DE868901C - Verfahren zum Reinigen von Dicarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Dicarbonsaeuren

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DE868901C
DE868901C DEB7528D DEB0007528D DE868901C DE 868901 C DE868901 C DE 868901C DE B7528 D DEB7528 D DE B7528D DE B0007528 D DEB0007528 D DE B0007528D DE 868901 C DE868901 C DE 868901C
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DE
Germany
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dicarboxylic acids
acid
dicarboxylic
washing
impurities
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Expired
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DEB7528D
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Inventor
Friedrich Dr Becke
Walter Dr Flemming
Walter Dr Speer
Alfred Dr Woerner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C55/00Saturated compounds having more than one carboxyl group bound to acyclic carbon atoms
    • C07C55/02Dicarboxylic acids
    • C07C55/14Adipic acid
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation
    • C07C51/31Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation of cyclic compounds with ring-splitting
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    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
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    • C07C51/43Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation
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Description

  • Verfahren zum Reinigen von Dicarbonsäuren Bei der bekannten Oxydation alicyclischer Kohlenwasserstoffe in flüssiger Phase mit molekularem Sauerstoff in Gegenwart von Katalysatoren erhält man, gegebenenfalls neben Alkoholen und Ketonen, Dicarbonsäuren, die wegen der ihnen anhaftenden Verunreinigungen nicht unmittelbar weiterverwendet werden können. Durch einfaches Umkristallisieren aus Wasser kann man die Dicarbonsäuren zwar reinigen, doch sind sie auch dann noch für manche Verwendungszwecke ungeeignet, da sie sich beim Schmelzen verfärben. Auch durch mehrfaches Umkristallisieren aus Wasser, das wegen. der damit verbundenen Verluste technisch unbefriedigend ist, lassen sich die für die Verfärbung verantwortlichen Verunreinigungen nicht entfernen. Es wurde nun gefunden, daß sich die durch katalytische Oxydation von alicyclischen Kohlenwasserstoffen mit molekularem Sauerstoff hergestellten Dicarbonsäuren in sehr einfacher Weise reinigen lassen, wenn man die rohen Dicarbonsäuren mit solchen organischen sauerstoffhaltigen Flüssigkeiten, die die Verunreinigungen leicht, die Dicarbonsäuren selbst aber in der Kälte schlecht lösen, wäscht, die gewaschene Dicarbonsäure von den anhaftenden Mengen der Waschflüssigkeit durch Erhitzen, zweckmäßig im Vakuum oder in einem Gasstrom, befreit und dann aus Salpetersäure umkristallisiert.
  • Als organische Waschflüssigkeiten eignen sich vor allem niedrigmolekulare sauerstoffhaltige Verbindungen von polarem- Charaktf-#r,. z. B. niedrigmolekulare -Carbönsäüren, -wie .Essigsäure und Propionsäure, Alkohole, wie Methanol undÄthanol, Ketone, Ester, Lactone, wie . B.utyrolacton, .oder Acetale: Diese können auch im Gemisch miteinanderapgewandt werden. Ob ein Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch geeignet ist, läßt sich durch Vorversuche leicht feststellen. Zweckmäßig wäscht man die ausgeschiedene und abfiltrierte oder abg-eschleuderte Rohdicarbonsäure mehrnials mit einer derartigen Flüssigkeit und filtriert oder schleudert zwischen den einzelnen Wäschen jeweils ab. Die dabei erhaltenen Waschlösungen enthalten naturgemäß verschieden große Mengen an Verunreinigungen; man kann die zu den späteren Wäschen einer Charge der Dicarbonsäuren benützten Waschflüssigkeiten zu den ersten-.Wäschen einer weiteren Charge benutzen. Häufig genügt es, bei gewöhnlicher Temperatur zu waschen; bei starker Verunreinigung ist es oft zweckmäßig, die Dicarbonsäuren mit der Waschflüssigkeit zu erhitzen, nach dem Erkalten die Dicarbonsäure abzutrennen und erforderlichenfalls eine weitere Wäschc:bez-g@@vhrilicher Temperatur vorzunehmen.
  • Aus den bei der Reinigung erhaltenen Waschflüssigkeiten kann man, die sauerstoffhaltigen Lösungsmittel durch Destillation wiedergewinnen. Der dabei erhaltene.Rückstand; der neben den Verunreinigungen eine. gewisse- Menge an Dicarbonsäuren enthält, entspricht seiner Zusammensetzung nach weitgehend den bei der katalytischen Oxydation alicyclischer Kohlenwasserstoff e nach dem Abtreiben der leicht flüchtigen Bestandteile erhältlichen Rückständen und kann in geeigneter Weise weiterverarbeitet werden.
  • Die gewaschen e-Ddarhoi äure._wir.d vor dem Umkristallisieren aus Salpetersäure von- den .anhaftenden Mengen der Waschflüssigkeit durch Erhitzen, zweckmäßig im Vakuum oder in einem Gasstrom, befreit. Die abgetriebenen Dämpfe können kondensiert und für weitere Wäschen benutzt werden.
  • Zum Unkristallisieren-kann= man stark verdünnte Salpetersäure, z. B.. 5 bis 2,oo/oige, verwenden.. Man löst die Dicarbonsäure, zweckmäßig im geschlossenen Gefäß, unter erhöhtem Druck bei oberhalb des Siedepunktes der Salpetersäure unter normalen Bedingungen liegenden Temperaturen und läßt sie aus der erhaltenen Lösung auskristallisieren. Man kann auch stärkere, z. B. 4o bis 6oo/oige Salpetersäure verwenden. Es bietet keine Vorteile, noch höhere .Konzentrationen. anzuwenden, da dann durch Oxydationsverluste die Ausbeuten an Dicarbonsäure vermindert werden.
  • - Die im nachstehenden Beispiel angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Beispiel In einem mit Rührer und Rückflußkühler versehenen Gefäß erhitzt man 5oo Teile trockene Rohadipinsäure, wie sie durch katalytische Oxydation von Cyclohexan mit molekularem Sauerstoff erhalten worden ist, mit 5oo Teilen Eisessig 1/4 Stunde lang auf i 18'. Nach dem Erkalten wird der Kristallbrei. abgesaugt, .mit weiteren ioo Teilen Eisessig verrührt und dann erneut abgesaugt. Der Kristallkuchen wird durch Erhitzen im Vakuum auf ios° vom Eisessig befreit. 4oo Teile der so gereinigten Säure werden mit 40o Teilen ioo/oiger Salpetersäure in einem Druckgefäß i Stunde auf iada erhitzt. Beim Erkalten der so erhaltenen Lösung scheiden sich etwa 35o Teile reine Adipinsäure ab. Eine daraus hergestellte Schmelze bleibt bei längerem (Erhitzen auf aod` farblos.
  • Verwendet man Propionsäure statt Essigsäure, so ist das Ergebnis ähnlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Reinigen von Dicarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man die bei der katalytischen Oxydation alicyclischer Kohlenwasserstoffe mit molekularem Sauerstoff erhaltenenDicarbonsäurenmitsälchen organischen sauerstoffhaltigen Lösungsmitteln, insbesondere niedrigmolekularen Carbonsäuren, Alkoholen, Ketonen, Estern, Lactonen oder Acetalen, die die Verunreinigungen leicht, die Dicarbonsäuren selbst aber in der Kälte schlecht lösen, wäscht, wobei man gegebenenfalls das Gemisch zunächst erwärmt und wieder abkühlt,- die gewaschene D'icarbonsäure von den anhaftenden Mengen der Waschflüssigkeit durch Erhitzen, zweckmäßig im Vakuum oder in einem Gasstrom, befreit und anschließend aus Salpetersäure umkristallisiert.
DEB7528D 1942-06-02 1942-06-02 Verfahren zum Reinigen von Dicarbonsaeuren Expired DE868901C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2353513A1 (fr) * 1976-06-01 1977-12-30 Basf Ag Procede d'epuration de l'acide adipique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2353513A1 (fr) * 1976-06-01 1977-12-30 Basf Ag Procede d'epuration de l'acide adipique

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