DE86556C - - Google Patents

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DE86556C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/02Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art
    • B22D25/04Casting metal electric battery plates or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1895 a
Die Bleigitter für elektrische Akkumulatoren, bei denen die Hohlräume vorzugsweise unterschrittene, nach innen verjüngte, gezackte oder derartige Ränder haben, wurden bisher durch Gufs in Sandformen mit Hülfe von Sand oder Massekernen " hergestellt. Erfahrungsgemäß sind jedoch Gitter, die in Giefsmaschinen erzeugt werden, genauer und vortheilhafter. Nur gelang es bisher nicht, Maschinen zu schaffen, mit denen die Anfertigung solcher Bleigitter für verschiedene Typen möglich war. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll diese Lücke durch eine Gufsform für ~ Akkumulatorenbleigitter ausfüllen, mit der sich . die verschiedensten Stabanordnungen giefsen lassen, auch solche, die in Sand nicht ausführbar waren. Aufserdem soll die Form die Beseitigung verschiedener Mangel ermöglichen, die den Bleigittern bisher noch anhafteten.
Die Form ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die allgemeine Anordnung.
Von den Formtheilen α und a1, zwischen denen die Stäbe gegossen werden, sitzen die ersteren (a) an einem am Gestell angelenkten Arm b, die letzteren (a1) an dem, festen Gestell g. Durch Zurücklegen des Armes b können demnach die Formtheile α zurückgezogen werden, aber nicht mehr, wenn die Stäbe gegossen sind. Um dies zu ermöglichen, das gegossene Gitter also aus der Form entfernen zu können, sind die Formtheile α noch aufserdem gegen al beweglich gemacht. Die Theile α liegen nämlich in einem Kasten k, welcher in dem Rahmen r , des Armes b verschiebbar ist (Fig. 2 bis 4). Dieser Verschiebung dient ein Winkelhebel y, der an seinem längeren Ende durch Schraube und Kurbel bewegt wird. Um die Verschiebung der Theile α gegen a1, welche in giefsfertigem Zustande völlig festliegen müssen, möglich zu maqhen, sind unter den festen Theilen a1 Einlagen c angebracht, die zurückgezogen werden können. Hierzu sind die Einlagen c an einer Platte ρ befestigt, welche mittelst einer um die Drehpunkte d und e schwingenden Gelenkverbindung ν durch Hebel h und Zahntrieb bewegt werden kann.
Sind die Einlagen zurückgezogen, so kann der Kasten k mit Hülfe des Winkelhebels w im Rahmen r nach oben verschoben werden, wobei die Formtheile α in den jetzt freien Raum der Theile c und von den gegossenen Stäben forttreten, so dafs nunmehr der Arm b zurückgelegt werden kann. Das Ausheben des Bleigitters aus Hen festen Formtheilen a1 geschieht dann von Hand oder auch mit Hülfsgetrieben, wie Kniehebel oder dergleichen.
Damit beim Eingiefsen des Bleies zwischen die Rahmen r und r1 kein Blei in den oberen Spalt zwischen dem Kasten und seinem Rahmen r (Fig. 2) fliefsen und das Verschieben des Kastens im Rahmen verhindern kann, wird von dem Winkelhebel w aus ein Schieber s mitbewegt, der den Spalt verschliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Gufsform für Gitter mit unterschnittenen Stäben, bei welcher zwischen den die Formen bildenden Stäben bewegliche Einlagen angeordnet sind, nach deren Entfernung die eine Formhälfte in ihrer Ebene verschoben und entfernt werden kann.
    Bei der unter' i. genannten Gufsform ein Verschlufsschieber s, welcher mit dem Kasten k so verbunden ist, dafs er beim Heben oder Senken desselben hin- und herbewegt wird, zu dem Zwecke, den Schlitz zwischen Rahmen und Kasten zu verschliefsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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