DE86193C - - Google Patents

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DE86193C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/24Surgical instruments, devices or methods for use in the oral cavity, larynx, bronchial passages or nose; Tongue scrapers

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1895 ab.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende ärztliche Werkzeug hat den Zweck, die infolge entzündlicher Vorgänge oder deren Folgen im Kehlkopfe verursachte Erstickungsgefahr durch rasche Erweiterung desselben sofort zu beseitigen, und besteht im wesentlichen aus einer Hülse von geeigneten Abmessungen, welche von einem an ein dünnes Röhrchen angeschlossenen festen Theil und zwei in Gelenken daran beweglichen, über einander liegenden Flügeln gebildet wird, von denen der innere mit einem Draht in Verbindung steht, der durch das gespannte Röhrchen hindurchgeht und aufsen mit einer Verschraubung versehen ist.
Je nachdem man nun die genannte Verschraubung in dem einen oder anderen Sinne bethätigt, wird entweder der innere Flügel aufgeklappt und nimmt den darüberliegenden mit, so dafs sich also der Umfang der Hülse vergröfsert und der Kehlkopf erweitert wird, oder aber der innere Flügel bewegt sich einwärts, giebt also den äufseren Flügel frei, und die Hülse nimmt ihren kleinsten Umfang wieder an.
Zum bequemen Einführen des gekennzeichneten Werkzeuges dient ein zweiter, mit Handgriff versehener Draht von entsprechender Form und Gröfse, welcher mit seinem umgebogenen Ende so weit in die genannte Hülse eingesteckt wird, dafs er unten aus derselben um einen bestimmten Betrag hervorragt. Der untere Theil des umgebogenen Drahtes ist in einem Gelenk beweglich und- unten abgerundet, um Verletzungen beim Einführen der Hülse sicher zu vermeiden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι die Hülse mit ihren zugehörigen Elementen in einer Seitenansicht und Fig. 2 in einem Grundrifs, während Fig. 3 einen Schnitt durch die Verschraubung in gröfserem Mafsstabe darstellt.
Mit α ist das feste Stück der Erweiterungshülse bezeichnet, welches durch einen kurzen Draht mit dem Röhrchen b in Verbindung steht, und a1 a2 (Fig. 2) sind die beweglichen Flügel. An den inneren Flügel a2 ist der dünne Draht b2 angeschlossen, welcher durch das Röhrchen b hindurchgeht und am äufseren Ende ein Schraubengewinde und eine Mutter c besitzt. Letztere ist in dem an dieser Stelle erweiterten Röhrchen b so gelagert, dafs sie sich wohl drehen, nicht aber in Achsenrichtung verschieben läfst, und zwar wird dies erreicht durch eine kleine Schraube d, welche durch ein entsprechendes Muttergewinde in der Wandung des Röhrchens b hindurchgeht und mit ihrer Spitze in eine Ringnuth der Mutter c eingreift, b1 ist ein an dem Röhrchen b angebrachter Griff.
Das zum bequemen Einführen der Erweiterungshülse in den Kehlkopf dienende Werkzeug ist durch Fig. 4 in einer Seitenansicht veranschaulicht und besteht aus einem entsprechend gebogenen Draht e e°, welcher mittelst eines federnden Riegels h in einem am Handgriff _/" sitzenden Metallstück g auswechselbar befestigt werden kann. An den entsprechend umgebogenen Theil e° dieses Drahtes ist noch ein kürzerer Draht e2 gelenkig angeschlossen, welcher unten abgerundet und mit kleinen
senkrechten Nuthen e3 versehen ist, die beim Einstecken in die Hülse über die in letzterer liegenden Wulste der Flügelgelenke gleiten und gleichzeitig zur Sicherung der Lage der Hülse in Bezug auf den mit Handgriff/ versehenen Draht e
beitragen.
e1 sind in dem Draht e°
befestigte Stifte, welche sich beim Einstecken des Drahtes in die Erweiterungshülse auf den oberen Theil derselben auflegen. Hierdurch wird erreicht, dafs das bewegliche Drahtstück e2 immer nur um einen ganz bestimmten Betrag unten aus der Hülse hervorragt.
Aus Fig. 5 endlich ist die Verbindung der Erweiterungshülse und der dieselbe bethätigenden Theile mit dem Einfuhrungswerkzeug ersichtlich. Hierbei legt sich der obere Theil des am Röhrchen b angebrachten Griffes bl in eine Aussparung des Handgriffes/ und die an ihrem Umfange geriffelte Mutter c zwischen die am Stück g befestigten gabelartigen Lappen g1, während die Stifte e1 der Umbiegung e°, wie bereits erwähnt, oben auf der Hülse aufliegen. .,Ist nun das Werkzeug in den Kehlkopf eingeführt, so kann der Arzt durch entsprechendes Drehen der Mutter von aufsen in bequemster Weise die Hülse und damit den Kehlkopf erweitern , indem sich hierbei der Flügel α? im Sinne des Pfeiles 2 auswärts dreht und auch gleichzeitig den äufseren Flügel a1 in der Richtung des Pfeiles 1 mitnimmt. Soll dann das Werkzeug wieder herausgezogen werden, so ist nur erforderlich, die Mutter c in einer der vorhergehenden entgegengesetzten Richtung zu drehen, wodurch sich der Flügel α2 einwärts bewegt und den Flügel a1 für die gleiche Bewegung freigiebt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Werkzeug zum Erweitern des Kehlkopfes, bestehend aus einer Hülse, welche von einem mit einem entsprechend gebogenen Röhrchen (b) verbundenen festen Theil (a) und zwei an denselben drehbar angeschlossenen, über einander liegenden Flügeln (a1 d1) gebildet wird, von denen !der innere (a2) mittelst eines durch das genannte Röhrchen hindurchgehenden und mit einer Verschraubung (c) versehenen Drahtes (b%) von aufsen derart bewegt werden kann, dafs unter Beeinflussung bezw. Freigabe des zweiten Flügels (al) eine Vergröfserung oder Verkleinerung des Umfanges der Hülse stattfindet.
2. Zum bequemen und gefahrlosen Einführen des unter 1. gekennzeichneten Instrumentes ein mit einem Handgriff auswechselbar verbundener Draht (e), der mit seiner Umbiegung (e°) in die Erweiterungshülse -eingesteckt wird, bis die Stifte (e1) auf letzterer aufliegen, und' welcher Draht (e), mit seinem zu dem bezeichneten Zwecke gelenkigen, sowie unten abgerundeten Endstück (e1) um einen bestimmten Betrag aus der Hülse hervorragt. .. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.,
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