DE874550C - Vorrichtung zum radialen Einstellen des Werkzeuges an Werkzeug-, insbesondere Bohrspindeln - Google Patents

Vorrichtung zum radialen Einstellen des Werkzeuges an Werkzeug-, insbesondere Bohrspindeln

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Publication number
DE874550C
DE874550C DEN2685D DEN0002685D DE874550C DE 874550 C DE874550 C DE 874550C DE N2685 D DEN2685 D DE N2685D DE N0002685 D DEN0002685 D DE N0002685D DE 874550 C DE874550 C DE 874550C
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DE
Germany
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tool
spindles
adjusting screw
spindle
adjustment
Prior art date
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Expired
Application number
DEN2685D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Detzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NABENFABRIK ALFING KESSLER KOM
Original Assignee
NABENFABRIK ALFING KESSLER KOM
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03403Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum radialen Einstellen des Werkzeuges an Werkzeug-, insbesondere Bohrspindeln Zum radialen Einstellen der Bohrstähle von Bohrspindeln verwendet man häufig in quer durch die Werkzeugspindel sich erstreckenden Bohrungen geführte Werkzeughalter, deren Verstellung mit Hilfe besonderer Schlüssel von der dem Werkzeug entgegengesetzten Seite der Werkzeugspindel aus vorgenommen wird. Neben der Notwendigkeit der Verwendung von Sonderschlüsseln weisen diese Anordnungen einerseits den Nachteil auf, daß für das Ansetzen der Schlüssel um die Bohrspindel herum ein erheblicher freier Raum zur Verfügung stehen muß. Andererseits ist hierbei das Beobachten und Messen der Werkzeugverstellung schwierig, da die Stellmittel auf der dem Werkzeug entgegengesetzten Seite der Bohrspindel lieben. Besonders an Werkzeugspindeln, die infolge besonderer Ausbildung der Maschine, der Werkstückaufspannvorridhtungen od. dgl. nur von einer Seite her zugänglich sind, ist das Verstellen der in der beschriebenen Weise angeordneten Werkzeughalter schwierig, da die Spindel bei jeder Zustellung und Messung jeweils um 18o° geschwenkt werden muß und der Stellschlüssel sowie das Meßgerät abwechselnd so lange mit der Bohrspindel in und außer Eingriff gebracht werden müssen, bis die gewünschte Werkzeugstellung erreicht ist. Für Werkzeugspindeln, die außer einem fest einstellbaren Werkzeug beispielsweise noch ein oder eine Me'hrza'hl von Werkzeugen aufweisen, die ihrerseits mittels einer durch die hohle Werkzeugspindel hindurchgeführten, mit dem Werkzeug über eine Schrägverzahnung im Eingriff stehenden Stellstange während des Bearbeitungsvorganges zugestellt bzw. bei Nachformarbeiten mustergemäß verstellt werden, sind Anordnungen der erwähnten Art überhaupt nicht verwendbar, da kein Raum für eine die Werkzeugspindel in ihrer Radialrichtung durchdringende Werkzeughälterführung zur Verfügung steht. Man hat zu diesem Zweck bereits in sögenannten Sackbohrungen mit Hilfe einer Spreizfassung einzuklemmende Werkzeughalter verwendet, bei denen jedoch mit zunehmender Auswärtsverstellung des- Werkzeuges eine zunehmende Verringerung der tragenden Fläche zwischen Werkzeughalter und Werkzeug einhergeht;- so daß insbesondere bei -der Bearbeitung großer Bohrungsdurchmesser leicht Schwingungen des 'Werkzeuges auftreten, die zu Ungenauigkeiten, an den bearbeiteten Flächen führen. Ferner ist auch hierbei die Verwendung von Sonderschlüsseln zum Zustellen des Werkzeuges sowie das wechselweise in Eingriffbringen des Schlüssels und des Meßgerätes mit der Bohrspindel beim Einstellen des Werkzeuges auf das gewünschte Maß erforderlich.
  • Durch die Erfindung wird es ermöglicht, das Zustellen des Werkzeuges so vorzunehmen, daß einerseits das lästige Schwenken und wechselweise Ineingriffbringen der Stehmittel und des Meßgerätes entfällt, andererseits der Meßvorgang ohne Behinderung durch die Stellmittel vorgenommen werden kann und das Durchführen der Werkzeugzustellung auch an nur von einer Seite her zugäng= lichen Werkzeugspindel bzw. an Werkzeugspindeln mit einer in ihrem Innern angeordneten Stellstange in einfacher Weise,durchführbar ist, ohne däß dabei die Führung des Werkzeuges bzw. Werkzeughalters nachteilig beeinfiußt wird. Erfindungsgemäß wird , dies dadurch erreicht, daß die zum Zustellen des Werkzeuges dienende; vorzugsweise radial zur Werkzeugspindel angeordnete Stellschraube auf einen wippenartigen Übertragungshebel wirkt; der die Verstellbewegungen .der Stellschraube- unter Umkehr der Bewegungsrichtung auf -das Werkzeug bzw. dessen Halter- überträgt.
  • Eine raumgünstige Gestaltung der Vorrichtung besteht gemäß der Erfindung darin, daß das Werkzeug; die Stellschraube und oder Übertragungshebel in einem gemeinsamen, leicht aus der Werkzeugspindel herausnehmbaren Einsatz angeordnet sind.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Werkzeug i bzw. der Werkzeughalter in einem abnehmbaren Einsatz 2 der Bohrspindel 3 befestigt. Der Bobrstangeneins@atz 2 ist mit einer Aussparung 4 versehen, in die einerseits das untere Ende des Werkzeuges i und andererseits. eine Stellschraube 5 hineinragt. Ein wippenartig wirkender, in der Aussparung 4 untergebrachter und im Einsatzstück :2 um die Welle 6 schwenkbar gelagerter Doppelhebel 7 liebt mit seinen balligen Enden 8; 9 an der Stellschraube 5 und dem Werkzeug i an. Durch Einwärtsdrehen der Stellschraube 5 wird,der Übertragungshebel 7 in der Zeichnung im Uhrzeigersinn geschwenkt und das Werkzeug i radial nach außen verstellt. Das Werkzeug i kann in seinen einzelnen Stellungen mittels einer Sehraube io in üblicher Weise festgelegt werden. Selbstverständlich ist es ohne weiteres auch möglich, die Enden des Hebels 7 mit der Stellschraube 5 und,dem Werkzeug i bzw: Werkzeughalters derart beispielsweise durch Gelenke-zu verbinden, daß eine Verstellung des Werkzeuges radial nach außen und innen durch Betätigen der Stellschraube 5 möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum radialen Einstellen des Werkzeuges undWerkzeug-, insbesondere Bohrspindeln, dadurch gekennzeichnet, da.ß die zum Zustellen des Werkzeuges dienende, vorzugsweise radial zur Werkzeugspindel angeordnete Stellschraube (5) auf einen wippenartigen Übertragungshebel (7) wirkt, der die Verstellbewegung,der Stellschraube unter Umkehr der Bewegungsrichtung auf das Werkzeug (i) bzw. dessen Halter überträgt.
  2. 2. Vorrichtung naeh Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (i); die Stellschraube (5) und der Übertragungshebel (7) in einem gemeinsamen, leicht aus. der Werkzeugspindel herausnehmbaren Einsatz (2) angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. i 468827.
DEN2685D 1943-05-18 1943-05-18 Vorrichtung zum radialen Einstellen des Werkzeuges an Werkzeug-, insbesondere Bohrspindeln Expired DE874550C (de)

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DE874550C true DE874550C (de) 1953-04-23

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994013420A1 (de) * 1992-12-14 1994-06-23 Wohlhaupter Gmbh Ausdrehwerkzeug

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1468827A (en) * 1920-11-20 1923-09-25 Arthur H Morris Adjustable tool head

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WO1994013420A1 (de) * 1992-12-14 1994-06-23 Wohlhaupter Gmbh Ausdrehwerkzeug
US5611651A (en) * 1992-12-14 1997-03-18 Wohlhaupter Gmbh Boring tool

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