DE866245C - Baustein und Mauerwerk aus diesem - Google Patents

Baustein und Mauerwerk aus diesem

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DE866245C
DE866245C DEG1376A DEG0001376A DE866245C DE 866245 C DE866245 C DE 866245C DE G1376 A DEG1376 A DE G1376A DE G0001376 A DEG0001376 A DE G0001376A DE 866245 C DE866245 C DE 866245C
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DE
Germany
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blocks
tubes
building block
block
building
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Expired
Application number
DEG1376A
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English (en)
Inventor
Rolf Gilde
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements
    • E04B2/06Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position
    • E04B2/10Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements using elements having specially-designed means for stabilising the position by filling material with or without reinforcements in small channels in, or in grooves between, the elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Baustein und Mauerwerk aus diesem Bei der Ausführung von Gebäuden ist es allgemein erforderlich, daß ein großer Teil der handwerksmäßigen Arbeit notwendigerweise am Bauplatz gemacht werden muß, wo die Arbeit zum Teil nicht rationell ausgeführt werden kann.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung sollen die Baukosten verringert werden. Dies wird erreicht durch eine Baukonstruktion, die in weitem Umfang fabrikmäßig ausgeführt werden kann. Gleichzeitig wird darauf Rücksicht genommen, daß das Halbfabrikat derart geformt und ausgeführt wird, daß der Vorteil, der durch die fabrikmäßige Produktion gewonnen wird, nicht durch hohe Montagekosten wieder verlorengeht. Auf Grund der obenerwähnten Betrachtungen und zu dem Zwecke, eine Lösung des Bauproblems zu finden., wodurch die Arbeitskosten am Bauplatz durch einfache Mittel verringert werden können, geht die Erfindung darauf aus, einen Baublock oder Stein aus einem geeigneten Material und Form und ein Mauerwerk aus den Blöcken zu schaffen.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht darin, Baublöcke von einer derartigen Ausbildung zu schaffen, daß sie beim Verlegen ohne Mörtel infolge von durchgehenden Röhren geeigneten Querschnitts und in die Oberfläche der Blöcke angeordneten in Querschnitt in Verbindung mit und zusammenhängend mit Fugen in den Oberflächen der Blöcke versehen werden, derart, daß bei der Montage von mehreren Blöcken in einer Baukonstruktion, wie Wände od. dgl., Kanalsysteme von Röhren und Fugen gebildet werden, die zwischen den Blöcken an sämtlichen Anlageflächen entlang zusammen verlaufen.
  • Die Blöcke in einer Wandkonstruktion können somit, nachdem die Wand montiert worden ist, miteinander durch Beton oder eine andere Masse verbunden werden, die in die Kanäle und in sämtliche Fugen zwischen den Blöcken hineingepreßt wird, wodurch eine feste Konstruktion entsteht.
  • Ein anderer Zweck der Erfindung ist es, einfache Mittel zu schaffen, die ein willkürliches Verlegen der Stücke verhindern. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die einbetonierten Röhren auf der einen Seite mit nach oben gerichteten Stutzen versehen werden, während sie auf der anderen Seite nach innen versetzt sind und ein Hohlraum geschaffen ist, der die Stutzen aufnimmt.
  • Beim Verlegen der Blöcke ist der Maurer durch Röhren gezwungen, die Bausteine richtig zu versetzen, ohne hierzu eine Schnur oder eine Wasserwaage zu benötigen.
  • Beim Hinlegen der Blöcke entsteht durch die Blöcke hierdurch in vertikaler Richtung eine Röhrenkonstruktion, die aus teleskopisch ineinander eingeführten Röhrenabschnitten besteht. Die Röhren sind in Fugenhöhe zwischen den Blöcken mit Löchern versehen, durch welche der Mörtel in die Fuge dringen kann, wenn dieser in die Röhren eingepreßt wird.
  • Die Röhren, die in die Blöcke gesteckt werden, sind demnach derart geformt, daß sie teleskopisch ineinandergreifen. Dieses setzt voraus, daß ein Ende der Röhren derart erweitert wird, daß der innere Durchmesser dem äußeren Durchmesser des anderen Endes entspricht.
  • Selbst wenn eine derartige Ausbildung der Röhrenkonstruktion am vorteilhaftesten ist, wird die Herstellung derartiger Spezialröhren, falls eine Massenproduktion nicht möglich ist, derart kostspielig, daß zweckmäßig die Aufgabe in der Weise gelöst wird, daß die Röhren, die in die Baublöcke eingegossen werden sollen, annähernd dieselbe Länge wie die Höhe der Blöcke erhalten und in den Block in einer solchen Weise eingegossen werden, _ daß das eine Ende der Röhre auf der einen Seite aus dem Block herausragt, während auf der anderen Seite eine Fortsetzung des Röhrenkanals in Form eines erweiterten Loches durch die Gießmasse des Blockes gebildet wird und somit das hervorstehende Ende der Röhre des darunterliegenden Blockes aufnehmen kann.
  • Damit der Rand des Loches auf der unteren Seite des Blockes nicht beschädigt werden soll, kann man ohne wesentliche Kosten einen Sicherungsring oder eine Öse anordnen, die in den Block gleichzeitig mit der Herstellung desselben eingegossen wird.
  • Auf Grund der obenerwähnten erfindungsgemäßen Ausführung des Baublockes ergibt sich der Aufbau der Wände von selbst. Die Baublöcke werden zuerst im Verband trocken aufeinandergelegt und werden durch Einpressen von Betonbrei oder einer anderen plastischen Masse in die genannten Röhren miteinander verbunden. Nach der Erfindung kann man schließlich in die Röhren Armierungseisen einführen.
  • Die Röhrenstutzen können zweckmäßig auch zur Befestigung von anderen Bauelementen verwendet werden, die dann z. B. auf den Rohrstutzen mit Hilfe von Bandagen aus geeignetem Material eingehakt werden.
  • Der Baublock nach der Erfindung ist rechteckig und von üblicher Größe. Der Block kann vorzugsweise aus Leichtbeton hergestellt werden, wobei das spezifische Gewicht des Steines bis auf 0,7 bis o,8 heruntergebracht werden kann. Man kann bei einem solchen spezifischen Gewicht des Materials Baublöcke mit einer Grundfläche von 40 X 2,0 cm und mit einer Höhe von 2o cm oder mehr ohne Schwierigkeit anwenden.
  • Die Anordnung der Röhren bietet eine Reihe Vorteile, unter anderem die folgenden: i. Die emporstebienden Rohrstutzen können während der Montage der Wand als Handgriffe verwendet werden; 2. der untere Teil der Röhre bildet beim Hinlegen der Blöcke Zentrierungslöcher für den Block, indem dieser über die emporstehenden Rohrstutzen der darunterliegenden Blöcke gesetzt wird; 3. die Röhren bilden zusammen ein Rohrsystem, das bei der Einführung von Betonbrei nach Zusammenfügen der Blöcke zu Mauerwerk dieses zusammenhält. Das Einpressen des Breies geschieht zweckmäßig jeweilig in Stockwerkhöhe; q.. die vertikalen Kanäle, die durch die Wand gebildet werden, können zur Einführung von Armierungseisen dienen, die in der Vertikalrichtung der Wand verlaufen, und schließlich 5. die emporstehenden Rohrstutzen dienen zur zweckmäßigen und sicheren Verankerung des Decksteins, der auswendig an der Mauer gleichzeitig mit dem Aufbauen derselben versetzt wird, oder zur Befestigung von anderen Bauelementen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i zeigt einen Baublock nach der Erfindung von vorn aus gesehen; Fig. 2 zeigt den Block von der Seite aus gesehen; Fig. 3 zeigt denselben in der Draufsicht; Fig. q: zeigt in Perspektivdarstellung einen Teilschnitt einer Wand aus den erfindungsgemäßen Blöcken; Fig. 5 zeigt ein Stück Wand aus den erfindungsgemäßen Blöcken.
  • In den Fig. i bis ¢ bezeichnet i einen einzelnen Baublock nach der Erfindung. Der Block hat gewöhnlichen, rechteckigen Querschnitt und ist auf seiner Standfläche mit einer Nut 2 und an einer seiner Seitenkanten mit einer Nut 3, die in Verbindung mit der Nut :2 steht, versehen. Durch den Block sind zwei vertikale Kanäle q. und 5 angeordnet. Diese Kanäle sind mit Röhren 6 und 7 gefüttert, die mit ihren oberen Enden ein Stück über die Oberkante des Blockes emporstehen und an ihren unteren Enden innerhalb des Blockes eine Erweiterung 8, 9 besitzen, die dem äußeren Durchmesser der emporstehenden Stutzen 6 und 7 entspricht. In den emporstehenden Stutzen 6 und 7 sind Löcher io angeordnet, die gerade über der Oberkante des Blockes liegen und die somit beim Aufbauen von Blöcken übereinander, z. B. in Verband, wie in Fig. 4 gezeigt, in den Kanal münden, der von der Nut 2 gegen die obere Seite des darunterliegenden Blockes gebildet wird.
  • Durch die Röhren [ und 7 sind, wie in Fig. 4 gezeigt, Bewehrungen i i eingeführt. Diese erstrecken sich in der ganzen Höhe der Mauer und bilden mit den Röhren zusammen eine steife Armierung. Zwischen den Röhren 6 und 7 oder auf andere Weise kann in dem Innern des Blockes in bekannter Weise eine horizontale Armierung angeordnet sein.
  • Decksteine, die eventuell in Verbindung mit der Wand angewendet werden sollen, haben die Bezugszahl i2. Dieselben können eine Ansichtsfläche aufweisen, die der Ansichtsfläche eines Blockes entspricht und deren Rückseite zweckmäßig mit Füßen 13 versehen ist zur Abstandsregelung zwischen dem Deckstein und der Außenseite der Wand. Die Decksteine werden an die Wand mit Hilfe von Aufhängern 14 und 15 befestigt, die um die emporstehenden Rohrenden 7 gelegt werden, z. B. in der in Fig. 4 gezeigten Weise.
  • In derselben Weise, wie der Deckstein befestigt worden ist, können auch andere Bauelemente an die Konstruktion befestigt werden.
  • In Fig. 5 bezeichnet i einen Baublock nach der Erfindung. Der Block ist an der Unterseite entlang mit einer Nut 2 und an seiner einen Seitenkante entlang mit einer Nut 3, die in Verbindung mit der Nut 2 steht, versehen. Durch den Block sind zwei vertikale Kanäle 4 und 5 angeordnet. Diese Kanäle sind mit Röhren 6' und 7' gefüttert, die mit ihren oberen Enden ein passendes Stück über die Oberkante des Blockes emporstehen und mit ihren unteren Enden in eine Fortsetzung 4', 5' der Kanäle 4 und 5 ausmünden. Die Fortsetzungen q.' und 5' der Kanäle 4 und 5 dienen, wie aus der Zeichnung ersichtlich, um die emporstehenden Enden der Röhren in der untersten Blockschicht aufzunehmen. In den emporstehenden Enden 6', 7' der Röhren sind Löcher io angeordnet, die unmittelbar über der Oberkante des Blockes liegen, derart, daß diese Löcher, wenn die Blöcke übereinandergesetzt sind, z. B. so wie in der Zeichnung gezeigt, in den Kanal münden, der von der Nut 2 gegen die untere Seite des darunterliegenden Blockes gebildet wird. Um die untere Öffnung der Verlängerung 4', 5' der Kanäle 4 und 5 kann eine ringförmige Öse od. dgl. 16 angeordnet sein, die dazu dient, zu sichern, daß die Kante des Loches während des Transports oder der Aufbewahrung nicht beschädigt wird.
  • In den gezeigten Ausführungsbeispielen sind nur ganze Steine gezeigt worden. Es ist einleuchtend, daß es in der Praxis erforderlich sein wird, auch halbe Steine zu benutzen. Diese werden dann genau wie die Hälfte eines der gezeigten Blöcke ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Baublock oder -stein aus geeignetem Material, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Block durchgehende Röhren von angemessenem Querschnitt in Verbindung mit Nuten in den Seiten der Blöcke derart angeordnet sind, daß bei der Zusammenfügung von Blöcken zu Mauerwerk Kanalsysteme von Röhren und Nuten gebildet werden, wobei letztere an sämtlichen Anlageflächen benachbarter Blöcke entlang verlaufen. a. Baublock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren mit ihrem einen Ende auf der einen Seite außerhalb des Blockes emporstehen, während das andere Ende der Röhre einen inneren Querschnitt hat, der dem äußeren Querschnitt des emporstehenden Teiles der benachbarten Röhre entspricht. 3. Baublock nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren derart in dem Block angeordnet sind, daß beim Zusammenfügen der Blöcke zu Mauerwerk die Blöcke nach Schnur und Lot ausgerichtet sind und in ihrer Lage sicher gehalten werden. 4. Baublock nach den Ansprüchen i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren mit Seitenlöchern versehen sind, die die Röhren mit. den Nuten der Blöcke verbinden. 5. Baublock oder -stein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem äußeren Querschnitt des emporstehenden , Teiles der Röhre entsprechende Teil der benachbarten Röhre aus der Baumasse selbst gebildet wird. 6. Baublock oder -stein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher oder Öffnungen an der unteren Seite desselben mit einer ringförmigen Aussparung versehen sind. 7. Baublock nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus ihm vorspringenden Rohrenden als Befestigungsmittel anderer Bauteile, z. B. Deckplatten, dienen. B. Mauerwerk aus Baublöcken nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren der im Verband versetzten Blöcke eine in der Höhe der Konstruktion geradlinige Röhre bilden, die mit Betonbrei oder einer ähnlichen Masse vollgepreßt wird und gegebenenfalls noch durch ein durchgehendes Bewehrungseisen abgesteift werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 628 o96.
DEG1376A 1948-11-29 1950-03-17 Baustein und Mauerwerk aus diesem Expired DE866245C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0170230A3 (en) * 1984-07-26 1987-01-07 Giuseppe Grignoli Method of vertically pretensioning for one- or multi-storied walls by individual wires and device for automatically clasping the pretensioning wires

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628096C (de) * 1934-03-23 1936-03-28 Carl Wenczek Wand aus Formsteinen mit schraegen, sich kreuzenden und mit einem Bindemittel angefuellten Hohlraeumen

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628096C (de) * 1934-03-23 1936-03-28 Carl Wenczek Wand aus Formsteinen mit schraegen, sich kreuzenden und mit einem Bindemittel angefuellten Hohlraeumen

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