt und das freie Fadenende g durch den'Schlitz e gezogen, welcher in der überdecktenZone d des Unterteiles b angeordnet ist und bis zum Anschlag lt reicht. Die überdeckte Zone d ist zylindrisch geformt und von geringerem Durchmesser als der Schaft des Unterteiles b. Das Oberteil c ist ebenfalls zylindrisch aufgebohrt, so daß es über die überdeckte Zone d des Unterteiles b bis zum Anschlag h geschoben werden .kann. Wird der im Oberteil c angeordnete Schlitz. f über den Schlitz e des Unterteiles b gedreht, so kann das Fadenende g an dieser Stelle frei austreten und der Faden abgespult werden. Nach Befriedigung des Bedarfs wird der Faden abgerissen und@dasOberteil :gegen das Unterteil verdreht, wobei der Anschlag h die Bewegung steuert, so .daß die beiden Teile weder ineinandergescfoben noch getrennt werden. Hierbei wird das Stück g -des Fadens zwischen den Schlitzen e und f zwischen Oberteil c und Oberteil b eingeklemmt und dadurch =festgehalten. Der Schlitz f im Oberteil "c kann nach innen zu abgerundet werden, damit -der Faden beim Abdrehen nicht abgeschnitten wird, wie auch der Eingang -des Schlitzes e abgerundete Ecken aufweisen kann; damit,der Faden beim Einziehen nicht hängenbleibt. Da die Schlitze e und f zusammen immer größer sein m'ü'ssen als die über-:deckte Zone d, damit sich ein freier Durchgang für ,den Faden ergibt, so ist der Absatz h als Anschlag vorgesehen. Im Boden des Unterteiles b oder im Deckel des Oberteiles c kann ein Loch i angeordnet werden, durch welches die Fadenspule ca samt Büchse auf den Dorn der Nähmaschine od. dgl. gesteckt und normal abgespult werden kann. -Man hat vorgeschlagen, Fadenspulenbüchsen aus Zelluloid oder Glas zu fertigen. Aber Glas ist zerbrechlich und deshalb nicht geeignet, während Zelluloid nur durchscheinend, aber nicht durchsichtig ist. Für :die erfindungsgemäßen Fadenspülenbüchsen wird zweckmäßig ein unzerbrechliches und durchsichtiges Material, wie z. B. durchsichtiges Kunstharz, verwendet. So kann man immer erkennen, welcher Faden und wieviel sich noch in der Büchse befindet.
- Durch die Erfindung erhält die Hausfrau eine Fadenspulenbüchse, welche infolge ihrer zweckmäßigen Bauart zuverlässig funktioniert und zur Ordnung im Nähkorb beiträgt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Runde, zweiteilige Fadenspulenbüchse, .deren Oberteil undUnterteil drehbar ineinanderstecken und in der überdeckten Zone vom Rand nach innen verlaufende Schlitze aufweisen, so ,daß bei entsprechender Einstellung, ein Durchgang für :den Faden (freiliegt, abgedreht jedoch das Fadenstück zwischen den Schlitzen zwischen Oberteil und Unterteil eingeklemmt und festgehalten wird, gekennzeichnet durch die zylindrische Form der überdeckten Zone (d) und den Anschlag (h).
- 2. Fadenspulenbüchse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus unzerbrechlichem und durchsichtigem Material besteht.
- 3. Fadenspuleribüchse nach-,den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich entweder im Deckel des Oberteiles oder im Boden ,des Unterteiles eine Bohrung (i) befindet.
- 4. Fadenspulenbüchse nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch die abgerundeten Ecken,des Schlitzes (e) im Unterteil.
- 5. Fa,denspulenbüchse nach .den Ansprüchen z bis 4, gekennzeichnet durch die gebrochenen Kanten des Schlitzes (f) im Oberteil. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 253934; USA.-Patentschrift Nr. 2550944.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9599A DE875295C (de) | 1951-06-20 | 1951-06-20 | Runde, zweiteilige Fadenspulenbuechse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9599A DE875295C (de) | 1951-06-20 | 1951-06-20 | Runde, zweiteilige Fadenspulenbuechse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE875295C true DE875295C (de) | 1953-04-30 |
Family
ID=7032894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED9599A Expired DE875295C (de) | 1951-06-20 | 1951-06-20 | Runde, zweiteilige Fadenspulenbuechse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875295C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH253934A (de) * | 1946-10-15 | 1948-04-15 | Essek Robert | Behälter für eine mit Nähseide oder dergleichen Garn bewickelte Spule. |
| US2550944A (en) * | 1949-09-08 | 1951-05-01 | Cedric C Stack | Holder for a spool of thread |
-
1951
- 1951-06-20 DE DED9599A patent/DE875295C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH253934A (de) * | 1946-10-15 | 1948-04-15 | Essek Robert | Behälter für eine mit Nähseide oder dergleichen Garn bewickelte Spule. |
| US2550944A (en) * | 1949-09-08 | 1951-05-01 | Cedric C Stack | Holder for a spool of thread |
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