DE64177C - Befestigungsring für die Garnscheiben an Webstuhl-Kettenbäumen - Google Patents

Befestigungsring für die Garnscheiben an Webstuhl-Kettenbäumen

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DE64177C
DE64177C DENDAT64177D DE64177DA DE64177C DE 64177 C DE64177 C DE 64177C DE NDAT64177 D DENDAT64177 D DE NDAT64177D DE 64177D A DE64177D A DE 64177DA DE 64177 C DE64177 C DE 64177C
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DE
Germany
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ring
thread
chain
fastening ring
discs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64177D
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English (en)
Original Assignee
A. HEISE in Grofsenhain, Dresdenerstr. 338
Publication of DE64177C publication Critical patent/DE64177C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/28Warp beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf den Kettenbäumen der Webstühle angebrachten Garnscheiben müssen mit wechselnder Breite der Kette auf dem Baum entsprechend eingestellt werden. Zu diesem Zwecke waren die bisher gebräuchlichen Garnscheiben mit einem angegossenen Ring versehen, in welchem eine Schraube angebracht war, welche zum Feststellen der Garnscheibe gegen den Baum geschraubt wurde. Durch eine derartige Befestigungsmethode leiden aber die aus weichem Holz hergestellten Kettenbäume bedeutend, indem die an verschiedenen Stellen eindringende Schraube das Holz zerstört. Aufserdem haben diese Garnscheiben den Uebelstand, dafs sie beim Schwinden des Holzes den Kettenbaum nicht mehr genau umschliefsen, so dafs sie sich schief stellen. Dies hat zur Folge, dafs die dicht an den Garrischeiben liegenden Kettenfäden mit ungleicher Spannung ablaufen, wodurch Webefehler im Stück entstehen.
Nach der vorliegenden Erfindung nun wird auf dem Kettenbaum ein aus einem Stück bestehender oder aus mehreren Theilen zusammengesetzter Ring angebracht, der mittelst einer oder mehrerer Schrauben zusammengezogen werden kann und mit Ansätzen oder Vorsprüngen versehen ist, gegen welche sich die Garnscheibe legt. Nach Lösen der Schraube kann man den Ring leicht auf dem Kettenbaum verschieben und dadurch die Garnscheiben einander nähern bezw. von einander entfernen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiger Ring in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen aus vier Theilen zusammengesetzten Ring in Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt den Kettenbaum mit aufgeschobenem Ring und Garnscheibe in Vorderansicht.
Der Ring besteht aus vier aus Bandeisen hergestellten Ringsegmenten A, welche an ihren Enden in der Weise umgebogen sind, dafs Flantsche α gebildet werden, die mittelst der Schrauben B zusammengeschraubt werden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, legt sich die Garnscheibe L seitlich gegen die Flantsche α und wird von denselben in genau senkrechter Stellung festgehalten. Wenn die Garnscheibe auf dem Kettenbaum verschoben werden soll, genügt es, wenn eine der Schrauben -B gelöst wird, worauf man den Ring und die Garnscheibe leicht verschieben kann. Da die Ringsegmente A aus Bandeisen hergestellt sind, so schmiegen sie sich genau an den Kettenbaum an, so dafs ein Schiefsitzen des Ringes und infolge dessen auch der Garnscheibe ausgeschlossen ist. Eine Beschädigung des Kettenbaumes durch den Ring ist ebenfalls unmöglich, da die Befestigung desselben durch Zusammenziehen und nicht durch Einschrauben einer Schraube in den Kettenbaum bewirkt wird.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Abänderung ist der Ring aus zwei Theilen A, die durch ein Scharnier b drehbar mit einander verbunden sind, hergestellt. Auf diesen Theilen A sind die Flantsche α J durch Niete oder auf sonst geeignete Weise befestigt. Die an den Enden
der Theile A angebrachten Flantsche αλ sind mit Löchern zur Aufnahme der Schraube B versehen, mittelst welcher der Ring zusammengezogen bezw. gelöst werden kann. Anstatt den Ring aus zwei Theilen herzustellen, die durch ein Scharnier mit einander verbunden sind, kann man auch einfach einen an einer Seite aufgeschnittenen, im übrigen aus einem Stück bestehenden Ring verwenden. Ein derartiger Ring unterscheidet sich von dem in Fig. 3 dargestellten nur dadurch, dafs das Scharnier b fehlt, während die Flantsche a und a1 in derselben Weise auf dem Ring angebracht sind.
In Fig. 4 besteht der Ring aus vier Theilen A, deren Enden in der Weise zu Flantschen a1 umgebogen sind, dafs sie die radial nach aufsen gebogenen Enden a" des benachbarten Theiles umfassen. Ein an diesem Theil befestigter Stift c tritt durch eine entsprechende Bohrung des Flantsches a1 und bewirkt dadurch eine feste Verbindung der in einander greifenden Theile. Zwei benachbarte Enden der Theile A sind zu verstärkten .Flantschen al umgebogen zur Aufnahme der Schraube B, mittelst welcher der Ring zusammengezogen wird.
Ein für kleinere Kettenbäume aus drei Theilen hergestellter Ring ist in Fig. 5 dargestellt. Bei diesem sind die Enden der Theile A ähnlich wie bei der vorigen Anordnung so umgebogen, dafs sie die Flantsche al bilden, welche die radial aufgebogenen Enden a" der benachbarten Ringtheile umschliefsen. Die Stifte c sind bei diesem Ring fortgelassen. Das Zusammenziehen des Ringes erfolgt wie bei den anderen Ringen durch eine Schraube B, welche durch zwei verstärkte Flantsche αλ hindurchreicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zum Feststellen nicht getheilter Garnscheiben auf Kettenbäumen dienender verstellbarer, entweder aus einem Stück bestehender oder aus mehreren Theilen zusammengesetzter Ring, welcher mittelst Schrauben (B) zusammengezogen und dadurch auf dem Kettenbaum befestigt wird, und welcher mit Flantschen (a bezw. a 1J versehen ist, gegen welche sich die Garnscheibe legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64177D Befestigungsring für die Garnscheiben an Webstuhl-Kettenbäumen Expired - Lifetime DE64177C (de)

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