DE860765C - Verschluss, insbesondere fuer eiserne Faesser - Google Patents
Verschluss, insbesondere fuer eiserne FaesserInfo
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- DE860765C DE860765C DESCH676D DESC000676D DE860765C DE 860765 C DE860765 C DE 860765C DE SCH676 D DESCH676 D DE SCH676D DE SC000676 D DESC000676 D DE SC000676D DE 860765 C DE860765 C DE 860765C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
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- B65D41/083—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation engaging a threaded ring clamped on the external periphery of the neck or wall engaging a bung-ring clamped on the neck or in the wall
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Description
- Verschluß, insbesondere für eiserne Fässer Die Erfindung betrifft einen Verschluß, insbesondere für eiserne Fässer, zur Lagerung und Beförderung leichtflüchtiger Stoffe, beispielsweise Kraftstoffe, und hat eine besonders vorteilhafte und zweckmäßige Ausbildung des Spundlochverschlusses zum Gegenstand, der sich gegenüber den bisher üblichen Verschlüssen dadurch auszeichnet, daß ein vollständig gasdichter Spundabschluß erzielt wird, ohne daß der Faß- oder Behältermantel durch die Spannkräfte beim Aufbringen des Verschlusses belastet wird.
- Dieser Erfolg wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein mit einem elastischen Dichtungsring versehener Verschlußdeckel mittels eines in seinem Mittelpunkt eingeschweißten Zapfens mit Spiel in einer mittleren Bohrung einer auf den Gewindespund des Faßmantel aufschraubbaren Schutzkappe drehbar befestigt ist, derart, daß beim Aufschrauben der Schutzkappe der Verschlußdeckel sich mit seinem Dichtungsring ganz gleichmäßig auf den Gewindespund auflegt, lvobei die Spannkräfte einerseits von dem Gewinde, andererseits von der oberen Auflagefläche des Spundringes unter vollständiger Entlastung des Faßmantels aufgenommen werden.
- Auf den Gewindespund aufschraubbare Verschluß stopfen oder Verschlußkappen sind an sich bekannt. Die Abdichtung des Spundloches erfolgte hierbei durch das Unterlegen eines Dichtungsringes, beispielsweise aus Pappe oder Leder. Der Dichtungsring mußte hierbei mit großem Druck auf seinen Sitz gepreßt werden, um Unregelmäßig- keiten, die sich beim Aufschrauben der Verschlüsse zwischen den Gewinden und den Auflageflächen der Dichtung ergeben, auszugleichen. Das gleichzeitige Auftreten von Druck- und Drehkräften machte es erforderlich, daß die Dichtung aus einem reibungsfesten Stoff, wie Pappe, Fieber oder Leder, bestehen mußte, weshalb für Dichtungen an und für sich am besten geeignete elastische Stoffe, wie beispielsweise kraftstoffester Gummi, für diesen Zweck nicht verwendet werden konnten, da diese durch die beim Auf- oder Einschrauben des Verschlusses entstehenden Druck und Reibungskräfte entweder aus den Dichtungsflächen herausgedrückt oder durch die Reibung zerstört wurden.
- Mit der Erfindung wird die Verwendung eines elastischen Dichtungsmittels ermöglicht, wobei die vorerwähnten Schwierigkeiten Idadurch beseitigt werden, daß der in den Verschlußdeckel eingelegte Dichtungsring beim Aufschrauben der Schutzkappe ohne Verdrehung derart auf seinen Sitz angedrückt wird, daß nur senkrecht zur Auflagefläche wirkende Kräfte zur Auswirkung kommen. Hierbei genügt schon ein verhältnismäßig kleiner Anpreßdruck, um eine vollständig ausreichende Abdichtung zu erzielen. Da der Zapfen des eigentlichen Verschlußdeckels in der Schutzkappe mit Spiel geführt wird, so ist gleichzeitig die Gewähr dafür gegeben, daß der Dichtungsring stets vollständig gleichmäßig auf den Gewindespund zum Aufliegen kommt.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Ahbildung beispielsweise dargestellt, welche den 'Faßverschluß in einem senkrechten Schnitt zeigt.
- Mit I8 ist der Faßmantel bezeichnet, in dessen aufgehalste Öffnung der Gewindespund I.I derart eingesetzt ist, daß derselbe mit seiner unteren Schulter auf dem Hals 21 Ider Faßöffnung aufliegt.
- Der Gewindespund II ist mit dem Faßmantel Ig an der Umbiegestelle des Halses 2I durch eine eingelegte Schweißnaht fest verbunden.
- Der eigentliche Verschlußdeckel 12 hat eine tellerförmige Gestalt und ist mit einem breiten Ringflansch 2> versehen, unter welchem ein Dichtungsring I3, zweckmäßig aus elastischem Material, angeordnet ist, der in der Verschlußstellung auf der oberen als Auflagefläche dienenden Schulter des Gewindespundes aufliegt und durch den Ringflansch 22 auf seinen Sitz angedrückt wird.
- In der Mitte des nach unten durchgewölbten Verschlußdeckels ist ein nach oben ragender Zapfen 14 vorgesehen, der durch die Schweißstelle I6 mit dieser verbunden ist. Der Zapfen 14 ist mit Spiel in einer Bohrung des Bodens der Vierkantöffnung 19 der Schutzkappe 10 geführt und durch einen am freien Ende vorgesehenen Bund gesichert. Die Schutzkappe IO ist mit einem Innengewinde 20 versehen und weist einen die Zapfenbohrung umgebenden Wulst 15 auf, mit welchem der Verschlußdeckel 12 beim Aufschrauben der Schutzkappe mit seinem Ringflansch 22 und dem darunterliegenden Dichtungsring fest auf die obere Schulter des Gewindespund« LI gedrückt wird. Da durch den Wulst 15 ein zentraler Druck auf den Verschlußdeckel ausgeübt wird und dieser frei beweglich an der Verschlußkappe aufgehängt ist, so wird dadurch ein völlig gleichmäßiges Auflegen des Dichtungsringes auf seinen Sitz gewährleistet.
- Die Ausführung gemäß der Erfindung hat die Wirkung, daß beim Aufschrauben der Schutzkappe der Verschluß deckel mit seinem Dichtungsring sich der Auflagefläche des Spundringes anpaßt und trotz der Drehung der Schutzkappe nur senkrechte Druckkräfte auf die Dichtungsfläche ausgeübt werden, wobei die Spannkräfte einerseits von dem Gewinde, andererseits von der oberen Auflagefläche des Spundringes unter vollständiger Entlastung des Faßmantel aufgenommen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verschluß, insbesondere für eiserneFässer, zur Lagerung und Beförderung leichtfiüchtiger Stoffe, beispielsweise Kraftstoffe, gekennzeichnet durch einen mit einem elastischen Dichtungsring (I3) versehenen Verschlußdeckel (I2), der mittels eines im Mittelpunkt eingeschweißten Zapfens (14) mit Spiel in einer mittleren Bohrung einer auf den Gewindespund (II) des Faßmantels (18) aufschraubbaren Schutzkappe (Io) drehbar und frei beweglich befestigt ist.
- 2. Verschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem freien Ende mit Bund versehene Zapfen (I4) des Verschlußdeckels (I2) in dem Boden einer zum Einsetzen eines Vierkantschlüssels vorgesehenen viereckigen Vertiefung (I9) in der Schutzkappe (Io) gelagert ist.
- 3. Verschluß nach Anspruch 11 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpressungsdruck von der Schutzkappe (o) auf den Verschlußdeckel (I2) durch einen den Zapfen (I4) umgehenden Ringwulst (I5) am Boden der Vertiefung (I9) übertragen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH676D DE860765C (de) | 1943-02-24 | 1943-02-24 | Verschluss, insbesondere fuer eiserne Faesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH676D DE860765C (de) | 1943-02-24 | 1943-02-24 | Verschluss, insbesondere fuer eiserne Faesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE860765C true DE860765C (de) | 1952-12-22 |
Family
ID=7422501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH676D Expired DE860765C (de) | 1943-02-24 | 1943-02-24 | Verschluss, insbesondere fuer eiserne Faesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE860765C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3608300A1 (de) * | 1985-03-20 | 1986-09-25 | FSI Corp., Chaska, Minn. | Spundverbindung zwischen durchflussrohren und spundloch eines behaelters |
| DE19648320A1 (de) * | 1996-04-03 | 1997-10-09 | Klaus Rexer | Wasserpfeife |
-
1943
- 1943-02-24 DE DESCH676D patent/DE860765C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3608300A1 (de) * | 1985-03-20 | 1986-09-25 | FSI Corp., Chaska, Minn. | Spundverbindung zwischen durchflussrohren und spundloch eines behaelters |
| DE19648320A1 (de) * | 1996-04-03 | 1997-10-09 | Klaus Rexer | Wasserpfeife |
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