DE867508C - Vorrichtung zum Spitzen und Schaerfen von Bleistiften - Google Patents
Vorrichtung zum Spitzen und Schaerfen von BleistiftenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L23/00—Sharpeners for pencils or leads
- B43L23/06—Sharpeners for pencils or leads in which the pencils or leads are sharpened by only axial movement against cutting blades
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Description
Die bekannten Vorrichtungen zum Spitzen und Schärfen von Bleistiften und Farbstiften mit und ohne
Behälter zum Auffangen der Späne, welche als Messer eine auswechselbare Rasierklinge besitzen, haben den
Nachteil, daß die Rasierklinge für diese besondere Art ihrer Beanspruchung zuwenig stabil ist, was zur Folge
hat, daß beim Spitzen die Klinge vibriert. Diese Vibrationen verursachen ungleichmäßigen Späneabhub,
was sehr häufig zum Bruch der zu schärfenden Mine führt.
Durch die Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt werden.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine als Messer dienende Rasierklinge im Klingenhalter
in gebogener Form eingespannt ist, derart, daß auch die Schneide bogenförmig verläuft, und daß ferner die
Führung für den zu spitzenden Gegenstand als offene, den Gegenstand nicht umschließende Auskehlung so in
bezug zur Rasierklingenschneide angeordnet ist, daß der Späneabhub durch Hobelbewegungen in der Längsrichtung
des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes bewirkt wird.
Mit Vorteil ist die Vorrichtung als Dose zum Auffangen der Späne ausgebildet, wobei die Rasierklinge
zwischen der zylindrischen Innenfläche des Dosenbehälters und der dieser anliegenden zylindrischen
Außenfläche der Deckelführung eingespannt ist.
In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. i einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform quer zur eingespannten
Klinge,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei geschlossener
Dose,
Fig. 3 und 4 Deckel und Dose der Vorrichtung in
geöffneter Stellung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Dose bei abgenommenen
Deckel,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform quer zur eingespannten Klinge,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform quer zur eingespannten Klinge,
Fig. 7 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei geschlossener Dose,
Fig. 8 und 9 Deckel und Dose der Vorrichtung bei geöffneter Stellung und
Fig. 10 eine Draufsicht apf die Dose bei abgenommenen
Deckel.
Die dargestellte Vorrichtung zum Spitzen und ao Schärfen von Bleistiften, Farbstiften, Kreiden usw.
weist "eine aus Behälter 1 und Deckel 2 gebildete Dose
aus Holz, Leichtmetall oder Kunstpreßstoff auf. Der Behälter 1 weist einen zylindrischen Hohlraum auf,
welcher am Dosenboden der zylindrischen Fläche 3 entlang eine ringförmige Vertiefung 4 aufweist. Der
Deckel 2 weist einen Führungsteil 5 mit zylindrischer Außenfläche 6 auf, welcher im Hohlraum der Dose
gerade so viel Spiel hat, daß zwischen die zylindrische Innenfläche 3 der Dose und die zylindrische Außenfläche
der Deckelführung 5 eine Rasierklinge einspannbar ist. Oben an der zylindrischen Fläche 6 der
Deckelführung 5 ist am Absatz des Deckels eine ringförmige Vertiefung 8 vorgesehen. Die in die Dose eingespannte
bzw. eingeklemmte Rasierklinge greift mit ihrer einen Schneide in die ringförmige Vertiefung 4
des Dosenbodens und mit ihrer anderen Schneide in die ringförmige Vertiefung 8 des Deckels ein. An der
Außenfläche der Dose ist parallel zur Dosenachse eine Auskehlung 9 und am Dosendeckel eine Auskehlung 10
angebracht, die die Fortsetzung der Auskehlung 9 bildet. Bei Benutzung der Vorrichtung zum Spitzen
und Schärfen von Bleistiften, Farbstiften, Kreiden usw. sind die beiden Auskehlungen 9 und 10 in zueinander
ausgerichtete Stellung zu bringen. Diese Auskehlungen dienen, wie Fig. 1 und 2 zeigen, als Führung
für den zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstand. Die beiden Auskehlungen 9 und 10 sind so tief, daß die
Schneide der eingespannten Rasierklinge über den Grund der Auskehlung leicht vorsteht. An der Deckelführung
5 ist eine an die Auskehlung 10 anschließende Auskehlung n angebracht, welche den Durchfall der
von dem zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstand abgehobenen Späne in den Behalten ermöglicht.
Der Spanabhub beim Spitzen oder Schärfen eines Bleistiftes, Farbstiftes, einer Kreide usw. wird dadurch
erreicht, daß mit dem zu spitzenden Gegenstand in dessen Längsrichtung Hobelbewegungen ausgeführt
werden, wobei beim Ziehen des Gegenstandes, z. B. eines Bleistiftes, über die Schneide der Rasierklinge
der Spanabhub bewirkt wird, wobei die Späne in den Behälter 1 der Dose fallen. Die Dose kann von Zeit zu
Zeit durch Abheben des Deckels 2 entleert werden. Ist der beanspruchte Teil der Rasierklingenschneide
stumpf geworden, so genügt eine kleine Längsverschiebung der Klinge, um die Vorrichtung wieder
scharf zu machen. Nach Abnutzung der einen Rasierklingenschneide kann diese einfach umgekehrt werden.
Durch die gebogene Form der Rasierklinge wird die Stabilität der Schneide erhöht und gleichzeitig auch
die Vibration beim Spitzen und Schärfen vermieden.
Die Auskehlungen an Dose und Deckel sind bei Vorrichtungen,
welche zum Spitzen von Kreiden bestimmt sind, entsprechend breiter gehalten. Ferner können an
Dose und Deckel auch verschieden breite Auskehlungen nebeneinander angeordnet sein, so daß für die zu
spitzenden oder zu schärfenden Gegenstände jeweifs die passende Auskehlung als Führung gewählt werden
kann.
Die zweite Ausführungsform der Vorrichtung, welche in den Fig. 6 bis 10 dargestellt ist, zeigt die entsprechenden
Teile mit den gleichen Bezugzeichen wie in der ersten Ausführungsform. Ein Unterschied in
der Konstruktion besteht lediglich darin, daß die als Führung für den zu spitzenden oder zu schärfenden
Gegenstand dienenden Auskehlungen 9' an der Dose und 10' amDeckel statt im rechten Winkel zur Klingenschneide
schräg zu dieser gerichtet sind. Dadurch wird der Schneidwiderstand beim Spanabhub etwas
vermindert. Bei dieser Ausführung ist die Deckelführung statt mit einer Auskehlung mit einer schräg
nach unten in den Dosenhohlraum einmündenden Bohrung 11' versehen, durch welche die abgehobenen
Späne in den Behälter der Dose fallen können. Im übrigen ist die Handhabung und Wirkungsweise die
gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Spitzen und Schärfen von
Bleistiften, Farbstiften, Kreiden usw., dadurch gekennzeichnet, daß eine als Messer dienende Rasierklinge
im Klingenhalter in gebogener Form eingespannt ist, derart, daß auch die Schneide bogenförmig
verläuft, und daß ferner die Führung für den zu spitzenden Gegenstand als offene, den Gegenstand
nicht umschließende Auskehlung so zur Rasierklingenschneide angeordnet ist, daß der
Spanabhub durch Hobelbewegungen in der Längsrichtung des zu spitzenden oder zu schärfenden
Gegenstandes bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Dose ausgebildet ist, wobei der Behälter mit einem zylindrischen Hohlraum
und der Deckel an seinem Führungsteil mit einer zylindrischen Außenfläche versehen ist, wobei
die als Schneide dienende Rasierklinge leicht auswechselbar zwischen beiden zylindrischen Flächen
von Behälter und Deckel eingespannt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Dose und Deckel je
mit einer einander anschließenden Auskehlung versehen sind, wobei die Auskehlung des Deckels
so tief ist, daß die Schneide der Klinge leicht über den Grund der Auskehlung vorsteht.
4· Vorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an der zylindrischen Außenfläche der Deckelführung eine Auskehlung
angeordnet ist, durch welche die abgehobenen Späne in den Behälter der Dose fallen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Deckel und Dosenboden
mit an die zylindrischen Einspannflächen für die Klinge anschließenden ringförmigen Vertiefungen
versehen sind, in welche die Schneiden der eingespannten Rasierklinge eingreifen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlungen für
die Führung des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes an der Außenfläche von Dose und
Deckel im rechten Winkel zur Schneide der eingespannten Klinge gerichtet sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlungen für
die Führung des zu spitzenden oder zu schärfenden Gegenstandes an der Außenfläche von Dose und
Deckel schräg zur Schneide der eingespannten Klinge gerichtet sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1,2,5 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische «5 Führungsteil des Deckels mit einer an die Auskehlung
des Deckels anschließenden, schräg nach unten in den Dosenhohlraum führenden Bohrung
für den Einfall der abgehobenen Späne versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 5712 2.53
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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Also Published As
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