DE857147C - Vorrichtung zum Spannen von zu verschweissenden Stahlblechteilen fuer Hohlkoerper mit verengter OEffnung - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen von zu verschweissenden Stahlblechteilen fuer Hohlkoerper mit verengter OEffnung

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DE857147C
DE857147C DER7458D DER0007458D DE857147C DE 857147 C DE857147 C DE 857147C DE R7458 D DER7458 D DE R7458D DE R0007458 D DER0007458 D DE R0007458D DE 857147 C DE857147 C DE 857147C
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DE
Germany
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clamping
shaft
levers
ring
slider
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Expired
Application number
DER7458D
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English (en)
Inventor
Werner Schroiff
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WILHELM ROESCHER
Original Assignee
WILHELM ROESCHER
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/0426Fixtures for other work
    • B23K37/0435Clamps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spannen von zu verschweißenden Stahlblechteilen für Hohlkörper mit verengter Öffnung Bei der Herstellung von Milchkannen und anderen aus Blech bestehenden Hohlkörpern mit gegenüber den durch Schweißen zu verbindenden Kanten verengter öffnung bereitet das Anschweißen des Bodens an den fertig gezogenen Blechmantel bisher erhebliche Schwierigkeiten, da sich das Blech beim Erhitzen leicht verzieht und verwirft und man keine Möglichkeit hat, es daran zu hindern.
  • Es sind zwar bereits Vorrichtungen zum Spannen von Rohren beim Zusammenschweißen bekannt, die aus einem durch mehrere Segmente gebildeten Ring bestehen, der durch einen an einem Hebel angeordneten Keil spreizhar ist, jedoch lassen sich diese Vorrichtungen nicht zum Spannen der durch Schweißen zu verbindenden Teile von Hohlkörpern mit gegenüber der Verbindungsstelle erheblich verengter öffnung verwenden, da sie nur in geringen Grenzen spreiz- und zusammendrückbar sind. Dagegen gibt es bisher keine Spannvorrichtung, die sich durch die eingezogene und daher verhältnismäßig kleine Deckelöffnung von Milchkannen einführen läßt, dabei aber doch ein schnelles und sicheres Spannen der zu verbindenden Teile ermöglicht. Um wenigstens einigermaßen brauchbare Schweißnähte zu erzielen, ist man daher gezwungen, den Boden zunächst an mehreren Stellen an den Mantel anzuheften und dann die fortlaufende Schweißnaht herzustellen. Aber auch dann sind die Schweißnähte häufig undicht und sehen fast immer unsauber aus, da die Kanten der zusammengeschweißten Teile nicht überall stumpf voreinanderliegen: Zur Behebung ,.dieses Übelstandes hat man daher Milchkannen bereits in der Weise hergestellt, daß man den Boden unter Verwendung einer geeigneten Spannvorrichtung an den noch zylindrischen Mantel anschweißte und erst nach dem Zusammenschweißen das Einziehen des Kannenhalses vornahm. Dieses Verfahren ist jedoch gleichfalls mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Zunächst ist es bei dieser Herstellungsweise sehr schwierig, den genauen Rauminhalt der Kannen zu bestimmen, und ferner muß das Einziehen des Halses auf kaltem Wege geschehen; was wiederum die Verarbeitung besserer und damit teuerer Blechsorten voraussetzt. Trotz der Verwendung bester Werkstoffe entsteht hierbei verhältnismäßig viel Ausschuß und außerdem erfordert diese Bearbeitung viel Zeit.
  • Alle diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Der Erfindungsgedanke besteht im wesentlichen darin, am Ende eines durch die verengte Öffnung in den Hohlkörper einfuhrbaren Schaftes mehrere an der äußeren Stirnseite mit Spannschuhen od. dgl. versehene Hebel abwechselnd in entgegengesetzter Richtung schwenkbar anzuordnen und sie durch Zug- und Schubstangen od. dgl. mit einem auf dem Schaft axial verschiebbar gelagerten, dem verengten Ende des Hohlkörpers als Führung und Anschlag dienenden Gleitstück derart zu kuppeln, daß die Hebel in der einen Endlage des Gleitstückes parallel oder nahezu parallel zum Schaft liegen und auf möglichst kleinem Raum um den Mittelpunkt zusammengedrängt sind, während beim axialen Verschieben des Gleitstückes auf dem Schaft sämtliche Hebel so weit geschwenkt werden, daß sie radial und rechtwinklig zum Schaft liegen und die an ihrer äußeren Stirnseite vorgesehenen Spannschuhe einen geschlossenen Ring bilden, der mittels eines zwischen die dem Mittelpunkt zugekehrten Stirnflächen der Hebel eindrückbaren Kegels spreizbar ist. Die so ausgebildete Spannvorrichtung ermöglicht ein schnelles und sicheres Aufspannen der durch Schweißen zu verbindenden Teile und verhindert wirksam ein Ausweichen des Werkstoffes an der Schweißnaht, die jetzt ohne vorheriges Zusammenheften der Teile hergestellt werden kann und dabei stets sauber und dicht wird. Nach dem Zusammenschweißen kann der fertige Behälter ohne weiteres von der Spannvorrichtung abgezogen werden, da sich die Spannhebel beim Abziehen des Behälters wieder zusammenlegen und durch die verengte Öffnung hindurchführen lassen.
  • Damit die mit den Spannschuhen versehenen Hebel abwechselnd in entgegengesetzter Richtung herumschwenken, greifen die mit dem auf dem Schaft verschiebbaren Gleitstück verbundenen Zug-und Schubstangen erfindungsgemäß abwechselnd innerhalb und außerhalb de$ Schwenkpunktes an den Hebeln an.
  • Damit die zu verbindenden Teile an der Schweißnaht dicht aneinanderliegen und das Ganze während des Schweißvorganges leicht gedreht werden kann, wird der Boden in einem Teller gelagert, der in einem aufklappbaren Rahmen od. dgl. drehbar angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die in der Klemmlage befindliche Vorrichtung mit aufgespannter Milchkanne, Abb. 2 die Vorrichtung nach Abb. i in der Ruhelage, Abb. 3 eine Ansicht gegen die äußere Stirnfläche der in der Klemmlage befindlichen Spannvorrichtung nach Abb. i und 2.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind am Ende des aus einem Rohr bestehenden Schaftes a zwölf Gabeln b befestigt, in denen je ein Hebel c schwenkbar gelagert ist. Die Hebel c tragen an ihrem äußeren Ende segmentförmige Spannschuhe d, die in der Klemmlage zusammen einen geschlossenen Ring bilden, der die Auflage-und Spannfläche für die zu verbindenden Teile, in diesem Falle also für den Kannenmantel i und den Boden 2 einer Milchkanne darstellt. Je nach Art des angewandten Schweißverfahrens (Autogenschweißung, Elektroschweißung od. dgl.) werden diese Spannschuhe d aus einem geeigneten Metall, wie z. B. Kupfer, Stahl od. dgl., oder aus Isoliermaterial hergestellt. Um eine Überleitung der Wärme von den Spannschuhen d auf die Hebel c und die übrigen Teile der Spannvorrichtung möglichst zu verhindern, sind die Schuhe d durch Anordnung von Zwischenlagen e aus wärmeisolierendem Material von den übrigen Metallteilen getrennt. Ferner sind die Spannschuhe d an ihrer Außenseite vorteilhaft mit einer Nut f versehen, die unterhalb der Stoßfuge 3 liegt, an welcher die Schweißnaht erzeugt wird. Die Hebel c sind durch Zug- und Schubstangen g, welche abwechselnd innerhalb und außerhalb des Schwenkpunktes an den Hebeln c angreifen, mit einem auf dem Rohrschaft a axial verschiebbar angeordneten Gleitstück h gekuppelt, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Form einer Manschette besitzt und dem eingezogenen Kannenhals 4 als Führung und Anschlag dient. Um die Länge der Spannvorrichtung den zu spannenden Teilen genau anpassen zu können, sind die Zug- und Schubstangen g unterteilt und die einander zugekehrten Enden durch an sich bekannte Spannschlösser i miteinander verbunden. Ferner werden die Stangen g in Schlitzen eines auf dem Schaft a angeordneten Flansches j geführt.
  • Schiebt man den Mantel einer Kanne mit dem eingezogenen Hals 4 voran über die in der Ruhelage (Abb. 2) befindliche Vorrichtung bis auf die Manschette h bzw. gegen deren als Anschlag dienende Außenkante und bewegt dann das Ganze noch weiter in derselben Richtung, so wird die Manschette h auf dem Schaft a verschoben und damit die Schwenkung der Hebel c aus der Ruhelage in die Klemmlage (Abb. i) bewirkt. Nun kann der Boden 2 auf die einen Ring bildenden Spannschuhe d gesetzt und durch einen in dem aufklappbaren Bügel k eines Rahmens m drehbar gelagerten Teller n in dieser Lage festgehalten werden. Die Spannschuhe d liegen dabei mit ihrer Nut f unterhalb der Stoßfuge 3, ohne jedoch die durch Schweißen zu verbindenden Teile i und a festzuspannen. Diese Spannung wird erst bewirkt durch einen Spreizkegel o, der am Ende einer in dem Rohrschaft a gelagerten Stange p sitzt und durch einen an dem Rahmen m angeordneten Klemmhebel q zwischen die dem Mittelpunkt zugekehrten und zweckmäßig der Form des Kegels o entsprechend abgeschrägten Enden der Hebel c gedrückt wird. Bei dieser axialen Verschiebung der Stange p wird gleichzeitig die Manschette h fest gegen das umgebördelte Ende des Kannenhalses 4 gedrückt, da die Stange p durch einen Bolzen r starr mit einem auf dem Rohrschaft a gelagerten Ring s verbunden ist, der gegen eine in der Manschette gelagerte, aus federndem Flachmaterial bestehende Schraubenfeder t stößt. Diese Schraubenfeder t hat den Zweck, bei geringen Unterschieden in der Länge des Kannenmantels stets ein sicheres und festes Spannen zu gewährleisten.
  • Zur Begrenzung der Verschiebbarkeit der Manschette h kann auf dem Schaft a noch ein Anschlag u vorgesehen werden. Ferner ist es vorteilhaft, auf den Stangen g, und zwar zwischen den Spannmuttern i und dem Flansch j Schraubenfedern w anzuordnen, die bewirken, daß die Spannvorrichtung beim Abziehen der Kanne selbsttätig in die Ruhelage zurückbewegt wird.
  • Die den Spreizkegel o tragende Stangep ist ebenso wie der Rohrschaft a drehbar im Rahmen roh gelagert, so daß sich die aufgespannte Kanne beim Schweißvorgang leicht im Rahmen m drehen läßt, was für die Güte und Gleichmäßigkeit der Schweißnaht von Bedeutung ist. Der Klemmhebel q wird durch einen Kniehebel x od. dgl. in der Klemmlage festgestellt, während der den Teller n tragende Bügel k durch einen Überwurf y gesichert ist.
  • Damit die Hebel c beim Eindrücken des Spreizkegels o sich radial nach außen bewegen können, werden die Gabeln b zweckmäßig so lang ausgebildet, daß sie eine gewisse Federwirkung haben. Es ist jedoch auch möglich, in den Hebeln c Schlitze für die Lagerzapfen z vorzusehen, so daß sich die Hebel c auf den Zapfen z in gewissen Grenzen verschieben lassen.
  • Das Anwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes ist naturgemäß nicht auf Milchkannen beschränkt. Die neue Spannvorrichtung kann vielmehr überall dort mit Vorteil Verwendung finden. wo Teile von Hohlkörpern mit gegenüber der Verbindungsstelle verengter öffnung durch Schweißen verbunden werden sollen. Auch ist es ohne weitere möglich, die Vorrichtung so auszubilden, daß Hohlkörper mit ovalem oder mehreckigem Querschnitt gespannt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Vorrichtung zum Spannen der durch Schweißen zu verbindenden Teile von aus Stahlblech oder anderen Metallen bestehenden Hohlkörpern mit gegenüber der Verbindungsstelle erheblich verengter Öffnung, wie Milchkannen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß am Ende eines durch die verengte Öffnung in den Hohlkörper einfuhrbaren Schaftes (a) mehrere an der äußeren Stirnseite mit Spannsdhuhen (d) od. dgl. versehene Hebel (c) in gleichmäßigem Abstand voneinander abwechselnd in entgegengesetzter Richtung schwenkbar angeordnet und durch Zug- und Schubstangen od. dgl. (g) mit einem auf dem Schaft (a) axial verschiebbar gelagerten, dem verengten Ende des Hohlkörpers als Führung und Anschlag dienenden Gleitstück (h) derart gekuppelt sind, daß sie in der einen Endlage des Gleitstückes (h) parallel oder nahezu parallel zum Schaft (a) liegen und auf möglichst kleinem Raum um den Mittelpunkt zusammengedrängt sind, während beim axialen Verschieben des Gleitstückes (h) auf dem Schaft (a) sämtliche Hebel (c) so weit geschwenkt werden, daß sie radial und rechtwinklig zum Schaft (a) verlaufen und die an ihrer äußeren Stirnseite vorgesehenen Spannschuhe (d) einen geschlossenen Ring bilden, der mittels eines zwischen die dem Mittelpunkt zugekehrten Stirnflächen der Hebel (c) eindrückbaren Kegels (o) spreizbar ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem auf dem Schaft (a) verschiebbaren Gleitstück (h) verbundenen Zug- und Schubstangen (g) abwechselnd innerhalb und außerhalb des Schwenkpunktes (z) an den Hebeln (c) angreifen. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkegel (o) am Ende einer Stange (p) angeordnet ist, die mit einem Klemmhebel (q) in Verbindung steht und mittels eines Bolzens (r) mit einem Ring (s) verbunden ist, der das Gleitstück (h) fest in den eingezogenen Hals des aufgespannten Hohlkörpers preßt. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- und Schubstangen (g) unterteilt und mittels an sich bekannter, mit Rechts- und Linksgewinde versehener Spannmuttern (i) in der Länge verstellbar sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem aufklappbaren Bügel (k) des Rahmens (m) ein Teller (n) drehbar gelagert ist, der den auf den durch die Spannschuhe (d) gebildeten Ring aufgesetzten Boden (a) des Hohlkörpers in seiner Lage festhält und als Widerlager dient. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (c) in den am Ende des Schaftes (a) befestigten Gabeln (b) gelagert sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Stangen (g) Schraubenfedern (w) angeordnet sind, die die Spannvorrichtung selbsttätig aus der Klemmlage in die Ruhelage zurückbewegen. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Spannschuhe (d) mittels Zwischenlagen (e) isoliert an den Hebeln (c) angeordnet sind. g. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Schaft (a) angeordnete Gleitstück (h) die Form einer Manschette besitzt und eine Schraubenfeder (t) trägt, gegen die der mit der Stange (p) verbundene Ring (s) angedrückt wird.
DER7458D 1941-11-25 1941-11-25 Vorrichtung zum Spannen von zu verschweissenden Stahlblechteilen fuer Hohlkoerper mit verengter OEffnung Expired DE857147C (de)

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