DE86230C - - Google Patents

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DE86230C
DE86230C DENDAT86230D DE86230DA DE86230C DE 86230 C DE86230 C DE 86230C DE NDAT86230 D DENDAT86230 D DE NDAT86230D DE 86230D A DE86230D A DE 86230DA DE 86230 C DE86230 C DE 86230C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
KLASSE 42: Instrumente.
Selbstkassirende Verkäufer mit versetzt über einander aufgestapelten Waaren, deren Verausgabung, sei es durch Drehung der Unterlegescheibe bei feststehendem Waarenstapel, sei es durch Drehung des Waarenstapels, bei feststehender Bodenplatte erfolgt, sind zwar an sich bekannt. Doch waren die bisher construirten Apparate dieser Art wegen der starken Reibung zwischen der jeweilig untersten Waare und der Bodenplatte nicht allgemein verwend-. bar. Demgegenüber bietet die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung, bei welcher die Reibung zwischen Waare und Bodenplatte vollständig vermieden ist. Zu diesem Zweck ist die Bodenplatte mit drehbaren Klappen versehen, auf welchen die Waaren· ruhen, von welchen Klappen bei jedesmaliger Bethätigung des Apparates infolge Drehung eines ■ unter den Waarenhaltern liegenden Ringes je zwei die unterste Waare tragende niedersinken und den untersten Gegenstand durchfallen lassen, während der Rest des Waarenstapels von zwei anderen Klappen gehalten wird.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Oberansicht eines derartigen Selbstverkäufers, Fig. 2 eine Oberansicht desselben nach abgenommenem Führungsring. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Verkäufers, Fig. 4 einen Schnitt nach x-x, Fig. 5 einen Schnitt nachy-y und Fig. 6 einen gleichen Schnitt wie Fig. 5, wobei in letzter Figur die Zugstange vorgezogen ist. Fig. 7 und 8 stellen den Führungsring in Seitenansicht dar.
Bei diesem Verkäufer werden Waarenhalter gebraucht, die klappenförmige oder dergleichen Gestalt haben und um horizontale Achsen drehbar sind.
Je nach der Form der zu verkaufenden oder durch die Vorrichtung abzugebenden Gegenstände richtet sich die Anzahl der Waarenhalter, welche stets getrennt in Gruppen in Thätigkeit treten. ■
In beiliegender Zeichnung sind zur Ausgabe rechteckige Gegenstände angenommen und dementsprechend zwei Paar Waarenhalter vorgesehen. Letztere sitzen auf horizontalen, auf dem Gehäuse α passend gelagerten Achsen c°, von denen jede auf ihrem einen Ende einen Arm c' trägt, der beim Aufruhen auf. einem horizontalen Führungsringe/ den zugehörigen Waarenhalter bezw. Klappe c in . horizontaler Lage hält. Die ringförmige Führungsbahn /, welche auf Rollen r, die auf der Platte b des Gehäuses befestigt sind, drehbar ist, besitzt Ausschnitte/', in die die Arme c' der Waarenhalter c beim Drehen der Führungsbahn/ einfallen und dann die Klappen c aus ihrer horizontalen in eine nach unten gerichtete senkrechte Lage bringen.
Hierbei werden die von dem jeweiligen Klappenpaar getragenen Verkaufsgegenstände frei und fallen nach unten auf eine geneigte Ebene, welche sie zur Ausgabe bringt.
Die mit Handgriff ausgerüstete, durch eine Feder stets in der zurückgeschobenen Stellung gehaltene Zugstange \ trägt an ihrem Ende eine sich auf dem Stift K mitführefade Stange %', welche auf ihrem oberen, rund abgesetzten Ende eine Feder ^2 besitzt, die gegen einen Stift der mit Sperrzähnen ausgerüsteten Stange s anliegt. Letztere ist auf ■ einem an der Zugstange befestigten Winkel ^3 drehbar gelagert und mufs infolge dessen sämmtliche Bewegungen der Zugstange mitmachen. Diese Sperrstange s
ist auf einer Seite an ihrem vorderen Ende abgesetzt und wird, wenn ihr hinteres breiteres' Ende gegen die Münze zu liegen kommt, nach der Mitte des Führungsringes herübergedrückt, wodurch ihr aufgebogenes Ende s' gegen einen der auf dem unteren Rande des Führungsringes / vorhandenen Ansätze /2 zu liegen kommt.
Der an der Zugstange befestigte, an seinem vorderen Ende senkrecht aufgebogene Stift ^4 hält den gekröpften, unter Wirkung der Feder e' stehenden Arm e, so lange die Zugstange in Ruhe ist, in der in Fig. 2 gezeichneten Lage. Wird hingegen die Zugstange \ vorgezogen, so wird dieser Arm e frei und gelangt dann mit seinem freien Ende gegen einen der auf dem Ringe/ vorstehenden Ansätze/2, wodurch die Gröfse der Drehung dieses Ringes begrenzt wird.
Der Sperrarm 5· trägt noch unter seinem vorderen Ende einen Ansatz s2, welcher bei der mit dem Vorziehen bedingten Seitenbewegung des Armes s hinter den Rand eines Ansatzes h gelangt und so den Arm s in richtiger Lage hält.
Um ein zu frühes Zurückgehen der Zugstange \ zu verhüten, ist noch die unter Wirkung einer Feder stehende Sperrklinke if vorgesehen, welche nach der Seitenbewegung des Sperrarmes s der Reihe nach in die Sperrzähne desselben gelangt und erst dann ein Zurückgehen von s und der damit verbundenen Zugstange \ gestattet, nachdem der an derselben sitzende horizontale Ansatz ^4 über den Münzkanal ί hinaus vorgezogen ist und die Münze, freigegeben hat. Der auf der Stange K befestigte Ring K' begrenzt die Vorwärtsbewegung der Zugstange. Statt klappenförmige Waarenhalter können auch walzenförmige angewendet werden (Fig. g).
Ebenso lassen sich auch W.aarenhalter mit pendeiförmiger Bewegung verwenden (Fig. 10). - Wirkungsweise: Nach Einwurf eines Geldstücks wird beim Vorziehen der Zugstange % der Arm s durch die in der Rinne t sitzende Münze herübergedrückt und durch seinen vorderen Ansatz s' ein Drehen des Führungsringes/ bewirkt. Hierdurch werden die Armee' von den horizontal stehenden Klappen in die Aussparungen/' fallen und so aus der horizontalen in die senkrechte Lage gebracht, wodurch die darauf liegenden Gegenstände herunterfallen und auf einer geneigten Ebene zur Ausgabe gelangen.. Die Drehung des Ringes / wird, wie bereits beschrieben, durch den Arm e begrenzt.
Um bei leicht zerbrechlichen Gegenständen letztere nur durch ihr eigenes Gewicht herunter fallen zu lassen und dementsprechend die über den zur Ausgabe bestimmten Gegenständen liegende von ersteren etwas abzuheben, werden auf den Führungsring/ noch die keilförmigen Ansätze/3 (Fig. 8) angebracht, wodurch die Arme/ und somit die Klappen etwas über die horizontale Lage gebracht werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Selbstverkäufer für versetzt über einander aufgestapelte Waaren, dadurch gekennzeichnet, dafs die Waaren auf Waarenträgern (c) ruhen, die um waagrechte Achsen drehbar sind, und von denen bei jedesmaliger Bethätigung durch Drehung eines die Waarenträger (c) in waagrechter Lage haltenden Ringes ff) je zwei einander gegenüberliegende, den Stapel tragende Träger niederfallen und das unterste Waarenpäckchen freigegeben, während die anderen den Rest des Stapels unterstützen, so dafs bei der Drehung jede Reibung zwischen Waaren und Waarenträger vermieden wird.
2, Ein Selbstverkäufer nach Anspruch 1, bei dem die Waarenträgerachsen Arme (c'J haben, die die Waarenträger (c) in waag- , rechter Lage halten und sie bei der Drehung des Ringes ff) durch Einfallen in dessen Aussparungen ff) herunterklappen lassen.
3, Ein Selbstverkäufer nach Anspruch 1, bei dem der Ring ff) durch einen auf der Zugstange drehbar befestigten Sperrarm fs). gehalten wird, der bei Vorziehen der Zugstange durch das eingeworfene Geldstück seitlich bewegt wird und dadurch in den Bereich der Ansätze ff") des Ringes ff) ge^ langt, so dafs der Ring durch weiteres Vorziehen der Zugstange gedreht werden kann.
4. Ein Selbstverkäufer nach Anspruch 1., bei dem die Drehung des Führungsringes ff) durch einen Hebelarm (e) begrenzt wird, der durch einen Stift (^) der Zugstange in seiner Lage gehalten, beim Vorziehen der Zugstange freigegeben und durch eine Feder fe') in den Bereich der Ansätze ff) des Ringes ff) herübergedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188339B (de) * 1958-12-19 1965-03-04 Opal Mfg Co Ltd Selbstverkaeufer fuer kreuzweise gestapelte Gegenstaende

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188339B (de) * 1958-12-19 1965-03-04 Opal Mfg Co Ltd Selbstverkaeufer fuer kreuzweise gestapelte Gegenstaende

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