DE858680C - Abstellvorrichtung fuer Jacquard-Webstuehle - Google Patents

Abstellvorrichtung fuer Jacquard-Webstuehle

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DE858680C
DE858680C DEH8313A DEH0008313A DE858680C DE 858680 C DE858680 C DE 858680C DE H8313 A DEH8313 A DE H8313A DE H0008313 A DEH0008313 A DE H0008313A DE 858680 C DE858680 C DE 858680C
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Germany
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DEH8313A
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Inventor
Adolf Hoeptner
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, daß die Harnischschnüre beim Jacquard-Webstuhl brechen, so daß die Litze mit Gewicht frei im Kettenfaden hängt. Da der Faden mit dem Gewebe keine Verbindung mehr hat, wird er immer länger, die Litze sinkt tiefer und das obere Ende kommt in das sich öffnende und schließende Fach; dadurch werden sehr viele Kettenfaden zerrissen (Litzenbrüehe), und es gibt große ZVeb=fehler im Gewebe. Auch die Leistung für Maschinen und Arbeiter wird sehr herabgesetzt.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die bei Bruch einer Harnischschnur den Webstuhl abstellt. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes mit elektrischer Abstellung ist in den Abb. z bis S dargestellt. Abb. 6 bis 9 zeigen eine solche für mechanische Abstellung.
  • In einer Aussparung b des aus mehreren Teilen bestehenden Rahmens a ist der Stift d beweglich eingebaut und durch Schraubenfeder c (Abb. z und a) mit Bund f an den oberen Teil des Rahmens a gedrückt, während der untere Teil der Feder c auf dem mit Löchern g (Abb. 3) zur Führung zier Stifte d versehenen und im mittleren Teil des Rahmens a befestigten Metallstreifen e aufsitzt. Abb. 3 zeigt den Metallstreifen e mit den Löchern g.
  • Im unteren Teil des Rahmens a ist der Metallstreifen lt eingebaut; beide Metallstreifen sind unter elektrische Spannung gesetzt. Durch den aus einer Isoliermasse bestehenden oberen Teil der Stifte d ist ein Loch gebohrt zum Durchziehen des Drahtes k.
  • Abb. q. und 5 zeigen die gleiche Vorrichtung wie in Abb. z bis 3, jedoch an Stelle der Schraubenfeder c mit einer Blattfeder cl. Eine Litze hängt frei im Kettenfaden bei niedergedrücktem Draht k, Stift d und Feder cl, wodurch der Stromkreis geschlossen und der Webstuhl stillgesetzt wird.
  • In Abb. 6 bis 9 ist eine mechanische Abstellvorrichtung dargestellt. Im mittleren Teil des Rahmens a sind eine stärkere Metallschiene e1 fest und eine Metallschiene hl beweglich so eingebaut, daß beim Zug der Schiene hl nach außen deren Schlitze w (Abb. ä) unter die Stifte d kommen, wobei letztere durch den Druck des Kettenfadens in in die Schlitze w hineinragen können und so die Rückwärtsbewegung der Metallschiene hl verriegeln. Ein Zug p, der mit der Metallschiene hl verbunden ist, führt zum Haken 1a, der die Schußgabel verriegelt, wodurch der Webstuhl stillgesetzt wird.
  • Abb. 9 zeigt die Schußgabel, an deren Schaft der Zug p befestigt ist, sowie den Haken u.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: a. Abstellvorrichtung für Jacquard-Webstühle bei Schnurbrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem aus mehreren Teilen mit Aussparungen (b) versehenen Rahmen (a) Stifte (d) beweglich eingebaut sind; ein Bund (f) wird durch eine Feder (c) an den oberen Teil des Rahmens (a) gedrückt, während der untere Teil der Feder auf dem im mittleren Teil des Rahmens fest eingebauten; mit Löchern (g) zur Führung der Stifte (d) versehenen sowie unter elektrischer Spannung gesetzten Metallstreifen (e) aufsitzt; der aus einer Isoliermasse bestehende obere Teil des Stiftes (d) hat ein Loch ,zum Durchziehen eines Drahtes (k) ; beim Brechen einer Harnischschnur drückt der betreffende Kettenfaden (eia) auf den Draht (la), so daß der Stift (d) auf einen zweiten Metallstreifen (1a) gelangt, der Stromkreis geschlossen und der Webstuhl stillgesetzt wird. a. Abstellvorrichtung für Jacquard-Webstühle bei Schnurbrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Metallschiene (hl in Abb. 6 bis 9) beweglich eingebaut und mit Schlitzen (w) versehen ist, die beim Zug dieser Schiene nach außen unter Stifte (d) kommen, die durch den Druck des betreffenden Kettenfadens (nz) in die Schlitze (w) fallen und die Rückwärtsbewegung der Metallschiene (hl) verhindern, wobei ein Zug (p), der mit der beweglichen Metallschiene (hl) verbunden ist, durch. Haken: (n) die Schußgabel verriegelt, wodurch der Webstuhl abgestellt wird.
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