DE85860C - - Google Patents

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DE85860C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
    • B60C19/12Puncture preventing arrangements
    • B60C19/127Puncture preventing arrangements for inner tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C73/00Repairing of articles made from plastics or substances in a plastic state, e.g. of articles shaped or produced by using techniques covered by this subclass or subclass B29D
    • B29C73/16Auto-repairing or self-sealing arrangements or agents
    • B29C73/22Auto-repairing or self-sealing arrangements or agents the article containing elements including a sealing composition, e.g. powder being liberated when the article is damaged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1895 ab.
Gegenstand dieser Erfindung ist ein Luftschlauch oder Reifen für Fahrräder, bei welchem eine Selbstdichtung der durch Nägel oder dergleichen in demselben gemachten Verletzungen dadurch erreicht wird, dafs der Gummi an den"' der Verletzung ausgesetzten Stellen sich infolge einer eigenartigen Herstellungsweise des Schläuefies in stark zusammengedrücktem Zustande befindet und sich daher an die durchdringenden Gegenstände luftdicht anlegt und nach Entfernung derselben die Oeffnung schliefst, abweichend von den bisher in gleicher Absicht gefertigten Luftschläuchen, . in welchen der Gummi in der Querrichtung derselben comprimirt ist. Die Compression in der Längsrichtung wird dadurch erreicht, dafs ein Gummistreifen, der eventuell einen Theil des Gummischlauches bilden kann, gleichzeitig mit einem aufgelegten, mit Gummilösung bestrichenen Band aus unstreckbarem Material, wie z. B. Canevas, in rohem oder unvulcanisirtem Zustande auf einen Dorn mit dem Band auf der inneren Seite in einer Krümmungsrichtung aufgewickelt wird, welche der im aufgezogenen und aufgeblasenen Zustande des Schlauches angenommenen entgegengesetzt ist und in dieser gewickelten Lage vulcanisirt wird. Nach Abwickelung und Biegung zu einem auf den Schlauch geklebten oder einen.Theil desselben bildenden Ring befindet sich das unstreckbare Band auf der ä'ufseren Seite vom gröfsten Durchmesser, während die bei der Wickelung stark convexe Seite nun etwas concav ist, und da die dem Band zunächst liegende Seite des Gummis durch das Band an der Ausdehnung verhindert ist, wird die andere Seite stark zusammengedrückt.
Auf beiliegender Zeichnung stellen
Fig. ι und 2 den aufgewickelten Streifen in Seiten- und Endansicht,
Fig. 3 einen mit demselben versehenen Luftschlauch in einer und
Fig. 4 einen solchen in anderer Ausführungsform dar.
Die zweckmäfsigste Herstellungsweise besteht darin, den unvulcanisirten Gummistreifen a gleichzeitig mit einem Canevasband b in Schraubenwindungen auf einen Dorn c von geringem Durchmesser zu wickeln, wie in Fig. 1 dargestellt ist, und in diesem Zustande zu vulcanisiren und denselben dann in üblicher Weise auf einen Luftschlauch d entweder aufsen, wie Fig. 3, oder innen, wie Fig. 4 zeigt, aufzukleben, in beiden Fällen mit dem Canevasband b der Aufsenseite zunächst liegend. Die auf dem Dorn stark convexe Seite a' des Gummistreifens α erhält dann bei auf das Rad aufgezogenem und aufgeblasenem Luftrohr die in Fig. 2 puriktirt dargestellte Lage, so dafs die Länge x-x auf die Länge x'-x' zusammengedrückt wird. Infolge dessen schliefst sich das Luftrohr bei Verletzung an dieser Stelle sofort.
Das so geformte Luftrohr kann einem geschlossenen Radreifen einverleibt werden, wie

Claims (1)

  1. in Fig. 3 punktirt dargestellt ist, oder mit einem hufeisenförmigen Mantel benutzt werden, wie Fig. 4 zeigt.
    Anstatt den Streifen α b schraubenförmig zu wickeln, kann man denselben auch spiralförmig aufwickeln, obschon dies weniger zweckmäfsig ist, da die Compression des Gummis nach Abwickelung in diesem Falle nicht gleichförmig ist. Ferner kann der Streifen α und das Band b dem Schlauch d bei Anfertigung und vor Vulcanisirung des letzteren schon einverleibt werden und der Schlauch flach zusammengelegt, mit üblicher Einlage, um das Zusammenkleben der Seiten zu verhindern, schrauben- oder spiralförmig auf einen Dorn gewickelt und in dieser Lage vulcanisirt werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.
    Pa te nt-A ν spruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung eines in der Längsrichtung an der Oberfläche unter Druck stehenden Gummischutzbandes für Fahrrad-Luftreifen und Schläuche, dadurch gekennzeichnet, dafs das Schutzband in unvulcanisirtem Zustande mit einem unstreckbaren Band (b) verbunden auf einen Dorn (c) (das Band (b) auf der inneren Seite) aufgewickelt, vulcanisirt und nach Abwickelung von dem Dorn als flaches Band in den Reifen oder Schlauch eingelegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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