DE86327C - - Google Patents
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- DE86327C DE86327C DENDAT86327D DE86327DA DE86327C DE 86327 C DE86327 C DE 86327C DE NDAT86327 D DENDAT86327 D DE NDAT86327D DE 86327D A DE86327D A DE 86327DA DE 86327 C DE86327 C DE 86327C
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- plate
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G11/00—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
- F16G11/12—Connections or attachments, e.g. turnbuckles, adapted for straining of cables, ropes, or wire
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch welche ein regelbares Verspannen von
Drähten mit einander oder von Drähten mit bandartigen Zuggliedern bewirkt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. i, 2 und .3 die Vorder- und Seitenbezw. Hinteransicht eines Spannschlosses, zur
Verbindung eines draht- und bandartigen Zugorgans;
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung des zur Spannungsregelung drehbaren Gliedes des
Schlosses; Fig. 5, 6 und 7 sind den Fig. 1, 2 und 3 entsprechende Darstellungen eines Spannschlosses
für zwei drahtförmige Zugorgane;
Fig. 8 veranschaulicht in Oberansicht die Anwendungsweise des Spannschlosses zur Verbindung
eines draht- und bandförmigen Zugorgans mit regelbarer Spannung.
Das Spannschlofs besteht aus einer Platte a mit ovalem Loch a1 zur Aufnahme des drehbaren
Spanntheils und einem schlitzartigen Ausschnitt α2, in welchem das bandartige Zugorgan
in geeigneter Weise befestigt wird. Der Spanntheil besteht aus einer, für die Aufnahme
eines Schraubenschlüssels oder anderen Werkzeuges (z. B. sechskantig) geeignet geformten
Scheibe c und einer Widerlagsplatte b, welche nach der Scheibe c zu konisch abgedreht ist
und so einen keilförmigen, ringförmigen Einschnitt für die lose Aufnahme der Schlofsplatte
α bildet. An die Scheibe c und Platte b schliefsen die mit diesen aus einem Stück herzustellenden
seitlichen Zapfen bezw. Spindelschenkel b1 an, durch deren Löcher die Enden
des drahtförmigen Zugorgans d hindurchgezogen werden.
Die Widerlagsplatte b hat der Form des Auschnittes a1 der Platte α entsprechend eine
ovale Gestalt, um das Spannungsglied derart in die Schlofsplatte einführen zu können, dafs
letztere zwischen den Theilen c b liegt, während bei einer Verdrehung des Spannungsgliedes
eine relativ feste Verbindung beider bewirkt wird.
Mit Hülfe dieses Spannschlosses ist eine nachspannbare bezw. regelbare Verspannung
des an die Spindelschenkel bl angreifenden Drahtes d und in den Schlitz a2 der Schlofsplatte
eingezogenen Bandes e durch Drehung des Spannungsgliedes möglich, wobei sich die
Drahtenden auf den Spindelschenkel auf- bezw. von demselben abwickeln.
Bei dieser Drehung wirkt die konische Fläche b'2 der Widerlagsplatte b gegen den
Rand des Plattenausschnittes a1 mit einem von
dem Winkel des Konus abhängigen Druck derart, dafs eine selbstthätige Rückdrehung des
Spannungstheils des durch die Scheiben c b. gegen die Schlofsplatte α ausgeübten Reibungsdruckes ausgeschlossen ist. Mit der Gröfse der
durch die Zugorgane auf das Spannschlofs übertragenen Zugspannung wächst auch der
durch die Scheiben c b des Spannungstheiles übertragene Reibungsdruck.
Um schädliche ungleichmäfsige Beanspruchungen des Spannschlosses auszuschliefsen, die
dadurch auftreten könnten, dafs die Drahtgabelenden von dem Umfange der Spindel-
schenkel ablaufen, wird der Schlitz ar für das
einzuziehende Band bezw. das Loch a3 in der
Platte α für den einzuziehenden anderen Draht
(Fig. 5 bis 7), wie aus der Zeichnung ersichtlich, unsymmetrisch derart angeordnet, dafs
die Resultanten der auftretenden Zugkräfte mit
der Schlofsachse zusammenfallen.
einzuziehende Band bezw. das Loch a3 in der
Platte α für den einzuziehenden anderen Draht
(Fig. 5 bis 7), wie aus der Zeichnung ersichtlich, unsymmetrisch derart angeordnet, dafs
die Resultanten der auftretenden Zugkräfte mit
der Schlofsachse zusammenfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Spannen von draht- und
bandartigen Zugorganen, bestehend aus einerSchlofsplatte (a) und einem in einer ovalen OefFnung (a 1J derselben drehbaren Spannungstheil, der von einer ovalen Platte (b) mit konischem Hals (b2), einer Scheibe (c) und Spindelschenkeln (bl) gebildet wird, welch letztere bei Drehung des Spannungstheils den Draht (d) aufwickeln, wobei die zwischen den Scheiben (c b) und der das andere Zugorgan (e) aufnehmenden Schlofsplatte (a) veranlafste Reibung die Lösung des Spannungstheils verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE86327C true DE86327C (de) |
Family
ID=358387
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT86327D Active DE86327C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE86327C (de) |
-
0
- DE DENDAT86327D patent/DE86327C/de active Active
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