DE864315C - Heizofen nach dem Verfahren zur wirtschaftlichen Verbrennung in Feuerungsanlagen - Google Patents

Heizofen nach dem Verfahren zur wirtschaftlichen Verbrennung in Feuerungsanlagen

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DE864315C
DE864315C DE1949864315D DE864315DA DE864315C DE 864315 C DE864315 C DE 864315C DE 1949864315 D DE1949864315 D DE 1949864315D DE 864315D A DE864315D A DE 864315DA DE 864315 C DE864315 C DE 864315C
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DE
Germany
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combustion
heating furnace
movable
grate
combustion chamber
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DE1949864315D
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Erich Strempel
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ERICH STREMPEL BERLIN-WILMERSDORF
Original Assignee
ERICH STREMPEL BERLIN-WILMERSDORF
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/18Arrangement or mounting of grates or heating means
    • F24H9/1809Arrangement or mounting of grates or heating means for water heaters
    • F24H9/1832Arrangement or mounting of combustion heating means, e.g. grates or burners
    • F24H9/1845Arrangement or mounting of combustion heating means, e.g. grates or burners using solid fuel

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Description

  • Heizofen nach dem Verfahren zur wirtschaftlichen Verbrennung in Feuerungsanlagen Die in der Patentschrift 83q.282 für Feuerungsanlagen und besonders für Zentralheizungskessel geschilderten Belastungsschwankungen treten auch in voller Höhe bei kleinen Zentralheizungen, die nur mit einem Kessel ausgestattet sind, und beim Zimmerofen auf. Hier muß der Wärmeerzeuger die gesamte Leistungsspanne von der kleinsten Leistung bei wärmerem Wetter bis zur Höchstleistung bei strengem Frost aufnehmen. Die bekannten Konstruktionen entsprechen diesen Anforderungen nicht. Die Leistung der Feuerung kann nur in engem Rahmen verändert werden, und zwar lediglich durch Verändern der Luftzufuhr und in geringem Maße durch Ändern der Beschickungshöhe. Eine Regelung der Heizfläche ist beim einzelnen Zentralheizungskessel überhaupt nicht und bei Zimmeröfen nur dann möglich, wenn sie mit abschaltbaren Zügen oder Luftschächten ausgerüstet sind. Von der bei derartigen Öfen gegebenen Regelmöglichkeit wird aber praktisch kaum Gebrauch gemacht, weil ein Erfolg nur dann zu erreichen ist, wenn gleichzeitig auch die Leistung der Feuerung geregelt wird. Die eng begrenzte Regelbarkeit der Feuerung zwingt dazu, kleine Zentralheizungen und Zimmeröfen stoßweise zu betreiben oder, wie es beim Kachelofen geschieht, Wärme im Ofenmaterial zu speichern. Gute Wärmehalter sind aber schlechte Wärmeleiter. Derartige Öfen heizen nur langsam auf. Die beim Anheizen hohe überschüssige Wärme geht durch den Schornstein verloren. Eiserne Öfen strahlen beim Anheizen hohen Wärmeüberschuß in den Raum aus, kühlen aber mit zunehmendem Abbrand schnell wieder ab. Die mangelhafte Regelbarkeit ist die Ursache für den bekanntlich schlechten Nutzeffekt der genannten Heizungseinrichtungen.
  • Es wurde bereits versucht, durch Abdecken überschüssiger Rostfläche mit Ziegelsteinen od. dgl, ein besseres wirtschaftliches Ergebnis zu erzielen. Praktische Bedeutung hat diese Maßnahme jedoch nicht erlangt, weil sie zu primitiv und umständlich ist. Durch die Patentschrift 627 974 wurde eine Vorrichtung zur -Regelung des Feuerraums bei Kochherden, Heizöfen od. dgl. mittels einer auf dem Feuerrost verschiebbaren Wand bekannt. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß als verschiebbare Wand auf dem Feuerrost ein auf großer Standfläche selbständig stehender klotzartiger Körper lose aufgestellt ist, der mittels eines Feuerhakens oder einer Schubstange bewegt werden kann. Auch diese Vorrichtung hat wenig praktischen Wert, weil die unten durch den Rost strömende Verbrennungsluft ungehindert durch den unbedeckten Rostteil und nicht durch das Brennstoffbett strömt. Für einen Ofen oder einen Zentralheizungskessel u. dgl. mit einer hohen Brennkammer ist diese Vorrichtung unbrauchbar, weil der durch eine über der Brennkammer angebrachte Fülltür eingeschüttete Brennstoff trotz des beweglichen Klotzes auf die gesamte Rostfläche fallen kann.
  • Eine wirtschaftliche Regelung der Verbrennung bei Öfen usw. ist nur dann zu erlangen, wenn gleichzeitig die Rostfläche und die Heizfläche den Belastungsschwankungen angeglichen werden und bei allen Belastungen die physikalischen Voraussetzungen für eine vollkommene Verbrennung erfüllt sind. Im Patent 834 282 werden zur Regelung der Rostfläche drehbare Klappen unter dem Rost oder Einschiebebleche vorgeschlagen. Die beim Zimmerofen und bei kleinen Zentralheizungskesseln zweckmäßig schachtartige Brennkammer ergibt bei den genannten Regeleinrichtungen tote Winkel, die sich nachteilig auswirken. Diese Nachteile lassen sich ausschalten, wenn die Rostfläche und die Brennkammer durch Verstellen von Brennkammerwänden während des Betriebes nach Erfordernis verändert werden. Um dieses zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß die Brennkammer teilweise überdeckt und der Wandteil unterhalb der Überdeckung beweglich eingerichtet. Der Brennstoff bedeckt dann nur den von der beweglichen Wand freigegebenen Rostteil, während die aus dem Aschenraum durch den unbenutzten Rostteil einströmende Luft als Zweitluft in die Feuerung gelangt und die Verbrennung verbessert. Die Erstluft wird durch den abgeschalteten Rostteil in keiner Weise beeinträchtigt. Es kann bei jeder gewünschten Leistung mit der günstigsten Rostbelastung gefeuert werden.
  • Die Heizfläche kann durch Abschalten einzelner Züge geregelt werden.
  • Feuerung und Heizfläche sind also völlig elastisch; sie können dem jeweiligen Wärmebedarf weitgehend angepaßt werden. Die bisher aus der fehlenden Regelbarkeit erwachsenen hohen Verluste werden bei der vorgeschlagenen Ausführung eingespart. Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel an einem transportablen Ofen mit Sturzzug. Der vordere Teil der Brennkammer A ist durch den Deckenstein k überdeckt. Ein entsprechend bemessener Wandteil d wird mittels der Schubstange s auf dem Rost c hin und her bewegt. Bei der beispielsweisen Anordnung wird der verstellbare Wandteil d gleitend bewegt. Erbesteht vorteilhaft aus einem gußeisernen Rahmendl, der im unteren Teil die innere Feuertür d2 trägt und im oberen mit feuerfestem Material d3 ausgefüttert werden kann. Die bei vorgeschobener Stellung durch den freien Rostteil bei e einströmende Luft tritt durch die Fugen i als Zweitluft in die Feuerung.
  • Es ist ohne weiteres verständlich, daß diese Art der Regelung bei jeder Teillast den höchsten praktisch möglichen Wirkungsgrad ergeben muß, denn alle die Wärmeerzeugung und die Wärmeabgaben bestimmenden Faktoren werden der jeweils gewünschten Leistung angepaßt. Gleichzeitig ist daraus aber auch zu erkennen, wie wenig fachmännisch die bisher übliche, auf reiner Luftdrosselung beruhende Regelung der Feuerung ist. Neben dem abgebildeten Ausführungsbeispiel gibt es natürlich noch weitere Bewegungsmöglichkeiten für die verstellbare Wand. Es wird auch oft vorteilhaft sein, einen Teil der Brennkammerrückwand beweglich zu gestalten, damit das vorn angebrachte Feuergeschränk nicht beeinträchtigt wird. Es kann auch zweckmäßig sein, die Vorder- und die Rückwand beweglich zu machen und bei Teillast den mittleren Teil der Brennkammer zu beschicken. Natürlich können mit dem gleichen Erfolg auch die Seitenwände beweglich gestaltet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heizofen nach dem Verfahren zur wirtschaftlichen Verbrennung in Feuerungsanlagen mit stark wechselnder Belastung gemäß Patent 834 282, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer teilweise überdeckt ist und unterhalb der Überdeckung (la) entsprechend bemessene Wandteile (d) beweglich gestaltet sind, wobei die Trennschlitze (i) zwischen der Überdeckung und der beweglichen Wand zur Zweitluftzuführung dienen.
  2. 2. Heizofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer zwecks schneller Durchwärmung mit einer dünnen Wandschicht umgeben wird und daß nach Erfordernis Teile der Wandschicht beweglich sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 418 o63, 414 621, 430 237, 627 974.
DE1949864315D 1949-07-27 1949-07-28 Heizofen nach dem Verfahren zur wirtschaftlichen Verbrennung in Feuerungsanlagen Expired DE864315C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE414621C (de) * 1924-01-11 1925-06-09 Gerbens W Kachelofen mit einem dem oberen Teil des Ofens vorgeschalteten Heizkoerper aus eisernen Warmluftrohren
DE418063C (de) * 1924-01-06 1925-09-04 Ulrich Neumann Dauerbrandofen mit senkrechtem Luftumlaufkanal
DE430237C (de) * 1924-01-09 1926-06-11 Wilhelm Gerbens Kachelofen
DE627974C (de) * 1933-12-03 1936-03-27 Hermann Ernst Zierenberg Vorrichtung zur Regelung der Groesse des Feuerraumes bei Kochherden, Heizoefen o. dgl.

Patent Citations (4)

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