DE321225C - Messgeraet zum Vergleichen des Flankendurchmessers von Gewinden mit Parallel-Endmassen - Google Patents

Messgeraet zum Vergleichen des Flankendurchmessers von Gewinden mit Parallel-Endmassen

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DE321225C
DE321225C DE1919321225D DE321225DD DE321225C DE 321225 C DE321225 C DE 321225C DE 1919321225 D DE1919321225 D DE 1919321225D DE 321225D D DE321225D D DE 321225DD DE 321225 C DE321225 C DE 321225C
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measuring
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pitch diameter
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gauge blocks
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DE1919321225D
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Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means
    • G01B5/20Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means for measuring contours or curvatures
    • G01B5/204Measuring arrangements characterised by the use of mechanical means for measuring contours or curvatures of screw-threads

Description

  • meßgerät zum Vergleichen des Flankendurchmessers von Gewinden mit Parallel-Endmäßen, Das Gerät ist eine Verbindung des bekannteil Feinmeßgerätes zum Messen des Flankendurchmessers von Gewinden mit einem zweiten Feinmeßgerät mit ebenem Meßtisch. Während bei dem bekannten Meßgerät die Einstellung nach einem Originalgewindekaliher o. dgl. erfolgen muß, geschieht sie beidem Gerät nach vorliegender Erfindung nach Parallelendmaßen, so daß dasselbe auch zur Kontrolle von Originalgewindekalibern verwendbar ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar sind Fig. z und 3 Ansichten von vorn, Fig. 2 lind d. solche von der Seite. In Fig. z und 2 berühren die Tastbolzen der Feinmeßgeräte die Auflagen; in Fig. 3 und q. ist das Gerät zum Messen eines Gewindestückes eingestellt.
  • Ein Ständer a trägt das bekannte, einen Gewindegang umfassende Auflagestück b, welches durch die Feinstellschraube c eingestellt werden kann; sowie einen ebenen Meßtisch d. Auf der Führung e des Ständers a ist ein Schlitten f mittels einer Spindel g mit Handrädchen h verschiebbar angeordnet. Mit der Schraube lz kann der Schlitten f festgestellt werden. Der Schlitten f trägt zwei I einmeßgeräte L und in, von denen das eine (L) dem Auflagestück b genau gegenübersteht und einen kegel- oder dachförmigen Tastbolzen ia trägt, dessen Bewegung in bekannter Weise in vielfach vergrößertem Maßstab auf den Zeiger o übertragen wird, während der am besten kugelförmige Tastbolzen p des zweiten Feinmeßgerätes in. auf dem Meßtisch d aufsteht. Die Feinmeßgeräte l und izz können in dein Schlitten f verschoben und mittels der Klemmschrauben r und s festgestellt werden.
  • Das Gerät wird in folgender Weise gehandhabt. Nach grober Einstellung der beiden Feinnießgeräte l und in und Feststellung derselben -durch Anziehen der Schrauben r und s wird der Schlitten f durch Drehen der Spindel g mittels des Handrades dz soweit nach unten bewegt, bis: der Tastbolzen p des Feinnießgerätes in, auf dem Meßtisch d aufsteht und der Zeiger q auf den mittleren Strich der Skala zeigt (Fig. z und.?-). Sodann stellt man auch das Auflagestück b mittels der Schraube c so ein, daß auch der Zeiger o des vorderen Feinineßgerätes l auf den mittleren Strich zeigt. Der kegelförmige Tastbolzen ia liegt hierbei mit seinen Mantelflächen an den inneren Flanken des Auflagestückes b an. Nun bewegt man den Schlitten f nach oben, stellt ein Parallelendmaß ic, dessen Höhe gleich dein mittleren Flankendurchmesser des zu messenden Gewindes ist, auf den Meßtisch d und senkt den Schlitten wieder so weit, bis der Zeiger q wieder auf den mittleren Strich zeigt (Fig. 3 und 4). Nun bringt man das zu messende Gewindestück t zwischen das Auflagestück b und den Tastbolzen ai. Es muß dann, wenn der Durchmesser des Gewindes richtig ist, auch der Zeiger o wieder auf den mittleren Strich zeigen. Ein Ausschlag des Zeigers nach links oder rechts gibt an, daß bzw. wieviel der Flankendurchmesser zu klein oder zu groß ist.
  • Das Einstellen des Gerätes kann natürlich auch nach Originalgewindekaliber o. d-1. in bekannter Weise ohne Zuhilfenahme von Parallelendmaßen und des . zweiten Feinmeßgerätes an erfolgen.
  • Das Gerät kann - für weniger genaue Messungen --- dadurch vereinfacht werden, daß man das zweite Feinrneßgerät m durch einen mit dem Schlitten f starr oder einstellbar verbundenen festen Anschlag ersetzt. Der Ständer a bildet dann mit dem Schlitten f eine Schiebelehre mit den Meßpunkten d und n, mittels welcher die Einstellung des Feinmeßgerätes L erfolgt. Die Spindel g mit dem Handrad h kann dann fortfallen. Man läßt-beim Einstellen des Auflagestückes b den Anschlag auf dem Meßtisch d aufstehen und bringt dann. das Parallelendmaß zwischen Anschlag und Meßtisch. Die Zeichnung ist auch für diese Ausführungsform maßgebend,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zum Vergleichen des Flankendurchmessers von Gewinden mit Parallelendmaßen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Feinmeßgerät (L) zum Messen des Gewindes (t) ein zweites, mit einem ebenen Meßtisch - (d) zusammenarbeitendes Feinmeßgerät (m) verbunden ist, mittels welchem die Einstellung des ersten Meßgerätes (L) nach Paralielendmaßen erfolgt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Feinmeßgerate (l und m) in einem gemeinsamen Schlitten befestigt sind.
  3. 3. Gerät nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Feinmeßgerät (m, n) durch einen starren Anschlag ersetzt ist, wodurch eine Schiebelehre gebildet wird, mittels welcher die Einstellung erfolgt. nur muß man sich an und n als starren Körper denken.
DE1919321225D 1919-09-09 1919-09-09 Messgeraet zum Vergleichen des Flankendurchmessers von Gewinden mit Parallel-Endmassen Expired DE321225C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2826822A (en) * 1952-08-08 1958-03-18 Noviant Paul Georges Thread gages having feelers adapted for quick calibration

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