DE862268C - Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Fenstern od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Fenstern od. dgl.

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DE862268C
DE862268C DET4215A DET0004215A DE862268C DE 862268 C DE862268 C DE 862268C DE T4215 A DET4215 A DE T4215A DE T0004215 A DET0004215 A DE T0004215A DE 862268 C DE862268 C DE 862268C
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DE
Germany
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cable
window
cables
axis
coupled
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DET4215A
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English (en)
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James Sydney Bentley
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Teleflex Ltd
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Teleflex Ltd
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F17/00Special devices for shifting a plurality of wings operated simultaneously
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Fenstern od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von um eine waagerechte Achse, eine senkrechte Achse oder eine andere Achse sich drehenden Fenstern, Dachfenstern, Schließklappen od. dgl. in Belüftungs- und Heizungsanlagen und bezweckt die Schaffung einer derartigen Vorrichtung von großer Einfachheit.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem auf Schub und Zug ansprechenden biegsamen ltZetallseilzug, der einen mehrfach verseilten Kern aufweist, der frei liegt oder auf den eine druckübertragende Lage oder mehrere druckübertragende Lagen aufgewickelt sind und der auf seiner Außenseite eingängige oder mehrgängige, auf Abstand voneinander stehende, schraubenlinienförmig angeordnete Vorsprünge aufweist, wobei dieser Seilzug in einem festliegenden Führungsrohr liegt, das geradlinig oder gebogen sein kann oder geradlinig und gebogene Abschnitte besitzen kann, und das in seiner Stellung gesichert ist.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Fenstern od. dgl. aus einem Seilzug der vorstehend dargelegten Art, der mit einem Ende an einem mit dem Fenster od. dgl. h.ew.glich@°ri Teil so. befestigt ist, daß das Fenster od. dgl. durch einen Axialdruck oder -schub an dem geeignet bewegten, gelagerten und geführten Seilzug geöffnet, das Fenster od. dgl. jedoch bei einer Umkehrbewegung des Seilzugs geschlossen wird oder sich schließen kann. Der- Seilzug ist-mit- dem mit dem Fenster -od. dgl.' sich bewegenden Rahmen od. dgl. in einem gewünschten radialen Abstand von der Drehachse befestigt, so daß die Verbindung. in- Ausrichtung mit der sogenannten Mündung der Führung oder des -Rohres lieg_ t, sobald das Fenster od. dgl. geschlossen ist. Diese Mündung und der nebenliegende Abschnitt der Führung oder des Rohres liegen so und sind so geformt, daß die Achse des Seilzugs an der Verbindungsstelle eine Senkrechte zur Ebene des beweglichen Fensters od. dgl. darstellt. Wenn also dem Seilzug eine Druck- oder Schubbewegung gegeben wird, so liegt die auf das bewegliche Fenster od. dgl. einwirkende Drucklinie in der Achse des Seilzugs. Infolgedessen öffnet sich das Fenster od. dgl. auf den erforderlichen Winkel, und der zwischen dem Fenster' od. dgl. und -der Mündung liegende Teil des -Seilzugs nimmt eine gebogene Form an, die einen Teil oder einen wesentlichen Teil eines Kre@i-s.2sdarstellt.
  • In jedem Falle sollte der Seilzug solche Eigenschaften haben, daß er bei allen Öffnungsstellungen des Fensters od. dgl. bis zur Höchstöffnungsstellung die erforderliche Festigkeit sowie andere tigenschaften besitzt' um nicht nur den Öffnungsdruck äüfziznehmen, sondern äüch äl.s Stütze zum Halten des Fensters od. dgl. in geöffneter Stellung zu dienen.
  • Wenn erforderlich, können zum Öffnen des Fensters od. dgl. zwei Seilzüge vorgesehen werden, _von denen- jeder wie vorstehend angeordnet ist, und die -Führungseinrichtungen an einer bestimmten Stelle parallel verlaufen, damit die parallelen Seilzüge mittels ihrer schraubenlinienförmigen Vorsprünge gekuppelt werden können.
  • Die Kupplungseinrichtung kann so ausgeführt sein, daß der Hauptseilzug einen anderen mit ihm verkuppelten Seilzug in- der gleichen Richtung durch einen gezahnten, mit jedem Seilzug im Eingriff stehenden Kupplungsschieber verschieben kann oder daß die Verschiebung in der gleichen Richtung durch zwei konzentrische Zahnräder erfolgt, wobei die Seilzüge auf der gleichen Seite anlaufen, oder daß die Verschiebung durch ein einziges Zahnrad oder durch gekuppelte Zahnräder in entgegengesetzten Richtungen erfolgt, wobei die Seilzüge in gegenständigen Stellungen des Durchmessers anlaufen. In jedem Falle wird bei. jeder .Anlage das Ausmaß . der Kupplungsbewegung. und/oder des Bewegungsrücklaufes der Seilzüge, die in gleichen oder umgekehrten Richtungen anlaufen, von dem Haüptseilzug aus betrieben, der durch die Antriebsvärrichtung bewegt wird.
  • J.-de geeignete Vorrichtung -kann vorgesehen sein, -um. die -Bewegungen der. . Seilzüge hervor-' zurufen;- vorzugsweise stehen jedoch die Schraubengänge mit einem handbetätigten Zahnrad mit oder ohne Untersetzungsgetriebe im Eingriff, wobei selbsttätige Kupplungen geeigneter oder bekannter Art vorgesehen sein können, um die Teile zwischen ihren Arbeitsgrenzstellungen in jeder eingestellten Stellung verriegelt zu halten. -Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich Durchführungsbeispiele darstellen sollen.
  • In den Zeichnungen ist Fig. i eine etwas schematische schaubildliche Ansicht der grundlegenden und hauptsächlichen Mittel zur Durchführung der Erfindung, wobei auch eine den Mitteln zugeordnete Kupplung dargestellt ist, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht in kleinerem Maßstabe, die die Erfindung in Anwendung bei einem einzelnen Fenster zeigt, Fig.3 eine der Fig.2 ähnliche Ansicht, zeigt jedoch die Erfindung in Anwendung bei zwei Fenstern, die von einem einzigen Hauptseilzug aus betätigt werden, Fig.4 eine den Fig. 2 und 3 ähnliche Ansicht, die die Erfindung in Anwendung bei drei Fenstern zeigt, die- von einem Hauptseilzug aus betätigt werden, Fig. 5 ein Längsschnitt und ' Fig:6 ein Längsquerschnitt, der durch die zwischen dem Hauptseilzug und einem liegende Kupplungseinrichtung geführt ist, wobei beide Seilzüge in der gleichen Richtung bewegt werden, _ Fig. 7 eine Ansicht und Fig.8 ein Schnitt einer Schildplatte, die die Enden der für den Seilzug verwendeten Leitungsrohre festlegt; Fig. 9 eine weitere schematische Darstellung einer anderen Durchführungsform der Erfindung, wobei der Hauptseilzug eine Anzahl Nebenseilzüge antreibt, Fig. io ein Querschnitt durch die zwischen dem Hauptseilzug und dem Nebenseilzug liegende Kupplung, wobei der Nebenseilzug sich entgegengesetzt zum Hauptseilzug bewegt, Fig. i i eine der Fig. io ähnliche Ansicht, wobei drei Nebenseilzüge von dem Hauptseilzug aus angetrieben werden können, Fig. 12 eine Draufsicht der Fig. i i, wobei eine Hälfte nach Linie 12-i2 der Fig. i i geschnitten ist, Fig.13 eine Draufsicht einer Anlage, die die in Fig. io dargestellte Verbindungskupplung verwendet, Fig. 14 eine Ansicht einer Verbindung, wie sie in der in Fig. 13 dargestellten Anlage verwendet wird, Fig. 15 eine der Fig. 13 ähnliche Ansicht, wobei der in den Fig. ii und f2 verwendete Verbinder benutzt wird, und Fig. 16 und- 17 zeigen Ansichten der Verbindungseinrichtungen, wie sie bei der in Fig. 15 dargestellten Anlage verwendet werden.
  • Bei der in den Fig. i und 2 dargestellten Durchführungsform der Erfindung ist das Fenster 18 an seiner oberen Kante gelagert, so daß es sich um eine waagerechte Achse dreht und seine untere Kante i9 im geschlossenen Zustande des Fensters gegen einen festliegenden Rahmenteil 20 sich anlegt. Dieser festliegende Rahmenteil 2o besitzt in seiner Mitte ein Führungsrohr 21, das vorzugsweise in der aus Fig.8 ersichtlichen und später erläuterten Weise an dem Rahmenteil 2o so befestigt ist, daß an der Außenseite eine runde Mündung 22 sich befindet, die dem Ende des Führungsrohres entspricht. Von dieser Mündung 22 aus verläuft auf der Innenseite des Raumes das Führungsrohr in einer waagerechten Ebene und besitzt eine etwa halbkreisförmige Biegung 23, deren Radius ziemlich klein ist, obwohl er selbstverständlich durch die Biegsam-]zeit des Seilzuges 2,4 bestimmt wird. Jenseits dieser etwa halbkreisförmigen Biegung 23 hat das Führungsrohr eine in umgekehrterRichtung verlaufende Biegung 25 und verläuft dann in waagerechter Richtung an dem feststehenden Rahmenwerk 20 entlang zum Ende des Rahmenwerks, wo es eine in senkrechter Ebene verlaufende Biegung 26 macht und dann abwärts zum Antriebszahnrad 27 führt, das, wie vorerwähnt, aus einem Zahnrad, aus einer selbsttätigen Kupplung (nicht dargestellt) und aus einer Antriebskurbel 28 besteht. Der Seilzug 24 ist so groß, daß er leicht in dem Führungsrohr zu gleiten vermag. Ein Ende des Führungsrohrs ragt durch die -Zündung 22 hindurch und ist, wie aus Fig. 2 bzw. i ersichtlich, mit dem Rahmenwerk i9 des sich bewegenden Fensters 18 verbunden. Am anderen Ende steht der Seilzug 24 mit dem Zahnrad (nicht dargestellt) im Eingriff, und unterhalb des Zahnrads erstreckt sich der Seilzug in einen Rohrabschnitt 29 hinein, der genügend lang ist, so daß sich der Seilzug frei bewegen kann.
  • Wird bei geschlossener Stellung des Fensters 18 die Kurbel 28 gedreht, um das Fenster zu öffnen, so wird dem Seilzug 24 eine Druck- oder Schubbewegung gegeben, die in Axialrichtung zum Seilzug und senkrecht zur Ebene des Fensters 18 verläuft, an der der Seilzug mit dem Rahmen ig des Fensters verbunden ist. Bei anhaltender Öffnungsbewegung dreht infolgedessen dieser Axialdruck das Fenster 18 um seine waagerechte Achse. Der Seilzug ist genügend steif und fest, um das Fenster in jeder gegebenen Stellung bis zu seiner größten Öffnungslage zu halten. Zum Schließen des Fensters 18 ist es nur notwendig, die Bewegung der Handkurbel 28 umzukehren, wodurch auf Grund des Zuges am Seilzug 24, unterstützt durch das Gewicht des Fensters, die Schließbewegung herbeigeführt wird.
  • LT m die Kraft zu verteilen und um zwei oder mehr an Fenstern, Dachfenstern, Schließklappen od. dgl. liegende Druckpunkte von einem Hauptseilzug aus betätigen zu können, können Kupplungen oder Verbindungseinrichtungen zwischen dem Hauptseilzug und einem Nebenseilzug oder Nebenseilzügen vorgesehen werden. Fig. 5 und 6 zeigen eine derartige Verbindungseinrichtung, bei der der Hauptseilzug eine Bewegung des Nebenseilzugs in der gleichen Richtung bewirkt. Diese Verbindungseinrichtung besteht, wie dargestellt, aus zwei gleichen flachen Gehäuseabschnitten 30 und 31, die an ihren Enden durch Schrauben 32 verbunden sind. Der untenliegende Gehäuseabschnitt 31 hat Öffnungen 34 für Ileiestiur.@s@_chrauben. Das zus.ammenesetzte Gehäuse hat einen flachen, ovalen Querschnitt und hat eine solche Innenform, daß die sich erweiternden Enden 35 der Leitungsrohre im Gehäuse festgehalten werden. Gewünschtenfalls kann, wie dargestellt, ein nichtverwendeter Auslaß durch einen geformten Stopfen 36 verschlossen werden.
  • Der Hauptseilzug führt durch das Gehäuse hindurch, und in der Mittelstellung des Seilzugs greifen seine schraubenlinienförmig angeordneten Vorsprünge einen gezahnten Schieber 37, dessen auf einer Seite liegenden Zähne zu diesem Zweck genügend weit auf Abstand stehen. In gleicher Weise steht eine auf der anderen Seite liegende Gruppe von Zähnen mit den schraubenlinienförmig angeordneten Vorsprüngen eines Nebenseilzuges 38 im Eingriff. Die Abmessungen der Teile und des Innern des Gehäuses halten den Schieber 37 im Eingriff mit den Seilzügen, gestatten dem Schieber jedoch eine Hin- und Herbewegung um die gewünschten Strecken.
  • Sobald also der Hauptseilzug 24 bewegt wird, verschiebt er den Nebenseilzug 38 und bewegt diesen Nebenseilzug, der in einem an einem Ende des Gehäuses befestigten Führungsrohr 39 sich führt, um die gleiche Größe.
  • Die Fig. i und 3 zeigen eine Anwendung dieser Einrichtung, wobei aus Fig.3 ersichtlich ist, wie zwei Fenster '0 und 4.1 ähnlich de':: Fe>>s?:@r 18 von einem Hauptseilzug geöffnet und geschlossen werden können. Gewünschtenfalls könnten natürlich die beiden Fenster 40 und 41 auch ein großes Fenster sein, das durch zwei Seilzüge verschwenkt wird.
  • Offensichtlich gibt es eine sehr große Zahl von Anordnungen, bei denen die beschriebenen Einrichtungen verwendet werden können. Es kann z. B. mehr als ein Nebenseilzug vorgesehen sein, wobei jeder Seilzug seine besondere Antriebsverbindung haben kann. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 4 dargestellt. bei der ein Hauptseilzug das Fenster 42 betätigt, während die Nebenseilzüge die Fenster 43 und 44 bewegen. Die Figur läßt die Anordnung der Verbindungsgehäuse leicht erkennen.
  • An der Stelle, an der der den unmittelbaren Druck ausübende Seilzug aus dem feststehenden Teil heraustritt und senkrecht zum Fenster, dem schwingbaren Dachfenster, der Verschließklappe, der beweglichen Jalousie od. dgl:, je nach der bestimmten Anordnung, steht, ist der Seilzug mit dem Fenster od. dgl. verbunden, damit sein Druck unmittelbar und ohne Verlust auf das Fenster usw. übertragen wird.
  • Die Austrittsöffnung ist in den Fig.7 und 8 dargestellt, wobei Fig. 7 eine Ansicht einer Schildplatte 92 zeigt, die an dem feststehenden Träger 45 von der Rückseite her durch zwei Schrauben 46 befestigt wird. Die Schildplatte 92 (Fig. 8) hat eine hintere Öffnung, die mit der Öffnung des Trägers zusammenfällt. Das freie Ende 47 des Rohres 2i wird in der Schildplatte durch einen aus Gummi bestehenden Dichtungsring 48 gehalten. Infolgedessen wird das Ende 47 des Rohres festgehalten, und der Seilzug übt einen Druck aus, der senkrecht zur Scheibe, dem Dachfenster, der Schließklappe od. dgl. zwecks Öffnung derselben verläuft. Fig. 9 zeigt ein Beispiel, bei-. dem Nebenseilzüge zu Hau ptseilzügen werden, um wieder als Nebenseilzüge zu wirken.
  • In dieser Darstellung sind zwei Fenster in ihrer Mitte auf waagerechten Achsen drehbar gelagert. Unterhalb der waagerechten Achse ist an den beiden Seiten jedes Fensters eine Druckseilzub verbindung.befestigt.
  • Der Antrieb erfolgt von einem Hauptseilzug 21,24.
  • Seilzug 21 hat ein weiteres Verbindungsstück 49, das sich zu einem noch weiter fortgeführten Rohr und Seilzug 5o fortsetzt, um das obere Fenster zu verschwenken. In gleicher Weise hat der Nebenseilzug und der Seilzug93 ein anderesVerbindungsstück 5i, das eine Leitung und einen Seilzug 52 antreibt.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen ist offensichtlich,wie eineAnzahl von zusammenarbeitenden Seilzügen mit den in gerader Richtung beweglichen gezahnten Verbindungen zwischen den in den Fig. 5 und 6 gezeigten Verbindungsstücken verwendet -werden kann.
  • Anstatt zwei Seilzüge so zu verbinden, daß sie, -wie in den Fig.,5 und 6 dargestellt, sich miteinander bewegen, können die Seilzüge auch so verbunden werden, daß sie in entgegengesetzten Richtungen sich bewegen, jedoch gleiche Ziele erreichen. Wie in Fig. io dargestellt, steht der eine Seilzug 53, der der Hauptseilzug sein kann, mit einem auf einer Spindel 55 eines zweiteiligen Gehäuses 56,57 sitzenden Zahnrades 54 im Eingriff, so daß der andere Seilzug in einer entgegengesetzten Richtung sich bewegt.
  • An Stelle der in Fig. io dargestellten einfachen Vorrichtung können zwei mit Kupplungseingriffsflächen ausgerüstete Zahnräder 59 und 6o auf der Spindel 55 mit einem oberen Gehäuseteil 56, einem unteren Gehäuseteil 57 und zwei Zwischengehäuseteilen 61 und 62 sitzen. In diesem Falle kann ein $auptseilzug das eine Zahnrad drehen, wobei ein Seilzug in der gleichen Richtung wie der Hauptseilzug und ein oder zwei andere Seilzüge in den entgegengesetzten Richtungen bewegt werden.
  • Fig. 12 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, nach Linie 12-12 der Fig. i i. Die Figur läßt erkennen, wie die mit aufgeweitetenEnden versehenen Rohre in den Teilen des in Fig. i i gezeigten Aufbaus liegen und wie der Antrieb von dem Hauptseilzug aus erfolgen kann, damit der eine Seilzug in der gleichen Richtung und zwei Seilzüge in der entgegengesetzten Richtung angetrieben werden.
  • Bei den in den Fig. io, ii und 12 dargestellten Aufbauten kann mit Vorteil die Bewegung von einem Hauptseilzug aus auf eine weit entfernt liegende Stelle oder auf weit entfernt liegende Stellen zwecks Durchführung der Ziele der Erfindung übertragen werden.
  • Fig.13 zeigt einen schematischen Querschnitt, bei dem die Seilzüge in der in Fig. io dargestellten Weise angeordnet sind. In Fig. 13, die, wie besonders betont werden soll, eine Draufsicht ist, sind 63 die Gehäuse für die Zahnräder und 64 die Rohre und der Hauptseilzug, dessen Träger 65 in Abständen voneinander stehen.
  • Von dem am Ende 66 des Hauptseilzugs liegenden Seilzugteil wird das Fenster 67 verschwenkt, das auf einer senkrechten Achse sich dreht. Die anderen Fenster 68, 69 und 70 werden von den Nebenseilzügen 71, 72, 73 betätigt, deren Seilzüge und Rohrleitungen aber nur kurz sind.
  • Von der Hauptantriebskurbel 74 aus können also alle Fenster mit Hilfe des in Fig. io gezeigten Aufbaus geöffnet und geschlossen werden.
  • Eine beispielsweise Durchführung des in Fig. 13 verwendeten Hauptaufbaues ist in Fig. 1q. dargestellt. Hier ist eine Konsole 75 gezeigt, die in Verbindung mit einem feststehenden Teil 76 des Hauptgerüstes eines Gebäudes steht. Diese Konsole 75 trägt ein Verbindungsstück für den Durchtritt der Seilzüge, wie es in Fig. io dargestellt ist. Das gekrümmte oder gebogene Leitungsrohr 77 geht von einem dieser Abschnitte zu einer von einer Konsole 79 getragenen Schildplatte 78. Der Seilzug 8o führt zu dem Fensteraufbau 81, dessen Fenster durch den Antrieb des Seilzugs geöffnet und. geschlossen -werden. Es sei darauf hingewiesen, daß die gebogene Rohrleitung 77 nur einen der Leitungsrohr- und Seilzugaufbauten 71, 72 oder 77 darstellt.
  • In Fig. i 5 ist mit 82 das handgetriebene Zahnrad bezeichnet, das einen in der Rohrleitung 83 enthaltenen Seilzug antreibt, um einen Zahnräder aufweisenden Verbinder 8q., Wie er beispielsweise in den Fig. ii und 12 dargestellt ist, an jeder ihm gegebenen Stelle anzutreiben. Mit anderen Worten: In der linken Endstellung bei 85 erfüllt der in seiner Rohrleitung liegende Hauptseilzug seinen ihm zugeordneten Zweck, und aus dieser gleichen Stellung heraus findet der Umkehrantrieb durch den zusammengefaßten Leitungsrohr- und Seilzugaufbau 86 statt.
  • Für alle anderen Stellungen sind die beiden Leitungsrohr- und Seilzugaufbauten 87 und 88 vorgesehen.
  • In allen Stellungen 85, 86 und in allen Stellungen 87, 88 ist ein Auswärtsdruck vorhanden, der zu Anfang mehr oder weniger waagerecht verläuft und sich gegebenenfalls aufwärts ausbiegt, um die verschiedenen Fenster und Fensteraufbauten um waagerechte Achsen zu drehen. Die öffnungsbewegungen sind durch die waagerechten Pfeile angedeutet, wobei daran' erinnert sei, daß die Fig.15 eine Draufsicht ist.
  • Die Fig. 16 und 17 zeigen, wie die Aufstellung der in den Fig. i i und 12 dargestellten und bei 84 in Fig. 15 angedeuteten Aufbauten erfolgt ist. Hier sitzt der in seinem Gehäuse befindliche Doppelzahnradaufbau, wie er in den Fig. i i und 12 dargestellt ist, auf einer feststehenden Konsole 89, die an dem feststehenden Teil des Gerüstes befestigt ist.
  • Wie aus Fig. 16 ersichtlich, sind vier Leitungsrohre vorgesehen, die in der beschriebenen Weise verwendet werden können, so daß ein Aufbau, wie er beispielsweise in Fig. 17 dargestellt ist und einen gebogenen Rohrleitungsabschnitt 9o hat, -wie in Zusammenhang mit Fig. 15 erwähnt, jeden Aufbau 85, 86, 87 oder 88 darstellen kann, damit der in dem Aufbau liegende Seilzug das Fenster 9i zu betätigen vermag.
  • Die Erfindung ist nicht auf die hier beschriebenen genauen Formen oder Ausführungseinzelheiten abgestellt, da diese Durchführungen den besonderen Erfordernisen entsprechend geändert werden können.

Claims (6)

  1. PATE NTANSPRilC1iI:: i. Einrichtung zum Öffnen und Schließen von auf einer Achse sich drehenden Fenstern, Dachfenstern, Schließklappen od. dgl. mit einem hin und her verschiebbaren, biegsamen Seilzug, der einen mehrfach verseilten Kern aufweist, der frei liegt oder auf den eine druckübertragende Lage oder mehrere druckübertragende Lagen aufgewickelt sind und der auf seiner Außenseite eingängige oder mehrgängige, auf Abstand voneinander stehende, schraubenlinienförmig angeordnete Vorsprünge aufweist, wobei dieser Seilzug in einem festliegenden Führungsrohr liegt, das geradlinig oder gebogen sein kann oder geradlinige oder gebogene Abschnitte besitzen kann und das in seiner Stellung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Seilzugs an einem mit dem Fenster od. dgl. beweglichen Teil so verbunden ist, daß die Seilzugachse senkrecht zu der Ebene des Fensters steht, und daß durch einen auf den Seilzug ausgeübten Axialdruck das Fenster geöffnet wird und daß für alle Öffnungsstellungen des Fensters der Seilzug die notwendige Festigkeit und Starrheit hat, um als Tragstütze für das Fenster zu dienen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleiche biegsame Seilzüge, ein Hauptseilzug und ein Nebenseilzug, und Kupplungseinrichtungen zwischen den Seilzügen vorgesehen sind, so daß Bewegungen des Hauptseilzugs auf den Nebenseilzug übertragen werden, wobei jeder Seilzug mit einem Fenster od. dgl. so verbunden ist, daß die Seilzugachse senkrecht zu der Ebene des Fensters steht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als ein Nebenseilzug mit dem Hauptseilzug gekuppelt ist, wobei alle Nebenseilzüge mit ihren Fenstern od. dgl. verbunden sind, so daß die Seilzugachse senkrecht zu der Ebene des zugehörigen Fensters steht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nebenseilzug mit einem anderen @Tebenseilzug durch eine Kupplungseinrichtung verbunden ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilzüge so gekuppelt sind, daß sie sich in der gleichen Richtung bewegen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilzüge so gekuppelt sind, daß sie sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen. 7.. Einrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilzüge so gekuppelt sind, daß einige Seilzüge sich in der gleichen Richtung und ein Seilzug oder mehrere Seilzüge in der entgegengesetzten Richtung sich bewegen. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr für den Seilzug an der Stelle, an der der Seilzug an dem Fenster befestigt ist, in eine feste Mündung endet, wobei der unmittelbar neben dieser Mündung liegende Abschnitt des Rohres so geformt ist, daß eine Führung des Seilzugs in der Weise erfolgt, daß die Achse des Seilzugs senkrecht zum Fenster steht. g. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der neben der Mündung liegende Abschnitt des Führungsrohres.zu einem Kreisbogen von gewünschter Winkelgröße und Radius gebogen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 526 708- 553 394, 566413-
DET4215A 1950-04-24 1951-04-24 Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Fenstern od. dgl. Expired DE862268C (de)

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