DE867508C - Vorrichtung zum Spitzen und Schaerfen von Bleistiften - Google Patents

Vorrichtung zum Spitzen und Schaerfen von Bleistiften

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DE867508C
DE867508C DEW6003A DEW0006003A DE867508C DE 867508 C DE867508 C DE 867508C DE W6003 A DEW6003 A DE W6003A DE W0006003 A DEW0006003 A DE W0006003A DE 867508 C DE867508 C DE 867508C
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DE
Germany
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lid
groove
blade
clamped
sharpened
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Expired
Application number
DEW6003A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Wolff-Kuenzi
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/06Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened by only axial movement against cutting blades

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

Die bekannten Vorrichtungen zum Spitzen und Schärfen von Bleistiften und Farbstiften mit und ohne Behälter zum Auffangen der Späne, welche als Messer eine auswechselbare Rasierklinge besitzen, haben den Nachteil, daß die Rasierklinge für diese besondere Art ihrer Beanspruchung zuwenig stabil ist, was zur Folge hat, daß beim Spitzen die Klinge vibriert. Diese Vibrationen verursachen ungleichmäßigen Späneabhub, was sehr häufig zum Bruch der zu schärfenden Mine führt.
Durch die Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt werden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine als Messer dienende Rasierklinge im Klingenhalter in gebogener Form eingespannt ist, derart, daß auch die Schneide bogenförmig verläuft, und daß ferner die Führung für den zu spitzenden Gegenstand als offene, den Gegenstand nicht umschließende Auskehlung so in bezug zur Rasierklingenschneide angeordnet ist, daß der Späneabhub durch Hobelbewegungen in der Längsrichtung des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes bewirkt wird.
Mit Vorteil ist die Vorrichtung als Dose zum Auffangen der Späne ausgebildet, wobei die Rasierklinge zwischen der zylindrischen Innenfläche des Dosenbehälters und der dieser anliegenden zylindrischen Außenfläche der Deckelführung eingespannt ist.
In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. i einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform quer zur eingespannten Klinge,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei geschlossener Dose,
Fig. 3 und 4 Deckel und Dose der Vorrichtung in geöffneter Stellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Dose bei abgenommenen Deckel,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform quer zur eingespannten Klinge,
Fig. 7 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei geschlossener Dose,
Fig. 8 und 9 Deckel und Dose der Vorrichtung bei geöffneter Stellung und
Fig. 10 eine Draufsicht apf die Dose bei abgenommenen Deckel.
Die dargestellte Vorrichtung zum Spitzen und ao Schärfen von Bleistiften, Farbstiften, Kreiden usw. weist "eine aus Behälter 1 und Deckel 2 gebildete Dose aus Holz, Leichtmetall oder Kunstpreßstoff auf. Der Behälter 1 weist einen zylindrischen Hohlraum auf, welcher am Dosenboden der zylindrischen Fläche 3 entlang eine ringförmige Vertiefung 4 aufweist. Der Deckel 2 weist einen Führungsteil 5 mit zylindrischer Außenfläche 6 auf, welcher im Hohlraum der Dose gerade so viel Spiel hat, daß zwischen die zylindrische Innenfläche 3 der Dose und die zylindrische Außenfläche der Deckelführung 5 eine Rasierklinge einspannbar ist. Oben an der zylindrischen Fläche 6 der Deckelführung 5 ist am Absatz des Deckels eine ringförmige Vertiefung 8 vorgesehen. Die in die Dose eingespannte bzw. eingeklemmte Rasierklinge greift mit ihrer einen Schneide in die ringförmige Vertiefung 4 des Dosenbodens und mit ihrer anderen Schneide in die ringförmige Vertiefung 8 des Deckels ein. An der Außenfläche der Dose ist parallel zur Dosenachse eine Auskehlung 9 und am Dosendeckel eine Auskehlung 10 angebracht, die die Fortsetzung der Auskehlung 9 bildet. Bei Benutzung der Vorrichtung zum Spitzen und Schärfen von Bleistiften, Farbstiften, Kreiden usw. sind die beiden Auskehlungen 9 und 10 in zueinander ausgerichtete Stellung zu bringen. Diese Auskehlungen dienen, wie Fig. 1 und 2 zeigen, als Führung für den zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstand. Die beiden Auskehlungen 9 und 10 sind so tief, daß die Schneide der eingespannten Rasierklinge über den Grund der Auskehlung leicht vorsteht. An der Deckelführung 5 ist eine an die Auskehlung 10 anschließende Auskehlung n angebracht, welche den Durchfall der von dem zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstand abgehobenen Späne in den Behalten ermöglicht. Der Spanabhub beim Spitzen oder Schärfen eines Bleistiftes, Farbstiftes, einer Kreide usw. wird dadurch erreicht, daß mit dem zu spitzenden Gegenstand in dessen Längsrichtung Hobelbewegungen ausgeführt werden, wobei beim Ziehen des Gegenstandes, z. B. eines Bleistiftes, über die Schneide der Rasierklinge der Spanabhub bewirkt wird, wobei die Späne in den Behälter 1 der Dose fallen. Die Dose kann von Zeit zu Zeit durch Abheben des Deckels 2 entleert werden. Ist der beanspruchte Teil der Rasierklingenschneide stumpf geworden, so genügt eine kleine Längsverschiebung der Klinge, um die Vorrichtung wieder scharf zu machen. Nach Abnutzung der einen Rasierklingenschneide kann diese einfach umgekehrt werden. Durch die gebogene Form der Rasierklinge wird die Stabilität der Schneide erhöht und gleichzeitig auch die Vibration beim Spitzen und Schärfen vermieden.
Die Auskehlungen an Dose und Deckel sind bei Vorrichtungen, welche zum Spitzen von Kreiden bestimmt sind, entsprechend breiter gehalten. Ferner können an Dose und Deckel auch verschieden breite Auskehlungen nebeneinander angeordnet sein, so daß für die zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstände jeweifs die passende Auskehlung als Führung gewählt werden kann.
Die zweite Ausführungsform der Vorrichtung, welche in den Fig. 6 bis 10 dargestellt ist, zeigt die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugzeichen wie in der ersten Ausführungsform. Ein Unterschied in der Konstruktion besteht lediglich darin, daß die als Führung für den zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstand dienenden Auskehlungen 9' an der Dose und 10' amDeckel statt im rechten Winkel zur Klingenschneide schräg zu dieser gerichtet sind. Dadurch wird der Schneidwiderstand beim Spanabhub etwas vermindert. Bei dieser Ausführung ist die Deckelführung statt mit einer Auskehlung mit einer schräg nach unten in den Dosenhohlraum einmündenden Bohrung 11' versehen, durch welche die abgehobenen Späne in den Behälter der Dose fallen können. Im übrigen ist die Handhabung und Wirkungsweise die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Spitzen und Schärfen von Bleistiften, Farbstiften, Kreiden usw., dadurch gekennzeichnet, daß eine als Messer dienende Rasierklinge im Klingenhalter in gebogener Form eingespannt ist, derart, daß auch die Schneide bogenförmig verläuft, und daß ferner die Führung für den zu spitzenden Gegenstand als offene, den Gegenstand nicht umschließende Auskehlung so zur Rasierklingenschneide angeordnet ist, daß der Spanabhub durch Hobelbewegungen in der Längsrichtung des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Dose ausgebildet ist, wobei der Behälter mit einem zylindrischen Hohlraum und der Deckel an seinem Führungsteil mit einer zylindrischen Außenfläche versehen ist, wobei die als Schneide dienende Rasierklinge leicht auswechselbar zwischen beiden zylindrischen Flächen von Behälter und Deckel eingespannt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Dose und Deckel je mit einer einander anschließenden Auskehlung versehen sind, wobei die Auskehlung des Deckels so tief ist, daß die Schneide der Klinge leicht über den Grund der Auskehlung vorsteht.
4· Vorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der zylindrischen Außenfläche der Deckelführung eine Auskehlung angeordnet ist, durch welche die abgehobenen Späne in den Behälter der Dose fallen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Deckel und Dosenboden mit an die zylindrischen Einspannflächen für die Klinge anschließenden ringförmigen Vertiefungen versehen sind, in welche die Schneiden der eingespannten Rasierklinge eingreifen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlungen für die Führung des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes an der Außenfläche von Dose und Deckel im rechten Winkel zur Schneide der eingespannten Klinge gerichtet sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlungen für die Führung des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes an der Außenfläche von Dose und Deckel schräg zur Schneide der eingespannten Klinge gerichtet sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1,2,5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische «5 Führungsteil des Deckels mit einer an die Auskehlung des Deckels anschließenden, schräg nach unten in den Dosenhohlraum führenden Bohrung für den Einfall der abgehobenen Späne versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 5712 2.53
DEW6003A 1950-06-15 1951-06-12 Vorrichtung zum Spitzen und Schaerfen von Bleistiften Expired DE867508C (de)

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CN104015532A (zh) * 2014-06-18 2014-09-03 王谨 一种电动粉笔磨具

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