DE865635C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dreidimensional plastischer kuenstlicher Zaehne - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dreidimensional plastischer kuenstlicher Zaehne

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DE865635C
DE865635C DEP56479A DEP0056479A DE865635C DE 865635 C DE865635 C DE 865635C DE P56479 A DEP56479 A DE P56479A DE P0056479 A DEP0056479 A DE P0056479A DE 865635 C DE865635 C DE 865635C
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tooth
mold
die
pressing
wax
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DEP56479A
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Carl De Schrevel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/08Artificial teeth; Making same

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dreidimensional plastischer künstlicher Zähne Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von künstlichen Zähnen, die dreidimensional plastisch sind.
  • Die bekannten künstlichen Zähne sind in nur zwei Dimensionen, nämlich in der Höhe und in der Breite, plastisch, während die dritte Dimension, welche durch die Stärke des Zahnes gegeben ist, keine plastische Form aufweist, sondern lediglich in einem die Form des natürlichen Zahnes nicht wiedergebenden Übergang zwischen Frontfläche und Rückfläche des Zahnes ihren Niederschlag findet. Bei den durch Pressen gewonnenen Kunststoffzähnen ist regelmäßig die Preßnaht in dem Übergang zu erkennen. Derartige Zähne stellen keinen naturgetreuen Ersatz der echten Zähne dar und bleiben immer als künstliche Zähne erkennbar.
  • Die Herstellung dieser vorbekannten künstlichen Zähne in Kunststoff erfolgt dadurch, daß zwei Formhälften, von denen die eine vertieft das Abbild der Frontfläche des Zahnes und die andere vertieft die Rückfläche des Zahnes enthält, nach der Füllung beider Formhälften mit Kunststoffpulver zusammengepreßt und erhitzt werden.
  • Nach der Erfindung wird der Zahn in einer in der Länge dreiteiligen Form gepreßt. Die Pressung des Formlings in der Form kann von der der Wurzel zugewandten Seite des Formlings aus erfolgen. Hierdurch ist es ermöglicht, kiinstliche Zähne herzustellen, die in den drei Dimensionen plastisch sind, d. h. den Zahn in allen Richtungen naturgetreu wiedergeben; denn einerseits läßt eine in der Längsrichtung dreigeteilte Form es zu, den Zahn negativ der Natur entsprechend wiederzugeben, und andererseits ist die Formung trotz des allseitigen Schlusses der Form in der Rundumrichtung durch das Pressen in der Längsrichtung des Zahnes ermöglicht. Die Dreiteilung gestattet auch das Entformen des gepreßten Zahnes selbst dann, wenn beispielsweise die Breite des Zahnes von der Wurzel nach der Schneide zu wächst.
  • Bei der Herstellung von künstlichen Zähnen wird in der Weise vorgegangen, daß der Zahn in der Länge dreiteilig in Wachs od. dgl. abgeformt und von der Abformung entsprechende Formteile in Metall durch Guß hergestellt und letztgenannte Teile in eine sie zusammenhaltende Matrize ein gesetzt werden, worauf dann in der Matrize die Pressung erfolgt. Die Trennfuge zwischen den Wachsformlingen lassen sich durch Abreiben der jeweiligen Wachsfläche mit Bärlapsamen, Talkum od. dgl. erzielen.
  • Zweckmäßig erfolgt die Abformung der Zähne in Wachs in der beim Pressen Verwendung finden den Matrize. Dies hat den Vorteil, daß die von der Abformung durch Guß hergestellten Metallformteile genau in die Matrize passen.
  • Es empfiehlt sich, die Teilungsfugen hinter die größte Zahnbreite und in die Frontseite des Zahnes zu legen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß beim Pressen etwa auf Grund der Trennfuge entstehender Grat, der durch Abschleifen und Verschleifen entfernt wird, an den Seitenflächen an einer nicht ins Auge springenden Stelle liegt und die Frontfläche des Zahnes zwar eine Naht erhält, die aber entfernt werden kann, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen.
  • Ein Vorteil des neuen Verfahrens liegt auch darin, daß sich die Zähne von größerer Härte als bisher aus Kunststoff herstellen lassen, indem durch eine genau abgestimmte Füllung der Preßform mit Kunststoffmasse eine höhere Verdichtung des Kunststoffes beim Pressen erreicht wird. Bei den bisherigen Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen durch Pressen von Kunststoff waren einer vergrößerten Füllung der Form zwecks Erzielung eines höher verdichteten Formlings enge Grenzen gesetzt.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einer längs geteilten Matrize mit auf der Seite der Zahnschneiden durch eine abnehmbare Platte geschlossenen, durch die Teilungsebene gehenden Lochungen von im eigentlichen Formbereich vergrößertem Durchmesser zur Aufnahme der Formteile sowie einem von der geschlossenen nach der offenen Seite zu abfallende Höhe aufweisenden Trennsteg auf der für die Zahnfrontfläche bestimmten Seite und aus einer Matrize mit in die Lochungen der Matrize passenden Stempeln mit der gewünschten wurzelseitigen Zahnabschlußfläche entsprechender Stirnflächenform. Der Trenusteg ergibt ohne weiteres die eine Teilfuge und ermöglicht es außerdem, den Zahn durch Auflage seiner Frontfläche auf den Trenusteg auch unterseitig satt abzuformen.
  • Es empfiehlt sich, der schrägen Stirnfläche des Stempels auf der der Rückfläche des Zahnes und auf der der Frontfläche des Zahnes zugewandten Seite einen in der Waagerechten liegenden Randteil zu geben. Dies gewährleistet, daß bei schräg nach der Zahnrückfläche ansteigender Stempelstirnfläche kein einseitiges Verdrängen des Kunststoffes nach der Rückfläche zu erfolgt und eine gleichmäßige Pressung des Zahnes gewährleistet wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die beispielsweise Ausführung einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung.
  • Abb. n läßt die Preßform in perspektivischer Darstellung teilweise geschnitten erkennen; Abb. 2 zeigt die Metaliformteile auseinandergenommen perspektivisch im Aufriß; Abb. 3 gibt die zusammengesetzten Metallformteile wieder.
  • Die Preßform besteht aus der längs geteilten Matrize 1, 2 und der Patrize 3\. Erstere ist mit Lochungen 4 versehen, welche in der Teilungsebene liegen und durch letztere in zwei Hälften geteilt werden sowie auf der Seite der Zahnschneide durch eine Platte 5 verschlossen sind. Auf der für die Zahnfrontseite bestimmten Seite der Lochungen ist ein Trenusteg 6 vorgesehen, der nach der offenen Seite der Lochungen zu abfallende Höhe hat. Die Patrize 3 ist mit Stempeln 7 ausgerüstet, die in die Lochungen passen; In dem der eigentlichen Formung dienenden Teil der Lochungen ist der Durchmesser der letzteren vergrößert. Die Stempelstirnfläche weist auf der der Rückfläche des Zahnes und auf der der Frontfläche des Zahnes zugewandten Seite einen in der Waagerechten liegenden Randteil 8 auf.
  • Die Herstellung eines Zahnes erfolgt in der Weise, daß zunächst ein Zahn in je einer Matrizenlochung abgeformt wird. Hierbei wird in der Weise vorgegangen, daß der Zahn mit seiner Wurzelfläche auf der Stirnseite eines Patrizenstempels befestigt und in die Matrizenhälfte I eingeführt wird. Vorher ist die Platte 5 an der Matrizenhälfte angebracht worden. Nachdem die Formhälfte in Wachs hergestellt und die Trennfläche durch Abreiben mit Talkum od. dgl. isoliert worden ist, wird die Matrizenhälfte 2 angebracht und die Platte 5 abgenommen, worauf das Wachs bei der zweiten Formhäl,fte von der Schneidenseite aus eingeführt wird. Hiernach wird die Platte 5 wieder angebracht, damit schneidenseitig ein mit der Matrize vollkommen bündiger Abschluß der Wachsabformen entsteht. Nach der Abformung werden die gebildeten Wachsformlinge aus der Matrize herausgenommen, um in bekannter Weise von diesen Formlingen Metallformlinge g durch Guß herzustellen. Diese Metallformlinge zeigen Abb. 2 und 3.
  • Die Metallformteileg werden in die Patrize eingesetzt und mit Kunststoffpulver dem gewünschten Verdichtungsgrad entsprechend gefüllt Nach der Füllung wird die Patrize unter Einführung ihrer Stempel in die Lochung der Matrize aufgelegt und der Formling in bekannter Weise gepreßt. In Abb. I ist durch I0 ein geformter Zahn angedeutet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung dreidimensional plastischer künstlicher Zähne, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn in einer in der Länge dreiteiligen Form gepreßt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenlnzeichnet, daß die Pressung des Formlings in der Form von der Wurzelseite aus erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn in der Länge dreiteilig in Wachs od. dgl. abgeformt und von der Abformung durch Guß entsprech'ende Metallformteile hergestellt und die Metallformteile in eine sie zusammenhaltende Matrize eingesetzt werden, worauf dann in der Matrize die Pressung erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abformung der Zähne in Wachs in der beim Pressen Verwendung findenden Matrize erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsfugen hinter die größte Zahnüreite und in die Frontseite des Zahnes gelegt werden.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis A, gekennzeichnet durch eine längs geteilte Matrize mit auf der Seite der Zahuscheide durch eine abnehmbare Platte geschlossenen, durch die Teilungsebene gehenden Lochungen von im eigentlichen Formbereicli vergrößert,em Durchmesser zur Aufnahme der Formteile sowie einem von der geschlossenen Seite nach der offenen Seite zu abfallende Höhe aufweisenden Trennsteg auf der für die Zahnfrontfiäche bestimmten Seite und einer Patrize mit in die Lochungen der Matrize passenden Stempeln mit der gewünschten wurzeiseitigen Zahnabschlußfiäche entsprechender Stirnflächenform.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Stirnfläche des Stempels (7) auf der der Rückfläche des Zahnes und auf der der Frontfläche des Zahnes zugewandten Seite einen in der Waagerechten liegenden Randteil (8) aufweist.
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