DE857941C - Rohrwalze - Google Patents

Rohrwalze

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DE857941C
DE857941C DE1948P0000301 DEP0000301D DE857941C DE 857941 C DE857941 C DE 857941C DE 1948P0000301 DE1948P0000301 DE 1948P0000301 DE P0000301 D DEP0000301 D DE P0000301D DE 857941 C DE857941 C DE 857941C
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Germany
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wedge
rolling
clutch
ring
pressure
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DE1948P0000301
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Bernhard Bommer
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BERNHARD BOMMER BERLIN-NEUKOELLN
Original Assignee
BERNHARD BOMMER BERLIN-NEUKOELLN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/08Tube expanders
    • B21D39/10Tube expanders with rollers for expanding only
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/06Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes in openings, e.g. rolling-in

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Rohrwalze Es sind unter der Bezeichnung Rohrwalzen Geräte bekannt, die dazu dienen, in Kesselwänden oder Flanschen Rohre fest einzuwalzen. Bei diesen Walzen wird der Walzdruck über einen axial verschiebbaren Walzdorn auf Einwalzrollen, die in (las Rohr eingeführt werden, übertragen und darf ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Diese Beschränkung des Walzdrucks wird bei einer bekannten Einrichtung dadurch erreicht, daß zwischen das Rolirwalzgehäuse und den Walzdorn eine Feder eingeschaltet ist, die durch die beim Walzvorgang auftretende Rückwirkung so lange gespannt wird, bis bei Erreichen des höchstzulässigen Walzdrucks -zwei Kupplungsnocken, die etwa nach Art der bekanntet. Gewindeschneideinrichtungen angeordnet sind, außer Eingriff kommen und dadurch einen weiteren Vorschub des Walzdorns verhindern. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Kupplungsnocken gerade in dem Augenblick der Entkupplung über kleinste Berührungsflächen größte Kräfte übertragen und damit einem starken Verschleiß unterworfen sind.
  • Es ist ferner bei bekannten, selbsttätig auslösenden Rohrwalzen, bei denen eine den Vorschub des Walzdorns bewirkende, drehbar im Gehäuse angeordnete, unter Federdruck stehende Spindelmutter bis zur Erreichung eines einstellbaren Höchstdrucks der Vorschubfeder durch Reibung finit dem Gehäuse gekuppelt ist und nach Überschreiten dieses Drucks vom Gehäuse entkuppelt wird und zusammen mit (lern Walzdorn umläuft, bekannt, in Verbindung mit einer im #,Valzettgehäuse nur axial verschiebbar gelagerten Kupplungshülse, einem Reibkupplungsring und einem Drucklager eine Einrichtung vorzusehen, die beim höchsten Druck der Feder diese durch Abheben des Kupplungsringes von der Kupplungshülse und Aufsetzen des Ringes auf das Drucklager unwirksam macht. Diese Einrichtung soll in einer Anordnung von Winkelhebeln bestehen. Sie ist im Aufbau verwickelt und erfordert höchste Genauigkeit in der Ausführung, wenn sie einwandfrei arbeiten soll. Auch ist sie gegen frühzeitigen Verschleiß nicht sicher.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind die genannten Nachteile vermieden. Diese Vorrichtung ist einfach und betriebssicher. Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrwalze, bei welcher der Walzdruck bis zu einem Höchstwert über die Spindelmutter und eine mit dieser durch eine ausschaltbare Kupplung verbundene Feder auf das Walzengehäuse übertragen und dann erst die Kupplung gelöst wird. Die Erfindung besteht in der Anordnung eines auf eine Kegelfläche auflaufenden, radial durch diese gegen Kegelflächen der Kupplungshälften getriebenen Keils. Gemäß der Erfindung besteht der Keil aus zwei oder mehreren Keilteilen oder aus einem Kranz von Keilen, die gegen die eine Kupplungshälfte durch eine Kugellagerung abgestützt sind. Erfindungsgemäß läßt sich ferner der Keil aus zwei oder mehreren oder eineue Kranz von Kugeln bilden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. I zeigt die Rohrwalze mit Kugeln als Keile im Zustand beim Beginn des Walzens; Fig. 1I zeigt dieselbe Rohrwalze nach vollendetem Walzen in ausgelöstem Zustand; Fig.III zeigt die Anordnung von Keilen an Stelle der Kugeln.
  • Der Walzdorn i liegt an den nach außen beweglichen Walzrollen 2 an, welche bei Bedarf zusammen mit Fassonrollen von dem Walzkopf 3 am Rohrwalzengehäuse4 getragen sind. DerWalzdorn i ist ferner mit der Spindel 5 fest verbunden. Diese trägt mit ihrem Gewinde die Spindelmutter6, die im Rohrwalzengehäuse4 drehbar und axial verschiebbar ist. Die Spindel,mutter 6 ist die eine Hälfte der Kupplung 7. Die andere Kupplungshälfte ist Ring B. Der Ring 8 liegt infolge der Führung i i! axial verschiebbar, aber nicht drehbar im Gehäuse 4 und stößt an die Feder 13. Diese stützt sich an der hinteren `l and (Ics Gehäuses a1). In einer Längsnut der Spindel 5 ist mit einer Nase 12 die Keilhülse io geführt. Auf die ringförmige Kegelfläche i9 dieser Hülse läuft gemäß der Erfindung ein Keil auf, der in der Ausführung nach den Fig. I und II durch die Kugeln 9 gebildet wird. DieKugeln 9 liegen an Kegelflächen an, die zur Spindelmutter 6 und zum Ring 8 gehören.
  • Beim Rohreinwalzen wird das Gerät mit den Rollen 2 in das einzuwalzende Rohr eingeführt. Dann wird die Spindel 5 von Hand oder motorisch gedreht. Dabei schraubt sie sich in der Spindelmutter 6, die sich zunächst infolge der Kupplung mit Ring 8 nicht drehen kann, vorwärts und drückt dabei den Walzdorn i gegen die Rollen 2 und diese gegen die Innenwandung des einzuwalzenden Rohres. Der Walzdruck wirkt aber gleichzeitig zurück. Fr läßt daher nur einen Vorschub des Walzdorns i zu, der geringer ist als er sich durch Drehung der Spindel 5 in einer gerätefesten Spindelmutter 6 ergeben würde. Folglich wird die Spindelmutter6 zwangsläufig nach Maßgabe des Walzdrucks nach rechts verschoben und zwar zunächst ohne Drehung gegenüber dem Gehäuse. Dabei drückt sie auch gegen den Ring 8 nach rechts und spannt auf diese Weise die Feder 13. An dieser Bewegung nach rechts nehmen auch die Kugeln 9 und die Keilhülse io teil. Das Spiel geht unter stetiger Steigerung des Walzdrucks und der Federspannung weiter, bis die Keilhülse io mit ihrem hinteren Ende gegen einen in der hinteren Gehäusewand einstellbar angebrachten Anschlag i_5 mit Kugellagerung 14 stößt. Dies zeigt die Fig.II. Dann klemmen sich die Kugeln in den drei Kegelflächen, in denen sie liegen und weichen nach außen aus. Dabei lösen sie die Kupplung 7. Jetzt dreht sich die Spindelmutter 6 mit der Spindel 5, so daß diese sich nicht mehr in jener nach linkes vorwärts schraubt. Damit hört eine weitere Steigerung des Walzdrucks auf. Sinkt dann der Walzdruck durch Verformung der Rohrwandung, so schließt der Federdruck wieder die Kupplung 7. Der Walzdruck steigt wieder an, löst wieder die Kupplung 7 usw. Es entsteht ein periodisches Ein- und Ausschalten der Kupplung, wenn der Walzhöchstdruck nach Maßgabe der Einstellung des Anschlags 15 erreicht ist.
  • In Fig. III ist eine Rohrwalze gezeichnet, bei welcher der Keil erfindungsgemäß aus zwei oder mehr Keilteilen 18 gebildet ist. Damit diese Keile sich gegenüber der Spindelmutter 6 verdrehen können, ist zwischen dieser und den Keilen eine Kugellagerung 16, 17 eingeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrwalze, bei welcher der Walzdruck bis zu einem Höchstwert über die Spindelmutter und eine mit dieser durch eine ausschaltbare Kupplung verbundene Feder auf das Walzengehäuse übertragen und dann erst die Kupplung gelöst wird, gekennzeichnet durch einen auf eine Kegelfläche (9) auflaufenden, radial durch diese gegen Kegelflächen der Kupplungshälften (6, 8) getriebenen Keil (9, i8).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil aus zwei oder mehreren Keilteilen (i8) oder einem Kranz von Keilen besteht, die gegen die eine Kupplungshälfte (6) durch eine Kugellagerung (i7) abgestützt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil aus zwei oder mehreren oder einem Kranz von Kugeln (9) gebildet ist.
DE1948P0000301 1948-10-27 1948-10-27 Rohrwalze Expired DE857941C (de)

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DE1948P0000301 DE857941C (de) 1948-10-27 1948-10-27 Rohrwalze

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DE1948P0000301 DE857941C (de) 1948-10-27 1948-10-27 Rohrwalze

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