DE8749C - Dampffeuerspritze mit Extinkteur - Google Patents
Dampffeuerspritze mit ExtinkteurInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
1879.
Klasse 59.
WITTE in BERLIN und C. BACH in STUTTGART. Dampffeuerspritze mit Extinkteur.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1879 ab.
Die vorliegende Maschine besteht aus folgenden Haupttheilen:
dem Dampfkessel A mit Speisevorrichtungen,
der ein- oder mehrcylindrigen Dampfpumpe (B B Dampf- CC Pumpencylinder),
dem Doppelextinkteur D,
dem Fahrzeug-Untergestell.
Zweck der Combination von Dampffeuerspritze und Extinkteur ist Schaffung eines Löschapparates,
welcher mit kleiner Bedienungsmannschaft sofort zum ersten Angriff gegen das Feuer vorgeht und denselben continuirlich
fortsetzen kann. Der erste Theil dieser Aufgabe wird gelöst durch den Extinkteur, welcher
das Wasser zum Löschen und die zur Bewegung des letzteren erforderliche mechanische
Arbeit, zunächst noch an gewisse Substanzen gebunden, mit sich führt — der zweite Theil
durch die Dampffeuerspritze.
Der Doppelextinkteur, für den auch zwei einzelne Gefäfse substituirt werden können, ist
mit Wasser, welches doppeltkohlensaures Natron aufgelöst enthält, gefüllt. Die Wassermasse ist
so bemessen, dafs der erste Angriff mit genügender Intensität erfolgen kann und nicht
eher erlahmt, als bis das Pumpwerk arbeitet. Im Gebrauchsfalle wird mittelst einer Handpumpe
E Säure in den Extmkteur gedrückt, in dessen Innerm für möglichst schnelle Vertheilung
der letzteren Sorge getragen ist. Das durch die Entwickelung der Kohlensäure unter
Druck gesetzte Wasser wird mittelst der Rohrleitungen FF nach dem Druckrohr G und den
bei HH anzukuppelnden Druckschläuchen geleitet und zum Spritzen verwendet. Ist das
eine Extinkteurgefäfs, etwa das obere, entleert, so erfolgt der Abschlufs desselben gegen die
Rohrleitung F und die Herstellung der Verbindung mit dem Saugrohr J, an dessen
Enden KK Saugschläuche oder Saugrohre angekuppelt werden können. Von dem Rohre J
führen die Röhren L L nach den Saugräumen der beiden Pumpen (sofern das Pumpwerk eine
Zwillingspumpe ist). Die Druckräume der letzteren stehen durch die Röhren MM mit dem
Druckrohre G in Verbindung. Bei der Einmündung in G befinden sich zwei Rückfhifsventile.
Während nun der untere Extmkteur noch Wasser nach der Brandstätte liefert, kann die
Dampfpumpe angelassen werden. Die zunächst geförderte Luft wird durch einen Hahn ins
Freie entlassen, der zu schliefsen ist, sobald das angesaugte Wasser erscheint. Dasselbe
wird dann in das Rohr G und die angekuppelten Schläuche geleitet.
Es erhellt:
1. dafs die Wasserförderung beim Eintritt der Wirkung der Dampfpumpe, an Stelle derjenigen
des Extinkteurs, eine Unterbrechung nicht erfährt;
2. dafs beim Arbeiten der Dampfpumpe das obere Extinkteurgefäfs als Saugwindkessel, das
untere als Druckwindkessel dient;
3. dafs das in den Extinkteurgefäfsen enthaltene Wasser von der Pumpe angesaugt und
fortgedrückt werden kann, welcher Fall dann eintritt, wenn der erste Angriff erst erfolgt,
nachdem die Dampfpumpe bereits arbeitsfähig ist. Es wird dann die Säure gespart und das
salzhaltige Wasser direct verspritzt werden können. Die Dampffeuerspritze ist in diesem
Fall vollkommener als gewöhnlich, da sie eine gewisse Quantität Löschwasser für den
ersten Angriff mit sich führt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die im Vorstehenden beschriebene Combination von Dampffeuerspritze und Extmkteur.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8749C true DE8749C (de) |
Family
ID=286190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8749D Active DE8749C (de) | Dampffeuerspritze mit Extinkteur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8749C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073281B (de) * | 1960-01-14 | Schwaller Bre ganzona Tessin Hugo (Schweiz) | Verfahren zur Herstel lung von Stimmzungen fur Musikmstru mente insbesondere fur Akkordeons und Stimmplatte mit nach diesem Verfahren hergestellter Stimmzunge |
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- DE DENDAT8749D patent/DE8749C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073281B (de) * | 1960-01-14 | Schwaller Bre ganzona Tessin Hugo (Schweiz) | Verfahren zur Herstel lung von Stimmzungen fur Musikmstru mente insbesondere fur Akkordeons und Stimmplatte mit nach diesem Verfahren hergestellter Stimmzunge |
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