DE856869C - Vorrichtung zum Ausweiten von Schuhwerk - Google Patents
Vorrichtung zum Ausweiten von SchuhwerkInfo
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- DE856869C DE856869C DER806D DER0000806D DE856869C DE 856869 C DE856869 C DE 856869C DE R806 D DER806 D DE R806D DE R0000806 D DER0000806 D DE R0000806D DE 856869 C DE856869 C DE 856869C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/08—Devices for stretching special parts of shoes
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Ausweiten von Schuhwerk Die Fi-findung bezieht sich auf eine zum Ausweiten von Schubwerk dienende Vorrichtung mit in einem :busleger gelagerten Spreizarmen, deren in den Schuh eingreifende Enden Leisten tragen. Bisher werden diese Leisten auf die Enden aufgesteckt. Man war deshalb wegen der Form des Schuhvorderteils gezwungen, besondere Rechts- und Linksleisten zu verwenden, was die Handhabung der Vorrichtung sowie die f_agerhaltung erschwerte.
- Es ist auch schon eine Vorrichtung zum Schuhstrecken bekannt, bei der die Leisten geteilt und an den Spreizarmen um zur Sohlenfläche parallele Achsen drehverstellbar angeordnet sind. Der Zweck dieser Anordnung ist eine Anpassung der Schuhstrecker ;iii die "@l>satzliiilie des Schubes. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für links und rechts gleiche Leisten verwenden zu können, die sich der Schuhform weitgehendst anpassen. Das ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Leistenhälften an einer zwischen ihren Enden liegenden Stelle um zur Sohlenebene senkrechte Achsen an den Enden der Spreizarme schwingbar gelagert sind. Dabei ergibt sich der weitere Vorteil, daß die als Schwinghebel ausgebildeten Leisten den kleinsten vorkommenden Schuhgrößen entsprechend durch Zusammenhalten der jeweiligen Enden mit Hilfe von Aufsatzleisten oder Brücken den verschiedenen Schuhgrößen einerseits und den Spreizarten andererseits angepaßt werden können. .Auf diese Weise wird das im Hinblick auf die drehbare Lagerung umständliche Abnehmen und Wiederanbringen der Leisten an den Spreizarmen vermieden. Ferner erhalten die dauernd mit den Spreizarmen in Verbindung bleibenden kleinen Leisten einen weiteren Verwendungszweck, indem sie als Träger für die größeren Leisten dienen. Dadurch werden diese leichter im Gewicht und bedürfen natürlich ebenfalls wegen der schwenkbaren Anordnung der tragenden Leisten keiner besonderen Anpassung an rechts und links, so daß die Lagerhaltung ganz erheblich vereinfacht wird.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem, Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Vorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 die Vorrichtung im Querschnitt, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. i bei angenommener Abdeckhaube und Fig. 4 ein Einsatz- oder Kupplungsstück in Form eines Steckers zur Verbindung der Leistenenden. Das Gestell der Vorrichtung besteht aus einer schräg nach hinten ansteigenden Säule 5 und einem daran anschließenden, schräg aufwärts nach vorn gerichteten Ausleger 6 und ist auf einer Grundplatte 7 befestigt. Am freien Ende 8 des Auslegers 6 sind in einer senkrecht zur Neigung des Auslegers gerichteten Bohrung zwei Z-förmige Spreizarme io, i i mit ihrem mittleren Schaftteil drehbar gelagert. Die beiden Spreizarme sind ineinander angeordnet, indem der Spreizarm io rohrförmig gestaltet ist und den anderen Spreizarm i i aufnimmt. Die unteren seitlichen Schenkel 12, 13 der Z-förmigen Spreizarme dienen als Träger für den längs geteilten Aufweitleisten 14, 14'. Die beiden Leistenträger sind für sich hergestellt und mit an ihren rückwärtigen Enden vorgesehenen Augen auf den unteren Enden der aufrechten Schäfte io und i 1 der Spreizarme befestigt.
- Die beiden Leistenhälften 14, 14 sind zum Zapfen 15, 16 drehbar an den freien Enden der Schenkel 12, 13 gelagert und so als Schwinghebel ausgebildet. Dabei ist der Schenkel 12 gekröpft, um die Lagerstellen 15, 16 für die Leistenhälften auf gleiche Höhe zu bringen. Die Leistenhälften 14 sind der kleinsten vorkommenden Schuhgröße angepaßt. Für größere Schuhe werden entsprechende, in der Zeichnung strichpunktiert dargestellte Aufsatzstücke benutzt.
- Die oberen seitlichen Schenkel 17 und 18 der Z-förmigen Spreizarme sind ähnlich wie die unteren für sich. hergestellt und mit Augen auf den oberen Enden der Spreizarme befestigt. Sie halten zugleich die Spreizarme io, i i in der Lagerbohrung 9. Die beiden oberen Schenkel 17, 18 der Spreizarme sind an ihrem freien Ende mit Rollen 19, 20 versehen, mit denen sie an den Flanken einer Hubscheibe 2i anliegen. Durch eine die beiden Schenkel verbindende Zugfeder 22 wird ein dauerndes Anliegen gesichert.
- Die Hubscheibe 21 ist auf einer Achse 23 befestigt, die in Augenlagern 24, 25 des Auslegers 6 drehbar gelagert ist. Das eine Ende der Achse ist über das Lager 25 hinaus nach außen geführt und trägt hier ein zum Drehen der .Achse dienendes Handrad26. Vor dem Handrad ist auf der Achse23 noch ein Rad 27 mit Sperrverzahnung angeordnet, mit der eine durch einen Einschraubbolzen 28 außen am Ausleger gelagerte Sperrklinke 29 zusammenwirkt. Die Sperrklinke ist als doppelarmiger Hebel ausgebildet, der mit seinem einen Arm in die Sperrverzahnung eingreift und dessen anderer Arm durch eine am festen Gestell abgestützte Feder im Sinne des Eindrückens der Klinke belastet ist. Durch Niederdrücken des federbelasteten Armes wird die Sperrung freigegeben. Erst dann läßt sich das Handrad 26 rückwärts drehen. Der vordere obere Teil des hohlen Auslegers ist durch eine für sich abnehmbare Kappe 31 abgedeckt.
- Im hohlen Ausleger 6 ist noch die Führung für das sogenannte Fersendruckstück 32 angeordnet, das an seinem unteren Teil mit einem leichtgerauhten und der F ersenschuhkappe angepaßten Druckstück 33 versehen ist. Der gegabelte Arm 32 des Fersendruckstückes ist in einem im Ausleger 6 geführten Schlitten 34 in der Höhe verstellbar gehalten. Am rückwärtigen Etlde des Schlittens 34 greift eine Zahnstange 37 an, in die ein auf einer waagerechten Welle 38 im Scheitel des Auslegers 6 und der Säule 5 befestigtes Zahnrad 39 eingreift. Die Zahnstange 37 ist an ihrem rückwärtigen Ende in einem Zwischenstück 4o des Auslegers 6 geführt und kann durch eine in der Säule 5 vorgesehene COffnung 4i nach außen treten.
- Die Welle 38 ragt wie die Welle 23 einseitig aus dem Gehäuse heraus und trägt hier ein Handrad42 und vor diesem ein Sperrzahnrad 43, in das eine doppelarmige, mit Hilfe eines Zapfens 45 am Gestell gelagerte Sperrklinke mit ihrem einen Arm eingreift, während der andere Arm durch eine am festen Gehäuse abgestützte Feder 46 derart belastet ist, daß durch Niederdrücken des federbelasteten Armes von Hand die Klinke ausgerückt und das Handrad 42 zurückgedreht werden kann.
- Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Der aufzuweitende Schuh wird bei der in Fig. i bis 3 ersichtlichen Stellung über die passenden Aufweitleisten gestreift, wobei sich das Fersendruckstück 32, 33 je nach der Sprengung des Schuhes hebt. Dann wird durch Drehen des Handrades 42 der das Fersendruckstück tragende Schlitten 34 nach abwärts bewegt, bis der Schuh durch Leisten und Fersendruckstück gut gehalten ist. Soll nur eine Längenweitung erfolgen, dann genügt es, wenn das Fersendruckstück nun durch weiteres Drehen des Handrades 42 nach abwärts bewegt und dadurch der Schuh gelängt wird. Soll eine Breitendehnung des Schuhes erfolgen, dann werden naclt dem Einspannen des Schuhes durch Drehen des Handrades 26 die Spreizarme io, i i mit Hilfe der Hubscheibe 21 gedreht, wodurch die Leistenhälften auseinandergespreizt werden, bis die gewünschte Dehnung erreicht ist. Dabei passen sich die schwenkbar gelagerten Leisten von selbst der Schuhform an. Soll nur die Spitze des Schuhes gedehnt werden, so werden einfach die auf den Schenkel t-, 13 der Spreizarme gelenkig 1)efestigtet 1_eiscti-
hälften 14. 14 an ihrem rückn-ärtigen Ende durch ein Brückenstück an einem Auseinandergehen ge- hindert, so claß sie heim Spreizen der Arme 12, 13 sich nur an der Spitze öffnen. In gleicher Weise wird verfahren, wenn an der Spitze keine Dehnung, sondern nur eine solche im Spannteil des Schuhes erfolgen soll, nur claß dann die Spitzen der Leisten durch ein Briickciistück an einem Spreizen gehin- dert \\ erden. Das 13rücketistück kann vorzugsweise die horin eines Steckers haben (s. 1# ig. 4), in dem zwei Stifte 47 in einem Steckerki>rlier 48 lagern, der seinerseits finit einer llandlial>e 49 ausgerüstet ist. Der Stecker ;, 48, 49 greift mit seinen Stif- ten 47 in zur Sohlenfliiche senkrechte Löcher der Leistenhälften i4, 14 ein wodurch diese an einem Ende derart zusammengehalten werden, daß ihre entgegengesetzten I_nden sich spreizen. Der auf der l: ic hntuig veranschaulichte Stecker ist zur Anbrin- gung am hinteren Ende der Leisten 14, 14 bestimmt und kann von oben eingesteckt werden. Für das vor der e I? Tide fies Leistens wird vorzugsweise ein Stecker hentitzt, dessen Steckerkörper 48 selbst als Ilan<lhalie ausgebildet ist, so daß der vorstehende ilügeiattige Handgriff 49 entfiillt. Am vorderen Leist<>:ieticle kann der Stecker von unten her in die Löcher der leiden Leistenhälften eingesteckt wer- den, w@,liei letztere an der Unterseite eine Höhlung zur At;fii@;lime des Steckerk<irpers aufweisen. Auch eine flöhenspreizung lülit sich ohne weiteres er- reiclicn, indem auf die Spreizleisten 14, 14 Auf- satzstücke gebracht werden, die durch eine Keil- ;@ irl;ui:g heim Auseinandergehen der Leisten14, 14 =ich heben und dadurch die gewünschte Höhen- spreizung bewirken. Nach dem Dehnen des Schu- lies wird zunächst die Sperrklinke 29 ausgerückt, worauf die Spreizarme in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt werden können. Dann wird die Sperrklinke 44 gelöst und das Fersendruckstück durch Rückdrehen des Handrades 42 in seine Aus- gangsstellung zurückbewegt, worauf der Schuh ab- genommen werden kann. \Vie schon erwähnt, ist die dargestellte Ausfüh- rung nur eine beispielsweise Verwirklichung der 1?rhndung und diese nicht darauf beschränkt, viel- inehr sind auch mancherlei Alländerungen und andh°re Ausführungen möglich.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ortsfeste Vorrichtung zum Aufweiten von Schuhwerk mit in einem Ausleger gelagerten Spreizhebeln, Gieren in den Schuh eingreifende, Irrallel zur Solilenel>ene schwingende Arme die beiden Längshälften eines Leistens tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenhälften (14, r4') an einer zwischen ihren Enden liegenden Stelle um zur Sohlenebene senkrechteAchsen (r5, 16) an den Enden der Spreizarme (12, 13) schwingbar gelagert sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekeiiiizL-iclinet, daß die als Schwinghebel ausgebildeten Leisten (14, 14) der kleinsten vorkommenden Schuhgröße entsprechen und durch Aufsatzleisten oder die Enden zusammenhaltende Brücken den verschiedenen Schuhgrößen einerseits und Spreizarten anderseits anzupassen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER806D DE856869C (de) | 1939-02-12 | 1939-02-12 | Vorrichtung zum Ausweiten von Schuhwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER806D DE856869C (de) | 1939-02-12 | 1939-02-12 | Vorrichtung zum Ausweiten von Schuhwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE856869C true DE856869C (de) | 1952-11-24 |
Family
ID=7395264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER806D Expired DE856869C (de) | 1939-02-12 | 1939-02-12 | Vorrichtung zum Ausweiten von Schuhwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE856869C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0401458A3 (de) * | 1989-06-09 | 1991-09-11 | Luciano Lucchini | Einrichtung zum Hitzeformen von Schuhen |
-
1939
- 1939-02-12 DE DER806D patent/DE856869C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0401458A3 (de) * | 1989-06-09 | 1991-09-11 | Luciano Lucchini | Einrichtung zum Hitzeformen von Schuhen |
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