DE865826C - Antriebsmotor fuer Tontraegergeraete - Google Patents
Antriebsmotor fuer TontraegergeraeteInfo
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- DE865826C DE865826C DEN3622A DEN0003622A DE865826C DE 865826 C DE865826 C DE 865826C DE N3622 A DEN3622 A DE N3622A DE N0003622 A DEN0003622 A DE N0003622A DE 865826 C DE865826 C DE 865826C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B1/02—Moving film strip by pull on end thereof
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- G—PHYSICS
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Description
- Antriebsmotor für Tonträgergeräte Antriebsmotore für Tonträgergeräte, insbesondere für M@agnettonanl.agen, missen bekanntlich hohe Drehzahlkonstanz besitzen, um die richtige Geschwindigkeit des Tonträgers bei Aüfnahme und Wiedergabe einzuhalten. Bei Antrieb aus dem Wechselstromnetz, das seine Frequenz im allgemeinen :genügend konstant hält, verwendet man zum Transport des Tonträgers üblicherweise Sanchrontnotoren. Dagegen müssen beim Antrieb aus einem Gleichstromnetz bzw. aus einer Batterie drehzahlregelnde Motore verwendet werden.
- Man unterscheidet hierbei zwischen Motoren mit fliehkraftgeregelter, mechanischer Bremsung und Motoren mit Fliehkraftkontaktregelung, .die auf Feld- oder Ankerstromkreis einwirkt. Im Interesse einer genügenden Drehzahlkonstanz mini bei mechanischer -Bremsung derAntriebsmotor so kräftig dimensioniert sein, d'aß .die in der Bremse vernichtete mechanische Leistung groß isst gegen.-über den möglichen Schwankungen der Antrieb.sleistun!g des Tonträgergerätes. Der Wirkungsgrad ist daher sehr gering.
- Bei Kontaktregelung muß, um bei Schwankungen der Antriebsleistung und der Speisespannung die erforderliche Drehzahlkonstanz sicherzustellen, die Regelung hinreichend steif sein, d. h. bei, Beginn der Drehzahländerung muß sofort eine große Änderung des Drehmomentes erfolgen, um die Drehzahl innerhalb der zulässigen, Toleranz zu halten. Die hierbei unter Umständen auftretenden Blesch'leunigungskräftebringen die Gefahr einer stoßweisen Geschwindigkeitsün.derung mit sich, die hörbare Schwankungen der Tonwiedergabe herbeiführen kann. Im Interesse der Drehzahlkonstanz muß der Antriebsmotor erheblich überdimensioniert sein, wobei die geforderte hohe Regelsteifibgkeit den Wirkungsgrad verschlechtert.
- Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie betrifft einen Gleichatromantriebsmotor für Schallaufzeichnungs- und -wiedergabegeräte mit selbsttätiger elektrischer Drehzahlregelung und ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Regelgenauigkeit und/oder des Regelbereiches eine elektrische Grundlast vorgesehen ist. Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die elektrische Grundlast zur Speisung angeschlossener Verbraucher verwendet, beisfielsweise zur Anodenspannungsversorgung des zu .dem Tonträgergerät gehörigen Verstärkers.
- Weiterhin ist es möglich, zur Verbesserung des Wirkungsgrades die elektrische Grundlast in Fn-rm einer Wechselspannung dem Antriebsmotor an zwei elektrisch gegenüberliegenden Punkten der Ankerwicklung über Schleifringe zu entnehmen. Diese Wechselspannung ,kann dann über einen Transformator beliebig umgeformt und anschließend z. B. als Anodenspannung gleichgerichtet werden.
- Da hierbei die angeführte T'ransformatorwicklung galvanisch mit der Gleichstromquelle verwunden ist, muß dafür gesorgt werden, daß die Durchsch,altung an den Transformatorerst dann erfolgt, wenn nach Anlauf des Motors eine genügend hohe Drehzahl bzw. Frequenz erreicht ist. Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines Fliehkraftschalters bewirkt werden. Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, die erwähnte Grundlast von einem Relais an .den an- . geschlossenen Transformator zuschalten, wobei das Relais über ein frequenzabhängiges Glied, z. B. einen Kondensator, erst .kurz vor der Nennfrequenz anspricht.
- Schließlich läßt sich die Regelgenauigkeit noch dadurch erhöhen, daß man, die unvermeidliche Materialwanderung an den Reglerkontakten wesentlich verringert, indem man beim Umsteuern der Drehrichtung, wie es z. B. beim Rückspulen eines Bandes oder drahtförmigen Tonträgers erforderlich ist, den Stromkreis umpolt, in dem der Regler liegt, beispielsweise den Feldkreis.
- Dlurch die Erfindung gelingt es, den Antriebsmotor in seinen mechanischen Abmessungen verhä@ltnismäßig klein zu halten, den Gesamtwirkungsgrad durch relativ geringen Regelhub und durch Ausnutzung der elektrischen Grundlast zu verbessern und schließlich infolge der kleinen Regelspannungen und der gleichzeitig als Dämpfung dienenden Grundlast eine hohe Drehzahlkonstanz zu erreichen.
- Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierin ist bezeichnet mit i ,der flieh'kraftgeregelte Antriebsmotor mit der an zwei FSchl.eifringen abnehmbaren Wechselstromlast, mit ia der Reglerkontakt, mit z der angeschlossen.-. Transformator, mit 3 das Schaltrelais mit seinem Schaltkontakt 3a, mit q. das frequenzabhängige Glied zur Festlegung der Ansprechfrequenz des Schaltrelais und mit 5 der Schalter zur Umsteuerung der Drehrichtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichstromantriebsmotor für Sehallaufzeichnungs- und -wiedergabegeräte mit selbsttätiger elektrischer Drehzahlregelung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Regelgenauigkeit und/oder des Regelbereiches eine elektrische Grundlast vorgesehen ist. o. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Grundlast zur Speisung angeschlossener Verbraucher, z. Bi. zur Anodenspannungsversorgung des dazugehörigen Verstärkers, verwendet wird. 3.-Anordnung nach Anspruch i oder a, da- durch gekennzeichnet, daß nur eine Ankerwicklung vorhanden ist, .die zur Entnahme einer Wechselstromgrund,last an zwei vorzugsweise elektrisch gegenüberliegenden Stellen. angezapft ist. 4.. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschalten der Wechselstromgrundlast an .den Verbraucher ein Schaltrelais verwendet wird, das von der erzeugten Wechselspannung über ein frequenzabhängiges Glied derart gespeist wird; daß es beim Anlaufen des Motors erst `kurz vor Erreichen der Nennfrequenz anspricht. 5. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, ,daß zur Vermeidung von Materialwanderung an den Schaltkontakten des Drehzahlreglers zur Umschaltung der Drehrichtung derjenige Stromkreis umgepolt wird; in dem der Regler liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3622A DE865826C (de) | 1951-03-15 | 1951-03-15 | Antriebsmotor fuer Tontraegergeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN3622A DE865826C (de) | 1951-03-15 | 1951-03-15 | Antriebsmotor fuer Tontraegergeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE865826C true DE865826C (de) | 1953-02-05 |
Family
ID=7338108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN3622A Expired DE865826C (de) | 1951-03-15 | 1951-03-15 | Antriebsmotor fuer Tontraegergeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE865826C (de) |
-
1951
- 1951-03-15 DE DEN3622A patent/DE865826C/de not_active Expired
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