DE86798C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
- D05B15/02—Shoe sewing machines
- D05B15/04—Shoe sewing machines for lock-stitch work
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Bei den bis jetzt in den Handel gebrachten Sohlennähmaschinen wurde der Faden dem
Fadenzughebel direct von der Nadel abgenommen. Deshalb hatte bei diesen Maschinen
der Fadenzughebel eine doppelte Function. Er mufste einmal während der Bildung des
Stiches den schwachen Zug ausüben, der nothwendig ist, um den Faden in richtiger Verbindung
mit dem stichbildenden Organ zu halten, und mufste dann bei Beendigung der Stichbildung
einen scharfen Zug ausüben, der den Stich festzog. Es war demgemäfs nothwendig, dafs
der Fadenhebel fortwährend in der Fadenschlinge anlag und demgemäfs genau diejenige
Bewegung haben mufste, welche für den jeweiligen Zug gemäfs dem Fadenverbrauch erforderlich
war.
Der Fadenzughebel mufste deshalb in jedem Augenblick durch die mit gröfster Schnelligkeit
rotirende Curvenscheibe angetrieben bleiben und erhielt dadurch einen harten und stofsenden
Gang. Manchmal war vor dem Fadenzüghebel auch noch eine Spannrolle eingeschaltet.
Die vorliegende Erfindung hilft nun dem genannten Uebelstand dadurch ab, dafs für die
Ausübung des leichten Zuges während der Stichbildung eine besondere Spannrolle zwischen
dem stichbildenden Organe und dem Fadenzughebel angeordnet wird und der Fadenzughebel
eine derartige Bewegung erhält, dafs er während der Stichbildung von dem Faden wegbleibt
und erst bei Beendigung des Stiches in die lose hängende Fadenschleife einfällt.
Der Fadenzughebel ist somit von dem gröfseren und schwierigeren Theil seiner früheren Aufgabe
befreit und deshalb leichter und sicherer zu bewegen.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellt
Fig. ι die Gesammtanordnung der neuen Erfindung in Seitenansicht mit höchster Stellung
des Fadenzughebels,
Fig. 2 die Gesammtanördnung der neuen Erfindung mit tiefster Stellung des Fadenzughebels
dar.
Auf der rotirenden, im Maschinenständer S gelagerten Welle w sitzt die Curvenscheibe k,
welche durch die in einer Nuth gleitende Rolle r auf den mit dem Fadenzughebel f durch ein
Gelenkstück g verbundenen, auf dem Bolzen b drehbaren Hebel h1 wirkt und so die richtige
Bewegung des Fadenzughebels f ermöglicht.
Der Faden geht über die Rolle ρ unter der Nase oder Rille des Fadenzughebels durch und
über die Bremse zur Nadel.
Die Maschine verrichtet ihre Arbeit nun in folgender Weise:
Das Schuhwerk wird auf den Tisch t unter den Stoffdrücker ν gebracht. Die Ahle sticht
wie bei den sonstigen für diesen Zweck gebräuchlichen Maschinen durch die Sohle und
den Rahmen und transportirt den Schuh für je eine Stichlänge weiter. Ist die Nadel η in
ihrer tiefsten Stellung (Fig. 2), dann legt der Schlingenwerfer 0 den Faden α um die Nadel n,
und die auf diese Weise gebildete Fadenschlinge wird durch die Nadel beim Hochziehen
so gelegt, dafs das Schiffchen durchgleiten kann.
Sowie nun der Schlingenwerfer ο die Fadenschlinge
α um den Haken der Nadel η legt und
diese beginnt, die Schlinge hochzuziehen, fängt j der Fadenzughebel f an, sich zu heben, bis er
in seine höchste Stellung (Fig. i) gelangt, und läfst der Bremse u den Faden α ganz frei
zur Abgabe von soviel, als die Nadel η und das Schiffchen brauchen, um einen Stich zu
bilden.
Die Nadel η zieht nun den durch die Bremse u stets gleichmäfsig gespannten Faden α von der
Bremse ab und derselbe kann also nie lose im Haken der Nadel werden, noch durch den
Haken gleiten. Deshalb legt der Faden α sich in tadellosem, unverändertem Zustande auf den
Rahmen, und eine bis jetzt noch von keiner Maschine gelieferte gleichmäfsige Schönheit des
Stiches wird erreicht.
Wird die Verstellbarkeit des Hubes des Fadenzughebels gewünscht, so erhält der Hebel hL
an seinem Ende einen kleinen Schlitz, in welchem der Drehbolzen verschiebbar gemacht
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Nadelfaden-Spannvorrichtung für Sohlennähmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Fadenbremse und eines Fadenzughebels in der Weise, dafs zwecks möglichster Schonung des Nadelfadens die Bremse während der Stichbildung die Fadenspannung allein bewirkt, der Fadenzughebel aber in eine Fadenschleife vor der Bremse erst bei Beendigung des Stiches einfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86798C true DE86798C (de) |
Family
ID=358817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86798D Active DE86798C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86798C (de) |
-
0
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