DE860817C - Einsprache fuer Mikrofone - Google Patents

Einsprache fuer Mikrofone

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Publication number
DE860817C
DE860817C DES10125D DES0010125D DE860817C DE 860817 C DE860817 C DE 860817C DE S10125 D DES10125 D DE S10125D DE S0010125 D DES0010125 D DE S0010125D DE 860817 C DE860817 C DE 860817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
objection
membrane
sound
exponential
Prior art date
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Expired
Application number
DES10125D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Panzerbieter
Albert Dipl-Ing Ueberschuss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE860817C publication Critical patent/DE860817C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/08Mouthpieces; Microphones; Attachments therefor
    • H04R1/083Special constructions of mouthpieces

Description

  • Einsprache für Mikrofone Der Gegenstand: @derErfindung ist eine Einsprache für Mikrofone, die zur Vergrößerung des übertragungsmaßes innerhalb des gesamten, für die Sprachübertragung wichtigen Frequenzgebietes als Exponentialtrichter ausgebildet ist. Die Erfindung bezweckt eine derartige Ausgestaltung .der Einsprache, d'aß eine Glättung der durch,die Exponentialform gehobenen Frequenzkurve innerhalb des Sprachbereiches herbeigeführt wird.
  • Um den Nutzschall mit möglichst hohem Wirkunsgrad auf das Mikrofon zu leiten, ist es bekannt, als Einsprache sogenannte Exponentialtrichter zu verwenden. Diese Trichter weisen aber Trichterresonanzen auf, deren Größe sich bei Verwendung von. .hochwertigen Mikrofonen, z. B. bei Verweh, dung von Querstrommikrofonen, nachteilig bemerkbar machen.
  • Es ist bekannt, bei Trichtereinsprachen, welche keine Exponentalform aufweisen, die Einsprache möglichst vollwandig auszubilden, um große, die Bildung von Resonanzspitzen fördernde Räume zu vermeiden. Diese Ausfüllung 'der Räume bzw. die Kleinhaltung des Luftvolumens der Einsprache verringert aber die akustische Leistung,des Trichters. Ebenfalls ist es bekannt; bei Trichtern mit und ohne Exponentialform ein kegelförmiges Einsatzstück in den Raum des Trichters einzuführen, zum Zweck; den Schall vor der Membran über einen Ring von Ausgangsöffnungen gleichmäßig zu verteilen. Bei diesen bekannten Anordnungen tritt aber keine Dämpfung bestimmter Resonanzspitzen ein, sondern sie dienen lediglich der Schallablenkung.
  • Gemäß der Erfindung wird der an sich bekannte, innerhalb des Trichterraumes vor .der Membran angeordnete Füllkörper so ausgebildet,-daß unterWahrung der Exponentialform .des Schallweges der Schallweg bzw. der Schallraum vor der Membran so weit verringert wird, daß im wesentlichen nur die Resonanzspitzen innerhalb des Übertragungsbereiches durch Luftreibung,ged'ämpft werden. Durch diese besondere Ausbildung werden alle Vorteile eines Exponentialtrichters gewahrt und durch die Verengung des Schallweges bzw. Schallraumes vor der Membran eine Dämpfung lediglich der Resonanzspitzen innerhalb des Übertragungsbereiches erzielt. Eine die Empfindlichkeit der gesamten Anordnung herabsetzende Dämpfung des gesamten Frequenzbereiches ist weitgehend vermieden.
  • Ein einfacher Aufbau kann dadurch erhalten werden, daß der Trichterteil als Verschlußstück eines das Mikrofon aufnehmenden Gehäuses ausgebildet, der Füllkörper mit Gewindenasen versehen und in den Trichter eingeschraubt wird.
  • Soll die Trichtereinsprache in Verbindung mit einem Handapparat verwendet werden, so können der Trichterteil und der Füllkörper gekrümmt ausgebildet werden und der Trichterteil das freie Ende eines Mikrotelefonhandgriffes bilden.
  • Zweckmäßigerweise wird die der Membran zugekehrte Seite des Füllkörpers der Form der Membran angepaßt, wodurch sich der Füllkörper der Membran so weit nähern läßt, daß eine Dämpfung der Resonanzspitzen eintritt, ohne zu einer Dämpfung der gesamten Frequenzkurve zu führen, .d. h. ohne daß die Steifigkeit des Raumes vor der Membran zu groß wird.
  • Die Einsprache kann durch Anordnung einer Öffnung in der Wand des Trichters als Hochpaßfilter ausgebildet werden, wodurch der Anstieg der Frequenzkurve zum Maximalwert nach höheren Frequenzen zu verlegt wird.
  • Im folgenden ist der Gegenstand der Erfindung beschrieben und in der Zeichnung dargestellt. Es bedeutet Fig. i einen Schnitt durch einen Trichter gemäß der Erfindung und durch ein mit ihm zusammenwirkendes Mikrofon in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Schnitt durch den als Griffende eines Mikrotelefons ausgebildeten Trichter.
  • In einem in Fig. i gestrichelt .dargestellten Mikrofongehäuse i ist das Mikrofön 2 untergebracht. Als Abschlußstück für das Mikrofongehäuse i dient. ein Trichter 3, welchem eine Exponentialform zugrunde liegt. In dem Trichter 3 ist ein Füllkörper q. angeordnet, .der mit Gewindenasen 5 versehen ist, welche in ein Gewinde 6 am Hals des Trichters eingeschraubt werden. Das Mikrofon 2 besitzt eine Formmembran 7, deren Form der Boden 8 des Füllkörpers q. angepaßt ist. In der Wandung des Trichters 3 kann eine Öffnung 9 vorgesehen werden. Der Füllkörper ,4 ist dabei so ausgebildet, daß die Exponentialform des Trichters beibehalten wird und nur so viel Raum ausgefüllt wird, als notwendig ist, um die Resonanzspitzen innerhalb des übertragungsbereiches zu dämpfen, und zwar dadurch, daß der Schallweg am Trichterhals bzw. der Schallraum vor der Membran so verengt wird, daß eine Luftströmung von großer Geschwindigkeit und damit eine größere Reibung erreicht wird. Der Spalt zwischen Füllkörper und Membran bzw. dem Trichterhals liegt vorzugsweise zwischen o,25 bis i mm. Muß aus irgendwelchen anderen Gründen der Spalt größer gemacht werden, so müssen besondere Dämpfungsmittel.eingesetzt werden, um die gewünschte Strömungsgeschwindigkeit zu erreichen. Die Öffnung 9 ermöglicht eine Verlagerung des Anstieges der Frequenzkurve zum Maximalwert nach höheren Frequenzen. Ein solcher Trichter eignet sich besonders zum Betrieb von hochwertigen Mikrofonen, d. h. von Mikrofonen .geringer Nichtlinearität, z. B. von Mikrofonen mit einer Nichtlinearität von weni- . ger als i o °/o, da er eine genügend ausreichende Lautstärke .gewährleistet, ohne hohe Spitzen in der Trichterresonanz zu erreichen.
  • Der Trichter kann selbst einen Teil eines Handapparates bilden, wie Fig. 2 zeigt. Zu diesem Zweck werden der Trichter 3 und der Füllkörper .4 :gekrümmt ausgebildet, wobei der Trichter 3 :das freie Ende eines Handgriffes io eines Mikrotelefons bildet. Das Mikrofon 2 wird in einfacher Weise von außen durch den Trichter in eine entsprechende Aussparung in den Griff io -eingesetzt. Ein solcher Handapparat eignet sich auch besonders bei feuchter Umgebung, .da er im aufgelegten Zustand etwa angesammelte Feuchtigkeit gut ablaufen läßt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einsprache für Mikrofone, die zur Vergrößerung des Übertragungsmaßes innerhalb des gesamten, für die Sprachübertragung wichtigen Frequenzgebietes als Exponentialtrichter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Trichterraumes vor .der Membran (7) ein Füllkörper (q.) angeordnet ist, welcher unter Wahrung, der Exponentialform des Schallweges den Schallweg bzw. den Schallraum vor der Membran (7) so weit verringert, daß im wesentlichen nur die Resonanzspitzen innerhalb des Übertragungsbereiches durch Luftr eibung gedämpft werden.
  2. 2. Einsprache nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichterteil (3) als Verschlußstück eines das Mikrofon (2) aufnehmenden Gehäuses (i) ausgebildet, der Füllkörper (q.) mit Gewindenasen (5) versehen und in den Trichterteil (3) eingeschraubt ist.
  3. 3. Einsprache nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Trichterteil (3) und der Füllkörper (q.) gekrümmt ausgebildet sind: und der Trichterteil (3) das freie Ende eines Mikrotelefonhandgriffes (io) bildet. ,
  4. 4. Einsprache nach Anspruch 2 oder 3, :dadurch gekennzeichnet daß die,der Membran (2) zugekehrte Seite (8) des Füllkörpers (q.) der Form der Membran angepaßt ist.
  5. 5. Einsprache nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsprache durch Anordnung einer oder mehrerer Öffnungen (9) in der Wanddes Trichterteiles (3) als Hochpaßfilter ausgebildet ist.
DES10125D 1942-10-02 1942-10-02 Einsprache fuer Mikrofone Expired DE860817C (de)

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DE860817C true DE860817C (de) 1952-12-22

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DE (1) DE860817C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967081C (de) * 1951-04-06 1957-10-03 Fernsprech U Signalbaugesellsc Mikrotelefon
DE1025452B (de) * 1952-09-18 1958-03-06 Standard Elektrik Ag Elektroakustischer Wandler mit Helmholzreseonator
DE1052460B (de) * 1956-07-13 1959-03-12 Ericsson Telefon Ab L M Hohlgeformtes Gehaeuse fuer Mikrotelefone

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