DE87009C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0087—Controlling of arc lamps with a thread or chain
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutscher! Reiche vom 14. August 1895 ab.
Die Lampe besitzt ein Laufwerk L, welches starr mit dem Doppelbügel B verbunden ist.
In dem Doppelbügel ist auf dem Gewindebolzen g der Eisenkern E gelagert, welcher
von der Spule S umgeben wird. Ferner steht der Doppelbügel mittelst der Blattfedern P mit
den Böcken b und by in Verbindung.' Dadurch
ist das Ganze parallelogrammartig aufgehängt und kann in der Längsrichtung der
Spule schwingen. Die Spule und die Böcke sind auf der gemeinsamen Grundplatte G angeordnet.
Das Laufwerk enthält eine Schnurscheibe S1,
über welche eine Schnur s läuft, deren eines Ende frei herabhängt und den schwereren
oberen, vom eigentlichen Lampenkörper elektrisch isolirten Kohlenhalter K trägt, während
das andere Ende in möglichst waagrechter Lage über die Schnurrolle R am Bock b geführt
wird und den leichteren unteren, mit dem Lampenkörper in leitender Verbindung stehenden Kohlenhalter k trägt.
Die Drehbewegung des Schnurrades wird durch eine mehrfache Räderübersetzung auf
die Bremsscheibe B1 übertragen. Auf dieselbe wirkt der Bremshebel H, welcher mittelst der
Schraube S1 eingestellt wird. Die Spiralfeder/
ist an ihrem unteren Ende mittelst des Stiftes S2
am Bock b befestigt, während sie am oberen Ende auf den Bremshebel einwirkt und so ein
sicheres Aufliegen des Bremshebels auf der Schraube ^1 bewirkt.
Dadurch, dafs das Gewicht des oberen Kohlenhalters nahezu parallel zur Längsdimension
der Plattfedern wirkt, bleibt praktisch das veränderliche Gewicht der oberen Kohle durch
Abbrand ohne Einflufs auf die Einstellung des Lichtbogens. Der Einflufs des veränderlichen
Gewichtes der unteren Kohle durch Abbrand auf die Einstellung des Lichtbogens wird durch Anhängung
einer unterstützten Gliederkette G1 an den unteren Kohlenhalter derart aufgehoben,
dafs das Gewicht des aufgezogenen Theiles der Kette plus dem jeweiligen Gewichte der Kohle
stets gleich dem Anfangsgewichte der Kohle ist.
In der Zeichnung ist die Schaltung der Lampe als Nebenschlufslampe und die Stellung
des Werkes bei normalem Brand derselben dargestellt; die Blattfedern nehmen die senkrechte
wie auch mittlere Stellung zur Spulenachse ein, hervorgebracht einerseits durch den
magnetischen Zug des Solenoids, andererseits durch den mechanischen Zug des unteren
Kohlenhalters.
Beim Einschalten der Lampe haben die Kohlen einen schon beim Einsetzen derselben
zu beobachtenden . Abstand von ungefähr 8 mm. Es wird dann zuerst das im Neben-schlufs
zu den Kohlen liegende Solenoid Strom erhalten, der Eisenkern hineingezogen,
die untere Kohle gehoben , während das Bremsrad freigegeben wird und so die Kohlen
ganz zusammen laufen. Bei Berührung der Kohlen wird der Hauptstrom geschlossen, das
Solenoid stromlos, der Eisenkern geht zurück, und der Lichtbogen wird gebildet. Beim
Zurückgehen des Eisenkernes wird ein sofortiges Bremsen des Laufwerkes bewirkt, wodurch
das Uebergewicht des oberen Kohlenhalters die Lichtbogenbildung nicht störend beeinflussen kann. Beim Ausschalten kommt
das Laufwerk in seine ursprüngliche Lage und
ein weiteres Auseinandergehen der Kohlenspitzen wird durch Sinken der unteren Kohle
bewirkt.
Zur Unterstützung der Blattfedern kann auch noch eine besondere Feder oder ein Gegengewicht
in Anwendung kommen.
Statt das Ganze an Blattfedern aufzuhängen, können an ihren Enden in Spitzen gelagerte
Stäbe oder eine Lagerung des Ganzen auf Rollen, Kugeln oder dergleichen in Verbindung mit
einer Feder oder einem Gegengewichte treten.
Auch kann an Stelle des Solenoids ein Elektromagnet mit Anker zur Verwendung
kommen, wie ferner an Stelle des Schnurrades und der Schnur ein Kettenrad mit Kette oder
eine Scheibe mit Band zu nehmen, die Bremsvorrichtung durch ein Sternrad mit Windfang
oder durch eine Pendelhemmung zu ersetzen ist.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Elektrische Bogenlampe mit schwingendem Laufwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs das mit dem Solenoidkern oder Elektromagnetanker verbundene Laufwerk an Blattfedern (PP) oder dergleichen derart aufgehängt ist, dafs es nur senkrecht zur Bewegungsrichtung der Kohlen schwingen kann, zum Zwecke, den Einflufs der Gewichtsverminderung der Kohlen beim Abbrand auf das Regelungswerk aufzuheben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87009C true DE87009C (de) |
Family
ID=359010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87009D Active DE87009C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87009C (de) |
-
0
- DE DENDAT87009D patent/DE87009C/de active Active
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