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Salz- und Pf efferbüchsenanordnung 1>ie Erfindung lmtrifft
eine Salz- und Pfefferliiiclisenanor(Innug mit je einem Behälter für Salz und 1'fetter,
welche auf einem gemeinsamen Unter-t 'l angebracht und finit je einem am
Boden des Behälters angeordneten und mit federbeeinflußter Ofnun-sliandhabe versehenen
Ventil ausgerüstet sind.
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Bei den bisher bekannten Salz- und Pfefferbüchsen dieser Art siud
die senkrechten federheeinflußten i )ttntingshaudlialicn durch den zugehörigen Behälter
hindurchgeführt, wodurch sie mit dem in den Beli:iltern enthaltenen Salz bzw. Pfeffer
in unmittelbare Berührung kommen, was ihre störungsfreie Handhabung stark behindert
und oft unmöglich macht. Auch der 13eliälterinhalt und seine Einfüllung wird dadurch
nachteilig beeinflußt. Erfindungs-# ICIM 'iß \\ -erden diese 1 Nachteile
dadurch beseitigt, daß die federbeeinflußten stangenartigen Offnungshandliahen in
einem z\#,-ischen den Behältern angeordneten und ain gemeinsamen Unterteil befestigten
Mittelteil geführt sind und je für sich durch einen seitlichen :\rin untcrlialli
des Unterteiles mit dein zugehörigen Bodenventil des betreffenden Behälters verbunden
sind.
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In. der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. r eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Salz- und Pfefferbüchse in Seitenansicht, Fig. 2 die gleiche Anordnung in Draufsicht,
Fig.3 die gleiche Anordnung im senkrechten Schnitt nach der Linie 111-I11 der Fig.
r, Fig.4 eine abgeänderte Ausführungsform im senkrechten Schnitt nach der Linie
IV-IV der Fig. 2. Ein Unterteil 6, z. B. aus Preßstoff, ist mittels einer zentral
angeordneten Schraube 7 mit einem Mittelteil 8 verbunden, der ebenfalls aus Preßstoff
bzw. einem anderen Kunststoff oder gegebenenfalls aus Metall hergestellt sein kann.
Mit dem Unterteil 6 sind zwei Behälter 9 und to fest verbunden oder mit diesem einstückig
hergestellt. Der Behälter 9 ist beispielsweise als achteckiges Hohlprisma und der
Behälter to als Hohlzylinder dargestellt. Beide Behälter können auch gleich gestaltet
werden. Jeder
Behälter ist oben mit einem aufklappbaren oder abnehmbaren
Deckel i i versehen, so daß er von oben gefüllt werden kann.
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Im Nlittelteil8 sind zwei senkrechte stangenartige Öffnungshandhaben
12 und 13 geführt, die je für sich durch eine Druckfeder 14 in der in der Zeichnung
dargestellten obersten Lage gehalten werden. Die stangenartige Offnungshandhabe
12 ist durch einen waagerechten Arm 15 (s. Fig. 2 und 4) mit einem vorzugsweise
konischen oder balligen Ventilstöpsel 16 verbunden, der von unten her unter dem
Einfluß der Feder 14 eile Loch im Boden des Behälters io verschlossen hält. Wenn
man die Salz-und Pfefferbüchse hebt und gleichzeitig die stangenartige Handhabe
12 entgegen dem Druck der Feder 14 nach unten drückt, wird der Verschlußstöpsel
16 gesenkt und gibt die Ausströmöffnung des Behälters io frei, so daß der pulverförmige
Behälterinhalt nach unten herausrieseln kann. Um ein zu starkes Herausrieseln des
Behälterinhaltes zu verhindern, kann der Ventilstöpsel 16, wie in Fig.4 dargestellt,
an seinem oberen verjüngten Ende mit einem seitlich vorstehenden Randsteg 17 versehen
werden, der die Bodenöffnung des Behälters abschließt, wenn die stangenartige Öffnungshandhabe
zu weit nach unten gedrückt wird.
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In gleicher Weise ist die stangenartige Handhabe 13 durch einen waagerechten
Arm 18 (s. Fig. 2) mit einem Ventilstöpsel i9 verbunden, der die Bodenöffnung des
Behälters 9 abschließt.
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Die Behälter 9 und io können, wie in Fig. 4 dargestellt, als oben
abgeschlossene Rohre ausgeführt werden, die am unteren Ende mit Gewinde 20 zum Einschrauben
in entsprechende Gewinde des Unterteiles 6 versehen sind. Bei Füllung dieser Behälter
wird die ganze Anordnung um 18o° gedreht, die Behälter 9, 1o aus dem Unterteil 6
herausgeschraubt, gefüllt und in gleicher Lage wieder mit dem Unterteil 6 durch
Einschrauben fest verbunden. Anschließend wird die ganze Büchsenanordnung durch
Drehung um i8o° wieder in die Gebrauchslage gebracht.
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Wie in Fig. 2 angedeutet, kann die eine stangenartige Öffnungshandhabe,
z. B. der Zapfen 12, für den Pfefferbehälter io schwarz und die andere stangenartige
Handhabe 13 für den Salzbehälter 9 weiß gefärbt werden, um, Verwechslungen in der
Ausstreuung von Pfeffer und Salz zu vermeiden. Diese Färbungen können auch auf einer
Seite der stangenartigen Öffnungshandhaben vorgesehen werden, um auch bei seitlicher
Beobachtung des Streugerätes die richtige Bedienung des Gerätes kontrollieren zu
können. Diese Kontrolle für die richtige Handhabung des Gerätes kann auch durch
Anbringung eines schwarzen Fleckens 21 und eines weißen Fleckens 22 auf dem Salzbehälter
vervollständigt werden, so daß hierdurch Verwechslungen bei der Ausstreuung von
Pfeffer oder Salz vermieden werden.
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Wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, können die stangenartigen Öffnungshandhaben
12 und 13 bis zur Ebene der unteren Kante des Unterteiles 6 verlängert werden, so
daß sie beim Stand der Salz- und Pfefferbüchse auf einem ebenen Tisch oder auf einer
anderen Unterlage nicht betätigt werden können und ein unbeabsichtigtes Ausstreuen
von Salz oder Pfeffer vermieden wird.
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'An dem Mittelteil 8 können zwei seitlich hervorstehende Leisten 23
angebracht werden, welche der das Streugerät umfassenden Hand als Stütze dienen,
wenn mit dem Zeigefinger nach Wunsch die eine oder andere stangenartige Handhabe
12 bzw. 13 bei angehobener Salz- und Pfefferbüchse zum Ausstreuen von Salz oder
Pfeffer heruntergedrückt wird.
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Die Salz- und Pfefferbüchse kann in verschiedenenAusführungsformen
und mit verschiedenerAusstattung und aus beliebigen Materialien hergestellt werden.
Als Beispiel einer Abänderung kann erwähnt werden, daß der Verbindungsarm 15, zwischen
dem unteren Ende der stängenartigen Handhabe 12 und dem Ventilstöpsel 16, durch
eine Umbiegung der Stange 12 selbst gebildet werden kann, die mit der Unterkante
des Unterteiles 6 abschließend angeordnet werden und mit nach oben gerichtetem Ende
in eine untere senkrechte Bohrung des Ventilstöpsels 16 eingreifen kann. In gleicher
Weise kann auch die Stange 13 mit, dem Ventilstöpsel i9 verbunden werden. Es ist
von großer Bedeutung, daß die Pfeffer- und Salzbehälter 9 und io durch die von den
Federn 14 beeinflußten Ventilstöpsel 16 und i9 dicht geschlossen werden, so daß
keinerlei Feuchtigkeit, selbst nicht in Form von Dämpfen, in die Pfeffer- und Salzbehälter
dringen kann. Der Ventilsitz kann zweckmäßig mit einer Dichtungsscheibe aus nachgiebigem
Material versehen sein, das sich der Form des Ventilstöpsels genau anpassen kann.