DE857447C - Pruefgeraet zum Messen des Flankendurchmessers von Innengewinden - Google Patents

Pruefgeraet zum Messen des Flankendurchmessers von Innengewinden

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Publication number
DE857447C
DE857447C DED2642D DED0002642D DE857447C DE 857447 C DE857447 C DE 857447C DE D2642 D DED2642 D DE D2642D DE D0002642 D DED0002642 D DE D0002642D DE 857447 C DE857447 C DE 857447C
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DE
Germany
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measuring
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Expired
Application number
DED2642D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Maeckle
Eugen Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B5/204Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring contours or curvatures of screw-threads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Prüfgerät zum Messen des Flankendurchmessers von Innengewinden Die Erfindung betrifft ein Prüfgerät zum Messen des Flankendurchmessers von Innengewinden.
  • Bei den bisher bekannten Geräten wurde z. B. die Schraubenmutter auf einen geeichten Dorn mit einem dem Muttergewinde entsprechcn4en Ge'viiide aufgeschraubt, Auf- und Abschrauben der Mutter erfolgen aus Zeitersparnisgründen zum Teil maschinell mit großer Drehgeschwindigkeit, infolge deren der durch die Schraubbewegung an sich schon erzeugte und mit der Einschraubtiefe zunehmende Reibungsverschleiß weiter erhöht wurde. Außerdem war es mit demselben L)orn nur möglich, Gewinde von stets ein und demselben Durchmesser zu prüfen, so daß zur Prüfung von Gewindedurchmessern von verschiedener Größe je ein besonderer Dorn erforderlich war. Abgesehen hiervon ließen sich mit den älteren Geräten nur Messungen durchführen, hei denen bei einer zu großen Klemmung bzw. bei zu großem Spiel zwischen Muttergewinde und Dorn nur festgestellt werden konnte, ob das Nfuttergewinde den Durchmesser des Dorngewindes hatte oder nicht, die indes über die eigentliche genaue Fehlergröße nichts besagten. Trotz maschineller Durchführung der Messungen nehmen diese verhältnismäßig viel Zeit in Anspruch.
  • Zweck der Erfindung ist die Verringerung des Reibungsverschleißes auf ein geringstmögliches Maß, zuverlässige Feststellung des Normmaßes bzw. Feststellung der Größe etwaiger Meßfehler, Verminderung der Prüfzeit und schließlich Erweiterung des Maßbereiches auf Gewindeflankendurchmesser verschiedener Größe, ohne an dem Instrument selbst irgendeine konstruktive Änderung vorzunehmen.
  • Erfindungsgemäß besteht hierzu das Gerät aus zwei zueinander verstellbaren Backen, auf die die zu messende Mutter aufgesetzt wird und auf deren Umfang ein Gewinde von Durchmesser und Tiefe des zu messenden Gewindes eingeschnitten ist. Die Relativbewegung der Meßbacken wird auf den Nteßstift einer WIeßuhr übertragen. Zur Messung des Gewindes werden die Meßbacken einander so weit genähert, daß die Mutter mit ihrem Gewinde über die Backen geschoben werden kann, wonach die Backen wieder auseinandergeführt werden. Die Gewindeflanken des in die Meßbacken eingeschnittenen Gewindes legen sich hierbei gegen die Flanken des muttergewindes an, so daß der Zeiger der Meßuhr je nach der Meßgenauigkeit des NIuttergewindes größere oder kleinere Ausschläge macht und somit die Meßuhr über die Größe etwaiger Fehler Aufschlüsse gibt. ion der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt das Prüfgerät in Draufsicht und Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. 1.
  • Das Gerät weist einen Fuß 1 mit einem Aufnahmestück 2 für den Meßmechanismus auf. In dem -Äufnahmestück 2 ist ein Führungsstück 3 ein gespannt, in dem ein Schieber 4 gelagert ist. Auf dem Schieber 4 ist eine Platte 3I aufgeschraubt, auf der ein Meßbacken 5 mit einem Fuß 6 befestigt ist, der in einem Schlitz 7 des Führungsstückes 3 geführt wird. Gegenüber dem verstellbaren Meßbacken 5 ist auf dem Führungsstück 3 ein fester Meßblacken 8 angeordnet. Der Umfang der beiden Backen 5, 8 weist ein Gewinde 9, 10 von Steigung und Tiefe des iu messenden Muttergewindes auf.
  • Der verstellbare Backen 5 ist als Zylindersektor ausgebildet, demgegenüber der feste Backen 8 einen entsprechenden Ausschnitt ii aufweist. In eine Bohrung 32 des Schiebers 4 greift der Nteßstift 12 einer Normalmeßuhr 13 ein, die mittels einer Führungsbüchse 14 in einen Arm 15 des Aufnahmestückes 2 eingespannt ist.
  • Am gegenüberliegenden Ende des Führungsstückes 3 weist das Aufnahmestück 2 einen Arm 16 mit einer Gabel 17 auf, in der ein zweiarmiger Hebel I8 gelagert ist. Der Schieber 4 weist einen Ansatz 19 auf, an dem ein parallel zum Schieber4 verlaufender Gewindestift 20 befestigt ist. Der Gewindestift 20 wird in einem Führungsauge 21 des Armes I6 geführt. Der Hebel I8 greift mit seinem in eine Gabel 22 auslaufenden Ende unter den Ansatz 19 und um den Gewindestift 20. Auf dem Gewinde des Gewindestiftes 20 ist eine Verstellmutter 23 angeordnet. Die Führungsbohrung 24 des Auges 21 ist in 25 schulterförmig abgesetzt. Die Schulter 25 und die mit Innengewinde versehene Hülse 26 der Verstellmutter 23 dienen als Anschläge für eine um den Gewindestift 20 gerumgreifende Spiralfeder 27.
  • Auf dem Führungsstück 3 ist eine Deckplatte 28 befestigt, in der ein Schlitz 29 für den Durchtritt der Backen 5, 8 vorgesehen ist.
  • Die Bedienung des Gerätes ist folgende: Durch den Hebel I8 wird der Schieber 4 mit dem auf dem befestigten Backen 5 so weit verschoben, bis die gestrichelt angedeutete zu prüfende Mutter 30 mit ihrem Gewinde über die beiden Backen 5, 8 bis auf die Deckplatte 28 aufgesetzt werden kann. Darauf läßt man den Hebel 18 wieder los, wobei die während der Annäherung der beiden Meßbacken 5, 8 aneinandergespannte Spiralfeder 27 den Gewindestift 20 und somit den Schieber 4 mit dem Meßbacken 5 so weit zurückführt, bis das Gewinde des Meßbackens 5 mit seinen Flanken gegen das Gewinde der Mutter 30 anliegt. Das Prüfergebnis kann an der Normalmeßuhr 13 aunmittelbar abgelesen werden. Durch die Stellung des Zeigers der Meßuhr innerhalb der verstellbaren Toleranzmarken 33, 34 wird angegeben, um welchen Betrag das Istmaß von dem Sollmaß abweicht. Um ein sattes Anliegen der Flanken vom Becken- und Muttergewinde zu gewährlcisten, wird die aufgesetzte Mutter zweckmäßig um 90° im Gegenuhrzeigersinne (Lösungssinne) gedreht. Um ein sattes Anliegen der Flanken leider Gewinde auch ohne Drehung der Mutter zu erreichen, kann die Deckplatte 28 federnd auf dem Führungsstück 3 befestigt sein. Die Mutter 30 wird alsdann unter leichtem Druck auf die Deckplatte 28 aufgesetzt, so daß sie nach Zurückführung des Meßbackens 5 durch die Feder 27 und Loslassen der Mutter 30 zurückfedert und dabei Flanken der beiden Gewinde gegeneinanderdrückt.
  • Ist die Verstellmutter 23 bis zu einem gewissen Betrage auf den Gewindestift 20 zurückgeschraubt, so ist der Hub des Schiebers 4 so groß, daß die Keilflächen des verstellbaren Backens 5 sich gegen die keilflächen des Ausschnittes 11 anlegen. Bei dieser Stellung der Backen 5, 8 zueinander lassen sich Muttergewinde von verhältnismäßig kleinem Durchmesser prüfen. Bei Prüfung von Muttergewinden mit größerem Durchmesser brauchen die Backen 5, 8 nicht bis zur gegenseitigen Anlage einander genähert zu werten. Infolgedessen ist der Hub des Schiebers 4 einstellbar. Die Einstellbarkeit erfolgt mittels Verstellmutter 23. Spiralfeder 27 und Schulter 25. Durch weiteres Aufschrauben der Verstellmutter 23 auf den Gewindestift 20 wird die Spiralfeder 27 zusammengedrückt, so daß sich ihre Windungen bei dem gleichen Verstellwinkel des Hebels 18 eher fest gegeneinanderlegen, als wenn die Verstellmutter 23 weniger weit auf den Gewindestift 20 aufgeschraubt ist. Umgekehrt sind die Windungen der Spiralfeder 27 weiter voneinander entfernt, wenn die Verstellmutter 23 weiter aus dem Führungsauge 21 herausgeschraubt ist. Ist ferner die Verstellmutter 23 so wiet auf den Gewindestift aufgeschraubt, daß die Federwindungen fest gegeneinanderliegen, so kann der Hebel I8 nicht mehr verschwenkt werden, d. h. der Schieber 4 läßt sich nicht mehr verstellen und der Backen 5 sich somit nicht mehr dem Backen 8 nähern.
  • Um den Meßbereich des Prüfgerätes zu erweitern, kann der Fuß 6 mit Bezug auf den Schieber 4 selbst verstellbar ausgebildet sein, so daß durch weiteres Abrücken des Meßbackens 5 vom Meßbacken 8 Innengewinde mit größerem Durchmesser gemessen werden können. Außerdem ware es möglich. neben dem Backen 5 auch noch dl.n Backen 8 verstellbar zu machen.
  • Mit den gleichen Backen kann stets nur Gewinde mit ein und dersell>en Steigung und Tiefe, wenn auch verschiedenem Durchmesser, geprüft werden.
  • Um mit dem gleichen Gerät auch Gewinde von verschiedeiier Steigung und/oder Tiefe messen zu können, sind die beiden Backen 5. 8 auswechselbar auf ihren Trägern befestigt.
  • Die mit dem beschriebenen Gerät gemessenen Gewinde betragen im kleinsten Durchmesser ungefähr ein Drittel des kleinsten Durchmessers der mit den bisher bekannten Geräten gemessenen Gewinde.

Claims (10)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Prüfgerät zum Messen des Flank-endurchmessers von Innengewinden, gekennzeichnet durch zwei mit Bezug aufeinander verstellbare, auf ihrem Umfang mit Gewinde von der Steigung und Tiefe des zu prüfenden Gewindes versehene Meßbacken und eine die Relativbewegung der Meßbacken auf eine Meßuhr übertragende Vorrichtung.
  2. 2. I>rüfgerät nach Anspruch 1, gekennie ichnet durch einen fest angeordneten Meßbacken und einen verstellbar angeordneten Meßbacken, dessen Bewegung auf die Meßuhr übertragen wird.
  3. 3. Prüfgerät nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung des festen Meßhackens auf einem mit Bezug auf das das Innengewinde aufweisende Werkstück feststehenden Führungsstück und die Befestigung des verstellharen Äfeßhackens auf einem in dem Führungsstück verstellbaren, auf die Meßuhr einwirkenden Schieber.
  4. 4. Prüfgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Backen im Sinne seines Abrückens von dem festen Meßbacken unter Federwirkung steht.
  5. 5. Prüfgerät nach Anspruch I bis 4, dadurch gskennzeicllnet, daß zwecks Einstellung des Endabstandes der beiden Meßbacken bei ihrer Annäherung aneinander auf Gewinde verschiedenen Durchmessers der Hub des Schiebers einstellbar gemacht ist.
  6. 6. Prüfgerät nach Anspruch I bis 5, gekennzeichnet durch eine sich gegen einen festen Anschlag und einen einstellbaren mit dem Schieher fest verbundenen beweglichen Anschlag abstützende Feder zur Begrenzung der Hublänge des Schiebers durch Gegeneinanderlegen ihrer Windungen.
  7. 7. Prüfgerät nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schieber ein Gewindestift einwirkt, der in einem an dem Gerätegehäuse hefestigten Auge mit einer Innenschulter als festem Widerlager für die um den Gewindestift herumgeführte verkürzhare Feder geführt ist und in eine Verstellschraube mit einer mit Innengewinde versehenen Hülse als beweglichem Widerlager für die Feder eingreift.
  8. 8. Prüfgerät nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels des Schiebers verstellbare Backen auf dem Schieber einstellbar befestigt ist.
  9. 9. Prüfgerät nach Anspruch I bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Meßbacken auswechselbar auf ihren Trägern angeordnet sind.
  10. 10. Prüfgerät nach Anspruch I bis 9, gekennzeichnet durch die abgefederte Anordnung einer mit einem Schlitz für den Durchtritt der beiden Meßbacken versehenen zum Aufsetzen der zu prüfenden Schraubenmutter dienenden L)eckplatte auf dem Führungsstück für den Schieber.
DED2642D 1943-10-26 1943-10-26 Pruefgeraet zum Messen des Flankendurchmessers von Innengewinden Expired DE857447C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953467C (de) * 1954-04-07 1956-11-29 Standard Gage Company Inc Lehre zum Messen von Schraubwindungen
US3353277A (en) * 1965-05-14 1967-11-21 Johnson Co Gage Differential gage indicating means, a thread gage combination and a differential thread gage combination

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE953467C (de) * 1954-04-07 1956-11-29 Standard Gage Company Inc Lehre zum Messen von Schraubwindungen
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