DE85980C - - Google Patents

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DE85980C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ausschankapparat für Liköre und sonstige verschiedene und verschieden theuere Getränke. Bei demselben wird der Ertrag für die ausgeschänkten Getränke durch ein Uhrwerk angezeigt. Dasselbe wird durch Drehscheiben oder Teller bethätigt, auf welche das zu füllende Glas gesetzt werden mufs. Diese Scheiben wirken beim Drehen des Glases unter den Ausflufs mit geeigneten Anschlägen auf Zahnräder ein und schieben dieselben je nach dem Preise des ausgeschänkten Getränkes um eine bestimmte Anzahl Zähne weiter. . ■
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Einrichtung eines solchen Ausschankapparates.
In der Vorderwand α (Fig. 2 und 5) des Apparates sind ovale Löcher b ausgeschnitten, in welche die mit dem Füllrohr oder Trichter k versehenen Behälter c zur Aufnahme der auszuschänkenden Getränke eingeschoben sind. An jedem dieser Behälter c befindet sich ein Hahn, bestehend aus der Hülse d und dem hohlen Küken /, welches genau die Menge, welche jedesmal von der Flüssigkeit verschänkt werden soll, fafst (s. Fig. 5). Mit ihrem hinteren Ende sind die Behälter c zwischen entsprechende Rippen an der Hinterwand g eingeschoben. Diese Hinterwand bildet mit der Vorderwand a und dem Mantel h (Fig. 2) zusammen einen geschlossenen Behälter.
In demselben lassen die eingeschobenen Behälter c noch Zwischenräume zwischen sich frei, welche mit Kühlwasser oder mit Eis gefüllt werden können, so dafs der ganze Apparat gleichzeitig eine Kühlvorrichtung für die betreffenden Getränke bildet. Durch den Hahn i (Fig. 2 und 5) wird das Wasser, nachdem es zum Kühlen gebraucht worden ist, abgelassen.
In der in Fig. 2 unten veranschaulichten Hahnstellung ist der Hahn des Behälters c geschlossen, der Hebel / desselben steht waagrecht und gleichzeitig befindet sich das Loch q des hohlen Kükens f genau unter dem Loch r in der Hülse d, so dafs die in dem Behälter c enthaltene Flüssigkeit in das Küken f eindringen und dasselbe füllen kann.
Durch eine Drehung- des Hebels Z um 90 ° kommt das hohle Küken f in die in Fig. 5 gezeichnete Lage, wobei die Oeffnung r (Fig. 5 und 7) der Hülse d geschlossen ist, während das Loch m des Hahnkükens f sich unter der Oeffnung η der Hülse d und das Loch 0 des Kükens sich über der Mündung des Abfiufsrohres ρ befindet (Fig. 5 und 6), so dafs jetzt die in dem Küken f enthaltene Flüssigkeitsmenge ausströmen und die hierzu erforderliche Luft eintreten kann.
Die Abflufsrohre ρ aller gleich theueren Getränke werden unten zusammengeführt und mit einem gemeinsamen Rohr ρ1 umgeben (s. Fig. 4).
Das jeweilig zu füllende Glas wird auf einen Teller s (Fig. 3 und 5) gesetzt, welcher mit einem hohen Rande if und einem besonderen Raum u zur Aufnahme des Glases versehen ist. Durch den Rand t und die Anordnung einer Glas- oder anderen Scheibe ν über dem
Teller, kurz über der Ausflüfsöffnung des gemeinsamen Rohres p1, wird es unmöglich gemacht, das Glas irgendwo anders als in dem Raum u auf den Teller s aufzusetzen und unter das Ausflufsrohr zu bringen.
Durch Drehen des Tellers s wird nun das Glas unter das Rohr p1 geschafft, wobei je nach dem Preise des auszuschänkenden Getränkes ein oder mehrere Anschläge w des Tellers s ein Zahnrad x1 um einen oder mehrere Zähne weiter drehen (Fig. 2, 3 und 5). Die Teller s werden durch auf ihrer Peripherie angebrachte Sperrzähne und Sperrhaken ^1 gegen Rückwärtsdrehen gesichert (Fig. 3 und 4). Die Drehung der Zahnräder x1 wird durch ein geeignetes Räderwerk χ (Fig. 2, 3 und 5) und die senkrechte Welle jr1 auf ein Uhrwerk y (Fig. ι a und 2) übertragen, welches oben an dem Apparat angebracht ist und auf drei Zifferblättern 1 (Fig. 1) den Gesammtpreis aller ausgeschänkten Getränke anzeigt.
Die vor der Vorderwand α angebrachte Platte a1 dient nur als Verkleidung. Ebenso sind die durch diese Platte hindurchgehenden Hebel I nur scheinbar als Hähne ausgebildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausschankapparat mit Registrirvorrichtung für verschieden theuere Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch für jede einzelne Flüssigkeit besonders angebrachte, zum Aufsetzen der zu füllenden Gläser dienenden Teller (sj, welche nur nach einer Richtung drehbar eingerichtet und aufserdem mit einer verschiedenen, den verschiedenen Werthen der abzugebenden Flüssigkeiten entsprechenden Anzahl von Stiften (w) oder dergl. zur Uebertragung der Drehung auf ein Zählwerk versehen sind, so dafs das letztere beim Abnehmen der gefüllten Behälter je nach den Werthen der jedesmal entnommenen Flüssigkeiten verschieden beeinflufst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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