DE624746C - Schaftspanner fuer Schaftstiefel - Google Patents

Schaftspanner fuer Schaftstiefel

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DE624746C
DE624746C DEH134216D DEH0134216D DE624746C DE 624746 C DE624746 C DE 624746C DE H134216 D DEH134216 D DE H134216D DE H0134216 D DEH0134216 D DE H0134216D DE 624746 C DE624746 C DE 624746C
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shaft
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/14Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
    • A43D3/1416Boot-trees

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schaftspanner für Schaftstiefel Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaftspanner für Schaftstiefel, der in Verbindung mit Fülleisten, wie sie für gewöhnliches Schuhwerk allgemein bekannt sind, verwendet werden kann.
  • An sich sind bereits die verschiedensten Vorrichtungen, z. B. auch solche mit einem zweiteiligen, längenveränderbaren Streckstab mit Querarmen und Schlaufenhaken, bekannt, um den Schaft von Schaftstiefeln zu spannen. Dieselben sind jedoch teils reichlich verwickelt und entsprechend kostspielig in der Herstellung und schwierig in der Bedienung, teils ungenügend. und unzuverlässig in ihrer Spannwirkung. Außerdem stehen die meisten dieser bekannten Vorrichtungen zum Aufspannen des Schaftes in zwangsbeweglicher Verbindung mit dem eigentlichen Fülleisten des Fußraumes, wodurch das Ein- und Ausleisten erst recht erschwert wird.
  • Man hat zwar auch bereits den Vorschlag gemacht, derartige Schaftspanner mit sich selbsttätig auswirkender und damit sich auch dem Arbeiten des Leders, z. B. während des 'Trocknens, anpassender Federspannung auszustatten. Auch diese Schaftspanner zeigen jedoch den Nachteil, daß ihre Betätigung bzw. ihr Ein- und Ausleisten reichlich umständlich ist und hierfür zum mindesten eine Hand in die meist nur enge Schaftröhre eingeführt werden muß, wobei Verletzungen und Ungenauigkeiten in der Einstellung häufig nicht vermeidbar sind.
  • Bei dem Schaftspanner gemäß der Erfindung werden alle diese Nachteile ausgeschaltet und bei einfachster Konstruktion ein sicheres Arbeiten sowie eine einfache Handhabung lediglich von außerhalb des Stiefelschaftes her, gewissermaßen durch- Einhandbedienung, ermöglicht.
  • Dieser Schaftspanner gemäß der Erfindung besteht aus einem an sich bekannten zweiteiligen, längenveränderbaren Streckstab mit Querarmen und Schlaufenhaken und ist dadurch gekennzeichnet, daß. eine Spreizdruckfeder zwischen den Stabteilen angeordnet ist und die beiden Stabteile durch Gleitführung und Verriegelungsvorrichtung miteinander verbunden sind, die von außen vom Streckstab bedienbar ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es dabei, die Verriegelungsvorrichtung als Bajonettverschluß auszubilden. Das Einhaken des Schlaufenhalters in die Stiefelschlaufen kann man dadurch noch besonders erleichtern, daß man den z. B. mittels Splintes in seiner Höhe @einstellbaren Querarm den Streckstab lose drehbar umfassen läßt und mit seinen die Schlaufenhaken bildenden Enden in 7--Form ausbildet.
  • An Hand der Zeichnungen und der darin wiedergegebenen beispielsweisen Ausführungsform seien die Ausbildung des Schaftspanners gemäß der Erfindung, seine Bedienung und Arbeitsweise und die damit verbundenen Vorteile im einzelnen nachstehend noch näher erläutert Abb. i zeigt einen mit der Aufspannvorrichtung versehenen Stiefel in Seitenansicht, Abb. z einen solchen von vorn, Abb.3 eine besondere Ausbildung des Schlaufenhalters und Ab];- q. die Federungseinrichtung in ver kürzter Stellung -unter Aussehaltung der Federkraft.
  • In den Darstellungen -ist a der Fußspannleisten und b die eigentliche Aufspanryorrichtung. Dex untere Teil derselben, c, ist mit seitlich heruntergreifenden Wangen d ausgebildet, die über das Fersenteile des Fußspannleistens a herübergreifen.
  • Die Hülse f, in der die Feder g gelagert ist, verbindet die beiden Teilstücke lt und c miteinander und erzeugt mit Hilfe der Feder g den notwendigen Spanndruck. Die Hülse f ist geschlitzt ausgeführt und führt mittels des Schlitzes k den oberen Teilstab h des Streckstabes durch den Bolzen L.
  • m ist der Schlautenhalter, der in Abb.3 in Aufsicht nochmals besonders veranschaulicht ist. Dabei sind n die Halterenden, die in die Schlaufen o des Stiefelschaftes eingreifen.
  • Durch entsprechendes Einsetzen des Bolzens g in eines der Löcher p erfolgt die genaue Höheneinstellung des Schlaufenhalters - auf die entsprechende Schaft- bzw. Schlaufenhöhe des Stiefels. Der Schlaufenhalter nt lagert auf dem Bolzen g, welcher, wie gesagt, entsprechend der Schlaufenhöhe des Stiefels in ein höheres oder niedrigeres Loch eingesetzt werden kann und dadurch die genaue Höheneinstellung des Schlaufenhalters rn bewirkt.
  • An seinem oberen Ende ist der obere Teilstab lt mit einem Knopf r ausgestattet, der zur Verschönerung und vor allem zum -besseren Greifen bei der Handhabung des Spanners dient.
  • s ist die waagerechte Fortführung des Schlitzes h in dessen untersten Teil und dient zur Aufnahme des Bolzens L bei Ausschaltung der Federkraft. -Die Handhabung des dargestellten Schaftspanners ist die folgende: Nachdem der Fußspanuleisten a in üblicher Weise eingesetzt worden ist, wird der zusammengedrückte und durch Drehung der beiden Stabteile f und lt zueinander unter Einschnappen des Bolzens L in den Schlitzansatz s in dieser Lage gesicherte Schaftspanner in den Stiefelschaft eingeführt, derart, daß sein Fußende c finit seinen Wangen d auf das Fersenteil e des Fußspanuleistens @a zu ruhen kommt. Dann werden die Enden n des Schlaufenhalters m durch -einfache Drehung desselben in die Schlaufen o eingehakt. Nach diesem äußerst einfachen Einsetzen braucht man dann weiter nichts zu tun, als mit einer Hand von außen her auf den Knopf r zu drücken und dabei eine Drehung auszuführen, welche mittels Übertragung durch den oberen Stabteil lt den Bolzen l in den senkrechten Schlitz h gleiten läßt und damit dia Federspannung freigibt, die sich selbsttätig den jeweils gegebenen Erfordernissen anpaßt und so die gewünschte Spannung des Schaftes sicherstellt.
  • Das Ausbringen des Schaftspanners geschieht im umgekehrten Sinne in ebenso einfacher Weise. Man braucht hierzu nur auf den Knopf r zu drücken, bis man durch Aufstoßen des Bolzens L auf das untere Ende des Schlitzes h einen Widerstand verspürt, um dann durch Drehen des Stabteiles h den Bolzen l in den Schlitzansatz s gleiten zu lassen. Hierauf braucht man nur noch durch einfache Drehung den Schlaufenhalter aus den Schlaufen zu lösen und kann dann den Schaftspanner ohne weiteres aus dem Stiefelschaft herausnehmen, wobei man ersteren gleich in der verkürzten Form erhält, in welcher er dann für neue Verwendung in der oben beschriebenen Weise in den Stiefel wieder einzuführen ist.
  • Bei alledem braucht man also überhaupt nicht in den Stiefelschaft hineinzugreifen öder irgendwelche Einstellung, von der einmaligen anfänglichen Anpassung an die Schaft- und Schlaufenhöhe abgesehen, vorzunehmen. Es genügt vielmehr ein einfaches Einsetzen und eine .einfache Drehung von außen her, um den Schaftspanner zu einer selbsttätigen, allen Anforderungen genügenden Wirkung zu bringen, was bei keinem der bisher bekannten Schaftspanner möglich war.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaftspanner für. Schaftstiefel, bestehend aus einem zweiteiligen, längenveränderbaren Streckstab mit Querarmen und Schlaufenhaken, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spreizdruckfeder (g) zwischen den Stabteilen (f, h) angeordnet ist und die beiden Stabteile (f, h) durch Gleitführung (l, k) und Verriegelungsvorrichtung (s, L) miteinander verbunden sind, die von außen vom Streckstab bedienbar ist.
  2. 2. Schaftspanner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung als Bajonettverschluß (l, h, s) ausgebildet ist.
  3. 3. Schaftspanner izach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der z. B. mittels Splintes (g) in seiner Höhe einstellbare Querarm (m) den Streckstab lose drehbar umfaßt, und mit seinen Enden (n) in Z-Form ausgebildet ist.
DEH134216D 1932-12-02 1932-12-02 Schaftspanner fuer Schaftstiefel Expired DE624746C (de)

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DE624746C true DE624746C (de) 1936-01-27

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3187357A (en) * 1962-09-04 1965-06-08 John R Mccabe Telescoping boot tree

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3187357A (en) * 1962-09-04 1965-06-08 John R Mccabe Telescoping boot tree

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