DE872003C - Elektrisches Fahrzeug mit Elektromotor - Google Patents
Elektrisches Fahrzeug mit ElektromotorInfo
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Classifications
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
- Elektrisches Fahrzeug mit Elektromotor Die Erfindung betrifft Verbesserungen an elektrischen Fahrzeugen, um ihre Bauweise zu vereinfachen, leichter und billiger zu gestalten und im Betrieb jeden elektrischen Energieverlust zu vermeiden.
- Bekanntlich haben die zum Antrieb der Fahrzeuge benutzten Stromspeicher den Nachteil, im Verhältnis zu der aufgespeicherten Energie zu schwer zu sein. Es empfiehlt sich deshalb, diese Energie aufs beste auszunutzen und dabei die Streuverluste sowie das Totgewicht herabzusetzen.
- Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Kraftübertragung, Federung und Lenkvorrichtung mit dem Motor, dessen Gehäuse die nötigen Hohlräume oder Stützpunkte für diese verschiedenen Einzelteile aufweist, zu einer baulichen Einheit vereinigt sind. Auf diese Weise bilden diese Teile einen treibenden Vorderradsatz, auf welchem der Fahrzeugrahmens befestigt ist.
- Ein erstes Merkmal der Erfindung besteht also in der Vereinigung einer gewissen, Zahl wichtiger Bauteile zu einem einheitlichen Block, der vom Gehäuse getragen wird, welches den. elektrischen Antriebsmotor des Fahrzeugs einschließt und dem Motor als Magnetkopf dient. Dieses Gehäuse trägt nämlich das Geschwindigkeitswechselgetriebe; es enthält das- Differentialgetriebe, welches die Bewegung auf die vorderen Treibräder überträgt, sowie die stoßdämpfenden Federn der Vorderradaufhängung. Endlich trägt es die Befestigungsteile für die'Aufhängungslenker dieser Vorderräder.
- Ein anderes Merkmal dieser Ausbildung besteht darin, daß das Gehäuse rohrförmige Ausbohrungen aufweist, die namentlich zur Aufnahme des Differentialgetriebes und der Stoßdämpfer dienen und außerdem den Vorteil besitzen, daß sie die Festigkeit des Gehäuses erhöhen.
- Ein. weiteres wesentliches Merkmal. der Erfindung besteht im der Ausbildung des Wechselgetriebes, bei dem ein mit einer Außen- und einer Innenverzahnung versehener Kranz mit zwei Zahnradsätzen zwecks Erzielung zweier Gänge kombiniert ist, wobei das Ganze so durchgebildet ist, daß beim schnellen Gang nur die die Bewegung übertragenden Getriebeteile umlaufen, während die anderem Getriebeteile unbeweglich bleiben. Infolgedessen wird jeglicher Energieverlust durch unnötige Reibung vermieden.
- In der Zeichnung stellt dar Abb. i einen. Längsriß des Gehäuses und der ansitzenden Ausrüstungsteile, Abb. 2 einen Schnitt durch dieses Gehäuse, Abb. 3 einen Schnitt nach der Liroie III-III in Abb. i, .
- Abb. q. einem "Schnitt nach der Linie IV-IV in Abb. i: Der Antriebsmotor a, der zum Antrieb der Vorderräder b dient, ist in einem Gehäuse c eingeschlossen.: Dieses Gehäuse besteht aus einem widerstandsfähigen Magnetstahlkasten, in dessen Ecken zylindrische Teile cl, c2; c3, c4 mit eingegossen sind, den Kasten versteifen und zur Unterbringung verschiedener.Organe dienen. Die Motorwelle d durchquert die eine Seitenwand und treibt das in einem kleinen Gehäuse e eingeschlossene Wechselgetriebe V an. Das. Gehäuse e sitzt am Motorgehäuse c fest an. Das Wechselgetriebe treibt eine Hohlwelle f an, die' das Differential D enthält. Dieses Differential D verteilt die Antriebskraft auf die beiden Vorderradantriebswellen g1 und g2.
- Die Hohlwelle f und das Differential D sind in der Bohrung h des am unteren Teil des- Gehäuses c vorgesehenen. Kanals cl gelagert.
- Am oberen Teil befndjet sich die vom Kanal c2 gebildete Bohrung i, die durch eine Trennwand i1 in zwei Teile getrennt ist und Federn i2 und i3 enthält: Auf diesen Federn stützen sich mittels Kolben. i, und; Kugelzapfen-i2 Querschienen-i ab, die die.Winkelhebel k verstreben. Der Hub der Kolben j1 ist durch Puffer oder Anschläge begrenzt. Die Hebel k schwingen um am Gehäuse c vorgesehene Zapfen kl aus. Ferner sind diese Hebel bei k2 än-Bügeln l angelenkt, die in Abb. i von der Flachseite zu sehen sind. Wie Abb. 3 veranschaulicht, sind diese Bügel bei 1, mit am Zapfen ml des - Gehäuses ausschwingenden- Lenkern m gelenkig verbunden und bilden mit den Hebeln k und den Lenkern aya auf jeder Fahrzeugseite Trapeze, die sich durch Zusammenpressung der Federn i2 und i3 nachgiebig verformen können.
- Die Bügel L sind mit Ohren 12 und 1, versehen, die denn Achsschenkeln der Räder als Lager-dienen.
- Die aus dem Differentialgetriebe herausführenden Wellen g1 und g2 sind durch geeignete Gelenke g. mit gern Triebzapfen der Vorderräder b verbunden: Auf der Motorwelle d sitzt ein- kleiner, durch eine Schubstange ial gesteuerter Kranz n, der auf- beiden Seiten Kupplungsklauen aufweist. Dieser Kranz begleitet die Motorwelle d in ihrer Drehbewegung und kann mit dem einen oder anderen der beiden lose auf der Motorwelle sitzenden Kitzel o und p in Angriff gebracht werden. Je nach der dem Kranz erteilten Stellung wird folglich das eine der beiden Kitzel o und p in Drehung versetzt, während das andere stillsteht. In der Mittelstellung des Kranzes ist der Motor ausgerückt.
- Das Kitzel o kämmt mit der Außenverzahnung q1 eines am der Difierentialhohlwelle f drehfesten Zahnkranzes q.
- Das Ritzel p kämmt mit einem anderen Kitzel r, das auf einer in diesem Ritzet verschiebbaren Zwischenwelle s sitzt, wobei - diese Zwischenwelle mit dem Ritzet x drehfest verbunden ist.
- Die Welle s trägt ein Ritzet t, das mit einer Innenverzahnung q2 des Zahnkranzes q in Eingriff gelangen kann. Diese Welle kann durch eine geeignete Steuerung verschoben werden, die zweckmäßig dieselbe ist, die schon zur Verschiebung des Kupplungskranzes dient, beispielsweise ein Hebel n2. Eine Rückführfeder äc hat das Bestreben, durch Herausziehen der von der Welle s und dem Kitzel t gebildetem Einheit dieses Kitzel mit dem Zahnkram q außer Eingriff zu bringen.
- Es leuchtet ohne weiteres ein, daß durch Verschiebung des Kranzes n nach der linken Seite das Kitzel ö mit der Motorwelle gekuppelt wird. Das Kitzel o treibt den Zahnkranz q an, woraus sich die eine Gangart ergibt.
- Wird dagegen der Kranz n nach rechts verschoben, so gelangt das Kitzel p in Eingriff. Gleichzeitig verschiebt. der um n3 ausschwingende Hebel n2 das Kitzel t unter Zusammenpressung der Feder u, um es mit der Innenverzahnung dies Zahnkranzes in Eingriff zu bringen: Die Kraftübertragung erfolgt alsdann: von der Motorwelle d auf die Hohlwelle f über die Kitzel p, r, t und die Innenverzahnung q2, woraus sich ein weiterer Gang ergibt.
- Bei Benutzung des ersten Ganges; bei dem das Kitzel eingerückt ist, laufen weder das Kitzel p noch die Kitzel r und, t um, da das letztere durch seine Feder u vom Zahnkranz abgerückt ist. Es kommt also hierbei zu keinerlei Kraftverlust infolge unnötiger Reibungen, Das Gehäuse trägt Laschen x und Wulste ml, woran die Träger des: Fahrzeugrahmens befestigt werden.
- Die dargestellten, und beschriebenen Ausführungsarten sind nur beispielsweise angegeben.. Sämtliche Einzelheiten lassen im Rahmens der Erfindung jegliche Änderung zu.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Fahrzeug mit Elektromotor; Kraftübertragung auf die Räder und Abfederung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung; Federung und Lenkvorrichtung mit dem Motor, dessen Gehäuse die nötigen Hohlräume oder Stützpunkte für diese verschiedenen Einzelheiten aufweist, zu einer baulichen Einheit vereinigt sind.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Ausstattung des Gehäuses mit rohrförmigen Bohrungen oder Kanälen, die außer zur Aufnahme bestimmter obiger Teile gleichzeitig zur Versteifung des Gehäuses dienen.
- 3. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse außen das Geschwindigkeitswechselgetriebe und innen das Differential und: die Abfederungsglieder sowie die Befestigungsglieder für die Aufhängungshebel der Vorderräder trägt. q..
- Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Bohrung das Differential der Treibräder enthält, während eine andere Bohrung die Federn für die Aufhängung des Fahrzeugs einschließt.
- 5. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe derart ausgebildet ist, daß beim Schnellgang nur diejenigen Teile umlaufen, die zur Kraftübertragung dienen.
- 6. Fahrzeug nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe einen Zahnkranz aufweist, dessen Außenverzahnung mit einem lose auf der Motorwelle sitzenden Ritzel kämmt, während dessen Innenverzahnung mit einem Schubrad in Eingriff gelangen kann, das sich axial auf seiner Welle verschieben läßt und über ein Vorgelege mit einem zweiten, lose auf der Motorwelle sitzenden Ritzel in Eingriff gebracht wird, wobei das eine wie das andere der beiden lose auf der Motorwelle sitzenden Ritzel mit der Motorwelle drehfest verbunden werden können, um den einen oder den anderen Gang zu ergeben.
- 7. Fahrzeug nach den Ansprüchen i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Schaltglied das Einrücken der einen oder anderen Geschwindigkeit bewirkt und das Vorgelege-oder Schubrad an den Innenzahnkranz heranführt bzw. von einer Feder außer Eingriff bringen läßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| FR872003X | 1941-08-30 |
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| DE872003C true DE872003C (de) | 1953-03-26 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19048D Expired DE872003C (de) | 1941-08-30 | 1942-08-13 | Elektrisches Fahrzeug mit Elektromotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE872003C (de) |
-
1942
- 1942-08-13 DE DES19048D patent/DE872003C/de not_active Expired
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