DE815388C - Salz- und Pfefferbuechsenanordnung - Google Patents

Salz- und Pfefferbuechsenanordnung

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DE815388C
DE815388C DEM212A DEM0000212A DE815388C DE 815388 C DE815388 C DE 815388C DE M212 A DEM212 A DE M212A DE M0000212 A DEM0000212 A DE M0000212A DE 815388 C DE815388 C DE 815388C
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Germany
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salt
pepper
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rod
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/24Shakers for salt, pepper, sugar, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Storage Of Fruits Or Vegetables (AREA)

Description

  • Salz- und Pf efferbüchsenanordnung 1>ie Erfindung lmtrifft eine Salz- und Pfefferliiiclisenanor(Innug mit je einem Behälter für Salz und 1'fetter, welche auf einem gemeinsamen Unter-t 'l angebracht und finit je einem am Boden des Behälters angeordneten und mit federbeeinflußter Ofnun-sliandhabe versehenen Ventil ausgerüstet sind.
  • Bei den bisher bekannten Salz- und Pfefferbüchsen dieser Art siud die senkrechten federheeinflußten i )ttntingshaudlialicn durch den zugehörigen Behälter hindurchgeführt, wodurch sie mit dem in den Beli:iltern enthaltenen Salz bzw. Pfeffer in unmittelbare Berührung kommen, was ihre störungsfreie Handhabung stark behindert und oft unmöglich macht. Auch der 13eliälterinhalt und seine Einfüllung wird dadurch nachteilig beeinflußt. Erfindungs-# ICIM 'iß \\ -erden diese 1 Nachteile dadurch beseitigt, daß die federbeeinflußten stangenartigen Offnungshandliahen in einem z\#,-ischen den Behältern angeordneten und ain gemeinsamen Unterteil befestigten Mittelteil geführt sind und je für sich durch einen seitlichen :\rin untcrlialli des Unterteiles mit dein zugehörigen Bodenventil des betreffenden Behälters verbunden sind.
  • In. der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. r eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Salz- und Pfefferbüchse in Seitenansicht, Fig. 2 die gleiche Anordnung in Draufsicht, Fig.3 die gleiche Anordnung im senkrechten Schnitt nach der Linie 111-I11 der Fig. r, Fig.4 eine abgeänderte Ausführungsform im senkrechten Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2. Ein Unterteil 6, z. B. aus Preßstoff, ist mittels einer zentral angeordneten Schraube 7 mit einem Mittelteil 8 verbunden, der ebenfalls aus Preßstoff bzw. einem anderen Kunststoff oder gegebenenfalls aus Metall hergestellt sein kann. Mit dem Unterteil 6 sind zwei Behälter 9 und to fest verbunden oder mit diesem einstückig hergestellt. Der Behälter 9 ist beispielsweise als achteckiges Hohlprisma und der Behälter to als Hohlzylinder dargestellt. Beide Behälter können auch gleich gestaltet werden. Jeder Behälter ist oben mit einem aufklappbaren oder abnehmbaren Deckel i i versehen, so daß er von oben gefüllt werden kann.
  • Im Nlittelteil8 sind zwei senkrechte stangenartige Öffnungshandhaben 12 und 13 geführt, die je für sich durch eine Druckfeder 14 in der in der Zeichnung dargestellten obersten Lage gehalten werden. Die stangenartige Offnungshandhabe 12 ist durch einen waagerechten Arm 15 (s. Fig. 2 und 4) mit einem vorzugsweise konischen oder balligen Ventilstöpsel 16 verbunden, der von unten her unter dem Einfluß der Feder 14 eile Loch im Boden des Behälters io verschlossen hält. Wenn man die Salz-und Pfefferbüchse hebt und gleichzeitig die stangenartige Handhabe 12 entgegen dem Druck der Feder 14 nach unten drückt, wird der Verschlußstöpsel 16 gesenkt und gibt die Ausströmöffnung des Behälters io frei, so daß der pulverförmige Behälterinhalt nach unten herausrieseln kann. Um ein zu starkes Herausrieseln des Behälterinhaltes zu verhindern, kann der Ventilstöpsel 16, wie in Fig.4 dargestellt, an seinem oberen verjüngten Ende mit einem seitlich vorstehenden Randsteg 17 versehen werden, der die Bodenöffnung des Behälters abschließt, wenn die stangenartige Öffnungshandhabe zu weit nach unten gedrückt wird.
  • In gleicher Weise ist die stangenartige Handhabe 13 durch einen waagerechten Arm 18 (s. Fig. 2) mit einem Ventilstöpsel i9 verbunden, der die Bodenöffnung des Behälters 9 abschließt.
  • Die Behälter 9 und io können, wie in Fig. 4 dargestellt, als oben abgeschlossene Rohre ausgeführt werden, die am unteren Ende mit Gewinde 20 zum Einschrauben in entsprechende Gewinde des Unterteiles 6 versehen sind. Bei Füllung dieser Behälter wird die ganze Anordnung um 18o° gedreht, die Behälter 9, 1o aus dem Unterteil 6 herausgeschraubt, gefüllt und in gleicher Lage wieder mit dem Unterteil 6 durch Einschrauben fest verbunden. Anschließend wird die ganze Büchsenanordnung durch Drehung um i8o° wieder in die Gebrauchslage gebracht.
  • Wie in Fig. 2 angedeutet, kann die eine stangenartige Öffnungshandhabe, z. B. der Zapfen 12, für den Pfefferbehälter io schwarz und die andere stangenartige Handhabe 13 für den Salzbehälter 9 weiß gefärbt werden, um, Verwechslungen in der Ausstreuung von Pfeffer und Salz zu vermeiden. Diese Färbungen können auch auf einer Seite der stangenartigen Öffnungshandhaben vorgesehen werden, um auch bei seitlicher Beobachtung des Streugerätes die richtige Bedienung des Gerätes kontrollieren zu können. Diese Kontrolle für die richtige Handhabung des Gerätes kann auch durch Anbringung eines schwarzen Fleckens 21 und eines weißen Fleckens 22 auf dem Salzbehälter vervollständigt werden, so daß hierdurch Verwechslungen bei der Ausstreuung von Pfeffer oder Salz vermieden werden.
  • Wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, können die stangenartigen Öffnungshandhaben 12 und 13 bis zur Ebene der unteren Kante des Unterteiles 6 verlängert werden, so daß sie beim Stand der Salz- und Pfefferbüchse auf einem ebenen Tisch oder auf einer anderen Unterlage nicht betätigt werden können und ein unbeabsichtigtes Ausstreuen von Salz oder Pfeffer vermieden wird.
  • 'An dem Mittelteil 8 können zwei seitlich hervorstehende Leisten 23 angebracht werden, welche der das Streugerät umfassenden Hand als Stütze dienen, wenn mit dem Zeigefinger nach Wunsch die eine oder andere stangenartige Handhabe 12 bzw. 13 bei angehobener Salz- und Pfefferbüchse zum Ausstreuen von Salz oder Pfeffer heruntergedrückt wird.
  • Die Salz- und Pfefferbüchse kann in verschiedenenAusführungsformen und mit verschiedenerAusstattung und aus beliebigen Materialien hergestellt werden. Als Beispiel einer Abänderung kann erwähnt werden, daß der Verbindungsarm 15, zwischen dem unteren Ende der stängenartigen Handhabe 12 und dem Ventilstöpsel 16, durch eine Umbiegung der Stange 12 selbst gebildet werden kann, die mit der Unterkante des Unterteiles 6 abschließend angeordnet werden und mit nach oben gerichtetem Ende in eine untere senkrechte Bohrung des Ventilstöpsels 16 eingreifen kann. In gleicher Weise kann auch die Stange 13 mit, dem Ventilstöpsel i9 verbunden werden. Es ist von großer Bedeutung, daß die Pfeffer- und Salzbehälter 9 und io durch die von den Federn 14 beeinflußten Ventilstöpsel 16 und i9 dicht geschlossen werden, so daß keinerlei Feuchtigkeit, selbst nicht in Form von Dämpfen, in die Pfeffer- und Salzbehälter dringen kann. Der Ventilsitz kann zweckmäßig mit einer Dichtungsscheibe aus nachgiebigem Material versehen sein, das sich der Form des Ventilstöpsels genau anpassen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Salz- und: Pfefferbüchsenanordnung mit je einem Behälter für Salz und Pfeffer, welche auf einem gemeinsamen Unterteil angebracht und mit je einem am Boden des Behälters angeordneten und. mit federbeeinflußter Öffnungshandhabe versehenen Ventil ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federbeeinflußten stangenartigen Öffnungshandhaben (12, 13) in einem zwischen. den Behältern (9, io) angeordneten und am Unterteil (6) befestigten Mittelteil (8) geführt sind, und je für sich durch einen seitlichen Arm (15 bzw. 18) unterhalb des Unterteiles (6) mit dem zugehörigen Bodenventil (16 bzw. i9) des betreffenden Behälters verbunden sind.
  2. 2. Salz- und Pfefferbüchsenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stangenartigen Öffnungshandhaben (12, 13) bis in die Ebene der Unterkante des Unterteiles (6) verlängert sind, so daß sie ,beim Stand der Salz-und Pfefferbüchse auf einer Unterlage nicht betätigt werden können.
DEM212A 1946-11-02 1949-10-27 Salz- und Pfefferbuechsenanordnung Expired DE815388C (de)

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DE815388C true DE815388C (de) 1951-10-01

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DEM212A Expired DE815388C (de) 1946-11-02 1949-10-27 Salz- und Pfefferbuechsenanordnung

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