DE86440C - - Google Patents

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DE86440C
DE86440C DENDAT86440D DE86440DA DE86440C DE 86440 C DE86440 C DE 86440C DE NDAT86440 D DENDAT86440 D DE NDAT86440D DE 86440D A DE86440D A DE 86440DA DE 86440 C DE86440 C DE 86440C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G13/00Other offensive or defensive arrangements on vessels; Vessels characterised thereby
    • B63G13/02Camouflage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PAUL BAUMERT in BERLIN.
während der Fahrt.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1895 ab.
Durch die nachstehend beschriebene Vorrichtung wird die Verbreitung des Rauches bei Dampfern vermieden, sobald diese eine Mindestgeschwindigkeit von sechs Knoten haben. Jede gröfsere Geschwindigkeit wirkt vortheilhafter.
Der aus der Rauchbüchse A (Fig. 1) sonst in den Schornstein abgehende Rauch wird durch ein Kniestück in das horizontale Rohr B unter Deck oder über Deck entweder nach dem Heck, wie in der Zeichnung dargestellt, oder gegabelt nach Back- und Steuerbord geführt. Das Ende des Rohres B trägt ein um seine horizontale Achse drehbares Knie C. Während des Anheizens oder während längeren Stillstandes des 'Schiffes wird das Knie C mit der Mündung nach oben oder je nach der Windrichtung nach Back- oder Steuerbord gedreht, so dafs die Heizgase ungehindert entweichen können (Fig. 2). Der Höhenunterschied gegenüber den bisherigen Schloten wird durch ein Blasrohr α ausgeglichen, welches sich durch den mittleren Theil des Rohres -B erstreckt. Die Mündung des Blasrohres α steht in Verbindung mit dem Knie C und ist mit diesem gleichzeitig drehbar. Zur Vermeidung der Wärmeausstrahlung hat das Rohr B einen an beiden Enden offenen Mantel H erhalten; zwischen Rohr und Mantel circulirt eine Luftschicht, die am besten zur Geltung kommt, wenn das Rohr B nach dem Heck mündet (Fig. 1), da so vom Bug her die Luft zwangsweise während der Fahrt in das Mantelrohr H eingeführt wird.
Sobald das in Bewegung gesetzte Schiff annähernd die Geschwindigkeit von sechs Knoten oder ca. 3,5 m in der Secunde erreicht hat, wird das Kniestück C senkrecht nach unten gerichtet und durch den Ring s mit einem senkrechten Rohr D fest verbunden. Letzteres trägt an seinem unteren Ende eine kegelförmige waagrechte Düse F, welche ganz unter Wasser liegt. In die Düse F ist vom Heck des Schiffes her ein cylindrisches Rohr E axial in der Weise eingeführt, dafs zwischen seinem einen Ende und der kegelförmigen Wandung der Düse ein geringer Zwischenraum verbleibt. Wenn nun das Schiff in der Richtung des Pfeiles ρ in Vorwärtsfahrt sich befindet, so tritt ein Wasserstrom in der Richtung des Pfeiles q bei m in das Rohr E, durchströmt die Düse F und reifst die angesaugten Heizgase mit sich fort, um schliefslich die Düse F an ihrer Mündung η zu verlassen und mit dem Rauch zusammen in dem Heckwasser des Schiffes zu verschwinden.
Das mit Düse F zusammenhängende Rohr D kann mit einer Stellvorrichtung versehen sein, so dafs es je nach der Wasserlinie (Ladewasserlinie) gehoben werden kann. Das Rohr D kann am Heck auch gegabelt münden.
Wenn die waagrechten Achsen der Düse F und des Rohres E mit der Propellerachse zusammen fallen, dann wird die Saugwirkung

Claims (2)

auf die Heizgase noch intensiver durch die vom Propeller erzeugte Strombeschleunigung. ■ Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Beseitigen von Rauch und Abgasen bei Wasserfahrzeugen während der Fahrt, dadurch gekennzeichnet, dafs
. Rauch oder Abgase durch die in Folge der Fahrt erzeugte Strömung in das Wasser gesaugt und mitgerissen werden.
2. Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher das Ansaugen des Rauches in der Weise bewirkt wird, dafs mit der Rauchleitung (D) eine unter Wasser am Heck des Schiffes angeordnete kegelförmige Düse (F) verbunden ist, in welche von dem Heck her ein cylindrisches Rohr (E) in der Weise eingesetzt ist, dafs zwischen seinem einen Ende und der kegelförmigen Wandung der Düse ein geringer Zwischenraum verbleibt, durch welchen der Rauch bei der Vorwärtsfahrt des Dampfers von dem das Rohr (E) und die Düse (F) durchlaufenden Wasserstrom angesaugt und mitgerissen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen..
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2713841A (en) * 1954-06-14 1955-07-26 Forbes Thomas Robertson Pivotally mounted underwater exhaust

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2713841A (en) * 1954-06-14 1955-07-26 Forbes Thomas Robertson Pivotally mounted underwater exhaust

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